Prost: Nur vier Prozent aller deutschen Erwachsenen trinken nie Alkohol. © Thomas Peter/Reuters

Und, wann hatten Sie Ihren letzten Drink, das Glas Wein oder ein Bier? Alkohol ist die Droge Nummer eins in Deutschland. Jedes Jahr schütten wir pro Kopf im Schnitt 9,7 Liter reinen Alkohol in uns hinein. Die meisten von uns stoßen am liebsten auf Privatpartys, in Kneipen oder einfach zu Hause an. Wir trinken zu jeder Gelegenheit. Ob uns das schadet? Definitiv.


Nehmen Sie teil und helfen Sie mit, Drogenkonsum sicherer zu machen (Lesen Sie hier mehr zum Global Drug Survey 2016).

Die meisten werden nicht aufhören wollen, mal was zu trinken. Müssen Sie auch nicht. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass etwa 74.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland an den Folgen ihres Konsums sterben und 1,3 Millionen Menschen alkoholabhängig sind (Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2015).

Sich hin und wieder zu betrinken ist in Ordnung. Davon sind die Macher der weltweit größten Drogenumfrage, dem Global Drug Survey, überzeugt. Sie vermuten sogar: Wer Risiken vermeidet, hat mehr Spaß im Rausch – und tatsächlich lässt sich sogar der Schaden begrenzen.

Die Experten haben aus den Antworten von mehr als 70.000 Umfrageteilnehmern den High-Way-Code für Alkohol entwickelt: Was machen Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, um die schlimmsten Folgen zu vermeiden? Und was sagen Suchtforscher?

Hier die Tipps zu Alkohol, der beliebtesten Droge, als Kartengeschichte:

© Mary Turner/Getty Images
Wie Ihnen Alkohol weniger schadet

Wie Ihnen Alkohol weniger schadet

Alkohol? Gibt es überall, fast jeder trinkt. Meist mehr, als einem gut tut. Sieben Tipps, wie sie die schlimmsten Folgen vermeiden können.

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Alkohol-Tipps

Das sind unsere Quellen

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ZEIT ONLINE arbeitet mit dem Global Drug Survey zusammen, der weltweit größten Umfrage unter Drogennutzern. Mehr als 70.000 Alkoholtrinker gaben an, wie sie negative Folgen zu verringern versuchen. Zusammen mit Suchtexperten sind daraus Tipps zum Konsum entstanden.

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#1 – Besser sein lassen ...

... machen aber nur die wenigsten.

Keine Droge gehört so selbstverständlich dazu wie Alkohol. Selbst Jugendliche kommen trotz Verbot leicht an Bier, Wein und Schnaps. 1,3 Millionen Deutsche sind abhängig, 9,5 Millionen übertreiben es meist, 74.000 sterben jährlich an den Folgen.

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Der männliche Körper verträgt Alkohol besser. Er hat prozentual mehr Muskelzellen. Deshalb wird mehr Wasser gebunden als im weiblichen Körper. Trinkt ein Mann die gleiche Menge wie eine Frau, verdünnt sich der Alkohol stärker. Allerdings: Männer neigen deutlich häufiger zum Rauschtrinken.

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Weitere Infos zu Alkohol, wie Jugendliche ihren Konsum besser einschätzen können und wann es zu viel wird, gibt es auf der Seite kenn-dein-limit.info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

ZEIT ONLINE arbeitet mit dem Global Drug Survey zusammen. Seit 2014 erscheint jedes Jahr der ZEIT-ONLINE-Drogenbericht. Wer sich intensiver informieren will, findet hier ein Dossier zu Drogen. Unter anderem mit folgenden Themen:

ZEIT-Online-Drogenbericht 2015 - Welche Drogen nehmen ZEIT-ONLINE-Leser?