Bohrkerne als Klimaarchiv und Computer für Zukunftsprognosen
Ein wichtiges Klimaarchiv sind Proben aus Bohrkernen aus der Tiefsee und an Land fündig. Meeresgeologen finden in den Abfolgen der Sedimente Hinweise auf die herrschenden Umweltbedingungen, als einzelne Schichten entstanden sind. Aus weltweiten Vergleichen der Sauerstoff- und Kohlenstoffisotopenverhältnisse etwa in den Kalkschalen von Algen schließen Forscher auf den Sauerstoffgehalt und die Temperatur des Meerwassers zu deren Lebenszeit ableiten.
Ein besonderer Glücksfall für die Klimaforschung ist der Fund von Luftblasen im Eis. Die Luft wurde hier eingeschlossen, als sich Schnee zu Eis wandelte und erlaubt einen Blick zurück in die Vergangenheit vor bis zu einer Million Jahren. Mit Instrumenten wie Massenspektrometern können Forscher die exakte Zusammensetzung von vor 100.000 Jahren eingeschlossener Luft ermitteln.
Doch all diese Daten alleine zeigen den Forschern nicht, wie sich unser Klima künftig weiterentwickelt. Doch ausgeklügelte Computerprogramme, die Forscher mit den Daten der Vergangenheit füttern, helfen bei den Prognosen über das Klima der Zukunft. Dabei werden verschieden Szenarien durchgespielt, die zeigen, wie sich das Klima entwickelt, sollten einzelne Einflussgrößen wie etwa der CO2-Gehalt der Atmosphäre steigen, abnehmen oder gleichbleiben. Dafür sind riesige Rechenleistungen notwendig und um einen Eindruck über die Güte und Genauigkeit des benutzten Modells zu erhalten, versuchen die Forscher mit den Daten aus der Vergangenheit zunächst das "Heute" zu erklären – um mit diesen Ergebnissen die Zukunft zu projizieren.
Wie bei jedem anderen Computerprogramm gilt aber auch hier: die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der errechneten Modelle variiert mit den Ausgangsannahmen und der Genauigkeit der benutzten Daten. "Allen Methoden gemein ist jedoch, dass sie unabhängig voneinander den Trend der globalen Erwärmung widerspiegeln", sagt der Ozeanograph und Direktor des Deutschen Klimarechenzentrums in Hamburg, Jochem Marotzke.
Dabei sind Werte, die bis auf die fünfte Stelle hinter dem Komma genau sind, gar nicht nötig. Das Klima wandelt sich, warum liegt auf der Hand. "Unsere Modelle zeigen eindeutig, dass die jetzt beobachteten Trends nur mit einer zusätzlichen Einflussnahme des Menschen erklärt werden können."
- Datum 10.12.2009 - 14:25 Uhr
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so fragt man sich,warum erst so spät gehandelt wird.
Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
und Wissenschaft zusammen.Denn die ist unübersehbar.
Es waren die Dinge nämlich auch schon vor 35 Jahren klar,
doch haben eben "wirtschaftlicher Druck" und "Notwendigkeiten"
den Blickwinkel verfälscht.
"Wohlstand" kommt wahrscheinlich von im Stau stehen?
Er "steht wohl im Stau ",deshalb kommt er zu spät ??
Oder kommt der Ausdruck davon,dass um den derzeitigen
Zustand zu zementieren,wertvolle Patente einfach aufgekauft
wurden und serienreife Fahrzeuge mit die Alternativenergien
als Treibstof einfach wieder eingestampft wurden bzw in
den Schubladen verschwunden sind.
"Fortschritt" kommt vielleicht davon,dass alles immer
weiter von uns wegrückt ,die Einkaufszentren ,der Arbeitsplatz
der Ort im Urlaub wo wir uns noch erholen können.Weil der
Erholungsraum in der Nähe durch Verkehrsflächen etc immer
kleiner wird ??
"Fortschritt" kommt vielleicht auch vom "Fortschreiten" der
Naturzerstörung überall ??
Das heißt wir haben dem "Wohlstand"unsere Natur geopfert.
Wobei jeder normale Mensch erleben kann wie schön Radfahren und
Gehen ist,viel schöner als meist im Auto zu sitzen,in der
Bahn kann man wenigstens etwas arbeiten oder lesen und man ist nicht
auf der Autobahn im Stress.Das Gefühl in einer neuen Garnitur
in der Bahn zu gleiten,das kann das beste Auto in Hauptverkehrszeiten nicht vermitteln.
Glück hängt nur bedingt mit der Dicke der Brieftasche oder
großem Auto zusammen.
