Gipfel Kopenhagen Entwicklungsländer fordern mehr Klima-Hilfe von den Reichen
China, Indien und Brasilien verlangen im Kampf gegen den Klimawandel mehr Hilfe von den Industriestaaten. Premier Brown will einen milliardenschweren Klimafonds auflegen.
© AFP/Getty Images

Ein chinesischer Farmer zeigt die Folgen des Klimawandels. Die Entwicklungsländer fordern mehr Unterstützung von den Industriestaaten
Die großen Entwicklungs- und Schwellenländer haben ihren Kurs für die Klimakonferenz von Kopenhagen abgestimmt. Bei einem überraschend anberaumten Treffen am Wochenende in Peking einigten sich Regierungsvertreter aus China, Indien, Brasilien und Südafrika nach eigenen Angaben in mehreren wichtigen Punkten. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, man habe "ein positives, ehrgeiziges und gerechtes Ergebnis" erreicht. So sollten im Kampf gegen den Klimawandel die Industriestaaten finanzielle und technologische Hilfen leisten. Die bisher vorgelegten Schritte der reichen Länder seien zudem insgesamt nicht ausreichend.
Bei den Gesprächen in Chinas Hauptstadt war auch eine Abordnung des Sudan anwesend, der derzeit den Vorsitz in der Gruppe der 77 Entwicklungsländer innehat. China, Indien und Brasilien gehören mit ihrem rasanten Wirtschaftswachstum weltweit zu den größten Klimasündern. Die Volksrepublik rangiert mittlerweile noch vor den USA auf Platz eins als größter Luftverschmutzer, Indien auf Rang vier. Vorige Woche hatte China als konkretes Ziel eine Reduzierung der Treibhausgase relativ zur Wirtschaftsleistung bis 2020 um 40 bis 45 Prozent gegenüber 2005 genannt. Daraufhin hatte Indien angekündigt, ebenfalls "intensiv über die eigene Klimastrategie" nachdenken zu wollen.
Unser gemeinsames Ziel ist es, die Basis für einen rechtlich bindenden Vertrag so bald wie möglich im Jahr 2010 zu schaffen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon
Nach diesen Absichtserklärungen äußerten sich UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der dänische Regierungschef Lars Lokke Rasmussen am Wochenende zuversichtlich, dass in Kopenhagen ein Abkommen zustande kommt. "Unser gemeinsames Ziel ist es, die Basis für einen rechtlich bindenden Vertrag so bald wie möglich im Jahr 2010 zu schaffen", sagte Ban auf einer Konferenz der Commonwealth-Staaten auf der Karibikinsel Trinidad und Tobago. Rasmussen forderte, in Kopenhagen müsse vor allem über Finanzhilfen für ärmere Länder beim Kampf gegen den Klimawandel gesprochen werden.
Am Wochenende hatten die 53 Commonwealth-Staaten bei ihrem Treffen ein "operativ bindendes" Abkommen verlangt. Die Länder, die ein Drittel der Weltbevölkerung repräsentieren, regten zudem die Gründung eines milliardenschweren Fonds an, um arme und besonders vom Klimawandel bedrohte Staaten zu unterstützen. Fast die Hälfte der Commonwealth-Mitglieder sind kleine Inselstaaten, die infolge der globalen Erwärmung von steigenden Meeresspiegeln bedroht sind. Viele Schwellen- und Entwicklungsländer sehen zuallererst die Industriestaaten in der Pflicht, weil diese erheblich mehr Treibhausgase produzieren.
Der von Großbritanniens Premier Gordon Brown vorgeschlagenen Klimafonds soll zehn Milliarden Dollar enthalten, die von den reichen Ländern gezahlt werden sollen. Großbritannien werde rund 890 Millionen Euro beisteuern. Das Geld soll schon ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Die Hilfen für Entwicklungsländer beim Klimaschutz sind einer der entscheidenden Knackpunkte beim Klimagipfel in Kopenhagen. Auch die Länder der Europäischen Union sind sich über ihren Beitrag für den Klimaschutz in der Dritten Welt noch nicht einig.
Die USA hatten am Mittwoch erstmals einen eigenen Beitrag im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe in Aussicht gestellt. Dieser sieht eine Kürzung des Treibhausgasausstoßes im Jahr 2020 von etwa 17 Prozent gegenüber 2005 vor. Bis zum Jahr 2025 soll er auf 30 Prozent steigen.
