Erderwärmung Online-Atlas zeigt Klimawandel in Deutschland
Der Klimawandel wirkt sich in Deutschland verschieden stark aus. Ein interaktiver Atlas simuliert, wie sich etwa Temperaturen und Niederschläge bis 2100 ändern könnten.

Wie wird das Wetter in Deutschland? Der regionale Klimarechner zeigt Simulationen bis zum Jahr 2100
Der Klimawandel kann für Deutschland unterschiedliche Auswirkungen haben. Während in Baden-Württemberg bis 2100 die Temperaturen um bis zu 6,3 Grad steigen könnten, müssen sich die Schleswig-Holsteiner auf den größten Niederschlagszuwachs einstellen. Die gesamte mögliche Spannweite von Deutschlands künftigem Klima, heruntergebrochen auf Bundesländer und Regionen, ist ab sofort in einem Online-Atlas der Helmholtz-Gemeinschaft für jedermann einsehbar.
"Der Klimaatlas richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft", sagte Jürgen Mlynek, Präsident der Deutschen Helmholtz-Gemeinschaft. Deren Regionale Klimabüros haben den Atlas erstellt, in dem sie auf der Datengrundlage von zwölf Szenarien des Weltklimarates dynamische regionale Modelle entwickelten, die jeweils Höchst- und Tiefstwerte angeben. Temperatur, Niederschlag oder Windstärke bis 2100 sind unter www.regionaler-klimaatlas.de nun mit wenigen Mausklicks ebenso abzurufen, wie die Zahl der prognostizierten Frosttage und der tropischen Nächte.
"Wir sind ausgegangen von verschiedenen Szenarien bei den Treibhausgaskonzentrationen, haben daraus Globalmodelle und schließlich Regionalmodelle entwickelt", sagt Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros. Als Grundlage dafür dienten drei bereits etablierte regionale Klimarechenmodelle (COSMO-CLM, REMO, RCAO).
Nach den Berechnungen liegen die mitteldeutschen Bundesländer nicht nur geografisch in der Mitte, sondern auch bei den Klimaauswirkungen. "Das gibt jedoch keinen Anlass zur Entwarnung, da auch ein mittlerer zukünftiger Niederschlagsrückgang im Sommer bei der heute schon angespannten Lage zu großen Herausforderungen zum Beispiel in der Landwirtschaft führen wird", sagt Andreas Marx vom Mitteldeutschen Klimabüro.
Strenge Winter werden wahrscheinlich seltener und die Niederschläge im Winter flächendeckend stärker. Sie fallen durch die milderen Temperaturen jedoch öfter als Regen, denn als Schnee. Am stärksten können die Winterniederschläge bis zum Ende des Jahrhunderts laut Regionalem Klimaatlas in Bayern (um bis zu 75 Prozent) und in Mecklenburg-Vorpommern (um bis zu 63 Prozent) zunehmen. An der Ostsee werden voraussichtlich auch die Stürme heftiger.
Im Sommer ist bundesweit bis 2100 mit Erwärmung zu rechnen – gleichzeitig nehmen sommerliche Niederschläge und Stürme ab. Für den Südwesten etwa wird zwischen 18 und 51 Prozent weniger Sommerregen vorhergesagt. "Bereits jetzt wird beobachtet, dass wärmeliebende Arten zunehmen, darunter auch Krankheitsüberträger wie Zecken", sagt Hans Schipper vom Süddeutschen Klimabüro. Darüber hinaus müssten sich tiefer gelegene Wintersportgebiete im Süden und der Mitte Deutschlands auf schwindenden Schnee einstellen.
- Datum 25.02.2010 - 17:36 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 17
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dün gübts hür nücht!
... an die strategen des sinenrleerten konjunktivs: wann werdet ihr mit eurem glaubensbekenntniss endlich einhalten und euch wieder den tatsachen zuwenden ? es moegne noch so viele fionanziellen interessen für eine bedrohung durch das klima sprechen. die kliamtologischen tatsachen sprechen eindeutug dagegen.
soll die volksverdummung ewif weitergehen?
"Im Sommer ist bundesweit bis 2100 mit Erwärmung zu rechnen". Braucht man, um das zu wissen, wirklich einen interaktiven Klimaatlas? Das erinnert doch sehr an die alte Bundeswehrdienstvorschrift, der wir die weise Erkenntnis entnahmen: "Bei Einbruch der Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen".
´Der Klimawandel kann...unterschiedliche Auswirkungen haben...Die gesamte mögliche Spannweite...´
´Mögliche Änderungen... kann... kann... kann... im Vergleich zu heute (1961-1990) unklar. Einige Modelle zeigen eine Zu-, andere eine Abnahme.´
Und immer schön in den Alarmfarben Rot, Orange, Orange, Rot, ein bißchen Blau, Orange, Rot, Orange.
