Global Drug Survey 2015 - Welche Drogen nehmen Sie? Alkohol, Marihuana und illegale Substanzen – wie viel konsumieren Menschen? Das soll aus dem Global Drug Survey 2015 hervorgehen. ZEIT ONLINE bittet Sie, mitzumachen unter www.zeit.de/gds-daten.

Was nehmen Sie, wie oft und in welcher Form? Das Bier am Abend, die Zigarette zwischendurch, vielleicht hin und wieder einen Joint? Oder ist es das selbst verordnete Schmerzmittel, sind es die Schlaftabletten für die Nacht? Die Pillen, um die Uniprüfung zu überstehen oder das Job-Projekt noch zu schaffen? Was geben Sie für Rauschmittel aus? Wo kaufen Sie sie, online oder auf der Straße? Wichtiger noch: Wie versuchen Sie, Gesundheitsschäden zu vermeiden?

All das möchte ZEIT ONLINE von Ihnen wissen und unterstützt in diesem Jahr zum zweiten Mal den Global Drug Survey, die weltweit größte Umfrage zum alltäglichen Drogenkonsum. Der Fragebogen richtet sich an alle, die hin und wieder rauchen, Alkohol trinken, kiffen, koksen, zu synthetischen oder anderen Drogen oder zu Medikamenten greifen.

Gefragt sind also auch all jene, die mit ihrem Drogenkonsum nicht weiter auffallen, glücklich damit leben, im Alltag zurechtkommen und nicht in den Statistiken von Kliniken, Therapiezentren und Beratungsstellen auftauchen – genau wie diejenigen, die durch Drogen abhängig oder sogar krank geworden sind. Alle Leser ab 16 Jahren sind aufgerufen, an der Onlinebefragung teilzunehmen.

Umfrage in 20 Ländern

Erstellt hat den Global Drug Survey ein Expertenteam um den britischen Suchtexperten Adam Winstock. Der Mediziner und Psychiater hat das Projekt als unabhängiges und selbstfinanziertes Institut gegründet, das verspricht, alle Daten zum Drogenkonsum vertraulich und anonym zu erheben (Lesen Sie hier mehr zu den Hintergründen).

Der Global Drug Survey wird in diesem Jahr von Medien in 20 Ländern auf vier Kontinenten unterstützt. Darunter der britische Guardian, die amerikanische Huffington Post und die französische Libération. ZEIT ONLINE wird im Sommer 2015 die Auswertung der Ergebnisse präsentieren.

Im vergangenen Jahr ist aus den Antworten der Leser der erste ZEIT-ONLINE-Drogenbericht entstanden. 22.359 Menschen in Deutschland haben am Global Drug Survey 2014 teilgenommen, so viele wie in keinem anderen Land.

Die Umfrage hatte vor allem eines gezeigt: Viele Menschen, die sich für legale und illegale Drogen interessieren, wünschen sich, ernst genommen zu werden. Sie wollen gesund leben, Spaß haben und ja, auch mal high sein. Dafür müssen sie auch die negativen Folgen kennen. Das Wissen darum, wie und warum Menschen Drogen nehmen ist die Grundlage, um differenziert über die gefährlichen bis hin zu tödlichen Folgen von Rauschmitteln debattieren zu können.

Alle Hintergründe, Grafiken und Ergebnisse zum ZEIT-ONLINE-Drogenbericht 2014 © ZEIT ONLINE

Ein Ergebnis der Befragung: Wer Ecstasy nimmt, trinkt nicht selten gleichzeitig Alkohol – gerade diese Kombination ist gefährlich. Anstatt stumpf auf Verzicht zu bestehen, wäre es sinnvoll, vor so einer Mischung zu warnen und Konsumenten etwa dazu zu raten, gegen die drohende Dehydrierung viel Wasser zu trinken.

Genau um so etwas geht es im Global Drug Survey. Es braucht Aufklärung und fundierte Empfehlungen, wie man sich vor gefährlichen Nebenwirkungen oder einer Abhängigkeit schützen kann. Könnten Menschen ihren Drogenkonsum so gestalten, dass er ihnen weniger schadet, wäre schon viel erreicht. Ihre Antworten sind gefragt, nehmen Sie hier teil.

Lesen Sie auch wichtige Hinweise zum Datenschutz und für eine sichere Teilnahme an der Umfrage.

Folgen Sie dem Global Drug Survey 2015 auch auf Twitter über @GlobalDrugSurvy und #GDS2015. ZEIT ONLINE berichtet in den kommenden Wochen im Rahmen der laufenden Umfrage in einem Themen-Spezial über Drogen.