Weltklimarat IPCC Klimarat bekommt Aufpasser

Die Kritik der vergangenen Wochen hat gewirkt: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat ein internationales Forschergremium zur Beratung des Weltklimarates engagiert.

Der "Gletscher-Fehler" sorgte für viel Kritik: Im Report des IPCC waren falsche Angaben zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher zu lesen

Der "Gletscher-Fehler" sorgte für viel Kritik: Im Report des IPCC waren falsche Angaben zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher zu lesen

Nachdem immer mehr Kritik am Weltklimarat IPCC laut wurde, bekommt er nun ein Kontrollgremium. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat dazu den Inter Academy Council (IAC) als Berater des Weltklimarates engagiert. "Er wird alle Maßnahmen völlig unabhängig von den Vereinten Nationen überprüfen", sagte Ban. Dem IAC mit Sitz in Amsterdam gehören unter anderem die Präsidenten der Akademien der Wissenschaft von mehr als zwölf Ländern an.

Der Weltklimarat wurde 1988 von den Vereinten Nationen und der Weltorganisation für Meteorologie gegründet. Das Forschergremium, das 2007 den Friedensnobelpreis bekam, soll die Risiken des Klimawandels beurteilen und die Regierungen der Welt beraten. Zuletzt aber war der IPCC in die Kritik geraten, weil in seinem aktuellen Report 2007 Fehler aufgetaucht waren. So hieß es, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 geschmolzen sein könnten anstatt bis 2350. Zudem liegen laut dem Bericht 55 Prozent der Niederlande unter dem Meeresspiegel. Richtig sind 26 Prozent.

"Lassen Sie mich eines klar machen: Die Bedrohung des Klimawandels ist real", sagte Ban. Keiner der Patzer stelle den Bericht im Ganzen infrage. "Bedauerlicherweise war eine sehr kleine Anzahl von Fehlern in dem Bericht. Aber wir sprechen von einer 3000 Seiten starken Zusammenfassung komplexer wissenschaftlicher Daten." Um aber "größte Transparenz, Genauigkeit und Objektivität" zu garantieren, habe er sich entschlossen, den IAC zu berufen. "Wir brauchen die besten Informationen, um die beste Politik machen zu können."

Der IAC formuliert ebenfalls Reporte und Empfehlungen zu globalen wissenschaftlichen Fragen, zuletzt zum Thema erneuerbare Energien. IAC-Sprecher ist der Niederländer Robbert Dijkgraaf. Ihr Büro hat die Organisation bei der Königlich Niederländischen Akademie für Kunst und Wissenschaft. Auch der Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Jörg Hacker ist Mitglied im IAC. Er begrüßt die Entscheidung: "Die Akademien verstehen sich als unabhängige Institutionen und arbeiten auch so, außerdem hat der IAC einen weltweiten Horizont. Ich halte es für sinnvoll, wenn er sich nun auch mit den Fragen des Klimawandels befasst." Wie das Mandat im einzelnen Aussehen wird, muss noch geklärt werden. "Für Einzelheiten ist es noch zu früh, aber wir werden die Arbeit jetzt zügig aufnehmen," sagte Hacker zu ZEIT ONLINE.

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Leser-Kommentare
  1. War der Himalaja- "Tippfehler" nicht ein Abschmelzen bis 2035 statt bis 2350 in der zitierten Quelle, die dann auch noch graue Literatur war? Woher kommt die Zahl 2050?

    http://www.zeit.de/2010/0...

    Und was ist mit der Mogelei per gezielter Auswahl der Messstationen und Reduktion von 6000 auf etwa 1500?

    Die Liste der IPCC- Ungereimtheiten ist inzwischen wesentlich länger, als dieser Artikel suggeriert.

    • ngw16
    • 11.03.2010 um 19:16 Uhr

    OMG, nicht mal bei der Korrektur fehlerfrei.

    Und mit 2350 ist es noch nicht mal ausgemacht, sondern selbst dieses war nur Spekulation.
    Abgesehen davon war in dieser Spekulation die Gesamtfläche aller Gletscher der Erde angegeben.

