Nahrungskrise Globaler Kollaps durch Hungersnöte?
Hungersnöte sind auch eine Folge verschlechterter Umweltbedingungen. Nichts bedroht den Fortbestand unserer Zivilisation so sehr wie der Zusammenbruch ganzer Staaten durch plötzlichen Nahrungsmangel.
© Simon Maina/ AFP/ Getty Images

Wenn Überschwemmungen oder Dürre die Ernte in manchen Regionen, wie hier in Afrika, zunichte machen, sind ganze Staaten durch den Hunger in ihrer Existenz bedroht
Rapide Veränderungen kommen meist ganz unerwartet. Wir sind gewohnt, bisherige Trends in die Zukunft zu extrapolieren, und in der Regel funktioniert das – doch manchmal versagt es total. Dann werden die Menschen von plötzlichen Ereignissen wie der gegenwärtigen Wirtschaftskrise einfach überrollt.
Erst recht mag der Gedanke, die gesamte Zivilisation könnte zusammenbrechen, auf den ersten Blick absurd erscheinen. Wer glaubt schon im Ernst, wir müssten eines Tages unseren gewohnten Lebensstandard völlig preisgeben? Welche Indizien sprechen für eine derart düstere Prognose – und wie sollen wir darauf reagieren?
Wir haben uns so sehr an eine lange Liste höchst unwahrscheinlicher Katastrophen gewöhnt, dass wir sie pauschal mit einem Schulterzucken abtun: Gewiss, unsere Zivilisation könnte im Chaos versinken – aber die Erde könnte auch mit einem Asteroiden kollidieren!

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Seit vielen Jahren befasse ich mich mit globalen Trends in Landwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Umwelt und Wirtschaft sowie deren Wechselwirkungen. Alles in allem laufen die Folgen – insbesondere die davon erzeugten politischen Spannungen – auf den Kollaps von Regierungen und Gesellschaften hinaus. Dennoch habe ich mich bis vor Kurzem gegen die Idee gesträubt, Nahrungsmittelknappheit könnte nicht nur einzelne Staaten zu Fall bringen, sondern auch unsere gesamte Zivilisation.
Doch ich vermag diese Gefahr nicht mehr zu ignorieren. Da wir nach wie vor nicht im Stande sind, die ökologischen Trends zu stoppen, welche die weltweite Nahrungsmittelproduktion untergraben – insbesondere Grundwasserabsenkung, Bodenerosion und Erderwärmung –, muss ich einen globalen Kollaps in Betracht ziehen.
Schon ein flüchtiger Blick auf die ökologischen Probleme unserer gegenwärtigen Welt erhärtet leider meine Schlussfolgerung. Wer sich mit Umweltfragen beschäftigt, beobachtet nun schon seit drei Jahrzehnten negative Entwicklungen, aber keine nennenswerte Anstrengung, auch nur einen dieser Trends umzukehren.
In sechs der zurückliegenden neun Jahre blieb die Weltgetreideerzeugung hinter dem Verbrauch zurück und führte zu ständig sinkenden Lagerbeständen. Als 2008 die Ernte begann, reichten die weltweiten Vorräte gerade noch für 62 Tage – fast ein Rekordtief. Infolgedessen kletterten die Getreidepreise im Frühjahr und Sommer 2008 auf den höchsten je verzeichneten Stand.
Wenn die Nachfrage nach Nahrungsmitteln schneller steigt, als diese nachwachsen können, geraten die Regierungen von Ländern, die ohnehin am Rand des Chaos taumeln, durch ungehemmt steigende Nahrungspreise massiv unter Druck. Hungrige Menschen, die Getreide weder kaufen noch selbst anbauen können, gehen auf die Straße. Schon vor dem steilen Anstieg der Getreidepreise im Jahr 2008 nahm die Anzahl "scheiternder Staaten" ...
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- Datum 13.10.2009 - 17:19 Uhr
- Serie Umwelt
- Quelle ZEIT ONLINE, Spektrum der Wissenschaft
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Im Jahr 2050 werden bei gleicgbleibendem Bevölkerungswachstum 14 Mia Menschen leben.
Eine Verdoppelung der Agrarproduktion und Resourcenversorgung ist mit heutigem Technologiestand und verfügbaren oder potentiellen Agraflächen nicht möglich.
