Zerstörtes Haiti: Satellitenbilder zeigen das Ausmaß des Bebens
Eingestürzte Gebäude, Menschen auf den Straßen: Der Flug über Haitis Hauptstadt Port-au-Prince verdeutlicht die verheerende Naturkatastrophe.
Eingestürzte Gebäude, Menschen auf den Straßen: Der Flug über Haitis Hauptstadt Port-au-Prince verdeutlicht die verheerende Naturkatastrophe.
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Ich finde es einigermaßen beklemmend, daß die öffentlich verfügbare Luftbildkarten erst nach 24 Stunden verfügbar sind und bisher außschließlich von Google aus den Aufnahmen des kommerziellen Satelliten Rapid Eye 1 veröffentlicht sind.
Ich bin mir einigermaßen sicher, daß sowohl die US wie auch Venezuela über ausreichende technische Resourcen verfügen innerhalb weniger Stunden hochauflösende flugzeuggestützte Luftbildkarten des Katastrophengebietes ( das liegt nur 1000 km vor deren Küsten ) aufnehmen zu können und diese der UN oder im öffentlichen internationalen Hilfsorganisationen zur Verfügung zu stellen.
Dies ist m.K.n. nicht geschehen.
Die Satellitenbilder helfen keiner Hilfsorganisation weiter.
Ich gehe davon aus, daß zumindest die US Küstenwache und die US Navy bereits über hochauflösende Befliegungsdaten des Katastrophengebietes verfügt,
diese aber nicht an internationale Organisationen weitergibt.
Warum wohl ?
Warum denn?
Beim besten Willen - ich weiß nicht ob ich das Verfahren gut oder schlecht finden soll.
Die US haben durch die "Übernahme" des Flugplatzes in Port-Au-Prince die "Organisation" übernommen.
Im "Guten" - wie im - "Schlechten"
@#3 andrerae:
Das stimmt nicht.
Die US verfügen über eine hochwertige globale Fernaufklärung
( Remote Sensing ) . Diese ist innerhalb weniger Stunden aktivierbar und aussagefähig.
Die UN verfügen über NICHTS.
Beim besten Willen - ich weiß nicht ob ich das Verfahren gut oder schlecht finden soll.
Die US haben durch die "Übernahme" des Flugplatzes in Port-Au-Prince die "Organisation" übernommen.
Im "Guten" - wie im - "Schlechten"
@#3 andrerae:
Das stimmt nicht.
Die US verfügen über eine hochwertige globale Fernaufklärung
( Remote Sensing ) . Diese ist innerhalb weniger Stunden aktivierbar und aussagefähig.
Die UN verfügen über NICHTS.
Die alle nicht vor ihren eigenen Küsten sondern im nahen Osten, das dauert ne Weile... ;-)
Beim besten Willen - ich weiß nicht ob ich das Verfahren gut oder schlecht finden soll.
Die US haben durch die "Übernahme" des Flugplatzes in Port-Au-Prince die "Organisation" übernommen.
Im "Guten" - wie im - "Schlechten"
@#3 andrerae:
Das stimmt nicht.
Die US verfügen über eine hochwertige globale Fernaufklärung
( Remote Sensing ) . Diese ist innerhalb weniger Stunden aktivierbar und aussagefähig.
Die UN verfügen über NICHTS.
Ich meine, die zivile Satellitenaufklaerung ueber dem Erbebengebiet von Haiti hat gar nicht so schlecht funktioniert: schon innerhalb von 24 Studen standen sehr hochaufloesende US 'GeoEye'-Bilder im Internet zur Verfuegung. Deutsche und franzoesische Experten machten sich an die Auswertung und erstellten wenig spaeter schon Karten, die den Grad der Zerstoerung in bewohnten Gebieten anhand eines 250m x 250m Gitternettes auf den GeoEye-Bildern darboten -- m.E. ein sehr konstruktiver und schneller Beitrag. Das Ergebnis ist auch im Netz beim Deutschen Raumfahrtzentrum DLR einzusehen. Es diente Helfern vor Ort zur ersten Orientierung, und zur Prioritaetensetzung von Einsaetzen. Am 15. Januar flogen Amerikanische P-2 Orion Aufklaerungsflugzeuge ueber Port-au-Prince und nahmen detailierte 'remote sensing' Bilddaten auf. Ausserdem hat eine konzertierte Aktion der Raumfahrbehoerden international zur Aktivierung der sogenannten Disaster-Charter gefuehrt (www.disastercharter.org); das sich ansammelnde Bild- und Kartenmaterial von Erdbeobachtungssatelliten ist dort zugaenglich. Die Frage stellt sich allerdings wie eh und jeh: wie zuegig kann hilfreiche geo-INFORMATION, die auf diesen sehr aktuellen Bildern basiert, aufbereitet werden und den Helfern vor Ort schnellstmoeglich zugeleitet werden? Ausserdem liegt die Herausforderung darin, wie alte und neue Bilddaten in der sich wohl lange hinziehenden Wiederaufbauphase sinnvoll zur Planung beitragen koennen.
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