Datenerhebung Wie Forscher das Klima messen

Die Erde erwärmt sich, doch woher weiß man das? Seit Jahrzehnten sammeln Wissenschaftler Klimadaten. Wo diese herkommen und wie sie für Zukunftsprognosen genutzt werden.

Blick auf den blauen Planeten: Die Erde erwärmt sich, doch wie wird das gemessen? (Die Aufnahme zeigt die Straße von Gibraltar mit Spanien auf der rechten und Marokko auf der linken Seite)

Blick auf den blauen Planeten: Die Erde erwärmt sich, doch wie wird das gemessen? (Die Aufnahme zeigt die Straße von Gibraltar mit Spanien auf der rechten und Marokko auf der linken Seite)

Kennen Sie den Zustand Ihres Fahrrads? Leuchtet das Rücklicht? Geht den Reifen die Puste aus? Oder setzt der Drahtesel etwa Rost an? Ganz egal, wie gut Ihr Rad gepflegt und gehegt wird, es ist relativ einfach das System Fahrrad zu untersuchen. Während dessen Fahrphysik noch einigermaßen überschaubar ist, lässt sich leicht vorstellen, dass es bei einem System wie dem Weltklima schwierig wird.

Dieser Tage schaut alle Welt nach Kopenhagen, wo auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten Entscheidungen zur Beeinflussung des Weltklimas getroffen werden sollen. Doch ein generelles Problem jeder Wissenschaft ist es, reproduzierbare Parameter zu finden, die eben geeignet sind ein – wie auch immer geartetes – System und dessen jeweilige Zustände zu beschreiben. Ist die Anzahl der Parameter beim Fahrrad (etwa Reifendruck und Kettengetriebe) noch relativ gering, steigt sie beim Klima dramatisch an.

Anzeige

Und nicht nur das: Für Klimaforscher sind Parameter entscheidend, die sich mal direkt messen und mal nur aus der Ableitung einzelner aus wieder anderen Parametern ableiten lassen. Allen Daten und Methoden gemein ist jedoch der generelle Anspruch der Wissenschaft: Reproduzierbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit – sowohl der Daten als auch deren Herkunft, den Bearbeitungsmethoden, Ergebnissen und den Schlussfolgerungen. Kein seriöser Wissenschaftler würde Daten und Ergebnisse publizieren, die diesen Ansprüchen nicht genügen.

In der Klimaforschung wird auf Daten unterschiedlichster Herkunft und Alters zurückgegriffen. Das sind einmal aktuell gemessene Daten, die den heutigen Zustand des Klimas beschreiben und einmal Daten aus der Vergangenheit. Aktuell messbare Parameter wären etwa Wetterballondaten zu Temperatur und Luftdruck sowie Messungen der chemischen Zusammensetzung der Luft (wie etwa des CO2- und Ozon-Gehalt). Hinzu kommen Messungen der äquivalenten Parameter des Ozeans: Temperatur und Salzgehalt. Mit diesen Daten lassen sich die "Ist-Zustände" der Atmosphäre und des Ozeans bestimmen und die aktuellen Klimagürtel der Erde definieren.

Vor rund 30 Jahren kamen zu den klassischen, erdgestützten Methoden noch die Beobachtungsmöglichkeiten aus dem Weltraum dazu. Immer ausgefeiltere Methoden und Sensoren vermessen die Erde und observieren den Zustand der Atmosphäre und des Ozeans. Gerade bei den Satellitendaten ist ein hoher Aufwand bei der Aufbereitung der Rohdaten erforderlich. Schließlich messen die Satelliten etwa die Luftfeuchte nicht direkt, sondern leiten sie aus anderen Parametern, zum Beispiel der Abschwächung einer bestimmten Wellenlänge des empfangenen Lichtes, ab.

"Da aber auch die Sensoren Veränderungen unterliegen, ist die genaue Erfassung der Messbedingungen ebenso unerlässlich, genauso wie die Überprüfung der Satellitenmessungen anhand von Vergleichsmessungen", erläutert Lothar Schüller von der europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat) in Darmstadt. In der Eumetsat-Zentrale werden die Satelliten gesteuert und die Rohdaten aufgearbeitet, die unsere tägliche Wettervorhersage ermöglichen. "Besonders für die Erstellung von Datensätzen für die Klimaüberwachung ist eine sorgfältige Kalibrierung der Daten wichtig und einer der aufwendigsten Schritte bei der gesamten Bearbeitung", sagt Schüller. "Dabei gilt es, möglichst alle Ungenauigkeiten und Instrumenteneffekte aus den Rohdaten zu entfernen."