Prognosen auf 60-90 Jahre in die Zukunft, sich widersprechende Aussagen der Modelle? Hier werden Möglichkeiten, ceteris paribus, letzlich Nicht-Wissen in alarmistisch-suggestiver Weise präsentiert. Man macht so weiter, als sei in den letzten Monaten nichts geschehen. Das ist eigentlich nur noch ärgerlich!
Die HGF sollte vielleicht ihre PR-Leute zügeln.
wir werden uns einfach damit abfinden müssen. Vermeiden lassen sich sämtliche Klimakatastrophen sowieso nicht. Wenn Menschen es nicht einmal schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören (was ja nachweislich innerhalb von wenigen Jahren zum Tod führt), wie soll dann ein ganzer Haufen Menschen etwas vermeiden, was zunächst vollkommen abstrakt erscheint, und auch eh nicht tödlich verläuft?
Genau. Gar nicht. Aber berichten Sie ruhig weiter, was fiktional über uns hereinbricht. Es werden bis dahin mehr Menschen am Rauchen krepieren, als am Klimawandel.
ist 90 und raucht seit Jahrzehnten.
Rauchen führt nicht in wenigen jahren zum Tod, sondern erhöht das Risiko, früher zu sterben.
Den Unterschied zwischen Risikoerhöhung und monokausalen Wenn - dann Relationen verstehen offensichtlich nur die wenigsten.
Das Klima wandelt sich also wahrscheinlich in den nächsten Hundert Jahren, das ist gewiss.Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit? Müssen wir zwingend Handlungen daraus ableiten. Wie wirken sich diese Handlungen aus? Retten wir die Holländer, wenn wir Heizpilze verbieten, weil dann der Meeresspiegel nicht ansteigt? Müssen wir in Zukunft unseren Co2 Footprint verringern, indem wir aufgrund der umweltschädlichen Kuhfürze auf Milch und Käse verzichten?
ist 90 und raucht seit Jahrzehnten.
Rauchen führt nicht in wenigen jahren zum Tod, sondern erhöht das Risiko, früher zu sterben.
Den Unterschied zwischen Risikoerhöhung und monokausalen Wenn - dann Relationen verstehen offensichtlich nur die wenigsten.
Das Klima wandelt sich also wahrscheinlich in den nächsten Hundert Jahren, das ist gewiss.Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit? Müssen wir zwingend Handlungen daraus ableiten. Wie wirken sich diese Handlungen aus? Retten wir die Holländer, wenn wir Heizpilze verbieten, weil dann der Meeresspiegel nicht ansteigt? Müssen wir in Zukunft unseren Co2 Footprint verringern, indem wir aufgrund der umweltschädlichen Kuhfürze auf Milch und Käse verzichten?
Ich hätte mir eine umfassende Darstellung des Klimas und den Änderungen in der Vergangenheit gewünscht. Zumindest da sollte die Faktenlage doch eindeutig sein.
Nachdem einige ganz prominente Klimamodelle und Vorhersagen haltlos waren, nun also ein weiteres alarmistisches Klimamodell. Leider fehlt auch hier jeglicher Hinweis auf die Rohdaten und eine Offenlegung der verwendeten mathematischen Modelle. Einmal mehr muss man den schönen Bildern glauben, ohne diese überprüfen zu können.
Ich höre ständig Alarmismus. Bald werden die Alarmismus-Alarmierten schon panisch schreiend und mit den Armen rudernd im Kreis laufen, weil die Wettervorhersage Regen ankündigt und das dann als Alarmismus bezeichnen.
>>Leider fehlt auch hier jeglicher Hinweis auf die Rohdaten und eine Offenlegung der verwendeten mathematischen Modelle.<<
Unter den Karten gibt es einen link in Form des Wortes "Klimarechenmodell". Da einfach mal draufklicken.
Die Klima-Modelle sind von Interesse für alle jene, die auf stochastische Prognosen angewiesen sind. Raumordnung- und Landesplaner, Landwirtschaft, Energieversorgung. Im heißen Sommer 2003 mussten deutsche flussgekühlte Kondensationskraftwerke ihre Leistung drosseln und regional die Bevölkerung zum Stromsparen auffordern, da Kühlwassermenge und -temperatur nicht ausreichend waren. Es ist also von Interesse, ob man abschätzen kann, wie die Niederschläge und Sommermonate sich künftig entwickeln.
In der Siedlungswasserwirtschaft werden Bauprojekte, die 50 Jahre Bestand haben sollen auf einen bestimmten Bemessungsregen hin geplant. Ändern sich künftig die Niederschlagsmengen, kann es sein, dass Abflussstauraum nicht ausreicht und die ganze ursprüngliche Planung ist für den Eimer. Mit dem Ergebnis vermehrter Überschwemmungen in urbanen Gebieten. Extremfall Madeira, da sieht man, was Missplanung anrichten kann.