Vorausgesetzt, es gelänge die Nahrungsmittelproduktion bis zum Jahr 2050 um 20% zu erhöhen - werden 2050 statt 1.5 Mia dann 7.4 Mia - also mehr als die Hälfte der Menschen unterernährt sein.
Diese Prognose gilt unabhängig von allen daraus folgenden Problemen und Einschränkungen.
Die absehbaren katastrophalen Folgen des anhaltenden Bevölkerungswachstums in den nächsten Jahrzehnten sind seit 50 Jahren bekannt und vor Allem - jedermann ganz einfach vorstellbar.
Die Folgen einer möglichen Klimaerwärmung sind gegenüber den Folgen der absehbaren Bevölkerungskatastrophe Kinkerlitzchen.
Notwendige Schritte einer regulierenden globalen Bevölkerungspolitik bleiben aus.
Warum ?
Was mich dennoch in einzelnen Aspekten stört, ist, wenn ich mir z.B. den "Plan B" anschaue, die Gewichtung der regenerativen Energien vs. der Bevölkerungskontrolle. Was macht uns so sicher, dass die regenerativen Energien mehr oder mindestens genau soviel bringen wie eine effiziente Bevölkerungskontrolle? Ich muss hier auch noch einmal ketzerisch fragen, ob eine globale Erwärmung, nicht andernorts auch die Bedingungen für den Getreideanbau verbessern könnten.
Ich selbst kann diese Frage nicht beantworten, aber sie hätte im Artikel zumindest adressiert werden können.
Darüber hinaus muss man auch fragen dürfen: Wenn, also wenn wir tatsächlich auf die im Artikel angesprochenen Risiken zusteuerten, könnten wir dann nicht das im Vergleich hierzu völlig marginale Risiko einer massiven Ausweitung der friedlichen Nutzung der Kernenergie in Kauf nehmen?
Die regenerativen Energien wären dann mitnichten überflüssig. Wir könnten Sie zusätzlich sehr gut gebrauchen. Denn auch das kam mir im Artikel etwas kurz: Mit genügend Energie (und damit meine ich Energie satt und nicht das "Reiten auf der Rasierklinge" mit global vernetzten Windrädern) kann angefangen von der Wasseraufbereitung bis hin zum Kunstdünger vieles (sehr vieles) an Engpässen aufgefangen werden.
Herzlichst Crest
Sehr geehrter Crest,
zunächst einmal haben Sie ( in einzelnen Aspekten ) Recht - der vollständige Artikel zeichnet ein schärferes Bild als der hier wiedergegebene Auszug.
Die Grundtendenz ist allerdings auch bereits im Artikel sehr gut erfaßt:
Die Übervölkerung wird als Sekundärphänomen beschrieben.
Der drohende Nahrungsmangel und politische Destabilisierung als Primärphänomen.
Recht ähnlich klingt mir der Tenor Ihres Kommentars.
Im vollständigen Text, der ja ( da muß man doch Die Zeit wirklich loben ) kostenlos abgerufen werden kann, fordert der Autor eine nachhaltige Stabilisierung der Weltbevölkerung bei ca 8 Mia.
Diese Forderung wird im gekürzten Artikel hier allerdings nicht wiedergegeben.
In Ihrem Kommentar - bitte verzeihen Sie mir, daß ich das so unumwunden sagen möchte - verlieren Sie sich in einer Diskussion über aktuelle Technologiemoden zur Verschönerung von Schrankwänden.
Bei einer Weltbevölkerung von 14 Mia Menschen im Jahr 2050 entspricht absehbare Hungertod im Jahr 2050 ( 50 Mio Hungertote/a ) ca 5000 Tchernobil-Unfällen JÄHRLICH !
Ich denke, Blindheit gegenüber der größten Herausforderung der menschlichen Zivilisation kann ich Ihrem Kommentar - und der gesamten derzeitigen Berichterstattung in Der Zeit - unumwunden und belegbar vorwerfen.
Warum steht die Regulierung der zukünftigen Bevölkerungszahl so außerhalb jeder Diskussion ?
Sehr geehrter Crest,
zunächst einmal haben Sie ( in einzelnen Aspekten ) Recht - der vollständige Artikel zeichnet ein schärferes Bild als der hier wiedergegebene Auszug.