Leser-Kommentare
  1. so fragt man sich,warum erst so spät gehandelt wird.
    Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
    und Wissenschaft zusammen.Denn die ist unübersehbar.
    Es waren die Dinge nämlich auch schon vor 35 Jahren klar,
    doch haben eben "wirtschaftlicher Druck" und "Notwendigkeiten"
    den Blickwinkel verfälscht.
    "Wohlstand" kommt wahrscheinlich von im Stau stehen?
    Er "steht wohl im Stau ",deshalb kommt er zu spät ??
    Oder kommt der Ausdruck davon,dass um den derzeitigen
    Zustand zu zementieren,wertvolle Patente einfach aufgekauft
    wurden und serienreife Fahrzeuge mit die Alternativenergien
    als Treibstof einfach wieder eingestampft wurden bzw in
    den Schubladen verschwunden sind.
    "Fortschritt" kommt vielleicht davon,dass alles immer
    weiter von uns wegrückt ,die Einkaufszentren ,der Arbeitsplatz
    der Ort im Urlaub wo wir uns noch erholen können.Weil der
    Erholungsraum in der Nähe durch Verkehrsflächen etc immer
    kleiner wird ??
    "Fortschritt" kommt vielleicht auch vom "Fortschreiten" der
    Naturzerstörung überall ??
    Das heißt wir haben dem "Wohlstand"unsere Natur geopfert.
    Wobei jeder normale Mensch erleben kann wie schön Radfahren und
    Gehen ist,viel schöner als meist im Auto zu sitzen,in der
    Bahn kann man wenigstens etwas arbeiten oder lesen und man ist nicht
    auf der Autobahn im Stress.Das Gefühl in einer neuen Garnitur
    in der Bahn zu gleiten,das kann das beste Auto in Hauptverkehrszeiten nicht vermitteln.
    Glück hängt nur bedingt mit der Dicke der Brieftasche oder
    großem Auto zusammen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    1. Der Umwelt ist es hier in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten nie so gut gegangen wie heute. Schauen Sie sich die Tierbestände und die Daten zur Reinheit von Gewässern, Böden und Luft an.
    2. Das Märchen vom alternativen Antrieb, der durch die bösen Wirtschaftsbosse verhindert worden wäre, gewinnt durch ständige Wiederholungen keinen Deut an Glaubwürdigkeit.
    3. Sie können gern gehen, radfahren oder die Bahn nutzen. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere. Ich arbeite in Schichten und würde mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als doppelt so viel Zeit verschwenden.
    4. Ich vermute, das kollektive "Unglück", das sich auch in Ihrem Lamento ausdrückt, liegt im Überfluß und in einer damit verbundenen Sattheit zugrunde.

    • Wilbur
    • 11.12.2009 um 10:35 Uhr

    "Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
    und Wissenschaft zusammen", wirklich? Ich glaube vielmehr, das hängt damit zusammen, dass wir Menschen sind, und keine allwissenden Götter!

    Es ist nicht gerade eine besondere Stärke unserer Spezies, unser Leben an Entwicklungen auszurichten, die vielleicht (!) in Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten stattfinden, oder eben auch gar nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, für wie trivial so manch Diskutant die Problematik einzuschätzen scheint, das Verhalten von Milliarden von Menschen manipulieren zu können.

    Nicht die Wirtschaft oder die Politik dominiert diese Entscheidungen, das schaffen wir Menschen schon ganz alleine! Ich will ja gerne glauben, dass manch einer gerne bereit ist, sein Leben massivst umzustellen, aber ich werde niemals glauben, dass dies die Masse tun wird.

    Die für manchen Diskutanten scheinbar so klar erkennbaren notwendigen Entscheidungen werden von der Politik (die im übrigen auch aus Menschen besteht!) aus einem ganz einfachen Grund nicht getroffen werden: Sie würden diese nur für wenige Wochen überstehen.