  2. Klima ändert sich unabhängig von menschlichen Einflüssen, ernsthafte Klimaforscher wissen das natürlich. Aber wenn sie dem excellenten Sponsoring widerstehen, springen sofort andere für sie ein.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    es ist wohl richtig, dass sich das Klima auch ohnen den menschlichewn Einfluss ändert, doch mit unserem Verhalten beschleunigen wir die Erwärmung dramatisch und zerstören somit unsere eigene Lebensgrundlage. Nicht wir, sondern spätere Generationen haben das Nachsehen.....

    es ist schon makaber, dass man sich angesichts des fortschreitenden Klimawandels um Tippfehler streitet.

    DAs Klima hat sich im laufe der Erdgeschicht immer wieder geändert, das haben Sedimentforschungen bewiesen. Diesemal geht aber alles viel schneller, das wurde auch nachgewiesen.
    Hier kommt dann doch der Mensch ins Spiel. Wir können uns die Köpfe heiß reden, Studien veröffentlichen, Sonderkommissionen einrichten, prüfen usw. Ändern wird es jedoch nichts.
    Viele Menschen sind infiziert vom Virus der Gier, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit der Endeckung und Förderung des Öl´s haben wir einen Sarg in der Tiefe geöffnet, der besser geschlossen bleiben sollte!

    Das freiwerdende CO2 beschleunigt die Erwärmung dramatisch. Wer da glaubt, er könne sich gegen die Naturgesetze stellen, sollte Märchenbücher lesen.

    Nur eine totale Umkehr unserer Lebensweise kann die Katastrophe evtl. verzögern, jedoch nicht stoppen.
    Unmengen an Co2 werden freigesetzt. Tropische Regenwälder, die CO2 resorbieren, werden systematisch abgeholzt: Da ist sie wieder, die Gier.

    Wir verstricken uns ständig in Widersprüche. Zum einen wollen wir den Klimawandel stoppen, zum anderen wird das Geschrei nach Wirtschaftswachstum immer größer. Da gilt es, sich zu entscheiden!

    Ein nachhaltigs Leben in Bescheidenheit ALLER Menschen kann helfen, das Inferno zu verzögern.
    Im Beitrag von "Julia09" lese ich etwas über "mündige Individuen". Genau diese freien mündigen Menschen führen in Katastrophen jeglicher Art!!

    Wie gehen aufstrebende Länder wie China, Indien oder auch Brasilien damit um. Sie verhalten sich wie kleine Kinder, nach dem Motto: "Was Du hast, will ich auch haben!" und das in kürzester Zeit.

    China spielt dabei eine herausragende Rolle. Mit dem Verschwinden der Gletscher des Himalaya rückt die Wüste immer näher an Peking heran. Sie ist bis auf 60 km vor die Tore der Stadt herangerückt.

    Ratschläge der westlichen Welt, die Erfahrungen und Konsdaquenzen kennengelernt haben, werden buchstäblich in den Wüstenwind geschlagen... Die Quittung wird schon bald folgen, mit Sicherheit.

    Aber auch in unserem Land hat die Wirtschaftslobby das Sagen, nicht die Umweltschützer. Es ist schon erstaunlich, dass nach der erst kürzlich stattgefundenen Klimakonferenz, die Laufzeiten für Atomkraftwerke entgegen fürherer Beschlüsse verlängert werden. Der Solarenergie werden im Gegenzug Fördermittel entzogen.

    Wer soll diese Politik nochverstehen!!!!!!

    Was soll der Einsatz von Kommisssionen für einen Sinn haben? Ich denke, keinen. Es werden zusätzlich Wissenschaftler eingestzt, die hohe Kosten verursachen, an der Sache selbst aber wird sich nichts ändern. Den Zug haben wir verpasst.

    Die Reichen und Mächtigen unserer Erde werden das Chaos schon mehren, das ist auf jeden Fall sicher.