Klimaprognosen haben einen Zweck. Sie dienen nicht dazu, irgendwelchen Alarmismus-Alarmierten ständig Angst zu machen.
Ich höre ständig Alarmismus. Bald werden die Alarmismus-Alarmierten schon panisch schreiend und mit den Armen rudernd im Kreis laufen, weil die Wettervorhersage Regen ankündigt und das dann als Alarmismus bezeichnen.
>>Leider fehlt auch hier jeglicher Hinweis auf die Rohdaten und eine Offenlegung der verwendeten mathematischen Modelle.<<
Unter den Karten gibt es einen link in Form des Wortes "Klimarechenmodell". Da einfach mal draufklicken.
Die Klima-Modelle sind von Interesse für alle jene, die auf stochastische Prognosen angewiesen sind. Raumordnung- und Landesplaner, Landwirtschaft, Energieversorgung. Im heißen Sommer 2003 mussten deutsche flussgekühlte Kondensationskraftwerke ihre Leistung drosseln und regional die Bevölkerung zum Stromsparen auffordern, da Kühlwassermenge und -temperatur nicht ausreichend waren. Es ist also von Interesse, ob man abschätzen kann, wie die Niederschläge und Sommermonate sich künftig entwickeln.
In der Siedlungswasserwirtschaft werden Bauprojekte, die 50 Jahre Bestand haben sollen auf einen bestimmten Bemessungsregen hin geplant. Ändern sich künftig die Niederschlagsmengen, kann es sein, dass Abflussstauraum nicht ausreicht und die ganze ursprüngliche Planung ist für den Eimer. Mit dem Ergebnis vermehrter Überschwemmungen in urbanen Gebieten. Extremfall Madeira, da sieht man, was Missplanung anrichten kann.
Klimaprognosen haben einen Zweck. Sie dienen nicht dazu, irgendwelchen Alarmismus-Alarmierten ständig Angst zu machen.
Ich höre ständig Alarmismus. Bald werden die Alarmismus-Alarmierten schon panisch schreiend und mit den Armen rudernd im Kreis laufen, weil die Wettervorhersage Regen ankündigt und das dann als Alarmismus bezeichnen.
>>Leider fehlt auch hier jeglicher Hinweis auf die Rohdaten und eine Offenlegung der verwendeten mathematischen Modelle.<<
Unter den Karten gibt es einen link in Form des Wortes "Klimarechenmodell". Da einfach mal draufklicken.
Die Klima-Modelle sind von Interesse für alle jene, die auf stochastische Prognosen angewiesen sind. Raumordnung- und Landesplaner, Landwirtschaft, Energieversorgung. Im heißen Sommer 2003 mussten deutsche flussgekühlte Kondensationskraftwerke ihre Leistung drosseln und regional die Bevölkerung zum Stromsparen auffordern, da Kühlwassermenge und -temperatur nicht ausreichend waren. Es ist also von Interesse, ob man abschätzen kann, wie die Niederschläge und Sommermonate sich künftig entwickeln.
In der Siedlungswasserwirtschaft werden Bauprojekte, die 50 Jahre Bestand haben sollen auf einen bestimmten Bemessungsregen hin geplant. Ändern sich künftig die Niederschlagsmengen, kann es sein, dass Abflussstauraum nicht ausreicht und die ganze ursprüngliche Planung ist für den Eimer. Mit dem Ergebnis vermehrter Überschwemmungen in urbanen Gebieten. Extremfall Madeira, da sieht man, was Missplanung anrichten kann.
Klimaprognosen haben einen Zweck. Sie dienen nicht dazu, irgendwelchen Alarmismus-Alarmierten ständig Angst zu machen.
"....auf der Datengrundlage von zwölf Szenarien des Weltklimarates...."
Und ab in die Rundablage, tschüß!
wäre es sehr hilfreich, wenn die doch als gleichwertig zu den Klimaprognosen einzustufenden Ankündigungen der nächsten Weltuntergänge seitens gewisser anderer religiöser Gruppen aufgeführt würden. Dann wüßte der leser besser, woran er ist.
Wenn man sich z.B. auf die seit etwa 20 Jahren regelmäßig verbreiteten Ankündigungen des MPI Met verlassen hätte, dann wären die in den letzten beiden Wintern ausgedehnt genutzten Skilift-Anlagen in den deutschen Mittelgebirgen längst abgebaut. Die Einnahme- und Beschäftigungsquelle Winter-Tourismus in diesen Regionen wäre stark geschädigt.
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