Die Grundtendenz ist allerdings auch bereits im Artikel sehr gut erfaßt:
Die Übervölkerung wird als Sekundärphänomen beschrieben.
Der drohende Nahrungsmangel und politische Destabilisierung als Primärphänomen.
Recht ähnlich klingt mir der Tenor Ihres Kommentars.
Im vollständigen Text, der ja ( da muß man doch Die Zeit wirklich loben ) kostenlos abgerufen werden kann, fordert der Autor eine nachhaltige Stabilisierung der Weltbevölkerung bei ca 8 Mia.
Diese Forderung wird im gekürzten Artikel hier allerdings nicht wiedergegeben.
In Ihrem Kommentar - bitte verzeihen Sie mir, daß ich das so unumwunden sagen möchte - verlieren Sie sich in einer Diskussion über aktuelle Technologiemoden zur Verschönerung von Schrankwänden.
Bei einer Weltbevölkerung von 14 Mia Menschen im Jahr 2050 entspricht absehbare Hungertod im Jahr 2050 ( 50 Mio Hungertote/a ) ca 5000 Tchernobil-Unfällen JÄHRLICH !
Ich denke, Blindheit gegenüber der größten Herausforderung der menschlichen Zivilisation kann ich Ihrem Kommentar - und der gesamten derzeitigen Berichterstattung in Der Zeit - unumwunden und belegbar vorwerfen.
Warum steht die Regulierung der zukünftigen Bevölkerungszahl so außerhalb jeder Diskussion ?
Sehr geehrter Crest,
zunächst einmal haben Sie ( in einzelnen Aspekten ) Recht - der vollständige Artikel zeichnet ein schärferes Bild als der hier wiedergegebene Auszug.
Die Grundtendenz ist allerdings auch bereits im Artikel sehr gut erfaßt:
Die Übervölkerung wird als Sekundärphänomen beschrieben.
Der drohende Nahrungsmangel und politische Destabilisierung als Primärphänomen.
Recht ähnlich klingt mir der Tenor Ihres Kommentars.
Im vollständigen Text, der ja ( da muß man doch Die Zeit wirklich loben ) kostenlos abgerufen werden kann, fordert der Autor eine nachhaltige Stabilisierung der Weltbevölkerung bei ca 8 Mia.
Diese Forderung wird im gekürzten Artikel hier allerdings nicht wiedergegeben.
In Ihrem Kommentar - bitte verzeihen Sie mir, daß ich das so unumwunden sagen möchte - verlieren Sie sich in einer Diskussion über aktuelle Technologiemoden zur Verschönerung von Schrankwänden.
Bei einer Weltbevölkerung von 14 Mia Menschen im Jahr 2050 entspricht absehbare Hungertod im Jahr 2050 ( 50 Mio Hungertote/a ) ca 5000 Tchernobil-Unfällen JÄHRLICH !
Ich denke, Blindheit gegenüber der größten Herausforderung der menschlichen Zivilisation kann ich Ihrem Kommentar - und der gesamten derzeitigen Berichterstattung in Der Zeit - unumwunden und belegbar vorwerfen.
Warum steht die Regulierung der zukünftigen Bevölkerungszahl so außerhalb jeder Diskussion ?
Die Grundtendenz ist allerdings auch bereits im Artikel sehr gut erfaßt:
Die Übervölkerung wird als Sekundärphänomen beschrieben.
Der drohende Nahrungsmangel und politische Destabilisierung als Primärphänomen.
Recht ähnlich klingt mir der Tenor Ihres Kommentars.
Eigentlich sehe ich es umgekehrt: die Überbevölkerung ist das Primärproblem, der Nahrungsmittelmangel und die Destabilisierung ist die Folge.
Bei einer Weltbevölkerung von 14 Mia Menschen im Jahr 2050 entspricht absehbare Hungertod im Jahr 2050 ( 50 Mio Hungertote/a ) ca 5000 Tchernobil-Unfällen JÄHRLICH !
Das sehe ich ganz ähnlich, und genau deshalb verstehe ich die Verteufelung (bzw. das Außerachtlassen im Artikel) der Kernenergie nicht.
An einem Punkt teile ich die Risikoeinschätzung des Autors nicht: Die entwickelten Staaten werden Zeit haben (und die Zeit auch nutzen) sich auf den zukünftigen Ausfall destabilisierter Länder einzustellen. Die derzeitige Finanzkrise bietet ein erstes Testbett.