    Dennoch sollte jeder Einzelne bei sich selbst schauen, ob und wie er seinen Lebensstil ändern kann. Bekanntlich macht Kleinvieh auch Mist ... und die Hoffnung stirbt zuletzt :-)

    es ist wohl richtig, dass sich das Klima auch ohnen den menschlichewn Einfluss ändert, doch mit unserem Verhalten beschleunigen wir die Erwärmung dramatisch und zerstören somit unsere eigene Lebensgrundlage. Nicht wir, sondern spätere Generationen haben das Nachsehen.....

    es ist schon makaber, dass man sich angesichts des fortschreitenden Klimawandels um Tippfehler streitet.

    DAs Klima hat sich im laufe der Erdgeschicht immer wieder geändert, das haben Sedimentforschungen bewiesen. Diesemal geht aber alles viel schneller, das wurde auch nachgewiesen.
    Hier kommt dann doch der Mensch ins Spiel. Wir können uns die Köpfe heiß reden, Studien veröffentlichen, Sonderkommissionen einrichten, prüfen usw. Ändern wird es jedoch nichts.
    Viele Menschen sind infiziert vom Virus der Gier, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit der Endeckung und Förderung des Öl´s haben wir einen Sarg in der Tiefe geöffnet, der besser geschlossen bleiben sollte!

    Das freiwerdende CO2 beschleunigt die Erwärmung dramatisch. Wer da glaubt, er könne sich gegen die Naturgesetze stellen, sollte Märchenbücher lesen.

    Nur eine totale Umkehr unserer Lebensweise kann die Katastrophe evtl. verzögern, jedoch nicht stoppen.
    Unmengen an Co2 werden freigesetzt. Tropische Regenwälder, die CO2 resorbieren, werden systematisch abgeholzt: Da ist sie wieder, die Gier.

    Wir verstricken uns ständig in Widersprüche. Zum einen wollen wir den Klimawandel stoppen, zum anderen wird das Geschrei nach Wirtschaftswachstum immer größer. Da gilt es, sich zu entscheiden!

    Ein nachhaltigs Leben in Bescheidenheit ALLER Menschen kann helfen, das Inferno zu verzögern.
    Im Beitrag von "Julia09" lese ich etwas über "mündige Individuen". Genau diese freien mündigen Menschen führen in Katastrophen jeglicher Art!!

    Wie gehen aufstrebende Länder wie China, Indien oder auch Brasilien damit um. Sie verhalten sich wie kleine Kinder, nach dem Motto: "Was Du hast, will ich auch haben!" und das in kürzester Zeit.

    China spielt dabei eine herausragende Rolle. Mit dem Verschwinden der Gletscher des Himalaya rückt die Wüste immer näher an Peking heran. Sie ist bis auf 60 km vor die Tore der Stadt herangerückt.

    Ratschläge der westlichen Welt, die Erfahrungen und Konsdaquenzen kennengelernt haben, werden buchstäblich in den Wüstenwind geschlagen... Die Quittung wird schon bald folgen, mit Sicherheit.

    Aber auch in unserem Land hat die Wirtschaftslobby das Sagen, nicht die Umweltschützer. Es ist schon erstaunlich, dass nach der erst kürzlich stattgefundenen Klimakonferenz, die Laufzeiten für Atomkraftwerke entgegen fürherer Beschlüsse verlängert werden. Der Solarenergie werden im Gegenzug Fördermittel entzogen.

    Wer soll diese Politik nochverstehen!!!!!!

    Was soll der Einsatz von Kommisssionen für einen Sinn haben? Ich denke, keinen. Es werden zusätzlich Wissenschaftler eingestzt, die hohe Kosten verursachen, an der Sache selbst aber wird sich nichts ändern. Den Zug haben wir verpasst.

    Die Reichen und Mächtigen unserer Erde werden das Chaos schon mehren, das ist auf jeden Fall sicher.

    Dennoch sollte jeder Einzelne bei sich selbst schauen, ob und wie er seinen Lebensstil ändern kann. Bekanntlich macht Kleinvieh auch Mist ... und die Hoffnung stirbt zuletzt :-)

  3. durch diese Kontrolle und verbunden mit den verschärften Bestimmungen zur genutzten Literatur, die zu erwarten sind, ist es ebenfalls ausgeschlossen, das Meinungen von so genannten Klima-Kritikern (zu denen z. B. auch Lindzen usw. gehören) in den Bericht eingeschleust werden.
    Eine schöne Basis für einen 5. IPCC-Bericht, der Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels nicht mehr untertreibt, wie es noch im 4. Sachstandsbericht der Fall war.
    Wir können gespannt sein.

