Golf von Mexiko Forscher werfen BP Verharmlosung vor
Wie viel Öl fließt wirklich ins Meer? Will BP das Ausmaß der Ölpest vertuschen? Forscher behaupten, der Ölaustritt sei bis zu zehnmal höher als vom Konzern geschätzt.
© Christopher Berkey EPA/dpa

Wie viel Öl schwimmt im Golf von Mexiko? Der Blick auf den Ölteppich lässt keine sichere Schätzung zu. Doch Forscher gehen davon aus, dass weitaus mehr Öl täglich ins Meer gelangt als BP und die US-Regierung behaupten
Ist alles noch viel schlimmer als bislang befürchtet? Mehrere Wissenschaftler und Umweltaktivisten sind sich sicher: Im Golf von Mexiko schießen nicht 5000 Barrel Öl täglich aus den Lecks in rund 1500 Metern Tiefe, sondern weitaus mehr. Die Zahlen, die die Forscher nun berechnet haben, sind dramatisch: Möglicherweise tritt aus den Rohren, die einst zur Bohrinsel Deepwater Horizon führten, gut das Zehnfache an Öl aus als bislang von BP und der US-Regierung behauptet wird. Das würde bedeuten, dass täglich fast acht Millionen Liter der giftigen schwarzen Masse ins Meer gelangen würden.
"Es sind nur ein paar Tage nötig, höchstens eine Woche, bis der Rekord der Exxon Valdez überschritten wäre", sagte Eugene Chiang dem National Public Radio in den USA. Chiang, ein Astrophysiker von der Universität von Kalifornien in Berkeley, ist überzeugt, dass täglich zwischen 20.000 und 100.000 Barrel Öl auslaufen. 1989 flossen aus dem havarierten Tanker Exxon Valdez im Prince-William-Sund vor der Küste Alaskas mindestens 250.000 Barrel. Das Öl löste die bis dato größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten aus. Noch heute leiden Helfer und das Ökosystem unter den Folgen der Katastrophe.
Dieses Video zeigt eines der Rohre in 1500 Metern Tiefe, aus denen Öl austritt. Die Berechnungen der Wissenschaftler stützen sich auf solches Videomaterial, dass von den Behörden und BP unter anderem auf der Plattform YouTube zur Verfügung gestellt wird
Die neuen Berechnungen stützt Chiang wie auch andere Wissenschaftler auf ein Video, das die Behörden am Mittwoch veröffentlichten. Es zeigt eines der Rohre auf dem Meeresgrund, aus dem anfangs eine hellere, dann eine dunkle Flüssigkeit sprudelt. Zunächst wird offenbar Methan frei, anschließend fließt Öl. Auch Steven Wereley von der amerikanischen Purdue Universität ist überzeugt, dass die von BP und den Behörden genannte Zahl von 5000 Barrel an austretendem Öl deutlich unterschätzt wird. Mithilfe eines Computerprogramms, das die Geschwindigkeit von fließenden Partikeln messen kann, kam auch er auf eine Ölmenge, die etwa bei 70.000 Barrel liegt. Seine Berechnung könne aber um plus oder minus 20 Prozent ungenau sein. Dennoch würde dies bedeuten, dass mindestens das Zehnfache an Öl austritt als angenommen.