    1. Der Umwelt ist es hier in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten nie so gut gegangen wie heute. Schauen Sie sich die Tierbestände und die Daten zur Reinheit von Gewässern, Böden und Luft an.
    2. Das Märchen vom alternativen Antrieb, der durch die bösen Wirtschaftsbosse verhindert worden wäre, gewinnt durch ständige Wiederholungen keinen Deut an Glaubwürdigkeit.
    3. Sie können gern gehen, radfahren oder die Bahn nutzen. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere. Ich arbeite in Schichten und würde mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als doppelt so viel Zeit verschwenden.
    4. Ich vermute, das kollektive "Unglück", das sich auch in Ihrem Lamento ausdrückt, liegt im Überfluß und in einer damit verbundenen Sattheit zugrunde.

    • Wilbur
    • 11.12.2009 um 10:35 Uhr

    "Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
    und Wissenschaft zusammen", wirklich? Ich glaube vielmehr, das hängt damit zusammen, dass wir Menschen sind, und keine allwissenden Götter!

    Es ist nicht gerade eine besondere Stärke unserer Spezies, unser Leben an Entwicklungen auszurichten, die vielleicht (!) in Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten stattfinden, oder eben auch gar nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, für wie trivial so manch Diskutant die Problematik einzuschätzen scheint, das Verhalten von Milliarden von Menschen manipulieren zu können.

    Nicht die Wirtschaft oder die Politik dominiert diese Entscheidungen, das schaffen wir Menschen schon ganz alleine! Ich will ja gerne glauben, dass manch einer gerne bereit ist, sein Leben massivst umzustellen, aber ich werde niemals glauben, dass dies die Masse tun wird.

    Die für manchen Diskutanten scheinbar so klar erkennbaren notwendigen Entscheidungen werden von der Politik (die im übrigen auch aus Menschen besteht!) aus einem ganz einfachen Grund nicht getroffen werden: Sie würden diese nur für wenige Wochen überstehen.

    • joG
    • 11.12.2009 um 8:54 Uhr

    .... zeigen den Forschern nicht, wie sich unser Klima künftig weiterentwickelt. "

    Daher ist es so beunruhigend, wenn man an die Billionen denkt, die die CO2 Reduzierung kosten wird, wenn einer der Hauptwissenschaftler der zugrunde liegenden Forschung einem anderen schreibt, dass es peinlich sei, dass man die Modell widrige geringe Erwärmung der letzten Jahre nicht erklären könne und glaube, die Daten seien falsch.

    • ngw16
    • 11.12.2009 um 8:56 Uhr

    Stand des Wissens vor ca. 30 Jahren:
    Die Eiszeit kommt

    Sie ist nicht gekommen.
    Und der Hitzetod wird auch nicht kommen.

  2. 4. @3

    "Stand des Wissens vor ca. 30 Jahren:
    Die Eiszeit kommt "

    Das war eine Zeitungsente.

    http://www.realclimate.or...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 11.12.2009 um 11:04 Uhr

    ...der aber, wenn man ihn ganz liest zeigt, dass sich durchaus seriös mit dem Thema beschäftigt wurde und es etliche Atrikel gab, die die These unterstützten.

    http://en.wikipedia.org/w...

    • ngw16
    • 11.12.2009 um 15:11 Uhr

    Sind aber viele da drauf angesprungen.
    Und damals gab es tatsächlich eine Kaltperiode.

    So wie aktuell seit 10 Jahren erneut eine Abkühlung festgestellt wird.

    • joG
    • 11.12.2009 um 11:04 Uhr

    ...der aber, wenn man ihn ganz liest zeigt, dass sich durchaus seriös mit dem Thema beschäftigt wurde und es etliche Atrikel gab, die die These unterstützten.

    http://en.wikipedia.org/w...

    • ngw16
    • 11.12.2009 um 15:11 Uhr

    Sind aber viele da drauf angesprungen.
    Und damals gab es tatsächlich eine Kaltperiode.

    So wie aktuell seit 10 Jahren erneut eine Abkühlung festgestellt wird.

