Erdölförderung Unfälle auf Bohrinseln sind keine Seltenheit

Der Ölteppich an Louisianas Küste breitet sich ungehindert aus. Zwischenfälle auf Bohrinseln sind häufig. In Deutschland wähnt man sich dennoch in trügerischer Sicherheit.

21. April 2010: Nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko versuchen, Löschboote die Lage unter Kontrolle zu bringen

21. April 2010: Nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko versuchen, Löschboote die Lage unter Kontrolle zu bringen

"Es ist die Wahl zwischen Pest und Cholera", sagt der Einsatzleiter für Katastropheneinsätze auf See, Hans-Werner Monsees vom Havariekommando in Cuxhaven. Er spielt auf die verzweifelten Versuche der amerikanischen Katastrophenschützer an, die Ölpest im Golf von Mexiko und dem Mississippi-Delta doch noch in den Griff zu bekommen. "Aus unserer Sicht ist das Abbrennen die Ultima Ratio und ein Experiment mit ungewissem Ausgang."

Schließlich ist Rohöl hinsichtlich seiner Brennbarkeit nicht mit Benzin zu verwechseln. Beim Abbrennen des Rohöls findet nicht nur eine massive Entwicklung giftiger Rauchgase statt, sondern es entstehen klebrige Rückstände, die schwerer als das Rohöl sind, absinken und massiv die Unterwasserwelt schädigen. Hinzu kommt, dass es nur wenig Erfahrungen zum Abfackeln gibt. "Die Einsatzkräfte vor Ort betreten in vieler Hinsicht Neuland."

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Die Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon vor der Küste Louisianas zeigt, wie gefährlich die Erdölförderung auf hoher See nach wie vor ist. Seit Tagen breitet sich ein riesiger und ständig wachsender Ölteppich im Golf von Mexiko aus. Der Mensch scheint dem Unglück wenig entgegensetzen zu können und trotzdem findet mehr als ein Fünftel der weltweiten Ölförderung inzwischen auf See statt – Tendenz steigend. Mit der Suche nach dem knapper werdenden Rohstoff im Meer, steigt mit jeder Bohrinsel auch die Gefahr von Umweltkatastrophen.

Natur in Gefahr

Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.

Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.

Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.

Meerestiere

Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.

Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.

Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.

Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.

Vögel

Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.

Kommen die Vögel mit Öl in Verbindung und verkleben sich ihre Flügel, können die Tiere weder Wasser abweisen noch Luft aufnehmen. In der Folge können sie ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren und unterkühlen.

Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.

Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.

Pflanzen

Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.

Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.

Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.

Fischerei

Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.

Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.

In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.

Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.

Und was passiert im Falle eines Unfalls? "Nach Eintreffen eines Notrufs in unserem 365 Tage besetzten Lagezentrum übernehmen wir den Einsatz, alarmieren wir die Einsatzkräfte vor Ort und sprechen gegebenenfalls die Maßnahmen mit den Kollegen der Nachbarstaaten ab", erläutert Monsees die Arbeit des Cuxhavener Havariekommandos. Das wurde 1998 nach den Erfahrungen bei den Rettungs- und Bergungsversuchen der Pallas gegründet. Nach einem Brand an Bord, driftete das Schiff manövrierunfähig im deutschen Wattenmeer und lief vor Amrum auf Grund. In schwerer See verlor es 90 Tonnen Öl, die in ein Vogelschutzgebiet gelangten und dort rund 16.000 Seevögel und Dutzende Seehunde schädigten.

Überall entlang der deutschen Küste sind seitdem international standardisierte Materialdepots angelegt und Schiffe stationiert, auf die die deutschlandweit rund 3000 permanent abrufbaren Einsatzkräfte zugreifen und mit der Arbeit beginnen können. "Bei einem Ölunfall gibt es mehrere Verteidigungslinien", so Monsees. "In Europa bevorzugen wir das mechanische Aufnehmen des Öls mit Pumpen und versuchen mit Bürsten das Öl vom Wasser zu trennen." Zuerst wird mit größeren Schiffen versucht die Ölpest mit einer Sperre einzudämmen und abzupumpen. Gelingt das nicht, stehen kleinere Schiffe für den küstennahen Einsatz, und wiederum kleinere für den strandnahen Einsatz zur Verfügung. Zu dem Einsatz auf dem Wasser kommen die Einsatzkräfte an Land, die die Ölbekämpfungen am Strand durchführen.