1. Der Umwelt ist es hier in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten nie so gut gegangen wie heute. Schauen Sie sich die Tierbestände und die Daten zur Reinheit von Gewässern, Böden und Luft an.
2. Das Märchen vom alternativen Antrieb, der durch die bösen Wirtschaftsbosse verhindert worden wäre, gewinnt durch ständige Wiederholungen keinen Deut an Glaubwürdigkeit.
3. Sie können gern gehen, radfahren oder die Bahn nutzen. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere. Ich arbeite in Schichten und würde mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als doppelt so viel Zeit verschwenden.
4. Ich vermute, das kollektive "Unglück", das sich auch in Ihrem Lamento ausdrückt, liegt im Überfluß und in einer damit verbundenen Sattheit zugrunde.
"Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
und Wissenschaft zusammen", wirklich? Ich glaube vielmehr, das hängt damit zusammen, dass wir Menschen sind, und keine allwissenden Götter!
Es ist nicht gerade eine besondere Stärke unserer Spezies, unser Leben an Entwicklungen auszurichten, die vielleicht (!) in Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten stattfinden, oder eben auch gar nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, für wie trivial so manch Diskutant die Problematik einzuschätzen scheint, das Verhalten von Milliarden von Menschen manipulieren zu können.
Nicht die Wirtschaft oder die Politik dominiert diese Entscheidungen, das schaffen wir Menschen schon ganz alleine! Ich will ja gerne glauben, dass manch einer gerne bereit ist, sein Leben massivst umzustellen, aber ich werde niemals glauben, dass dies die Masse tun wird.
Die für manchen Diskutanten scheinbar so klar erkennbaren notwendigen Entscheidungen werden von der Politik (die im übrigen auch aus Menschen besteht!) aus einem ganz einfachen Grund nicht getroffen werden: Sie würden diese nur für wenige Wochen überstehen.
1. Der Umwelt ist es hier in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten nie so gut gegangen wie heute. Schauen Sie sich die Tierbestände und die Daten zur Reinheit von Gewässern, Böden und Luft an.
2. Das Märchen vom alternativen Antrieb, der durch die bösen Wirtschaftsbosse verhindert worden wäre, gewinnt durch ständige Wiederholungen keinen Deut an Glaubwürdigkeit.
3. Sie können gern gehen, radfahren oder die Bahn nutzen. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere. Ich arbeite in Schichten und würde mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als doppelt so viel Zeit verschwenden.
4. Ich vermute, das kollektive "Unglück", das sich auch in Ihrem Lamento ausdrückt, liegt im Überfluß und in einer damit verbundenen Sattheit zugrunde.
"Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
und Wissenschaft zusammen", wirklich? Ich glaube vielmehr, das hängt damit zusammen, dass wir Menschen sind, und keine allwissenden Götter!
Es ist nicht gerade eine besondere Stärke unserer Spezies, unser Leben an Entwicklungen auszurichten, die vielleicht (!) in Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten stattfinden, oder eben auch gar nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, für wie trivial so manch Diskutant die Problematik einzuschätzen scheint, das Verhalten von Milliarden von Menschen manipulieren zu können.
Nicht die Wirtschaft oder die Politik dominiert diese Entscheidungen, das schaffen wir Menschen schon ganz alleine! Ich will ja gerne glauben, dass manch einer gerne bereit ist, sein Leben massivst umzustellen, aber ich werde niemals glauben, dass dies die Masse tun wird.
Die für manchen Diskutanten scheinbar so klar erkennbaren notwendigen Entscheidungen werden von der Politik (die im übrigen auch aus Menschen besteht!) aus einem ganz einfachen Grund nicht getroffen werden: Sie würden diese nur für wenige Wochen überstehen.
.... zeigen den Forschern nicht, wie sich unser Klima künftig weiterentwickelt. "
Daher ist es so beunruhigend, wenn man an die Billionen denkt, die die CO2 Reduzierung kosten wird, wenn einer der Hauptwissenschaftler der zugrunde liegenden Forschung einem anderen schreibt, dass es peinlich sei, dass man die Modell widrige geringe Erwärmung der letzten Jahre nicht erklären könne und glaube, die Daten seien falsch.
Stand des Wissens vor ca. 30 Jahren:
Die Eiszeit kommt
Sie ist nicht gekommen.
Und der Hitzetod wird auch nicht kommen.
"Stand des Wissens vor ca. 30 Jahren:
Die Eiszeit kommt "
Das war eine Zeitungsente.
http://www.realclimate.or...