Um eine Metapher zu benutzen: Man wird des "Betriebssystem" Weltwirtschaft zunehmend bewußt so gestalten, dass es auf Ausfälle (analog gewissen realen Betriebssystemen) im Sinne einer "graceful degradation" reagiert.
Auch wenn das zunächst einmal zynisch klingt: Man wird geeignete Sicherungsschotten einbauen, die bei Bedarf "runtergehen".
Herzlichst Crest
lieber verhungern als elendig an Krebs krepieren!
Die Grundtendenz ist allerdings auch bereits im Artikel sehr gut erfaßt:
Die Übervölkerung wird als Sekundärphänomen beschrieben.
Der drohende Nahrungsmangel und politische Destabilisierung als Primärphänomen.
Recht ähnlich klingt mir der Tenor Ihres Kommentars.
Eigentlich sehe ich es umgekehrt: die Überbevölkerung ist das Primärproblem, der Nahrungsmittelmangel und die Destabilisierung ist die Folge.
Bei einer Weltbevölkerung von 14 Mia Menschen im Jahr 2050 entspricht absehbare Hungertod im Jahr 2050 ( 50 Mio Hungertote/a ) ca 5000 Tchernobil-Unfällen JÄHRLICH !
Das sehe ich ganz ähnlich, und genau deshalb verstehe ich die Verteufelung (bzw. das Außerachtlassen im Artikel) der Kernenergie nicht.
An einem Punkt teile ich die Risikoeinschätzung des Autors nicht: Die entwickelten Staaten werden Zeit haben (und die Zeit auch nutzen) sich auf den zukünftigen Ausfall destabilisierter Länder einzustellen. Die derzeitige Finanzkrise bietet ein erstes Testbett.
Um eine Metapher zu benutzen: Man wird des "Betriebssystem" Weltwirtschaft zunehmend bewußt so gestalten, dass es auf Ausfälle (analog gewissen realen Betriebssystemen) im Sinne einer "graceful degradation" reagiert.
Auch wenn das zunächst einmal zynisch klingt: Man wird geeignete Sicherungsschotten einbauen, die bei Bedarf "runtergehen".
Herzlichst Crest
lieber verhungern als elendig an Krebs krepieren!
Die Grundtendenz ist allerdings auch bereits im Artikel sehr gut erfaßt:
Die Übervölkerung wird als Sekundärphänomen beschrieben.
Der drohende Nahrungsmangel und politische Destabilisierung als Primärphänomen.
Recht ähnlich klingt mir der Tenor Ihres Kommentars.
Eigentlich sehe ich es umgekehrt: die Überbevölkerung ist das Primärproblem, der Nahrungsmittelmangel und die Destabilisierung ist die Folge.
Bei einer Weltbevölkerung von 14 Mia Menschen im Jahr 2050 entspricht absehbare Hungertod im Jahr 2050 ( 50 Mio Hungertote/a ) ca 5000 Tchernobil-Unfällen JÄHRLICH !
Das sehe ich ganz ähnlich, und genau deshalb verstehe ich die Verteufelung (bzw. das Außerachtlassen im Artikel) der Kernenergie nicht.
An einem Punkt teile ich die Risikoeinschätzung des Autors nicht: Die entwickelten Staaten werden Zeit haben (und die Zeit auch nutzen) sich auf den zukünftigen Ausfall destabilisierter Länder einzustellen. Die derzeitige Finanzkrise bietet ein erstes Testbett.
Um eine Metapher zu benutzen: Man wird des "Betriebssystem" Weltwirtschaft zunehmend bewußt so gestalten, dass es auf Ausfälle (analog gewissen realen Betriebssystemen) im Sinne einer "graceful degradation" reagiert.
Auch wenn das zunächst einmal zynisch klingt: Man wird geeignete Sicherungsschotten einbauen, die bei Bedarf "runtergehen".
Herzlichst Crest
vielen Dank für Ihre Antwort.
Das anhaltende Bevölkerungswachstum die Ursache der klar voraussehbaren bevorstehenden Hungerkatastrophen und Umweltzerstörung.
Diese klare Tatsache wird allgemein ignoriert.
Wir leben in einer extrem religiös geprägten globalen Zivilisation.
