Vulkanausbruch am Eyjafjöll-Gletscher Forscher blicken auf den Nachbarvulkan Katla
Magma und Gletschereis sind eine explosive Mischung. Wie Forscher den Ausbruch des Eyjafjöll erklären – und welche Gefahren der Nachbarvulkan Katla birgt.
"Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu", lautet ein bekanntes Fußballerzitat. Auf den Vulkan in Island passt der Spruch im Moment perfekt. Selten weht der Wind so direkt aus Nordwesten. Seit Tagen treibt er die Aschewolken genau nach Europa und bringt hier den Flugverkehr zum Erliegen.
Der Vulkan wird oft Eyjafjallajökull genannt, dabei ist das der Name des Gletschers, der an der Südküste Islands liegt. Die Eismassen des Eyjafjallajökull thronen auf den vulkanischen "Inselbergen", die auf Isländisch Eyjafjöll heißen. Das letzte Mal, dass der Eyjafjöll-Vulkan rumorte, ist fast 200 Jahre her. Die Eruption begann im Dezember 1821 und endete im Januar 1823. Wie lange es diesmal dauern wird, lässt sich daraus nicht folgern, denn das ist jedes Mal anders.
Und der aktuelle Ausbruch birgt noch eine weitere Gefahr. Forscher vermuten, die Eruption könnte den Nachbarn Katla aufwecken. Darauf deutet die Geschichte der Vulkane hin. Es gab drei Ausbrüche des Eyjafjöll-Vulkans, in deren zeitlicher Nähe auch der Katla rumorte: in den Jahren 920, 1612 und 1821 bis 1823. Einige Vulkanologen meinen zwar, das könnte auch Zufall sein – der Katla zählt schließlich zu den aktivsten Vulkane der Insel und ist in den vergangenen 1000 Jahren ungefähr zweimal pro Jahrhundert ausgebrochen.

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Fachleute rechnen ohnehin mit einer baldigen Eruption des Katla – auch unabhängig von den Aktivitäten am Eyjafjöll-Gletscher. Zwischen 1999 und 2004 wurden am Katla-Vulkan Anzeichen der Unruhe beobachtet. In letzter Zeit blieb der Berg jedoch still. Der Vulkan ist viel größer als der Eyjafjöll. Er weist eine 10 bis 14 Kilometer weite Caldera auf, einen flachen Riesenkrater. Überdeckt wird sie von dem 200 bis 700 Meter dicken Myrdal-Gletscher.
Als der Katla 1918 das letzte Mal ausbrach, entstand durch die Schmelze der Eismassen ein Wasserstrom, der kurzzeitig mächtiger war als der Amazonas in Brasilien. Noch viel stärker muss eine Eruption vor 12.600 Jahren gewesen sein. In Eisbohrkernen und in Seesedimenten rings um den Nordatlantik kann man eine Ascheschicht erkennen, die von diesem gewaltigen Ausbruch stammen muss. Islands Vulkane könnten also noch viel größere Aschewolken produzieren, als sie in den letzten Tagen zu sehen waren. Dann wäre erneut die Frage, wie der Wind steht.
- Datum 20.04.2010 - 16:26 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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ich muss ja sagen, dass ich diese situation äusserst befremdlich finde.
primär geht es mir folgendermassen: gut
warum? weil ich in einer (nicht ganz so schlimmen) einflugschneise mit flugzeugen in ca. 200 m höhe wohne. zur zeit ist es das Paradies. warum? kein lärm, kein dreck, besser schlafen und keine kondensstreifen. wusste ich vorher nicht und von mir aus könnte es immer so bleiben oder zumindest einmal monat keine flüge- wie in den 70ern zur ölkrise mit den autos.
jetzt gibt es aber diejenigen die unbedingt fliegen wollen. nicht weil es so toll ist, sondern einfach nur aus wirtschaftlichen gründen. mal eine weile nicht zu fliegen bedeutet gleich "tiefrote zahlen".
wie bitte, wie tiefrote zahlen? weil ein paar tage nicht geflogen wird, ist gleich die existenz einer firma bedroht??? oder meinen die damit rote zahlen für die tage wo sie nicht fliegen können? wieso wird denn das gleich so wirtschaftlich aufgebauscht?
liebe mitmenschen, das etwas so angenehmes als "chaos" bezeichnet wird, verdeutlicht, dass der mensch mit ruhe nicht klarkommt und das karussell sich zu schnell dreht. sie wissen welches Karussell ich meine!
es MUSS möglich sein, dass nichtfliegen für eine weile ohne langfristige folgen möglich ist.
... wenn dann auch bald einige Konsumgüter zum Erliegen kommen.