Dass Dramen wie derzeit im Golf von Mexiko so selten nicht sind, zeigt ein Blick in die jüngere Vergangenheit: So kam es im Zeitraum von 1979 bis 2000 weltweit zu fünf Bohrinselunglücken. Die häufigsten Ursachen sind Explosionen und schlechtes Wetter. Hinzu kommen aber auch unvorhergesehene Zwischenfälle, von denen die sogenannten Blowouts am gefährlichsten sind. Bei einem Blowout entlädt sich der Überdruck einer Öl- und Gaslagerstätte ähnlich dem des Öffnens einer geschüttelten Seltersflasche explosionsartig durch das Bohrgestänge. Das entweichende Öl- und Gasgemisch ist hoch entzündlich und es besteht akute Explosionsgefahr.

Auch der bisher schwerste Unfall auf einer Bohrinsel ereignete sich im Golf von Mexiko. Bei einer Ölbohrung der staatlich mexikanischen Ölfirma PEMEX in 3000 Meter Tiefe kam es im Juni 1979 auf der Ixtoc I zu einem Blowout . Das aus dem Bohrgestänge austretende Gas-Öl-Luftgemisch entzündete sich und die Flammen zerstören die Bohrplattform. Insgesamt flossen bei diesem Unglück etwa 1.400.000 Tonnen Öl ins Meer.

Leser-Kommentare
  1. ...Deutsch: "Das Dramen wie derzeit im Golf von Mexiko so selten nicht ist, zeigt ..."

    Aha, "Wem gehört die Mofa ? Ich!"

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    Redaktion

    Dass es an der von Ihnen genannten Stelle "sind" anstatt "ist" heißen muss, ist offensichtlich. Der Fehler wurde korrigiert. Es ist aber kein Dativ-Fehler, wie Sie mit Ihrem Vergleich andeuten, sondern der erste Teil des Satzes muss natürlich Im Plural stehen.

    Gruß aus der Redaktion.

    • J.R.A.
    • 01.05.2010 um 10:43 Uhr

    Immer wieder bin ich überrascht über das Bedürfnis, vielleicht sogar den Zwang, mancher Menschen Fehler anderer zu suchen und diese zu bemäkeln. Vielleicht sollte jeder mal auf seinen "Teller" schauen und versuchen seine Fehler auszubessern. Dann wäre die Welt vielleicht auch etwas besser.

    Und lieber "pulviscinisnihil" seien Sie glücklich, dass Sie hier bei Zeit online in den Genuss von kostenlosen Informationen kommen. Und ansonsten steht es Ihnen doch auch frei, ein fehlerfreies Exemplar der Zeit oder FAZ am Kiosk zu kaufen.

    Redaktion

    Dass es an der von Ihnen genannten Stelle "sind" anstatt "ist" heißen muss, ist offensichtlich. Der Fehler wurde korrigiert. Es ist aber kein Dativ-Fehler, wie Sie mit Ihrem Vergleich andeuten, sondern der erste Teil des Satzes muss natürlich Im Plural stehen.

    Gruß aus der Redaktion.

    • J.R.A.
    • 01.05.2010 um 10:43 Uhr

    Immer wieder bin ich überrascht über das Bedürfnis, vielleicht sogar den Zwang, mancher Menschen Fehler anderer zu suchen und diese zu bemäkeln. Vielleicht sollte jeder mal auf seinen "Teller" schauen und versuchen seine Fehler auszubessern. Dann wäre die Welt vielleicht auch etwas besser.

    Und lieber "pulviscinisnihil" seien Sie glücklich, dass Sie hier bei Zeit online in den Genuss von kostenlosen Informationen kommen. Und ansonsten steht es Ihnen doch auch frei, ein fehlerfreies Exemplar der Zeit oder FAZ am Kiosk zu kaufen.

  2. Redaktion

    Dass es an der von Ihnen genannten Stelle "sind" anstatt "ist" heißen muss, ist offensichtlich. Der Fehler wurde korrigiert. Es ist aber kein Dativ-Fehler, wie Sie mit Ihrem Vergleich andeuten, sondern der erste Teil des Satzes muss natürlich Im Plural stehen.

    Gruß aus der Redaktion.

    • J.R.A.
    • 01.05.2010 um 10:43 Uhr

    Immer wieder bin ich überrascht über das Bedürfnis, vielleicht sogar den Zwang, mancher Menschen Fehler anderer zu suchen und diese zu bemäkeln. Vielleicht sollte jeder mal auf seinen "Teller" schauen und versuchen seine Fehler auszubessern. Dann wäre die Welt vielleicht auch etwas besser.

    Und lieber "pulviscinisnihil" seien Sie glücklich, dass Sie hier bei Zeit online in den Genuss von kostenlosen Informationen kommen. Und ansonsten steht es Ihnen doch auch frei, ein fehlerfreies Exemplar der Zeit oder FAZ am Kiosk zu kaufen.