  4. Liebe Leser, vielen Dank für den Hinweis! Diesmal hat sich in diese Meldung ein Tippfehler eingeschlichen, wir haben ihn korrigiert.

    Grüße aus der Redaktion

  5. Ich bin kein Naturwissenschaftler, kann daher die wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaforschung nur ansatzweise nachvollziehen, nicht aber überprüfen. Ich weiß nicht, ob die Kommentatoren 1-3 mir an diesem Punkt etwas voraus haben.

    Von daher nähere ich mich dieser Fragestellung mal aus der politischen Perspektive statt naturwissenschaftlich.

    Wenn die Theorie des menschlichen Einflusses auf das Klimasystem wissenschaftlich nicht haltbar wäre, warum gibt es dann Klimapolitik? Warum gibt es das Europäische Emissionshandelssystem, die Kyoto-Reduktionsverpflichtungen (über deren weitreichendere Fortsetzung nach 2012 auch über Kopenhagen hinaus weiterverhandelt wird), eine CO2-Steuer in Frankreich und Diskussionen über die Einführung neuer Emissionshandelssysteme in Neuseeland, Japan, Australien und sogar China?

    Es gibt natürlich Kräfte in der politischen Arena, die hieran ein Interesse haben: die "Emissionshandelsindustrie" und die erneuerbaren Energieen.
    Aber andererseits gibt es die Energieerzeuger, die metallverarbeitende Industrie, die Automobilhersteller, dieLuftfahrtindustrie, die chemische Industrie, die Verkehrsverbände und die Landwirtschaft, die alle kein Interesse an CO2-Begrenzungen oder Verteuerungen haben dürften.

    Ich halte es für sehr fragwürdig, wenn man annimmt, dass sich erstere politisch gegen letztere durchsetzen konnten, obwohl an der "Menschbedingten-Klimawandel-Theorie" nichts dran ist!

    Diese Annahme hat einen verschwörungstheoretischen Beigeschmack!

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    Ihnen unterlaufen ein paar gedankliche Fehler, bzw. Sie denken zu kurz.

    Es gibt keine große Verschwörung, gar eine zentral steuernde Instanz. Eine Zentralverwaltungswirtschaft, auch Erdsystemmanagement genannt, gibt es glücklicherweise (noch) nicht.

    Nur wie in einem Fischschwarm, der fantastisch zentral gesteuert wirkt, kann man Gesellschaften Rahmenbedingungen aussetzen, bei denen die einzelnen Akteure sich fast gleichartig in die falsche Richtung bewegen. Dies ist eine wesentliche Basis, auf die sich alle totalitären Regime stützen.

    Bei der Klimaforschung heute handelt es sich wie einst beim Lyssenkoismus um eine Disziplin des Post Normal Science. Nicht auf Richtigkeit oder Wahrheit kommt es an, sondern darauf, was eine Mehrheit für richtig hält. Hält die Mehrheit die Erde für rund, ist sie rund. Hält die Mehrheit die Erde für eine Scheibe, ist sie eine Scheibe. Darum treten "Klimawissenschaftler" ja so engagiert auf, um ihre Theorie fast religiös zu verkünden. Darum erklärt man Diskussionen für beendet.

    Im Hintergrund stehen meist Menschen, die der Meinung sind, dass zentralistische Strukturen einer Zentralverwaltungswirtschaft die Belange der Menschen besser regeln können, als das mündige Individuum. Dass bisher alle Systeme der Zentralverwaltungswirtschaft kläglich an der Fehlbarkeit des Menschen gescheitert sind, versucht man zu vergessen. Dass Zentralverwaltungswirtschaften schnell zu Totalitarismus und Inhumanität neigen, wird verdrängt.

    Im Umfeld dieser Leute ist nun die Hypothese einer Herausforderung entstanden, die alle Welt vereint ("Alle Menschen werden Brüder"), weil nur zentral gesteuert die Welt gerettet werden kann. Denn nur ein drohender Weltuntergang könnte legitimieren, massiv Freiheits- und Persönlichkeitsrecht des Einzelnen zu beschneiden.