Nach Ansicht von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso reichen die bisherigen Zusagen für den Weltklimagipfel nicht aus, um die Erderwärmung genügend abzubremsen. Er begrüße zwar die jüngsten Ziele Chinas, der USA und anderer Länder zur Verringerung der Treibhausgase. "Aber wenn wir alle Zusagen zusammenrechnen, sind wir nicht da, wo wir sein sollten", sagte der EU-Kommissionspräsident mit Blick auf die Forderung der Wissenschaft, die Erwärmung unter zwei Grad halten zu müssen. Niemand dürfe aus dem Blick verlieren, wie wichtig dieses Ziel sei. "Es geht um die Zukunft unseres Planeten", sagte er weiter.
Die Konferenz von Kopenhagen soll die Grundlagen für ein Nachfolgeabkommen von Kyoto liefern, das 2012 ausläuft. Neben US-Präsident Barack Obama hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Teilnahme an dem Gipfel angekündigt.
- Datum 29.11.2009 - 16:41 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Ich bin wirklich gespannt darauf, was passiert, wenn Frau Merkel Steuererhöhungen verkündet, Kindergärten geschlossen werden, Straßen verkommen, Studiengebühren verzehnfacht werden und Hartz 4 auf 50 Euro gesetzt wird, weil Deutschland seine Steuereinnahmen zwecks "Klimaschutz" nach China und Indien überweist.
Und das alles aufgrund einer Hypothese, die spätestens seit Climategate als höchst abwegig anzusehen ist und noch nicht einmal die Abkühlung der letzten 10 Jahre erklären kann.
Was, wenn CO2 keinen nennenswerten Einfluss auf das Klima hat?
Hier z.B. ein guter Artikel zum Thema:
http://www.novo-argumente...
... es gibt kein "Climategate", höchsten in den Fantasien de Klimaleugner.
Und - nur für denn Fall, dass der Mensch keinen nenneswerten Einfluß auf das Klima hat:
In diesem Fall würden wir haufenweise Geld in eine sauberere, sicherere und gerechterere Welt investieren.
Denn unser Wohlstand fußt nach wie vor auf der Ausbeutung der 3. Welt, da wäre eine kleine Kompensation schon gerechtfertigt.
Sollten Sie nach wie vor eine moralische Verantwortung dafür ablehnen, dann ziehen Sie einfach in Betracht, dass die ganzen Menschen gerne den selben Lebensstandard haben wollen wie Sie und ich.
Und wenn sie diesen in der 3. Welt nicht bekommen können - dann kommen diese Milliarden Menschen einfach zu uns.
...die auf die BuRep zukommen. Da die USA weniger für internationale Sicherheit ausgeben werden können, wird die Last auf mehr Schultern umgesetzt werden müssen. Ohne die Sicherheit für Transport, Handel und Leben funktionieren unsere Industrien nicht. Sie ist notwendige Bedingung unseres Lebens.
Im Augenblick tragen die USA ca 5% ihres BIP, die Franzosen 2,50% und die Briten 2,75% zu solcher Sicherheit bei. Die BuRep, wenn ich mich recht erinnere steht bei unter 1%. Reduzieren die USA so werden die Engländer und Franzosen aufstocken müssen. Da schätze ich werden die Deutschen mitziehen müssen mit Mehrausgaben von vielleicht 2%-2,5%. Mit den Kosten für Klimaschutz sind also die neuen Kosten mit zwischen 3% bis 5% des BIP zu veranschlagen.
Forschungen sagen wie sich die Temperatur im Moment verändert, der CO2 gehalt in der Luft muss deutlich höher liegen als vor der Industrialisierung. (vgl. assets.wwf.ch/downloads/faqklima_d.pdf: "Die Konzentration von CO2 und Methan in der Atmosphäre ist seit der letzten Eiszeit (vor gut 10'000 Jahren)
niemals so rasch angestiegen und liegt gegenwärtig höher als zu irgend einem Zeitpunkt während den
letzten 420'000 Jahren.")