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    Zugegeben, unser oberlehrerhaftes Auftreten kann manchmal ganz schoen nerven.

    Nach vielen Jahren im Ausland bin ich jedoch zu der Auffasuung gekommen, dass es meistens besser ist, auf Fehler/Probleme aufmerksam zu machen und darueber zu reden, anstatt alles unter den Teppich zu kehren, wie es in vielen Kulturkreisen ueblich ist.
    Denn nur so lernt man hinzu.

    Stellen Sie sich doch bitte mal vor, dass auch viele Auslaender
    diesen Text lesen, die werden durch solche Fehler nur verwirrt.
    Noch schlimmer, evtl. uebernehmen sie diese Fehler sogar !!!

    Daher moechte ich ebenfalls auf zwei 'Klopfer' hinweisen.

    Der Ortsname heisst Clausthal-Zellerfeld, nicht Cellerfeld.
    Die Uni liegt nicht in der Naehe von Celle,sondern im Harz.

    In der Stadt Celle hingegen ist die Firma WinterSHALL angesiedelt,
    eine Firma WinterSCHALL ist mir nicht bekannt.

    Aber, wenn der Autor schon so schreibt, wie es ihm aus dem Mund
    in die Ohren schallt UND Ihnen das vollkommen egal ist, weil ist ja umsonst, na dann muessen wir wohl beide Augen zudruecken.
    Was wiederum ganz undeutsch ist.

    Zugegeben, unser oberlehrerhaftes Auftreten kann manchmal ganz schoen nerven.

    Nach vielen Jahren im Ausland bin ich jedoch zu der Auffasuung gekommen, dass es meistens besser ist, auf Fehler/Probleme aufmerksam zu machen und darueber zu reden, anstatt alles unter den Teppich zu kehren, wie es in vielen Kulturkreisen ueblich ist.
    Denn nur so lernt man hinzu.

    Stellen Sie sich doch bitte mal vor, dass auch viele Auslaender
    diesen Text lesen, die werden durch solche Fehler nur verwirrt.
    Noch schlimmer, evtl. uebernehmen sie diese Fehler sogar !!!

    Daher moechte ich ebenfalls auf zwei 'Klopfer' hinweisen.

    Der Ortsname heisst Clausthal-Zellerfeld, nicht Cellerfeld.
    Die Uni liegt nicht in der Naehe von Celle,sondern im Harz.

    In der Stadt Celle hingegen ist die Firma WinterSHALL angesiedelt,
    eine Firma WinterSCHALL ist mir nicht bekannt.

    Aber, wenn der Autor schon so schreibt, wie es ihm aus dem Mund
    in die Ohren schallt UND Ihnen das vollkommen egal ist, weil ist ja umsonst, na dann muessen wir wohl beide Augen zudruecken.
    Was wiederum ganz undeutsch ist.

  3. ...bin ich über so ein Bekritteln nicht, vielmehr ekelt es mich an!

    • Talor
    • 01.05.2010 um 13:21 Uhr

    Die haben es immer noch nicht hingekriegt das Leck dichtzumachen?

    Dass das ein enormer Aufwand ist, sollte ja klar sein.. aber soviel Kompetenz sollte man schon erwarten können.

  4. Zugegeben, unser oberlehrerhaftes Auftreten kann manchmal ganz schoen nerven.

    Nach vielen Jahren im Ausland bin ich jedoch zu der Auffasuung gekommen, dass es meistens besser ist, auf Fehler/Probleme aufmerksam zu machen und darueber zu reden, anstatt alles unter den Teppich zu kehren, wie es in vielen Kulturkreisen ueblich ist.
    Denn nur so lernt man hinzu.

    Stellen Sie sich doch bitte mal vor, dass auch viele Auslaender
    diesen Text lesen, die werden durch solche Fehler nur verwirrt.
    Noch schlimmer, evtl. uebernehmen sie diese Fehler sogar !!!

    Daher moechte ich ebenfalls auf zwei 'Klopfer' hinweisen.

    Der Ortsname heisst Clausthal-Zellerfeld, nicht Cellerfeld.
    Die Uni liegt nicht in der Naehe von Celle,sondern im Harz.

    In der Stadt Celle hingegen ist die Firma WinterSHALL angesiedelt,
    eine Firma WinterSCHALL ist mir nicht bekannt.

    Aber, wenn der Autor schon so schreibt, wie es ihm aus dem Mund
    in die Ohren schallt UND Ihnen das vollkommen egal ist, weil ist ja umsonst, na dann muessen wir wohl beide Augen zudruecken.
    Was wiederum ganz undeutsch ist.

  5. Neben den genannten Punkte gibt es noch einen weiteren Klopfer: Mittelplate, nicht Mittelplatte.

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