Wie oft gönnen Sie sich Bier oder Wein? Rauchen oder kiffen Sie mal, um abzuschalten? Suchen Sie den Kick? Schlucken Sie Pillen und Pulver, um im Job oder an der Uni mehr schaffen zu können oder um Schmerzen zu bekämpfen? Sagen Sie uns, welche Drogen Sie nehmen. Drinks, Tabak, Cannabis, Ecstasy, Amphetamine oder noch härtere Substanzen? Machen Sie mit beim Global Drug Survey 2016, der weltweit größten Drogenumfrage im Netz. Allein in Deutschland haben schon mehr als 29.000 Menschen teilgenommen. So viele wie bei keiner anderen Erhebung zu Drogen.

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Reuters
30.000-Mal high

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Der Global Drug Survey ist die größte Umfrage unter Drogennutzern. Ein Drittel aller Befragten kamen aus Deutschland. Wer mitgemacht hat?

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Danny Moloshok/Reuters
Vor allem unsere Leser

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Die Daten sind nicht repräsentativ, aber hilfreich: Wie geht es Ihnen mit Drogen? Das Ziel: Wer weiß, was er tut, lebt ungefährlicher.

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Richtige Antwort. Zwar kommt es bei allen Drogen auf die Dosis an. Crack rangiert aber ganz oben, wenn es um gesundheitliche Schäden für den Einzelnen geht. Es macht abhängig und zerstört Nervenzellen. Wer Koks schnieft, ist auch nicht besser dran: Geschmacks- und Geruchsnerven verkümmern, Gefäße werden geschädigt. Auf Dauer kommen Organschäden hinzu, auch Psychosen sind mögliche Folgen.

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Richtig! So viele Menschen würden ihren Konsum im nächsten Jahr gerne reduzieren. Jeder zehnte Alkoholtrinker konnte übrigens mindestens einmal pro Monat nicht aufhören zu trinken. 13 Prozent bereuen ihr Trinkverhalten regelmäßig.

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Aus Ihren Antworten entsteht der ZEIT-ONLINE-Drogenbericht, bereits zum dritten Mal. Dafür arbeiten wir eng mit den unabhängigen Experten des Global Drug Survey zusammen. Offizielle Daten, die alljährlich von der Bundesregierung, Behörden und Suchteinrichtungen erhoben werden, zeigen lediglich, wer wie oft und was konsumiert. Wir wollen wissen, wie es Ihnen dabei geht, und fragen gezielt Menschen, die Drogen nehmen. Wir fragen auch nach Drogenpreisen und den Orten, wo Sie Rauschmittel kaufen.

Menschen nehmen Drogen, egal, ob das verboten ist und sie für den Besitz im Zweifel verurteilt werden könnten. ZEIT ONLINE will Drogenkonsum nicht bewerben oder gar gutheißen. Jeder, der sich gegen Rauschmittel entscheidet, lebt gesünder und ungefährlicher. Und gerade Kinder und Jugendliche sollten Drogen meiden, auch Alkohol und Tabak – Drogen, die in Deutschland selbst für Minderjährige zu einfach zu bekommen sind. Ihre Gefahren reden viele klein oder verkennen sie.

Wir verurteilen auch nicht diejenigen, die sich hin und wieder für Alkohol oder Illegales wie Cannabis oder Ecstasy entscheiden. Drogen können große Gefühle wecken, entspannen, Schmerz ausschalten, unser Bewusstsein erweitern. Und sie können den Körper zerstören, die Psyche nachhaltig schädigen und verändern. Kaum aber jemand klärt über die Risiken und Nebenwirkungen unabhängig auf. Wer vor Drogen warnt, vergisst meist zu fragen, warum Menschen sie nehmen: Die meisten von ihnen wollen einfach, dass es ihnen besser geht.

Das lesen wir in den Antworten der vergangenen zwei Drogenumfragen, an denen insgesamt mehr als 54.000 Menschen allein in Deutschland teilgenommen haben. So viele wie an keiner anderen Erhebung zum Thema. Die meisten Teilnehmer sind wegen ihres Konsums weder in Beratung noch in Behandlung. Uns antworteten Menschen, die ernst genommen werden wollen, gesund leben und manchmal eben auch high sein möchten. Wir sagen ihnen, wie gefährlich ihr Konsum ist und worauf sie achten sollten.

Denn viele Teilnehmer unterschätzen die Gefahren. ZEIT ONLINE und der Global Drug Survey arbeiten zusammen, um aufzuklären. Wir bewerten Drogen nicht danach, ob sie verboten oder erlaubt sind, sondern wie sehr sie dem Einzelnen und dessen Umfeld schaden. Und wir geben Tipps und Hinweise zum Drogengebrauch. Diese Empfehlungen kommen von Wissenschaftlern und Ihnen, den Konsumenten, die wissen: Eine drogenfreie Welt ist unrealistisch.

(K)eine Anleitung zum Drogennehmen: Klicken Sie hier für die Ergebnisse des letzten ZEIT-ONLINE-Drogenberichts.

Helfen Sie mit! Wir rufen alle Leser ab 16 Jahren auf, am Global Drug Survey 2016 teilzunehmen.

Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen wir im Frühjahr 2016 auf ZEIT ONLINE. Erstmals werden darin auch die Antworten der vergangenen Jahre berücksichtigt. Wir suchen nach langfristigen Trends. Wie haben sich Drogenpreise verändert, in Deutschland und weltweit? Welche neue Drogen sind aufgetaucht? Welchen Einfluss hat die Debatte, ob Cannabis legalisiert werden sollte? Und kaufen mehr und mehr Leute Rauschmittel online?

Global Drug Survey 2016 - Welche Drogen nehmen Sie? Alkohol, Zigaretten oder illegale Substanzen – welche Drogen nehmen Sie? Machen Sie mit beim Global Drug Survey unter www.zeit.de/drogenumfrage !

Folgen Sie dem Global Drug Survey 2016 auch auf Twitter über @GlobalDrugSurvy sowie unter #warumdrogen und #GDS2016.

ZEIT ONLINE hat bereits ein großes Dossier zu Drogen zusammengestellt. Dort finden sich unter anderem folgende Themen:

Hilfe für Drogenkonsumenten und Angehörige

Bei akuten Notfällen und lebensbedrohlichen Symptomen wie Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen sollte der Notarzt (112) gerufen werden. Kostenlose telefonische Notfallberatung für akute und chronische Vergiftungen, zum Beispiel wegen einer Überdosierung, leisten außerdem die Giftnotrufzentralen.

Grundsätzlich kann jeder Mensch in Krisensituationen bei der Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222 anrufen. Infomaterialien und Listen von Ansprechpartnern für Drogenabhängige und Angehörige bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, darunter ein Verzeichnis der lokalen Suchtberatungsstellen in ganz Deutschland und eine anonyme und bundesweite Sucht-und-Drogen-Hotline (01805 - 31 30 31). Speziell für Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen gedacht ist das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer.

Umfassende Informationen, Weitervermittlung an Experten und direkte Hilfe findet man auch bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Onlineberatung für Drogenkonsumenten per Chat oder E-Mail bietet drugcom.de. Für hilfesuchende Alkoholabhängige sind die Anonymen Alkoholiker eine Anlaufstelle. Suchtkranke und deren Angehörige können sich außerdem an das Blaue Kreuz, den Kreuzbund oder die Guttempler wenden.