Denn wir verbrennen Milliarden an Tonnen von Erdöl, wir roden Regenwälder ab - wohin soll denn der ganze Kohlenstoff gehen, wenn nicht in die Luft. Auch wenn die Daten zur Klimaveränderung nicht so stimmen sollten - wer glaubt eine so starke Veränderung einer Komponente des Biosystems Erde hätte keine Auswirkung, der rennt mit einem Brett vorm Kopf herum. Und wer sagt das Biosystem kann sich auf alles leicht einstellen, der kann ja mal schauen wie es sonst so reagiert wo der Mensch groß eingegriffen hat. Welche Tendenzen sollen denn sonst noch alle falsch sein, wer verdient denn an einem Verbot Tiersorten zu jagen die aussterben?
... es gibt kein "Climategate", höchsten in den Fantasien de Klimaleugner.
Und - nur für denn Fall, dass der Mensch keinen nenneswerten Einfluß auf das Klima hat:
In diesem Fall würden wir haufenweise Geld in eine sauberere, sicherere und gerechterere Welt investieren.
Denn unser Wohlstand fußt nach wie vor auf der Ausbeutung der 3. Welt, da wäre eine kleine Kompensation schon gerechtfertigt.
Sollten Sie nach wie vor eine moralische Verantwortung dafür ablehnen, dann ziehen Sie einfach in Betracht, dass die ganzen Menschen gerne den selben Lebensstandard haben wollen wie Sie und ich.
Und wenn sie diesen in der 3. Welt nicht bekommen können - dann kommen diese Milliarden Menschen einfach zu uns.
...die auf die BuRep zukommen. Da die USA weniger für internationale Sicherheit ausgeben werden können, wird die Last auf mehr Schultern umgesetzt werden müssen. Ohne die Sicherheit für Transport, Handel und Leben funktionieren unsere Industrien nicht. Sie ist notwendige Bedingung unseres Lebens.
Im Augenblick tragen die USA ca 5% ihres BIP, die Franzosen 2,50% und die Briten 2,75% zu solcher Sicherheit bei. Die BuRep, wenn ich mich recht erinnere steht bei unter 1%. Reduzieren die USA so werden die Engländer und Franzosen aufstocken müssen. Da schätze ich werden die Deutschen mitziehen müssen mit Mehrausgaben von vielleicht 2%-2,5%. Mit den Kosten für Klimaschutz sind also die neuen Kosten mit zwischen 3% bis 5% des BIP zu veranschlagen.
Forschungen sagen wie sich die Temperatur im Moment verändert, der CO2 gehalt in der Luft muss deutlich höher liegen als vor der Industrialisierung. (vgl. assets.wwf.ch/downloads/faqklima_d.pdf: "Die Konzentration von CO2 und Methan in der Atmosphäre ist seit der letzten Eiszeit (vor gut 10'000 Jahren)
niemals so rasch angestiegen und liegt gegenwärtig höher als zu irgend einem Zeitpunkt während den
letzten 420'000 Jahren.")
Denn wir verbrennen Milliarden an Tonnen von Erdöl, wir roden Regenwälder ab - wohin soll denn der ganze Kohlenstoff gehen, wenn nicht in die Luft. Auch wenn die Daten zur Klimaveränderung nicht so stimmen sollten - wer glaubt eine so starke Veränderung einer Komponente des Biosystems Erde hätte keine Auswirkung, der rennt mit einem Brett vorm Kopf herum. Und wer sagt das Biosystem kann sich auf alles leicht einstellen, der kann ja mal schauen wie es sonst so reagiert wo der Mensch groß eingegriffen hat. Welche Tendenzen sollen denn sonst noch alle falsch sein, wer verdient denn an einem Verbot Tiersorten zu jagen die aussterben?
... es gibt kein "Climategate", höchsten in den Fantasien de Klimaleugner.
Und - nur für denn Fall, dass der Mensch keinen nenneswerten Einfluß auf das Klima hat:
In diesem Fall würden wir haufenweise Geld in eine sauberere, sicherere und gerechterere Welt investieren.
Denn unser Wohlstand fußt nach wie vor auf der Ausbeutung der 3. Welt, da wäre eine kleine Kompensation schon gerechtfertigt.
Sollten Sie nach wie vor eine moralische Verantwortung dafür ablehnen, dann ziehen Sie einfach in Betracht, dass die ganzen Menschen gerne den selben Lebensstandard haben wollen wie Sie und ich.