  3. 1. Der Umwelt ist es hier in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten nie so gut gegangen wie heute. Schauen Sie sich die Tierbestände und die Daten zur Reinheit von Gewässern, Böden und Luft an.
    2. Das Märchen vom alternativen Antrieb, der durch die bösen Wirtschaftsbosse verhindert worden wäre, gewinnt durch ständige Wiederholungen keinen Deut an Glaubwürdigkeit.
    3. Sie können gern gehen, radfahren oder die Bahn nutzen. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere. Ich arbeite in Schichten und würde mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als doppelt so viel Zeit verschwenden.
    4. Ich vermute, das kollektive "Unglück", das sich auch in Ihrem Lamento ausdrückt, liegt im Überfluß und in einer damit verbundenen Sattheit zugrunde.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ad 1 Die unabhängigen Wissenschaftler,die eine unbegrenzte
    Lehrverpflichtung haben,sind selten geworden.
    Den Zustand der Universitäten können Sie unter
    Umständen am durchaus ausgeprägten Protest vieler
    Studierenden messen.
    Die freie Forschung ist vielfach an Drittmittel gebunden,
    dass man jetzt weniger von Umweltschäden hört hat eher,mit
    der Abhängigkeit der Forschung von Forschungsmitteln
    und mit der Abhängigkeit der Medien von Anzeigen zu tun,
    aber manches ist sicher besser geworden.
    Ad 2 Die Information stammt von einem Fiat Manager,der
    mir das berichtet hat.
    Ad 3 Ich verstehe Sie gut.
    Ad 4 Ein Lamento würde ich nicht meinen,dass ich
    angestimmt habe.Vielleicht eine etwas unbequeme Analyse.
    Das war mir beim Schreiben allerdings klar,dass das
    Widerstand hervorrufen wird.

    Ad 1 Die unabhängigen Wissenschaftler,die eine unbegrenzte
    Lehrverpflichtung haben,sind selten geworden.
    Den Zustand der Universitäten können Sie unter
    Umständen am durchaus ausgeprägten Protest vieler
    Studierenden messen.
    Die freie Forschung ist vielfach an Drittmittel gebunden,
    dass man jetzt weniger von Umweltschäden hört hat eher,mit
    der Abhängigkeit der Forschung von Forschungsmitteln
    und mit der Abhängigkeit der Medien von Anzeigen zu tun,
    aber manches ist sicher besser geworden.
    Ad 2 Die Information stammt von einem Fiat Manager,der
    mir das berichtet hat.
    Ad 3 Ich verstehe Sie gut.
    Ad 4 Ein Lamento würde ich nicht meinen,dass ich
    angestimmt habe.Vielleicht eine etwas unbequeme Analyse.
    Das war mir beim Schreiben allerdings klar,dass das
    Widerstand hervorrufen wird.

  4. ...wäre genau so schwachsinnig wie die Auffassung, das Klima dürfe sich nicht ändern. Die Frage ist, ob die Änderung von den Menschen verursacht worden ist bzw. ob der Mensch in Zukunft Einfluß auf das Klima nehmen kann. Dafür gibt es KEINEN wissenschaftlichen Beweis.

    Aufgrund von vagen Vermutungen (mögen sie auch noch so engagiert vorgetragen werden) so viel Geld auszugeben, wie es jetzt gefordert wird, ist mindestens ebenso unsinnig wie das Verheizen von endlichen Ressourcen.

    • Wilbur
    • 11.12.2009 um 10:35 Uhr

    "Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
    und Wissenschaft zusammen", wirklich? Ich glaube vielmehr, das hängt damit zusammen, dass wir Menschen sind, und keine allwissenden Götter!

    Es ist nicht gerade eine besondere Stärke unserer Spezies, unser Leben an Entwicklungen auszurichten, die vielleicht (!) in Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten stattfinden, oder eben auch gar nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, für wie trivial so manch Diskutant die Problematik einzuschätzen scheint, das Verhalten von Milliarden von Menschen manipulieren zu können.

    Nicht die Wirtschaft oder die Politik dominiert diese Entscheidungen, das schaffen wir Menschen schon ganz alleine! Ich will ja gerne glauben, dass manch einer gerne bereit ist, sein Leben massivst umzustellen, aber ich werde niemals glauben, dass dies die Masse tun wird.

