Tiere und Pflanzen Bedrohte Vielfalt im Dschungel von Borneo
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Kannenpflanzen leben in Partnerschaft mit Vögeln, Spitzhörnchen und Insekten

Fleischfressenden Kannenpflanzen

Zu den außergewöhnlichsten Gewächsen in Borneos Wäldern und Sümpfen zählen die fleischfressenden Kannenpflanzen (Nepenthes). Die unterschiedlichen Arten locken verschiedene Insekten und andere Tiere an, die in dem Trichter zugrunde gehen. Mit einigen Tieren leben die Kannenpflanzen aber auch in friedlicher Symbiose. Erst kürzlich entdeckten Forscher, dass die Art Nepenthes lowii bestimmte Spitzhörnchen anlockt, deren Exkremente dann in den Trichter der Pflanze fallen und sie zusätzlich mit Nährstoffen versorgen.

 
Leser-Kommentare
  1. sorgen vor allem ausländische Konzerne, unter ihnen auch genug Deutsche.Da helfen auch keine Krokodilstränen der "Zeit".

  2. kannenpflanze:
    tja da bilden wir uns doch glatt ein, die einzigen wesen zu sein, die ein hygienisches klosett zu schätzenwissen ;-)))

  3. Dove schmückt sich schon seit langem mit einem positiven Image und gilt dabei mit seinen Palmölplantagen als einer der größten Zerstörer des Regenwalds in Indonesien. Unilever hat zwar versprochen dem Problem Beachtung zu schenken, aber von größeren Erfolgen war nach meinem Wissen noch nichts zu hören - viel Zeit bleibt wohl nicht mehr.

    Deshalb sollten Produkte, für deren Herstellung große Umweltschäden in Kauf genommen werden, prominenter kritisiert werden. Die Mehrheit der Bevölkerung kennt viele solcher alltäglichen genutzten Marken vermutlich nicht. Solange von den betreffenden Firmen keine Ergebnisse zu erwarten sind, sollte schlicht auf ein umweltverträgliches Produkt zurück gegriffen werden. Hier kann ein jeder auf einfachste Weise helfen aktuelle Mißstände zu bekämpfen und den einen oder anderen Interessierten über die Lage zu informieren.

    // Links
    / Palmöl Spot von Greenpeace (YouTube)
    http://www.youtube.com/wa...

    / Artikel über Dove bei Xing
    http://tinyurl.com/yfw2p5c

    / BOS - Hilfeorganisation für Orang-Utans
    http://www.bos-deutschlan...

    Greetz
    Till

  4. 4.

    "Die Artenvielfalt auf Borneo ist außergewöhnlich groß. Auf der Tropenwald-Insel in Südostasien gibt es 166 Pflanzenarten, 106 Vogelarten, 35 verschiedene Säugetiere und 35 Arten von Fischen...."

    Diese Information ist schlicht falsch und irreführend. Unsere Autorin spricht hier wohl von den auf Borneo endemischen Arten, die nur hier vorkommen. Man sollte bedenken, dass in Großstädten wie BErlin oder München ebenfalls zwischen 150 und 200 verschiedenen Brutvogelarten vorkommen. Ich finde es hier wichtig die richtigen Relationen darzustellen und vor allem die richtigen Begriffe zu verwenden (!) um nicht die Glaubwürdigkeit der Artenschützer zu untergraben!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Lieber Leser.

    Tatsächlich ist die Artenvielfalt auf Borneo ungewöhnlich hoch. Allerdings haben Sie absolut Recht: Die zunächst genannten Zahlen beziehen sich nur auf die endemischen Arten, von denen weiter unten im Text auch noch einmal die Rede ist. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen und ich habe es nicht dazu geschrieben.

    Ich habe den Fehler korrigiert und noch einige Zahlen ergänzt, die deutlich machen, wie groß die Vielfalt ist.

    Herzlichen Dank für den Hinweis und viele Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    Redaktion

    Lieber Leser.

    Tatsächlich ist die Artenvielfalt auf Borneo ungewöhnlich hoch. Allerdings haben Sie absolut Recht: Die zunächst genannten Zahlen beziehen sich nur auf die endemischen Arten, von denen weiter unten im Text auch noch einmal die Rede ist. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen und ich habe es nicht dazu geschrieben.

    Ich habe den Fehler korrigiert und noch einige Zahlen ergänzt, die deutlich machen, wie groß die Vielfalt ist.

    Herzlichen Dank für den Hinweis und viele Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

  5. Redaktion

    Lieber Leser.

    Tatsächlich ist die Artenvielfalt auf Borneo ungewöhnlich hoch. Allerdings haben Sie absolut Recht: Die zunächst genannten Zahlen beziehen sich nur auf die endemischen Arten, von denen weiter unten im Text auch noch einmal die Rede ist. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen und ich habe es nicht dazu geschrieben.

    Ich habe den Fehler korrigiert und noch einige Zahlen ergänzt, die deutlich machen, wie groß die Vielfalt ist.

    Herzlichen Dank für den Hinweis und viele Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    Antwort auf "Kommentar Nr. 4"
    • Varech
    • 11.10.2010 um 21:21 Uhr

    In seiner Art finde ich den heutigen Artikel über die bedrohte Artenvielfalt grossartig.

    Von "neuen" Arten ist auch bei Ihnen die Rede. "Neu" ist natürlich völliger Stuss. Das sind Arten, die wir beinahe zertrampelt hätten, ohne sie vorher zu katalogisieren!!
    "Neue Arten", das ist gerade so als hätte jemand unter dem doppelten Boden von Omas alter Einkaufstasche noch "neues" Geld gefunden.

    Aber wir wiederholen uns alle. Holen Sie sich doch z.B. nochmal den kleinen Artikel vom 5.8.10 "Artenfülle auf Sumatra ..." hervor.

    • Varech
    • 11.10.2010 um 22:10 Uhr

    ... kann in Indonesien natürlich garnichts schützen, es regelt und verbietet gegebenenfalls den internationalen Handel mit Arten, deren Gefährdung nachgewiesen ist.
    Theoretisch sollen international die nationalen Schutzmassnahmen (auch wenn es die nur auf dem Papier gibt) unterstützt werden.
    Tatsächlich gibt es grosse Artenvielfalt oft nur noch in Ländern, in denen nichtmal die elementaren Menschenrechte ein schutzwürdiges Gut sind. (Die indonesische Kolonialherrschaft auf Neu-Guinea ist ein Thema für sich!) So kommt es, dass die Anträge auf CITES-Schutz für Regierungen solcher Länder allzuoft reine Kommunikations-Aktionen sind. Höchster "Schutz" kann sogar kontraproduktiv sein, indem er den Schutz "ex situ" behindert.
    Zu bemerken ist auch, dass die Initiative für die Artenrettung so gut wie immer von (mehr oder weniger geduldeten, aber sehr geduldigen) Ausländern kommt. Auch wirtschaftlichen Interessen kann der "Naturschutz" Flankenschutz gewähren.

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