Bunte Schmetterlinge sind typisch für Indonesien
Der Eichelhäher-Schmetterling
© Dagny Lüdemann
Dieser schillernde Schmetterling sitzt am Boden einer Palmölplantage in Kalimantan – dem indonesischen Teil Borneos. 1907 entdeckte ein deutscher Naturkundler und Insektenhändler diese Art (Graphium evemon eventus) und benannte sie nach einem Vogel: Gemeiner Eichelhäher. Zu den tausenden bereits bekannten Insekten auf der indonesischen Insel kommen jedes Jahr Neuentdeckungen hinzu. Erst im vergangenen Jahr fand man hier eine knapp 57 Zentimeter lange Riesen-Stabschrecke. Sie ist das größte bisher bekannte Insekt der Welt.






sorgen vor allem ausländische Konzerne, unter ihnen auch genug Deutsche.Da helfen auch keine Krokodilstränen der "Zeit".
kannenpflanze:
tja da bilden wir uns doch glatt ein, die einzigen wesen zu sein, die ein hygienisches klosett zu schätzenwissen ;-)))
Dove schmückt sich schon seit langem mit einem positiven Image und gilt dabei mit seinen Palmölplantagen als einer der größten Zerstörer des Regenwalds in Indonesien. Unilever hat zwar versprochen dem Problem Beachtung zu schenken, aber von größeren Erfolgen war nach meinem Wissen noch nichts zu hören - viel Zeit bleibt wohl nicht mehr.
Deshalb sollten Produkte, für deren Herstellung große Umweltschäden in Kauf genommen werden, prominenter kritisiert werden. Die Mehrheit der Bevölkerung kennt viele solcher alltäglichen genutzten Marken vermutlich nicht. Solange von den betreffenden Firmen keine Ergebnisse zu erwarten sind, sollte schlicht auf ein umweltverträgliches Produkt zurück gegriffen werden. Hier kann ein jeder auf einfachste Weise helfen aktuelle Mißstände zu bekämpfen und den einen oder anderen Interessierten über die Lage zu informieren.
// Links
/ Palmöl Spot von Greenpeace (YouTube)
http://www.youtube.com/wa...
/ Artikel über Dove bei Xing
http://tinyurl.com/yfw2p5c
/ BOS - Hilfeorganisation für Orang-Utans
http://www.bos-deutschlan...
Greetz
Till
"Die Artenvielfalt auf Borneo ist außergewöhnlich groß. Auf der Tropenwald-Insel in Südostasien gibt es 166 Pflanzenarten, 106 Vogelarten, 35 verschiedene Säugetiere und 35 Arten von Fischen...."
Diese Information ist schlicht falsch und irreführend. Unsere Autorin spricht hier wohl von den auf Borneo endemischen Arten, die nur hier vorkommen. Man sollte bedenken, dass in Großstädten wie BErlin oder München ebenfalls zwischen 150 und 200 verschiedenen Brutvogelarten vorkommen. Ich finde es hier wichtig die richtigen Relationen darzustellen und vor allem die richtigen Begriffe zu verwenden (!) um nicht die Glaubwürdigkeit der Artenschützer zu untergraben!
Lieber Leser.
Tatsächlich ist die Artenvielfalt auf Borneo ungewöhnlich hoch. Allerdings haben Sie absolut Recht: Die zunächst genannten Zahlen beziehen sich nur auf die endemischen Arten, von denen weiter unten im Text auch noch einmal die Rede ist. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen und ich habe es nicht dazu geschrieben.
Ich habe den Fehler korrigiert und noch einige Zahlen ergänzt, die deutlich machen, wie groß die Vielfalt ist.
Herzlichen Dank für den Hinweis und viele Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
Lieber Leser.
Tatsächlich ist die Artenvielfalt auf Borneo ungewöhnlich hoch. Allerdings haben Sie absolut Recht: Die zunächst genannten Zahlen beziehen sich nur auf die endemischen Arten, von denen weiter unten im Text auch noch einmal die Rede ist. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen und ich habe es nicht dazu geschrieben.
Ich habe den Fehler korrigiert und noch einige Zahlen ergänzt, die deutlich machen, wie groß die Vielfalt ist.
Herzlichen Dank für den Hinweis und viele Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
Lieber Leser.
Tatsächlich ist die Artenvielfalt auf Borneo ungewöhnlich hoch. Allerdings haben Sie absolut Recht: Die zunächst genannten Zahlen beziehen sich nur auf die endemischen Arten, von denen weiter unten im Text auch noch einmal die Rede ist. Leider ist mir da ein Fehler unterlaufen und ich habe es nicht dazu geschrieben.
Ich habe den Fehler korrigiert und noch einige Zahlen ergänzt, die deutlich machen, wie groß die Vielfalt ist.
Herzlichen Dank für den Hinweis und viele Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
In seiner Art finde ich den heutigen Artikel über die bedrohte Artenvielfalt grossartig.
Von "neuen" Arten ist auch bei Ihnen die Rede. "Neu" ist natürlich völliger Stuss. Das sind Arten, die wir beinahe zertrampelt hätten, ohne sie vorher zu katalogisieren!!
"Neue Arten", das ist gerade so als hätte jemand unter dem doppelten Boden von Omas alter Einkaufstasche noch "neues" Geld gefunden.
Aber wir wiederholen uns alle. Holen Sie sich doch z.B. nochmal den kleinen Artikel vom 5.8.10 "Artenfülle auf Sumatra ..." hervor.
... kann in Indonesien natürlich garnichts schützen, es regelt und verbietet gegebenenfalls den internationalen Handel mit Arten, deren Gefährdung nachgewiesen ist.
Theoretisch sollen international die nationalen Schutzmassnahmen (auch wenn es die nur auf dem Papier gibt) unterstützt werden.
Tatsächlich gibt es grosse Artenvielfalt oft nur noch in Ländern, in denen nichtmal die elementaren Menschenrechte ein schutzwürdiges Gut sind. (Die indonesische Kolonialherrschaft auf Neu-Guinea ist ein Thema für sich!) So kommt es, dass die Anträge auf CITES-Schutz für Regierungen solcher Länder allzuoft reine Kommunikations-Aktionen sind. Höchster "Schutz" kann sogar kontraproduktiv sein, indem er den Schutz "ex situ" behindert.
Zu bemerken ist auch, dass die Initiative für die Artenrettung so gut wie immer von (mehr oder weniger geduldeten, aber sehr geduldigen) Ausländern kommt. Auch wirtschaftlichen Interessen kann der "Naturschutz" Flankenschutz gewähren.
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