    Die für manchen Diskutanten scheinbar so klar erkennbaren notwendigen Entscheidungen werden von der Politik (die im übrigen auch aus Menschen besteht!) aus einem ganz einfachen Grund nicht getroffen werden: Sie würden diese nur für wenige Wochen überstehen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Deshalb beachten wir vieles nicht,was die verschiedenen
    Religionen uns auftragen.
    Was meine Kritik des Neoliberalismus,der wie ich
    meine Politik und freie Forschung unter anderem
    überwuchert hat betrifft,so könnte ich Ihnen
    sehr detailliert erzählen,wie eine Idee von einem
    UKrainer und einem Wiener,letztlich auch einen
    großen Club beeinflußt hat,aber das würde zu weit führen.
    Wer erlebt hat,zu welchem Blödsinn die Massen zu bewegen
    sind,der weiß dass man das auch im Positiven tun könnte.
    Doch wenn nicht genügend finanzieller Anreiz
    besteht,dann sind die,die sonst jeden Unsinn uns erfolgreich
    einreden können leider wenig aktiv.Auch der Kampf
    gegen das Rauchen hat erst begonnen,als es ein Mittel
    gegen das Rauchen gegeben hat.Wenn es nicht den Zertifikatshandel
    gäbe,so würde vielen der Zustand unserer Erde noch immer
    weitgehend egal sein?
    Sie haben recht,die Politiker sind nicht in der Lage
    langfristige Entscheidungen zu treffen.
    Wenn Zeitungen von Inseraten abhängen,die Forschung von
    Forschungsgeldern aus der Industrie,der Staat meint,
    sich aus der Forschung heraushalten zu wollen um Kosten
    zu sparen,so wird sich der Staat wundern,wie interessiert
    die Industrie ist,Kosteneinsparungen im Rahmen der
    Forschung zu bewirken.
    Zurück zu den Göttern: Jedes Mal im alten Testament,als
    der Mensch glaubte er wäre Gott,da hat ihn die höhere Realität
    eingeholt.
    Nun wir haben an die 50 Jahre lang gemeint unsere Grundlage
    die Erde hat das zu tun,was wir wollen,die Realität ist da!

    Deshalb beachten wir vieles nicht,was die verschiedenen
    Religionen uns auftragen.
    Was meine Kritik des Neoliberalismus,der wie ich
    meine Politik und freie Forschung unter anderem
    überwuchert hat betrifft,so könnte ich Ihnen
    sehr detailliert erzählen,wie eine Idee von einem
    UKrainer und einem Wiener,letztlich auch einen
    großen Club beeinflußt hat,aber das würde zu weit führen.
    Wer erlebt hat,zu welchem Blödsinn die Massen zu bewegen
    sind,der weiß dass man das auch im Positiven tun könnte.
    Doch wenn nicht genügend finanzieller Anreiz
    besteht,dann sind die,die sonst jeden Unsinn uns erfolgreich
    einreden können leider wenig aktiv.Auch der Kampf
    gegen das Rauchen hat erst begonnen,als es ein Mittel
    gegen das Rauchen gegeben hat.Wenn es nicht den Zertifikatshandel
    gäbe,so würde vielen der Zustand unserer Erde noch immer
    weitgehend egal sein?
    Sie haben recht,die Politiker sind nicht in der Lage
    langfristige Entscheidungen zu treffen.
    Wenn Zeitungen von Inseraten abhängen,die Forschung von
    Forschungsgeldern aus der Industrie,der Staat meint,
    sich aus der Forschung heraushalten zu wollen um Kosten
    zu sparen,so wird sich der Staat wundern,wie interessiert
    die Industrie ist,Kosteneinsparungen im Rahmen der
    Forschung zu bewirken.
    Zurück zu den Göttern: Jedes Mal im alten Testament,als
    der Mensch glaubte er wäre Gott,da hat ihn die höhere Realität
    eingeholt.
    Nun wir haben an die 50 Jahre lang gemeint unsere Grundlage
    die Erde hat das zu tun,was wir wollen,die Realität ist da!

  5. Wie gut, dass es das Internet gibt!

    Tausende Wissenschaftler weltweit arbeiten teilweise ihr ganzes Leben mit der Erforschung des Klimas und sind nach langem hin und her und viel Widerstand aus Reihen der Wirtschaft und Politik auf den Konsens (=deutliche Mehrheit innerhalb der eigenen Reihen) gekommen, dass es einen bisher unvergleichlich schnellen Temperaturanstieg gibt (vermutlich so nachzuweisen: viele Durchschnitts-Temperaturen messen und sehen, dass sie im Mittel höher werden) und das dieser zum überwiegenden Teil menschengemacht ist (Erklärung: korrelation mit dem Anstieg der CO2-Konzentration seit beginn der Induastrialisierung).

