Wann hatten Sie Ihren letzten Drink, das Glas Wein oder ein Bier? Alkohol ist die Droge Nummer eins in Deutschland. Jedes Jahr schütten wir pro Kopf im Schnitt 9,7 Liter reinen Alkohol in uns hinein. Die meisten von uns stoßen am liebsten auf Privatpartys, in Kneipen oder einfach zu Hause an. Wir trinken zu jeder Gelegenheit. Ob uns das schadet? Definitiv.

Die meisten werden nicht aufhören wollen, mal was zu trinken. Müssen Sie auch nicht. Sie sollten sich aber bewusst sein, dass etwa 74.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland an den Folgen ihres Konsums sterben und 1,3 Millionen Menschen alkoholabhängig sind (Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2016). 

Sich hin und wieder zu betrinken ist in Ordnung. Davon sind die Macher der weltweit größten Drogenumfrage, dem Global Drug Survey, überzeugt. Sie vermuten sogar: Wer Risiken vermeidet, hat mehr Spaß im Rausch – und tatsächlich lässt sich sogar der Schaden begrenzen.

Die Experten haben aus den Antworten von mehr als 70.000 Umfrageteilnehmern den High-Way-Code für Alkohol entwickelt: Was machen Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, um die schlimmsten Folgen zu vermeiden? Und was sagen Suchtforscher?

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Lesen Sie die Übersicht zum Drogen im Check – ein Glossar in einer optimierten Fassung.

Weitere Infos zu Alkohol, wie Jugendliche ihren Konsum besser einschätzen können und wann es zu viel wird, gibt es auf der Seite kenn-dein-limit.info der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

ZEIT ONLINE arbeitet mit dem Global Drug Survey zusammen. Alle Artikel zu Drogen finden Sie hier im Dossier "Wir gefährlich ist der Rausch?".

ZEIT ONLINE hat außerdem diese fünf Grundsätze veröffentlicht, an der sich die Drogenpolitik orientieren könnte.

Zudem befragt ZEIT ONLINE seit 2014 im Rahmen des Global Drug Surveys Leser zu ihrem Drogenkonsum. Die Ergebnisse dieser weltweit größten Drogenumfrage – den ZEIT-ONLINE-Drogenbericht - lesen Sie hier.

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Drauf wie nie?

Drauf wie nie?

Der Global Drug Survey ist die größte Drogenumfrage im Netz. 115.000 Menschen nahmen teil, rund ein Drittel waren Deutsche. Aber wer genau?

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© Flo Karr/unsplash
35.918 ZEIT-ONLINE-Leser

35.918 ZEIT-ONLINE-Leser

Wir haben explizit nur Menschen gefragt, die Drogen nehmen: Wie geht es Ihnen damit? Das Ziel: Wer weiß, was er tut, schadet sich weniger.

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69 Prozent Männer und 31 Prozent Frauen nahmen teil. Im Schnitt waren sie 31 Jahre alt.

Alter und Geschlecht

69 Prozent Männer und 31 Prozent Frauen nahmen teil. Im Schnitt waren sie 31 Jahre alt.

Wer hat in Deutschland mitgemacht?

Fast die Hälfte hat einen Uni-Abschluss, 24 Prozent studieren, zwei Drittel sind fest angestellt.

Ausbildung und Beruf

Fast die Hälfte hat einen Uni-Abschluss, 24 Prozent studieren, zwei Drittel sind fest angestellt.

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Falsch. Die meisten sind für strenge Cannabisgesetze, nur sechs Prozent der Befragten fordern keinerlei Vorgaben für den Verkauf. 68 Prozent sagen, Hanfprodukte sollten nur in speziellen Läden verkauft werden, erst ab 18 (63 Prozent) und mit Hinweisen auf mögliche Schäden (52 Prozent). Mehr als ein Drittel (38 Prozent) ist für ein Werbeverbot.

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Richtig. Der Wirkstoff Psilocybin ist ungiftig und wirkt nur kurz, hohe Dosen können aber Panik und Angst auslösen. Doch berichten nur 0,2 Prozent aller Konsumenten, dass sie im letzten Jahr den Notruf 112 wählen mussten. Wer Alkohol trank, rief in 1,3 Prozent der Fälle Hilfe. Die größte Gefahr bei Pilzen: sie mit giftigen Sorten zu verwechseln.

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