Global Drug Survey 2015 - Welche Drogen nehmen Sie? Alkohol, Marihuana und illegale Substanzen – wie viel konsumieren Menschen? Das soll aus dem Global Drug Survey 2015 hervorgehen. ZEIT ONLINE bittet Sie, mitzumachen unter www.zeit.de/gds-daten.

Wie oft trinken Sie Bier, Wein, einen Cocktail? Wie viel rauchen Sie? Schon mal gekifft? Greifen Sie zu synthetischen Drogen wie Ecstasy oder zu Medikamenten, für die sie eigentlich ein Rezept bräuchten? Welche Drogen nehmen Sie, wie häufig, was zahlen Sie dafür und wie versuchen Sie, die gesundheitlichen Schäden möglichst gering zu halten? Darum geht es im Global Drug Survey 2015

ZEIT ONLINE unterstützt die weltweit größte anonyme Drogenumfrage im Netz. Schon jetzt haben mehr als 29.000 Menschen allein in Deutschland geantwortet. Damit übersteigt die Zahl der Teilnehmer nicht nur alle anderen Befragungen zu Drogen hierzulande. Auch in den rund 20 Ländern, in denen Medien wie der Guardian in Großbritannien oder die Huffington Post in den USA den Global Drug Survey unterstützen, berichteten deutlich weniger Menschen von ihrem alltäglichen Drogenkonsum. Noch bis zum 20. Dezember können Sie teilnehmen.

Die gewonnenen Daten sollen helfen, die gesellschaftliche Debatte über den Umgang mit Drogen in Deutschland zu beleben. Wie ließe sich Drogenpolitik sinnvoller gestalten? Wie sieht eine Suchtprävention aus, die auf Fakten und den Erfahrungen von Drogenkonsumenten aufbaut?

Diesen Fragen nachzugehen, ist wichtig: Millionen von Menschen nehmen Drogen, legale wie illegale. Das ist eine Tatsache, an der auch Strafverfolgung und Aufklärung bis heute nichts ändern konnten. Zu wissen, warum sich Menschen für Drogen entscheiden, ist die Grundlage, um offen Risiken anzusprechen und Leute darüber zu informieren, was Sie sich und anderen mit ihrem Konsum vielleicht antun. Jede Droge ist gefährlich, aber nicht jede Substanz in gleichem Maße.

Negative Folgen von Drogen reduzieren

Wenn Menschen bewusster wird, welche Schäden Drogen anrichten können, ist schon viel erreicht. Dabei geht es nicht allein um verbotene Substanzen, sondern auch um legale Rauschmittel wie Alkohol und Tabak. Noch immer können viele die Gefahren von Drogen nicht richtig einschätzen.

Alle Leser ab 16 Jahren können an der Onlinebefragung teilnehmen

Alle Hintergründe, Grafiken und Ergebnisse zum ZEIT-ONLINE-Drogenbericht 2014 © ZEIT ONLINE

Die Antworten aus dem Global Drug Survey geben einen detaillierten Einblick in den Alltag von Menschen, die zwar Drogen konsumieren, aber keine größeren Probleme damit zu haben scheinen. Die meisten sind nicht abhängig, krank oder wurden von der Polizei aufgegriffen, weil Sie Drogen nahmen. Das zeigen die Ergebnisse der vergangenen Jahre. Auch der erste ZEIT-ONLINE-Drogenbericht belegt dies. Er war aus den Daten des Global Drug Survey 2014 entstanden.

  • Erfahren Sie hier mehr zum Aufbau der Studie und wer sie erstellt hat.
  • Lesen Sie auch wichtige Hinweise zum Datenschutz und für eine sichere Teilnahme an der Umfrage.
  • Warum nehmen Menschen Drogen, wie gefährlich ist Cannabis wirklich? Mehr dazu erfahren Sie in unserem Themen-Spezial über Drogen.
  • ZEIT ONLINE wird im Sommer 2015 die Auswertung der Ergebnisse präsentieren.

Folgen Sie dem Global Drug Survey 2015 auch auf Twitter über @GlobalDrugSurvy und #GDS2015.