Und wenn sie diesen in der 3. Welt nicht bekommen können - dann kommen diese Milliarden Menschen einfach zu uns.
Die Entwicklungsländer wären der große Verlierer eines "Klimaabkommens"!
Lesen Sie z.B. hier:
http://www.welt.de/politi...
Und zu Climategate: habe gerade mal Google bemüht: ungefähr 10.700.000 Treffer. Vor ein paar Tagen war da fast nichts.
Scheint wohl doch relevant zu sein, insbesondere da der US-Senat schon entsprechende Ankündigungen gemacht hat.
Die Bezeichnung "Leugner" zeigt im übrigen, dass es sich eher um eine Sekte, als um Wissenschaft handelt. Wissenschaftler bezeichnen kontroverse Sichtweisen nicht als Leugnung. Das tun nur religiöse Fanatiker.
Die Entwicklungsländer wären der große Verlierer eines "Klimaabkommens"!
Lesen Sie z.B. hier:
http://www.welt.de/politi...
Und zu Climategate: habe gerade mal Google bemüht: ungefähr 10.700.000 Treffer. Vor ein paar Tagen war da fast nichts.
Scheint wohl doch relevant zu sein, insbesondere da der US-Senat schon entsprechende Ankündigungen gemacht hat.
Die Bezeichnung "Leugner" zeigt im übrigen, dass es sich eher um eine Sekte, als um Wissenschaft handelt. Wissenschaftler bezeichnen kontroverse Sichtweisen nicht als Leugnung. Das tun nur religiöse Fanatiker.
Zum Artikel möchte ich anmerken, dass China zwar im absoluten C02-Ausstoß mit den USA an vorderster Stelle stehen, fairerweise sollten aber der Ausstoß pro Kopf die maßgebliche Kennziffer sein.
Zum Vergleich (Emissionen pro Kopf und Tonnen in 2008:
USA:19,4 EU:8,6 China:5,1 Indien:1,8
Wenn man jedem Menschen das gleiche Recht auf CO2-Ausstoß zugesteht und das 2°-Ziel erreichen möchte, muss der CO2-Ausstoß bis 2050 auf ca. 1 Tonne pro Kopf begrenzt werden.
Dies klingt kaum zu erreichen, aber die Leitstudie 2008 zeigt Mittel und Wege auf und prognostiziert auch die Kosten. Es geht hervor, dass wir schon mitten drin in der Umstellung sind und mal ehrlich: Die Zusatzkosten, z.B. Energieeinspeisegesetz, haben wir uns doch wirklich leisten können.
#1: Woher haben Sie ihre Zahlen? Ihre Befürchtungen sind maßlos überzogen, googlen Sie bitte die Leitstudie.
Eine Frage:
Wie glauben Sie, würden sich die Energiekosten entwickeln, wenn wir nicht umsteuern, immer mehr Menschen Öl und Gas verbrauchen wollen bei stetiger Verknappung? Meine Erfahrung zeigt, dass die Preisschocks der letzten Jahre mehr damit zu tun haben als mit dem Umbau der Energieversorgung!
Zitat Kein Einstein:
"dass China zwar im absoluten C02-Ausstoß mit den USA an vorderster Stelle stehen, fairerweise sollten aber der Ausstoß pro Kopf die maßgebliche Kennziffer sein"
Der Athmosphäre wird es egal sein, wieviele Köpfe CO2 ausstoßen.
Zitat Kein Einstein:
"Die Zusatzkosten, z.B. Energieeinspeisegesetz, haben wir uns doch wirklich leisten können"
Wer ist "wir"?
Der hochsubventionierte Öko-Strom füllt einzig die Taschen der Investoren und Anteilseigner.
Davon abgesehen ist absolut kein nachvollziehbarer Grund ersichtlich, warum der deutsche Steuerzahler "Klima-Hilfe" für China bezahlen sollte.
...dass eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes ohne weitgehende Begleitmaßnahmen zum Hungertod vieler Millionen Personen führen wird. Wenn man betrachtet, wieviele momentan verhungern, darf man ableiten, dass uns das relativ wenig bedeutet; aber vermerken sollte man das schon vielleicht.