...der aber, wenn man ihn ganz liest zeigt, dass sich durchaus seriös mit dem Thema beschäftigt wurde und es etliche Atrikel gab, die die These unterstützten.
http://en.wikipedia.org/w...
Sind aber viele da drauf angesprungen.
Und damals gab es tatsächlich eine Kaltperiode.
So wie aktuell seit 10 Jahren erneut eine Abkühlung festgestellt wird.
...der aber, wenn man ihn ganz liest zeigt, dass sich durchaus seriös mit dem Thema beschäftigt wurde und es etliche Atrikel gab, die die These unterstützten.
http://en.wikipedia.org/w...
Sind aber viele da drauf angesprungen.
Und damals gab es tatsächlich eine Kaltperiode.
So wie aktuell seit 10 Jahren erneut eine Abkühlung festgestellt wird.
1. Der Umwelt ist es hier in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten nie so gut gegangen wie heute. Schauen Sie sich die Tierbestände und die Daten zur Reinheit von Gewässern, Böden und Luft an.
2. Das Märchen vom alternativen Antrieb, der durch die bösen Wirtschaftsbosse verhindert worden wäre, gewinnt durch ständige Wiederholungen keinen Deut an Glaubwürdigkeit.
3. Sie können gern gehen, radfahren oder die Bahn nutzen. Aber schließen Sie nicht von sich auf andere. Ich arbeite in Schichten und würde mit öffentlichen Verkehrsmitteln mehr als doppelt so viel Zeit verschwenden.
4. Ich vermute, das kollektive "Unglück", das sich auch in Ihrem Lamento ausdrückt, liegt im Überfluß und in einer damit verbundenen Sattheit zugrunde.
Ad 1 Die unabhängigen Wissenschaftler,die eine unbegrenzte
Lehrverpflichtung haben,sind selten geworden.
Den Zustand der Universitäten können Sie unter
Umständen am durchaus ausgeprägten Protest vieler
Studierenden messen.
Die freie Forschung ist vielfach an Drittmittel gebunden,
dass man jetzt weniger von Umweltschäden hört hat eher,mit
der Abhängigkeit der Forschung von Forschungsmitteln
und mit der Abhängigkeit der Medien von Anzeigen zu tun,
aber manches ist sicher besser geworden.
Ad 2 Die Information stammt von einem Fiat Manager,der
mir das berichtet hat.
Ad 3 Ich verstehe Sie gut.
Ad 4 Ein Lamento würde ich nicht meinen,dass ich
angestimmt habe.Vielleicht eine etwas unbequeme Analyse.
Das war mir beim Schreiben allerdings klar,dass das
Widerstand hervorrufen wird.
Ad 1 Die unabhängigen Wissenschaftler,die eine unbegrenzte
Lehrverpflichtung haben,sind selten geworden.
Den Zustand der Universitäten können Sie unter
Umständen am durchaus ausgeprägten Protest vieler
Studierenden messen.
Die freie Forschung ist vielfach an Drittmittel gebunden,
dass man jetzt weniger von Umweltschäden hört hat eher,mit
der Abhängigkeit der Forschung von Forschungsmitteln
und mit der Abhängigkeit der Medien von Anzeigen zu tun,
aber manches ist sicher besser geworden.
Ad 2 Die Information stammt von einem Fiat Manager,der
mir das berichtet hat.
Ad 3 Ich verstehe Sie gut.
Ad 4 Ein Lamento würde ich nicht meinen,dass ich
angestimmt habe.Vielleicht eine etwas unbequeme Analyse.
Das war mir beim Schreiben allerdings klar,dass das
Widerstand hervorrufen wird.
...wäre genau so schwachsinnig wie die Auffassung, das Klima dürfe sich nicht ändern. Die Frage ist, ob die Änderung von den Menschen verursacht worden ist bzw. ob der Mensch in Zukunft Einfluß auf das Klima nehmen kann. Dafür gibt es KEINEN wissenschaftlichen Beweis.
Aufgrund von vagen Vermutungen (mögen sie auch noch so engagiert vorgetragen werden) so viel Geld auszugeben, wie es jetzt gefordert wird, ist mindestens ebenso unsinnig wie das Verheizen von endlichen Ressourcen.
"Das hängt mit der Dominanz der Wirtschaft über Politik
und Wissenschaft zusammen", wirklich? Ich glaube vielmehr, das hängt damit zusammen, dass wir Menschen sind, und keine allwissenden Götter!
Es ist nicht gerade eine besondere Stärke unserer Spezies, unser Leben an Entwicklungen auszurichten, die vielleicht (!) in Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten stattfinden, oder eben auch gar nicht. Ich bin immer wieder erstaunt, für wie trivial so manch Diskutant die Problematik einzuschätzen scheint, das Verhalten von Milliarden von Menschen manipulieren zu können.