    Aber: Eine unerschrockene Schaar begeisterter Hobby-Wissenschaftler kämpft dagegen an, behauptet es wäre eine weltweite Verschwörung der Wirtschaft und Politik - den beiden Akteuren, die sich fast einstimmig bis vor kurzem mit Händen und Füßen und Lobbyisten gegen jede Art von Restriktion bezüglich CO2-Ausstoß gewehrt haben. Diese Hobby-Wissenschaftler verfügen sicherlich alle über eine hervorragende naturwissenschaftliche Ausbildung, haben selber Zugriff auf alle relevanten Daten und Modelle und können sicherlich nur so zu ihrer Meinung gekommen sein.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...dieser Vorwurf ist generell sehr berechtigt.
    Wir sind alle keine Klimatologen bzw. Meteorologen.
    Als Wissenschaftler kann ich Ihnen jedoch sagen, WAS mich stört.

    1. "Wissenschaftlicher Konsens"
    Was soll das sein? Wenn sich eine Gruppe von Forschern trifft und berät und behauptet, das sei der "wissenschaftliche Konsens"? In der Wissenschaft gibt es immer nur Daten und Messergebnisse. Aus diesen kann man Modelle erstellen. Wie immer gibt es Modelle, die von mehr, und Modelle, die von weniger Forschern unterstützt werden. Diese Mehrheit alleine ist jedoch keine Garantie für das korrektere Modell. Je komplexer ein Modell, umso wahrscheinlicher, dass auch nur die Veränderung kleinster Parameter ein völlig anderes Ergebnis erzeugt. Der Begriff Konsens soll dem Laien eine Sicherheit vorgaukeln, die die Wissenschaft nicht bieten kann.
    Aufbauen auf diesem Punkt komme ich zu

    2. Nicht zielführender und politisch motivierter Alarmismus. Man siehe dazu auch die Ausführen zweier Fachleute, die sich weder als Alarmisten noch als Spektiker bezeichnen:
    http://coast.gkss.de/staf... (v.a. unterer Teil)

    http://lv-twk.oekosys.tu-...

    3. Fehlende Fehlerdiskussion
    Es ist Teil der Wissenschaft, zu diskutieren, welche Fehlerquellen die eigenen Daten beeinflussen könnten. Ich fände es schön, wenn diese Fehlerdiskussion, die es ja auch in klimatologischen Fachpublikationen geben muss, auch populärwissenschaftlich diskutiert werden würde.

    ...dieser Vorwurf ist generell sehr berechtigt.
    Wir sind alle keine Klimatologen bzw. Meteorologen.
    Als Wissenschaftler kann ich Ihnen jedoch sagen, WAS mich stört.

    1. "Wissenschaftlicher Konsens"
    Was soll das sein? Wenn sich eine Gruppe von Forschern trifft und berät und behauptet, das sei der "wissenschaftliche Konsens"? In der Wissenschaft gibt es immer nur Daten und Messergebnisse. Aus diesen kann man Modelle erstellen. Wie immer gibt es Modelle, die von mehr, und Modelle, die von weniger Forschern unterstützt werden. Diese Mehrheit alleine ist jedoch keine Garantie für das korrektere Modell. Je komplexer ein Modell, umso wahrscheinlicher, dass auch nur die Veränderung kleinster Parameter ein völlig anderes Ergebnis erzeugt. Der Begriff Konsens soll dem Laien eine Sicherheit vorgaukeln, die die Wissenschaft nicht bieten kann.
    Aufbauen auf diesem Punkt komme ich zu

    2. Nicht zielführender und politisch motivierter Alarmismus. Man siehe dazu auch die Ausführen zweier Fachleute, die sich weder als Alarmisten noch als Spektiker bezeichnen:
    http://coast.gkss.de/staf... (v.a. unterer Teil)

    http://lv-twk.oekosys.tu-...

    3. Fehlende Fehlerdiskussion
    Es ist Teil der Wissenschaft, zu diskutieren, welche Fehlerquellen die eigenen Daten beeinflussen könnten. Ich fände es schön, wenn diese Fehlerdiskussion, die es ja auch in klimatologischen Fachpublikationen geben muss, auch populärwissenschaftlich diskutiert werden würde.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service