Zitat Kein Einstein:
"dass China zwar im absoluten C02-Ausstoß mit den USA an vorderster Stelle stehen, fairerweise sollten aber der Ausstoß pro Kopf die maßgebliche Kennziffer sein"
Der Athmosphäre wird es egal sein, wieviele Köpfe CO2 ausstoßen.
Zitat Kein Einstein:
"Die Zusatzkosten, z.B. Energieeinspeisegesetz, haben wir uns doch wirklich leisten können"
Wer ist "wir"?
Der hochsubventionierte Öko-Strom füllt einzig die Taschen der Investoren und Anteilseigner.
Davon abgesehen ist absolut kein nachvollziehbarer Grund ersichtlich, warum der deutsche Steuerzahler "Klima-Hilfe" für China bezahlen sollte.
...dass eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes ohne weitgehende Begleitmaßnahmen zum Hungertod vieler Millionen Personen führen wird. Wenn man betrachtet, wieviele momentan verhungern, darf man ableiten, dass uns das relativ wenig bedeutet; aber vermerken sollte man das schon vielleicht.
zwei ihrer argumente erfüllen mich mit sorge. erstens, die sozialausgaben werden wohl kaum aufgrund klimaentwicklungshilfen reduziert. bei genauer betrachtung ist es der lebensstil der sich in den industrienationen und schwellenländer ändern muß und ersten den energieverbrauch zu reduzieren und zweitens andern ländern vorbild zu sein.
zweitens schockitert mich ihr frage was wäre wenn das co2 keinen nennenswerten einfluss auf das klima hat. nun, es ist äußert naiv nur von co2 zu sprechen. die summe der treibhausgase sowie der flächenverbrauch (urbanisierung, landwirtschaft, etc) sorgen für ein ganzes bündel an problemen, sodaß irgendwann mitte dieses jahrunderts die grenzen des menschlichen wachtums erreicht werden. zwar lässt sich die vielzahl der probleme nicht alleine druch die reduktion des co2-ausstoßes beheben, aber irgendwo muß ein anfang gemacht werden. zu zwar schnell.
Moin,
in der Tat ist erstaunlich, dass die BRIC-Staaten nach Geld rufen. Alle diese Staaten haben das Know-How und auch die Gelder dafür. Und der Eexporterfolg, insbesondere von China rührt auch daher, dass die dortige Umwelt rücksichtslos ausgebeutet wird. Die Finanztransfers würden daran meines Erachtens nichts oder zuwenig ändern.
Richtet einen Umweltzoll für deren Produkte ein und macht klar, dass er bei steigender Energieeffizienz der Produktion abgebaut wird, dann werden die Emissionen schneller als gedacht abnehmen. Gelder aus den Industriestaaten (Frage: Die BRIC-Staaten sind keine Industrieestaaten? Dürften die Chinesen, Inder und Russen eher anders sehen) hingegen in dubiosen Projekten versickern. Die eingenommenen Zölle könnten dann ja für Umweltschutzmaßnahmen ausgegeben werden. Wobei die einfachste Maßnahme das Pflanzen von Wäldern in versteppten ehemals aber waldreichen Gegenden wie z.B. Spanien, Kroatien, Nordchina etc. wäre.
CU
Die Entwicklungsländer wären der große Verlierer eines "Klimaabkommens"!
Lesen Sie z.B. hier:
http://www.welt.de/politi...
Und zu Climategate: habe gerade mal Google bemüht: ungefähr 10.700.000 Treffer. Vor ein paar Tagen war da fast nichts.
Scheint wohl doch relevant zu sein, insbesondere da der US-Senat schon entsprechende Ankündigungen gemacht hat.
Die Bezeichnung "Leugner" zeigt im übrigen, dass es sich eher um eine Sekte, als um Wissenschaft handelt. Wissenschaftler bezeichnen kontroverse Sichtweisen nicht als Leugnung. Das tun nur religiöse Fanatiker.
Auch nach Lektüre des in #6 zitierten Artikels in der Welt (Vorsicht: Kein Artikel über Klima, sondern über afrikanische Befindlichkeiten zu diesem Thema, bin auch zuerst darauf hereingefallen) kann ich diese Meinung nicht teilen. Falls Kopenhagen scheitert und es kein Abkommen gibt, glaubt dann jemand wirklich, die reichen Länder überweisen das "eingesparte" Geld einfach so an die Entwicklungsländer? Nachdem jede verbindliche Zusage seit Jahrzehnten regelmäßig gebrochen wurde, z.B. 0,5% des BSP?