Briefe, Pakete, Frischwaren etc. gibts dann z.T. nicht mehr.
uppps... ;-))
... wenn dann auch bald einige Konsumgüter zum Erliegen kommen.
Briefe, Pakete, Frischwaren etc. gibts dann z.T. nicht mehr.
uppps... ;-))
... wenn dann auch bald einige Konsumgüter zum Erliegen kommen.
Briefe, Pakete, Frischwaren etc. gibts dann z.T. nicht mehr.
uppps... ;-))
hab ich überhaupt nicht bedacht!
was würde ich ohne meine frischen flugmangos machen oder meine ganzen briefe ich jeden tag aus der welt erwarte, weil es keine (elektronische) alternative gibt?
oder all die tollen sachen die ausschliesslich mit dem flugzeug hertransportiert werden müssen, weil sie nicht mit dem schiff gebracht werden oder in deutschland produziert werden können.
na-merkste-selbst-wa-Kalle?
Wenn die importierten Güter, die per Flieger kommen, ausfallen, ist das doch zumindest fuer lokale Produzenten gut. Warum sollte man, wenn man z.B. im Süden wohnt, Erzeugnisse eines Herstellers im Norden kaufen wollen, wenn es das auch im Süden gibt?
Okay, Bananen und so gibt es in Deutschland nicht. Aber die kommen eh per Schiff meines Wissens.
Und statt Urlaub im Ausland zu machen, kann man das, wenn der Sommer kommt, doch auch in Deutschland. Man unterstützt wieder das eigene Land, und vermindert auch die Umweltverschmutzung, wenn man mal nicht nach Südamerika fliegt.
Und wegen "wirtschafltlichen Treffen" wird es vielleicht mal Zeit, das meiste per Videokonferenz zu machen.
hab ich überhaupt nicht bedacht!
was würde ich ohne meine frischen flugmangos machen oder meine ganzen briefe ich jeden tag aus der welt erwarte, weil es keine (elektronische) alternative gibt?
oder all die tollen sachen die ausschliesslich mit dem flugzeug hertransportiert werden müssen, weil sie nicht mit dem schiff gebracht werden oder in deutschland produziert werden können.
na-merkste-selbst-wa-Kalle?
Wenn die importierten Güter, die per Flieger kommen, ausfallen, ist das doch zumindest fuer lokale Produzenten gut. Warum sollte man, wenn man z.B. im Süden wohnt, Erzeugnisse eines Herstellers im Norden kaufen wollen, wenn es das auch im Süden gibt?
Okay, Bananen und so gibt es in Deutschland nicht. Aber die kommen eh per Schiff meines Wissens.
Und statt Urlaub im Ausland zu machen, kann man das, wenn der Sommer kommt, doch auch in Deutschland. Man unterstützt wieder das eigene Land, und vermindert auch die Umweltverschmutzung, wenn man mal nicht nach Südamerika fliegt.
Und wegen "wirtschafltlichen Treffen" wird es vielleicht mal Zeit, das meiste per Videokonferenz zu machen.
hab ich überhaupt nicht bedacht!
was würde ich ohne meine frischen flugmangos machen oder meine ganzen briefe ich jeden tag aus der welt erwarte, weil es keine (elektronische) alternative gibt?
oder all die tollen sachen die ausschliesslich mit dem flugzeug hertransportiert werden müssen, weil sie nicht mit dem schiff gebracht werden oder in deutschland produziert werden können.
na-merkste-selbst-wa-Kalle?
Aus vielen Kommentaren, die sich ueber die Asche freuen kann man eine Hæme herauslesen nach dem Motto:
"Haha, ihr lebt nicht so wie ich und deswegen betrifft euch ein Flugverbot und mich nicht!"
Das finde ich unschøn.
Aus vielen Kommentaren, die sich ueber die Asche freuen kann man eine Hæme herauslesen nach dem Motto:
"Haha, ihr lebt nicht so wie ich und deswegen betrifft euch ein Flugverbot und mich nicht!"
Das finde ich unschøn.
Aus vielen Kommentaren, die sich ueber die Asche freuen kann man eine Hæme herauslesen nach dem Motto:
"Haha, ihr lebt nicht so wie ich und deswegen betrifft euch ein Flugverbot und mich nicht!"