    Diese Hypothese war die Klimakatastrophe, jeder muss sich in diesem Gedankenkonstrukt folgend dem Rat der Weltklimaweisen unterordnen und seine Worte befolgen. Man hätte eben einen Weg gefunden, den Gedanken von Marx von der sozialistischen Weltrevolution doch noch umzusetzen.

    Nachdem Kommunismus 1.0 im Ostblock 1990 endgültig gescheitert war, traf man sich 1992 in Rio um den Kommunismus 2.0, diesmal Weltsystemmanagement o.ä. genannt, zu starten.
    Die kollektive Sehnsucht nach der gescheiterten Ideologie machte die Klimabewegung zum Sammelbecken orientierungslos gewordener Sozialisten und Kommunisten.

    Warum leisten nun Metall-, Luftfahrt-, Energie- etc. Industrien keinen Widerstand?

    Nun, all diese Unternehmen sind Gewinnmaximierer. Wird eine Situation geschaffen, die ihren Gewinn erhöht, so wird das Unternehmen diesen Weg mitgehen.

    Dann muss man betonen, dass es die Industrien der 1. Welt sind, die durchaus beim "Klimazug" mitfahren. Die Dritte Welt bekämpft ihn durchgehend.

    Woran liegt das?

    Die Unternehmen der 1. Welt sind den Unternehmen der 3. Welt überlegen.

    Ein deutsches Stahlwerk läuft CO2 effizienter, als ein indisches o.ä. Stahlwerk.

    Die 3. Welt gleicht diesen Mangel durch geringere Löhne etc. aus. Würde nun eine CO2 Steuer oder sogar ein Handelsverbot für Waren verhängt, die eine "schlechte" CO2 Bilanz aufweisen, dann wird das indische Stahlwerk aus dem Markt gedrängt und das deutsche Stahlwerk hat höheren Umsatz. Solange dieser Marktverdrängungseffekt den kontraktierenden Effekt bezüglich des Marktvolumens aufgrund der Preiserhöhung überkompensiert, ist es rational für den Stahlgießer, für eine CO2 Steuer zu sein.

    Gleiches gilt für Fluggesellschaften, Autobauer, chemische Industrie, Energieunternehmen etc.

    Solange man selbst davon einen Vorteil hat, geht man den Weg mit. Da BWL heute kurzfristig orientiert ist, lässt man die langfristige Gefahr der eigenen Enteignung hinein in eine Erdsystemmangegement- Staatswirtschaft außer acht. Wirklich langfristig wird in kaum einem Unternehmen gedacht.

    Als letzter wesentlicher Spieler muss man noch die Politik nennen. Ein Politiker ist nur wichtig, wenn er etwas für den Bürger regelt, was dieser nicht allein regeln kann. Kommt der Bürger ohne staatliche Einmischung zurecht, ist der Politiker eine bedeutungslose Lachnummer. Da kommt dem Politiker die Hypothese vom Weltuntergang, den man bekämpfen kann, sehr gelegen.

    Es ist also logisch, warum die ehemalige FDJ- Führerin Merkel sich zur Klimakanzlerin erklärt. Es dient allen ihren Zielen (Schaffung einer Zentralverwaltungswirtschaft, mehr Macht für sich etc.)

    Ihnen unterlaufen ein paar gedankliche Fehler, bzw. Sie denken zu kurz.

    Es gibt keine große Verschwörung, gar eine zentral steuernde Instanz. Eine Zentralverwaltungswirtschaft, auch Erdsystemmanagement genannt, gibt es glücklicherweise (noch) nicht.

    Nur wie in einem Fischschwarm, der fantastisch zentral gesteuert wirkt, kann man Gesellschaften Rahmenbedingungen aussetzen, bei denen die einzelnen Akteure sich fast gleichartig in die falsche Richtung bewegen. Dies ist eine wesentliche Basis, auf die sich alle totalitären Regime stützen.