Nicht die Wirtschaft oder die Politik dominiert diese Entscheidungen, das schaffen wir Menschen schon ganz alleine! Ich will ja gerne glauben, dass manch einer gerne bereit ist, sein Leben massivst umzustellen, aber ich werde niemals glauben, dass dies die Masse tun wird.
Die für manchen Diskutanten scheinbar so klar erkennbaren notwendigen Entscheidungen werden von der Politik (die im übrigen auch aus Menschen besteht!) aus einem ganz einfachen Grund nicht getroffen werden: Sie würden diese nur für wenige Wochen überstehen.
Deshalb beachten wir vieles nicht,was die verschiedenen
Religionen uns auftragen.
Was meine Kritik des Neoliberalismus,der wie ich
meine Politik und freie Forschung unter anderem
überwuchert hat betrifft,so könnte ich Ihnen
sehr detailliert erzählen,wie eine Idee von einem
UKrainer und einem Wiener,letztlich auch einen
großen Club beeinflußt hat,aber das würde zu weit führen.
Wer erlebt hat,zu welchem Blödsinn die Massen zu bewegen
sind,der weiß dass man das auch im Positiven tun könnte.
Doch wenn nicht genügend finanzieller Anreiz
besteht,dann sind die,die sonst jeden Unsinn uns erfolgreich
einreden können leider wenig aktiv.Auch der Kampf
gegen das Rauchen hat erst begonnen,als es ein Mittel
gegen das Rauchen gegeben hat.Wenn es nicht den Zertifikatshandel
gäbe,so würde vielen der Zustand unserer Erde noch immer
weitgehend egal sein?
Sie haben recht,die Politiker sind nicht in der Lage
langfristige Entscheidungen zu treffen.
Wenn Zeitungen von Inseraten abhängen,die Forschung von
Forschungsgeldern aus der Industrie,der Staat meint,
sich aus der Forschung heraushalten zu wollen um Kosten
zu sparen,so wird sich der Staat wundern,wie interessiert
die Industrie ist,Kosteneinsparungen im Rahmen der
Forschung zu bewirken.
Zurück zu den Göttern: Jedes Mal im alten Testament,als
der Mensch glaubte er wäre Gott,da hat ihn die höhere Realität
eingeholt.
Nun wir haben an die 50 Jahre lang gemeint unsere Grundlage
die Erde hat das zu tun,was wir wollen,die Realität ist da!
Deshalb beachten wir vieles nicht,was die verschiedenen
Religionen uns auftragen.
Was meine Kritik des Neoliberalismus,der wie ich
meine Politik und freie Forschung unter anderem
überwuchert hat betrifft,so könnte ich Ihnen
sehr detailliert erzählen,wie eine Idee von einem
UKrainer und einem Wiener,letztlich auch einen
großen Club beeinflußt hat,aber das würde zu weit führen.
Wer erlebt hat,zu welchem Blödsinn die Massen zu bewegen
sind,der weiß dass man das auch im Positiven tun könnte.
Doch wenn nicht genügend finanzieller Anreiz
besteht,dann sind die,die sonst jeden Unsinn uns erfolgreich
einreden können leider wenig aktiv.Auch der Kampf
gegen das Rauchen hat erst begonnen,als es ein Mittel
gegen das Rauchen gegeben hat.Wenn es nicht den Zertifikatshandel
gäbe,so würde vielen der Zustand unserer Erde noch immer
weitgehend egal sein?
Sie haben recht,die Politiker sind nicht in der Lage
langfristige Entscheidungen zu treffen.
Wenn Zeitungen von Inseraten abhängen,die Forschung von
Forschungsgeldern aus der Industrie,der Staat meint,
sich aus der Forschung heraushalten zu wollen um Kosten
zu sparen,so wird sich der Staat wundern,wie interessiert
die Industrie ist,Kosteneinsparungen im Rahmen der
Forschung zu bewirken.
Zurück zu den Göttern: Jedes Mal im alten Testament,als
der Mensch glaubte er wäre Gott,da hat ihn die höhere Realität
eingeholt.
Nun wir haben an die 50 Jahre lang gemeint unsere Grundlage
die Erde hat das zu tun,was wir wollen,die Realität ist da!
Wie gut, dass es das Internet gibt!