Heute habe ich noch im Blog vom Klimaforscher St. Rahmstorf gelesen, dass er die im Artikel genannte Argumentation (löst die wirklich wichtigen Probleme der 3. Welt!) nie von Fachleuten der Entwicklungshilfe hört, aber regelmäßig auf Foren von Vertretern der Energiewirtschaft. Auch er merkt Zweifel an, ob die Energiewirtschaft ohne CO2-Zertifikate das eingesparte Geld der 3. Welt zur Verfügung stellen.
Einen Denkfehler scheint es sowohl in der 1. als auch in der 3. Welt zu geben: CO2 Ausstoß war zwar bisher ein ungefähres Maß für Wohlstand, wird es aber in Zukunft nicht mehr sein. Es geht gerade darum, Wohlstand zu erreichen OHNE übermäßigen CO2-Ausstoß!
Eine andere Frage würde mich interessieren:
Sollen die Finanzzusagen für die 3.Welt zweckgebunden sein?
Sagen wir, zum Aufbau einer CO2-armen Energiewirtschaft?
Oder könnte das Geld, wie im Artikel erwähnt, in den Taschen korrupter Beamter versickern?
... zu Ihren Punkten:
1. Die Entwicklungsländer sind die großen Verlierer des Klimawandels.
Denn während sich die 1. Welt und die Schwellenländer zum Teil vor den verheerenden Auswirkungen einen ungebremsten Klimawandels schützen können, trifft dies auf die 3. Welt nicht zu.
Sollte Ihnen das egal sein - was nun wirklich typisch für die Klimaleugner wäre - dann sei daran erinnert, dass diese Menschen dann eben zu uns kommen werden. Ganz abgesehen davon, dass wir aus diesen Ländern unsere Rohstoffe beziehen. Die wachsende Terrorgefahr aus den "failed states" sollte ebenso beachtet werden.
Übrigens ist die WELT eine erbärmliche Quelle und deren Artikel wirklich ein Paradebeispiel für die volksverhetzende Schreibe des Springer-Verlags.
2. Tolle Sache Google
Der Suchbegriff "ufo" bringt übrigens auch 10,6 Mio. Treffer. Ich habe die Hysterie der Klimaleugner bezüglich der gestohlenen Emails schon bemerkt.
Natürlich geben diese Email nichts her und sind argumentativ eher ein Bummerang für die Klimaleugner. Auch ein Grund, warum keine große Zeitung noch etwas darüber schreibt. Und das der US-Senat (inkl. der US-Kohlestaaten) seit jeher kein Freund des Klimaschutzes war ist nichts neues.
3. Wer den Holocaus leugnet, würden Sie doch sicher auch als Leugner bezeichen, oder? Und der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern, als alle Völkermorde zusammen.
Im übrigen würde ich das Verhalten der Klimaleugner als sehr viel sektiererischer bezeichnen, oft jennseits des Anstandes.
Auch nach Lektüre des in #6 zitierten Artikels in der Welt (Vorsicht: Kein Artikel über Klima, sondern über afrikanische Befindlichkeiten zu diesem Thema, bin auch zuerst darauf hereingefallen) kann ich diese Meinung nicht teilen. Falls Kopenhagen scheitert und es kein Abkommen gibt, glaubt dann jemand wirklich, die reichen Länder überweisen das "eingesparte" Geld einfach so an die Entwicklungsländer? Nachdem jede verbindliche Zusage seit Jahrzehnten regelmäßig gebrochen wurde, z.B. 0,5% des BSP?
Heute habe ich noch im Blog vom Klimaforscher St. Rahmstorf gelesen, dass er die im Artikel genannte Argumentation (löst die wirklich wichtigen Probleme der 3. Welt!) nie von Fachleuten der Entwicklungshilfe hört, aber regelmäßig auf Foren von Vertretern der Energiewirtschaft. Auch er merkt Zweifel an, ob die Energiewirtschaft ohne CO2-Zertifikate das eingesparte Geld der 3. Welt zur Verfügung stellen.