    Bei der Klimaforschung heute handelt es sich wie einst beim Lyssenkoismus um eine Disziplin des Post Normal Science. Nicht auf Richtigkeit oder Wahrheit kommt es an, sondern darauf, was eine Mehrheit für richtig hält. Hält die Mehrheit die Erde für rund, ist sie rund. Hält die Mehrheit die Erde für eine Scheibe, ist sie eine Scheibe. Darum treten "Klimawissenschaftler" ja so engagiert auf, um ihre Theorie fast religiös zu verkünden. Darum erklärt man Diskussionen für beendet.

    Im Hintergrund stehen meist Menschen, die der Meinung sind, dass zentralistische Strukturen einer Zentralverwaltungswirtschaft die Belange der Menschen besser regeln können, als das mündige Individuum. Dass bisher alle Systeme der Zentralverwaltungswirtschaft kläglich an der Fehlbarkeit des Menschen gescheitert sind, versucht man zu vergessen. Dass Zentralverwaltungswirtschaften schnell zu Totalitarismus und Inhumanität neigen, wird verdrängt.

    Im Umfeld dieser Leute ist nun die Hypothese einer Herausforderung entstanden, die alle Welt vereint ("Alle Menschen werden Brüder"), weil nur zentral gesteuert die Welt gerettet werden kann. Denn nur ein drohender Weltuntergang könnte legitimieren, massiv Freiheits- und Persönlichkeitsrecht des Einzelnen zu beschneiden.

    Diese Hypothese war die Klimakatastrophe, jeder muss sich in diesem Gedankenkonstrukt folgend dem Rat der Weltklimaweisen unterordnen und seine Worte befolgen. Man hätte eben einen Weg gefunden, den Gedanken von Marx von der sozialistischen Weltrevolution doch noch umzusetzen.

    Nachdem Kommunismus 1.0 im Ostblock 1990 endgültig gescheitert war, traf man sich 1992 in Rio um den Kommunismus 2.0, diesmal Weltsystemmanagement o.ä. genannt, zu starten.
    Die kollektive Sehnsucht nach der gescheiterten Ideologie machte die Klimabewegung zum Sammelbecken orientierungslos gewordener Sozialisten und Kommunisten.

    Warum leisten nun Metall-, Luftfahrt-, Energie- etc. Industrien keinen Widerstand?

    Nun, all diese Unternehmen sind Gewinnmaximierer. Wird eine Situation geschaffen, die ihren Gewinn erhöht, so wird das Unternehmen diesen Weg mitgehen.

    Dann muss man betonen, dass es die Industrien der 1. Welt sind, die durchaus beim "Klimazug" mitfahren. Die Dritte Welt bekämpft ihn durchgehend.

    Woran liegt das?

    Die Unternehmen der 1. Welt sind den Unternehmen der 3. Welt überlegen.

    Ein deutsches Stahlwerk läuft CO2 effizienter, als ein indisches o.ä. Stahlwerk.

    Die 3. Welt gleicht diesen Mangel durch geringere Löhne etc. aus. Würde nun eine CO2 Steuer oder sogar ein Handelsverbot für Waren verhängt, die eine "schlechte" CO2 Bilanz aufweisen, dann wird das indische Stahlwerk aus dem Markt gedrängt und das deutsche Stahlwerk hat höheren Umsatz. Solange dieser Marktverdrängungseffekt den kontraktierenden Effekt bezüglich des Marktvolumens aufgrund der Preiserhöhung überkompensiert, ist es rational für den Stahlgießer, für eine CO2 Steuer zu sein.

    Gleiches gilt für Fluggesellschaften, Autobauer, chemische Industrie, Energieunternehmen etc.

    Solange man selbst davon einen Vorteil hat, geht man den Weg mit. Da BWL heute kurzfristig orientiert ist, lässt man die langfristige Gefahr der eigenen Enteignung hinein in eine Erdsystemmangegement- Staatswirtschaft außer acht. Wirklich langfristig wird in kaum einem Unternehmen gedacht.