Das finde ich unschøn.
man freut sich nicht über die asche, sondern über die folgen.
das ist ein grosser unterschied.
jetzt sollte aber gefragt werden, worüber sie betrübt sind.
welche folgen bemitleiden sie denn, dass man sich nicht über saubere luft freuen darf?
und dieser mit 'haha' und so. da liegen sie total daneben.
man freut sich nicht über die asche, sondern über die folgen.
das ist ein grosser unterschied.
jetzt sollte aber gefragt werden, worüber sie betrübt sind.
welche folgen bemitleiden sie denn, dass man sich nicht über saubere luft freuen darf?
und dieser mit 'haha' und so. da liegen sie total daneben.
man freut sich nicht über die asche, sondern über die folgen.
das ist ein grosser unterschied.
jetzt sollte aber gefragt werden, worüber sie betrübt sind.
welche folgen bemitleiden sie denn, dass man sich nicht über saubere luft freuen darf?
und dieser mit 'haha' und so. da liegen sie total daneben.
Ich lese hier keine Schadenfreude nach dem Motto "Haha, ihr lebt nicht so wie ich und deswegen betrifft euch ein Flugverbot und mich nicht!"
Vielmehr sehe ich grosse Besorgnis, dass wir alle in einem System leben, dass äusserst anfällig ist. Wer sich auch nur ein wenig mit Naturwissenschaften beschäftigt, sollte erkennen, dass wir immer mit Naturereignissen wie Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Dürren etc. rechnen müssen. Dazu kommen noch die selbstgemachten Probleme wie Kriege, Wirtschaftskrisen etc. Problematisch wird es dann, wenn schon ein relativ kleiner (!) Ausbruch wie jetzt auf Island die grössten deutschen Transportunternehmen, unsere Mobilität, laut chubby sogar die Versorgung mit Nahrungsmitteln in Frage stellt. Es kann doch nicht angehen, dass wir verhungern müssen sobald der Flugverkehr wegen Vulkanausbrüchen, Krieg, Oelknappheit, Bankenpleite oder was auch immer für einige Tage zum Erliegen kommt.
Entschuldigung, wenn ich Ihnen widerspreche, ich sehe schon in vielen Kommentaren Schadenfreude.
Und Sie schreiben von der Besorgnis über die Anfälligkeit unseres Systems. Aber ist es wirklich so anfällig? Hat gerade die westliche Welt es nicht geschafft, viele Katastrophen und deren Folgen auszuschalten oder wenigstens zu minimieren. Hungersnöte, Seuchen und Kriege sind in der westlichen Welt nicht wirklich ein Thema oder Problem. Es gab Zeiten, da reichte hier schon ein zeitlich ungünstiger Hagelsturm für eine Hungersnot. Da hat es einen Vulkan erst gar nicht gebraucht. Unsere Zivilisation ist sicher nicht perfekt und einer weiteren Verbesserung nicht unwürdig, aber geschichtlich gesehen ist es die Beste, die es bisher gab.
Angesichts des Vulkanausbruchs in Islands wäre es vernünftiger, nicht zurückzuschrauben und frühere Zustände heilig zu sprechen, sondern unser System weiter zu optimieren.
Entschuldigung, wenn ich Ihnen widerspreche, ich sehe schon in vielen Kommentaren Schadenfreude.
Und Sie schreiben von der Besorgnis über die Anfälligkeit unseres Systems. Aber ist es wirklich so anfällig? Hat gerade die westliche Welt es nicht geschafft, viele Katastrophen und deren Folgen auszuschalten oder wenigstens zu minimieren. Hungersnöte, Seuchen und Kriege sind in der westlichen Welt nicht wirklich ein Thema oder Problem. Es gab Zeiten, da reichte hier schon ein zeitlich ungünstiger Hagelsturm für eine Hungersnot. Da hat es einen Vulkan erst gar nicht gebraucht. Unsere Zivilisation ist sicher nicht perfekt und einer weiteren Verbesserung nicht unwürdig, aber geschichtlich gesehen ist es die Beste, die es bisher gab.
Angesichts des Vulkanausbruchs in Islands wäre es vernünftiger, nicht zurückzuschrauben und frühere Zustände heilig zu sprechen, sondern unser System weiter zu optimieren.
das würde wohl Herr Nassim Taleb zu diesem Vulkanausbruch sagen ,)
In seinen Büchern erklärt er wie wir unser System nicht vor solchen Ereignissen geschützt haben, weswegen wir uns auch die Finanzkrise eingehandelt haben. Wer Zeit hat und des Englischen mächtig ist kann ja mal auf youtube gehen und ein paar Reden von ihm anhören.
Desweiteren wird sich sehr wahrscheinlich rausstellen dass diese Asche nicht im geringsten schädlich für die Flugzeuge gewesen ist... naja Computer sind halt auch nur Menschen.
Mir tun die Tiere leid, die grad als Lebendfracht auf irgendwelchen Flughäfen verrecken.
Die Menschen tun mir nicht leid. Wer meint, alles aus allen Ecken der Erde billigstmöglich zusammenkratzen zu müssen, der hat seine Probleme selbst verursacht.
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