Einen Denkfehler scheint es sowohl in der 1. als auch in der 3. Welt zu geben: CO2 Ausstoß war zwar bisher ein ungefähres Maß für Wohlstand, wird es aber in Zukunft nicht mehr sein. Es geht gerade darum, Wohlstand zu erreichen OHNE übermäßigen CO2-Ausstoß!
Eine andere Frage würde mich interessieren:
Sollen die Finanzzusagen für die 3.Welt zweckgebunden sein?
Sagen wir, zum Aufbau einer CO2-armen Energiewirtschaft?
Oder könnte das Geld, wie im Artikel erwähnt, in den Taschen korrupter Beamter versickern?
... zu Ihren Punkten:
1. Die Entwicklungsländer sind die großen Verlierer des Klimawandels.
Denn während sich die 1. Welt und die Schwellenländer zum Teil vor den verheerenden Auswirkungen einen ungebremsten Klimawandels schützen können, trifft dies auf die 3. Welt nicht zu.
Sollte Ihnen das egal sein - was nun wirklich typisch für die Klimaleugner wäre - dann sei daran erinnert, dass diese Menschen dann eben zu uns kommen werden. Ganz abgesehen davon, dass wir aus diesen Ländern unsere Rohstoffe beziehen. Die wachsende Terrorgefahr aus den "failed states" sollte ebenso beachtet werden.
Übrigens ist die WELT eine erbärmliche Quelle und deren Artikel wirklich ein Paradebeispiel für die volksverhetzende Schreibe des Springer-Verlags.
2. Tolle Sache Google
Der Suchbegriff "ufo" bringt übrigens auch 10,6 Mio. Treffer. Ich habe die Hysterie der Klimaleugner bezüglich der gestohlenen Emails schon bemerkt.
Natürlich geben diese Email nichts her und sind argumentativ eher ein Bummerang für die Klimaleugner. Auch ein Grund, warum keine große Zeitung noch etwas darüber schreibt. Und das der US-Senat (inkl. der US-Kohlestaaten) seit jeher kein Freund des Klimaschutzes war ist nichts neues.
3. Wer den Holocaus leugnet, würden Sie doch sicher auch als Leugner bezeichen, oder? Und der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern, als alle Völkermorde zusammen.
Im übrigen würde ich das Verhalten der Klimaleugner als sehr viel sektiererischer bezeichnen, oft jennseits des Anstandes.
...die auf die BuRep zukommen. Da die USA weniger für internationale Sicherheit ausgeben werden können, wird die Last auf mehr Schultern umgesetzt werden müssen. Ohne die Sicherheit für Transport, Handel und Leben funktionieren unsere Industrien nicht. Sie ist notwendige Bedingung unseres Lebens.
Im Augenblick tragen die USA ca 5% ihres BIP, die Franzosen 2,50% und die Briten 2,75% zu solcher Sicherheit bei. Die BuRep, wenn ich mich recht erinnere steht bei unter 1%. Reduzieren die USA so werden die Engländer und Franzosen aufstocken müssen. Da schätze ich werden die Deutschen mitziehen müssen mit Mehrausgaben von vielleicht 2%-2,5%. Mit den Kosten für Klimaschutz sind also die neuen Kosten mit zwischen 3% bis 5% des BIP zu veranschlagen.
Moin,
habe ich in Ihrem Beitrag einen Ironietag übersehen? Wie machen die USA bitte unseren Transport, Handel, Leben sicherer?
Jetzt bitte nicht die Klamotte "USA als Weltpolizist" hervorkramen. Der durch nichts aber auch rein gar nichts gerechtfertigte Angriffskrieg gegen den Irak und der zumindest fragwürdige Angriff auf Afghanistan tragen 10exp(-100)% zur internationalen Sicherheit bei, positiv gesehen. Negativ gesehen tragen sie indirekt zur Proliferation von Nuklearwaffen in Weltgegenden bei, deren Machthaber man getrost als Soziopathen bezeichnen kann, Soziopathen die sich jetzt nur sicher wissen solange sie wie Nordkorea Nuklearwaffen haben. Reife Leistung...