    Als letzter wesentlicher Spieler muss man noch die Politik nennen. Ein Politiker ist nur wichtig, wenn er etwas für den Bürger regelt, was dieser nicht allein regeln kann. Kommt der Bürger ohne staatliche Einmischung zurecht, ist der Politiker eine bedeutungslose Lachnummer. Da kommt dem Politiker die Hypothese vom Weltuntergang, den man bekämpfen kann, sehr gelegen.

    Es ist also logisch, warum die ehemalige FDJ- Führerin Merkel sich zur Klimakanzlerin erklärt. Es dient allen ihren Zielen (Schaffung einer Zentralverwaltungswirtschaft, mehr Macht für sich etc.)

  6. Ihnen unterlaufen ein paar gedankliche Fehler, bzw. Sie denken zu kurz.

    Es gibt keine große Verschwörung, gar eine zentral steuernde Instanz. Eine Zentralverwaltungswirtschaft, auch Erdsystemmanagement genannt, gibt es glücklicherweise (noch) nicht.

    Nur wie in einem Fischschwarm, der fantastisch zentral gesteuert wirkt, kann man Gesellschaften Rahmenbedingungen aussetzen, bei denen die einzelnen Akteure sich fast gleichartig in die falsche Richtung bewegen. Dies ist eine wesentliche Basis, auf die sich alle totalitären Regime stützen.

    Bei der Klimaforschung heute handelt es sich wie einst beim Lyssenkoismus um eine Disziplin des Post Normal Science. Nicht auf Richtigkeit oder Wahrheit kommt es an, sondern darauf, was eine Mehrheit für richtig hält. Hält die Mehrheit die Erde für rund, ist sie rund. Hält die Mehrheit die Erde für eine Scheibe, ist sie eine Scheibe. Darum treten "Klimawissenschaftler" ja so engagiert auf, um ihre Theorie fast religiös zu verkünden. Darum erklärt man Diskussionen für beendet.

    Im Hintergrund stehen meist Menschen, die der Meinung sind, dass zentralistische Strukturen einer Zentralverwaltungswirtschaft die Belange der Menschen besser regeln können, als das mündige Individuum. Dass bisher alle Systeme der Zentralverwaltungswirtschaft kläglich an der Fehlbarkeit des Menschen gescheitert sind, versucht man zu vergessen. Dass Zentralverwaltungswirtschaften schnell zu Totalitarismus und Inhumanität neigen, wird verdrängt.

  7. Im Umfeld dieser Leute ist nun die Hypothese einer Herausforderung entstanden, die alle Welt vereint ("Alle Menschen werden Brüder"), weil nur zentral gesteuert die Welt gerettet werden kann. Denn nur ein drohender Weltuntergang könnte legitimieren, massiv Freiheits- und Persönlichkeitsrecht des Einzelnen zu beschneiden.

    Diese Hypothese war die Klimakatastrophe, jeder muss sich in diesem Gedankenkonstrukt folgend dem Rat der Weltklimaweisen unterordnen und seine Worte befolgen. Man hätte eben einen Weg gefunden, den Gedanken von Marx von der sozialistischen Weltrevolution doch noch umzusetzen.

    Nachdem Kommunismus 1.0 im Ostblock 1990 endgültig gescheitert war, traf man sich 1992 in Rio um den Kommunismus 2.0, diesmal Weltsystemmanagement o.ä. genannt, zu starten.
    Die kollektive Sehnsucht nach der gescheiterten Ideologie machte die Klimabewegung zum Sammelbecken orientierungslos gewordener Sozialisten und Kommunisten.

    Warum leisten nun Metall-, Luftfahrt-, Energie- etc. Industrien keinen Widerstand?

    Nun, all diese Unternehmen sind Gewinnmaximierer. Wird eine Situation geschaffen, die ihren Gewinn erhöht, so wird das Unternehmen diesen Weg mitgehen.

    Dann muss man betonen, dass es die Industrien der 1. Welt sind, die durchaus beim "Klimazug" mitfahren. Die Dritte Welt bekämpft ihn durchgehend.

    Woran liegt das?

    Die Unternehmen der 1. Welt sind den Unternehmen der 3. Welt überlegen.

    Ein deutsches Stahlwerk läuft CO2 effizienter, als ein indisches o.ä. Stahlwerk.

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