Maßnahmen zur Regulierung der Weltbevölkerung werden in allen Religionsgemeinschaften dogmatisch abgelehnt.
Ein Richtungswechsel kommt also offenbar gar nicht in Frage.
Deswegen fahren wir mit dem Bus in dem wir alle sitzen vor die Betonwand da vorne...
mfg
vielen Dank für Ihre Antwort.
Das anhaltende Bevölkerungswachstum die Ursache der klar voraussehbaren bevorstehenden Hungerkatastrophen und Umweltzerstörung.
Diese klare Tatsache wird allgemein ignoriert.
Wir leben in einer extrem religiös geprägten globalen Zivilisation.
Maßnahmen zur Regulierung der Weltbevölkerung werden in allen Religionsgemeinschaften dogmatisch abgelehnt.
Ein Richtungswechsel kommt also offenbar gar nicht in Frage.
Deswegen fahren wir mit dem Bus in dem wir alle sitzen vor die Betonwand da vorne...
mfg
vielen Dank für Ihre Antwort.
Das anhaltende Bevölkerungswachstum die Ursache der klar voraussehbaren bevorstehenden Hungerkatastrophen und Umweltzerstörung.
Diese klare Tatsache wird allgemein ignoriert.
Wir leben in einer extrem religiös geprägten globalen Zivilisation.
Maßnahmen zur Regulierung der Weltbevölkerung werden in allen Religionsgemeinschaften dogmatisch abgelehnt.
Ein Richtungswechsel kommt also offenbar gar nicht in Frage.
Deswegen fahren wir mit dem Bus in dem wir alle sitzen vor die Betonwand da vorne...
mfg
lieber verhungern als elendig an Krebs krepieren!
Plan B geht von einer fast theologischen Ueberzeugung aus, dass die vorgeschlagenen Teilziele den deklarierten Erfolg haben, angenommen man haette eine Moeglichkeit, die Realisierung dieser Teilziele weltweit kontrollieren zu koennen.
Sowohl beim deklarierten Erfolg als auch bei der Machbarkeit (feasibility) der Teilziele gibt es erhebliche Zweifel.
Die lienare Verlinkung von menschlich verursachten CO2 Konzentrationen und Erderwaermung wird seit 1988 mit Computermodellen vorausgesagt, die notorisch unpruefbar sind.
Die Mann Hockey Stick Kurve, die 2001 als "Beweis" verwendet worden ist, ist heute so angezweifelt, dass man sie kaum mehr verwenden kann als Beweis. Die Erdabkuehlung der letzten drei jahre wird als Aberration angesehen, aber wer weiss, ob die Erhoehung seit der "Global freeze" Voraussage in den Mitte 70ern zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts keine Aberration war.
Immerhin haben sich in den letzten 2000 jahren die Erdtemperaturen gewaltig geandert in beiden Richtungen, ohne menschlichen Einfluss, wenigstens dem, den die Klima Modelle als Grundlage nehmen.
Haetten die Klima Modelle die kleine Eiszeit vorausgesagt, wenn die Modell Entwickler die kleine Eiszeit nicht gekannt haetten? Keiner kann das beantworten.
Da ist in 2007 von der IPCC eine 640,000 Jahre vs Temparature Kurve herumgereicht worden, mit etwa 5000 Messpunkten, also mit einemm Messpunkt per 128 jahre, in der zunehmend unklar wird, ob nun der CO2 Anstig die Ursache oder der Effekt war.
Nehmen wir mal an, dass der CO2 Anstieg die Ursache sei , dann wuerden in der kurve die gesamte Computer Modell Aktivitaet, auf die wir uns "verlassen", schlicht in das gap zwischen zwei Punkten fallen.
Ich rede ja nicht fuer oder gegen die menschlich verursachte Erderwaermung.
Aber mit so flimsy wissenschaftlichen Daten die ganze Menschheit auf einen moeglicherweise voellig ineffektiven Weg, oder vielleicht sogar einen desastroeen Weg -keiner weiss was es sein wird in der realitaet mit irgendeiner Wahrscheinlichkeit- alarmistisch einzuschwoeren erscheint mir in hohem Masse unverantwortlich.
Ich habe mich auf die CO2 Kontroverse beschraenkt. die anderen drei Telziele sind so wischi-waschi odr schlicht infeasible, dass ich darauf nicht eingehen will.
Gerd
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