Tausende Wissenschaftler weltweit arbeiten teilweise ihr ganzes Leben mit der Erforschung des Klimas und sind nach langem hin und her und viel Widerstand aus Reihen der Wirtschaft und Politik auf den Konsens (=deutliche Mehrheit innerhalb der eigenen Reihen) gekommen, dass es einen bisher unvergleichlich schnellen Temperaturanstieg gibt (vermutlich so nachzuweisen: viele Durchschnitts-Temperaturen messen und sehen, dass sie im Mittel höher werden) und das dieser zum überwiegenden Teil menschengemacht ist (Erklärung: korrelation mit dem Anstieg der CO2-Konzentration seit beginn der Induastrialisierung).
Aber: Eine unerschrockene Schaar begeisterter Hobby-Wissenschaftler kämpft dagegen an, behauptet es wäre eine weltweite Verschwörung der Wirtschaft und Politik - den beiden Akteuren, die sich fast einstimmig bis vor kurzem mit Händen und Füßen und Lobbyisten gegen jede Art von Restriktion bezüglich CO2-Ausstoß gewehrt haben. Diese Hobby-Wissenschaftler verfügen sicherlich alle über eine hervorragende naturwissenschaftliche Ausbildung, haben selber Zugriff auf alle relevanten Daten und Modelle und können sicherlich nur so zu ihrer Meinung gekommen sein.
...dieser Vorwurf ist generell sehr berechtigt.
Wir sind alle keine Klimatologen bzw. Meteorologen.
Als Wissenschaftler kann ich Ihnen jedoch sagen, WAS mich stört.
1. "Wissenschaftlicher Konsens"
Was soll das sein? Wenn sich eine Gruppe von Forschern trifft und berät und behauptet, das sei der "wissenschaftliche Konsens"? In der Wissenschaft gibt es immer nur Daten und Messergebnisse. Aus diesen kann man Modelle erstellen. Wie immer gibt es Modelle, die von mehr, und Modelle, die von weniger Forschern unterstützt werden. Diese Mehrheit alleine ist jedoch keine Garantie für das korrektere Modell. Je komplexer ein Modell, umso wahrscheinlicher, dass auch nur die Veränderung kleinster Parameter ein völlig anderes Ergebnis erzeugt. Der Begriff Konsens soll dem Laien eine Sicherheit vorgaukeln, die die Wissenschaft nicht bieten kann.
Aufbauen auf diesem Punkt komme ich zu
2. Nicht zielführender und politisch motivierter Alarmismus. Man siehe dazu auch die Ausführen zweier Fachleute, die sich weder als Alarmisten noch als Spektiker bezeichnen:
http://coast.gkss.de/staf... (v.a. unterer Teil)
http://lv-twk.oekosys.tu-...
3. Fehlende Fehlerdiskussion
Es ist Teil der Wissenschaft, zu diskutieren, welche Fehlerquellen die eigenen Daten beeinflussen könnten. Ich fände es schön, wenn diese Fehlerdiskussion, die es ja auch in klimatologischen Fachpublikationen geben muss, auch populärwissenschaftlich diskutiert werden würde.
...dieser Vorwurf ist generell sehr berechtigt.
Wir sind alle keine Klimatologen bzw. Meteorologen.
Als Wissenschaftler kann ich Ihnen jedoch sagen, WAS mich stört.
1. "Wissenschaftlicher Konsens"
Was soll das sein? Wenn sich eine Gruppe von Forschern trifft und berät und behauptet, das sei der "wissenschaftliche Konsens"? In der Wissenschaft gibt es immer nur Daten und Messergebnisse. Aus diesen kann man Modelle erstellen. Wie immer gibt es Modelle, die von mehr, und Modelle, die von weniger Forschern unterstützt werden. Diese Mehrheit alleine ist jedoch keine Garantie für das korrektere Modell. Je komplexer ein Modell, umso wahrscheinlicher, dass auch nur die Veränderung kleinster Parameter ein völlig anderes Ergebnis erzeugt. Der Begriff Konsens soll dem Laien eine Sicherheit vorgaukeln, die die Wissenschaft nicht bieten kann.
Aufbauen auf diesem Punkt komme ich zu
2. Nicht zielführender und politisch motivierter Alarmismus. Man siehe dazu auch die Ausführen zweier Fachleute, die sich weder als Alarmisten noch als Spektiker bezeichnen:
http://coast.gkss.de/staf... (v.a. unterer Teil)
http://lv-twk.oekosys.tu-...
3. Fehlende Fehlerdiskussion
Es ist Teil der Wissenschaft, zu diskutieren, welche Fehlerquellen die eigenen Daten beeinflussen könnten. Ich fände es schön, wenn diese Fehlerdiskussion, die es ja auch in klimatologischen Fachpublikationen geben muss, auch populärwissenschaftlich diskutiert werden würde.
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