Abgesehen davon, dass das Pentagon an irrwitzig teuren Waffensystemen festhält die im Kampf gegen Terroristen nutzlos sind(Raptor, B2, Osprey etc)und ein Verschwender ohnegleichen ist (persönliche Erfahrung) der schon einmal einen ganzen Zerstörer verschlampt (http://blog.fefe.de/?ts=b...). Wobei die Hardthöhe kaum besser ist....
Und wie machte ein verfünffachter Militäretat Deutschlands uns sicherer?
Bitte nicht die Piraten aus Somalia aufführen, denn am Zustand von Somalia ist auch der Westen mit Schuld.
Und würden die Frachterlinien ihre Schiffe personell besser ausstatten und etwas weiter von den Küsten entfernt laufen lassen, wären die Schnellboote der Piraten schnell unrentabel.
Also warum aufrüsten?
CU
Moin,
habe ich in Ihrem Beitrag einen Ironietag übersehen? Wie machen die USA bitte unseren Transport, Handel, Leben sicherer?
Jetzt bitte nicht die Klamotte "USA als Weltpolizist" hervorkramen. Der durch nichts aber auch rein gar nichts gerechtfertigte Angriffskrieg gegen den Irak und der zumindest fragwürdige Angriff auf Afghanistan tragen 10exp(-100)% zur internationalen Sicherheit bei, positiv gesehen. Negativ gesehen tragen sie indirekt zur Proliferation von Nuklearwaffen in Weltgegenden bei, deren Machthaber man getrost als Soziopathen bezeichnen kann, Soziopathen die sich jetzt nur sicher wissen solange sie wie Nordkorea Nuklearwaffen haben. Reife Leistung...
Abgesehen davon, dass das Pentagon an irrwitzig teuren Waffensystemen festhält die im Kampf gegen Terroristen nutzlos sind(Raptor, B2, Osprey etc)und ein Verschwender ohnegleichen ist (persönliche Erfahrung) der schon einmal einen ganzen Zerstörer verschlampt (http://blog.fefe.de/?ts=b...). Wobei die Hardthöhe kaum besser ist....
Und wie machte ein verfünffachter Militäretat Deutschlands uns sicherer?
Bitte nicht die Piraten aus Somalia aufführen, denn am Zustand von Somalia ist auch der Westen mit Schuld.
Und würden die Frachterlinien ihre Schiffe personell besser ausstatten und etwas weiter von den Küsten entfernt laufen lassen, wären die Schnellboote der Piraten schnell unrentabel.
Also warum aufrüsten?
CU
Auch nach Lektüre des in #6 zitierten Artikels in der Welt (Vorsicht: Kein Artikel über Klima, sondern über afrikanische Befindlichkeiten zu diesem Thema, bin auch zuerst darauf hereingefallen) kann ich diese Meinung nicht teilen. Falls Kopenhagen scheitert und es kein Abkommen gibt, glaubt dann jemand wirklich, die reichen Länder überweisen das "eingesparte" Geld einfach so an die Entwicklungsländer? Nachdem jede verbindliche Zusage seit Jahrzehnten regelmäßig gebrochen wurde, z.B. 0,5% des BSP?
Heute habe ich noch im Blog vom Klimaforscher St. Rahmstorf gelesen, dass er die im Artikel genannte Argumentation (löst die wirklich wichtigen Probleme der 3. Welt!) nie von Fachleuten der Entwicklungshilfe hört, aber regelmäßig auf Foren von Vertretern der Energiewirtschaft. Auch er merkt Zweifel an, ob die Energiewirtschaft ohne CO2-Zertifikate das eingesparte Geld der 3. Welt zur Verfügung stellen.
Einen Denkfehler scheint es sowohl in der 1. als auch in der 3. Welt zu geben: CO2 Ausstoß war zwar bisher ein ungefähres Maß für Wohlstand, wird es aber in Zukunft nicht mehr sein. Es geht gerade darum, Wohlstand zu erreichen OHNE übermäßigen CO2-Ausstoß!
Eine andere Frage würde mich interessieren:
Sollen die Finanzzusagen für die 3.Welt zweckgebunden sein?
Sagen wir, zum Aufbau einer CO2-armen Energiewirtschaft?
Oder könnte das Geld, wie im Artikel erwähnt, in den Taschen korrupter Beamter versickern?
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