BP hingegen bestreitet diese Zahlen. Es sei unmöglich genaue Angaben darüber zu machen wie viel Öl tatsächlich ins Meer gelange. Dazu seien die Methoden, die man habe, zu ungenau. Darüber hinaus sei die Berechnung der Menge mithilfe des Videos fehlerhaft. Denn das Öl würde nicht wie angenommen aus einer rund 53 Zentimeter breiten Röhre fließen, sondern aus einer nur halb so großen. BP verlässt sich bei seinen Angaben zur Größe des Ölteppichs auf Messungen an der Meeresoberfläche. Die 5000-Barrel-Schätzung stammt von der Nationalen Ozeanographiebehörde der USA (Noaa). Sie wurde anhand der Vorgaben des Bonner Übereinkommens erstellt. Hier regelten acht Nordseestaaten sowie die Europäische Union im vergangenen Oktober erneut, wie sie in Zukunft mit Öl- und Umweltverschmutzungen in der Nordsee umgehen wollen. Das Übereinkommen enthält auch eine Vorgehensweise, um das Ausmaß eines Ölteppichs abzuschätzen. Dabei wird die Schichtdicke des Öls an der Wasseroberfläche ermittelt und anschließend die Menge der schmierigen Flüssigkeit hochgerechnet.
- Ölkatastrophen: "Exxon Valdez" 1989
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Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten im März 1989 knapp 40.000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker Exxon Valdez.
Im Prince-William-Sund kam es damals zur bislang größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.2400 Kilometer Küste wurden verunreinigt. Hunderttausende Seevögel starben, auch Otter, Robben und Grauwale verendeten.
Trotz aufwendiger Reinigungsarbeiten hat sich das Gebiet nur oberflächlich erholt. Die niedrigen Temperaturen verzögern den biologischen Abbau des Öls. Vor allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der "schwarzen Pest".
Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe.
- "Amoco Cadiz" 1978
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Zur folgenschwersten Ölkatastrophe in Europa kam es im März 1978, als der Supertanker Amoco Cadiz an der französischen Atlantikküstenördlich von Brest auf Grund lief.
Im Sturm zerbrach der Koloss, und mehr als 223.000 Tonnen leichtes Rohöl verpesteten Strände und Felsen der Bretagne auf einer Länge von 360 Kilometern. Wochenlang schaufelten Tausende Freiwillige und Soldaten das Öl in Plastiktüten und schrubbten verschmierte Felsen.
In einem Ölteppich von der Größe des Saarlands starben Vögel, Fische und Muscheln. Die Austernbänke wurden für Jahre zerstört, der Tourismus zunächst schwer beeinträchtigt. Günstige Strömungen, hohe Wellen und die vielen Freiwilligen verhinderten ein Desaster.
Schon 1979 lockte die Bretagne wieder Urlauber an saubere Strände, doch nach Schätzungen von Experten lagen ein Jahr nach dem Unglück noch immer 40.000 Tonnen Öl auf dem Meeresgrund.
- "Pallas" 1998
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Als der Holzfrachter Pallas im Herbst 1998 an der Nordseeküste vor Amrum strandete, starben 16.000 Seevögel.
Verantwortlich waren 100 Tonnen Schweröl, die aus dem Schiff geflossen waren.
Allerdings gab der Brite Alun Lewis, der am Bonner Übereinkommen mitgearbeitet hat, in der New York Times zu bedenken, dass diese Methode nicht für große Ölkatastrophen wie jene im Golf von Mexiko geeignet sei. Die Schichtdicke sei in diesem Fall nicht berechenbar genug. Doch wundert sich Lewis auch über die 5000-Barrel-Angabe. Denn selbst wenn Experten die Schichtdecke zur Bestimmung der Ölmenge verwenden würden, käme man zumindest auf eine Spannbreite, in der sich die Menge bewege, nicht aber auf eine mehr oder weniger exakte Zahl.
"Es liegt in der Verantwortung der Regierung, zuverlässige Daten zu bekommen", sagte der Ozeanograf Ian R. MacDonald von der Florida State University der Zeitung. “Wenn das ihre technischen Möglichkeiten übersteigt, ist die ganze Welt bereit, ihr unter die Arme zu greifen." MacDonald, der selbst auch Ölverschmutzungen untersucht, verweist zudem auf seine eigenen Berechnungen, die er mithilfe von Satellitenbildern erstellt hat. Fotos aus den vergangenen drei Wochen seit der Explosion der Deepwater Horizon würden verdeutlichen, dass das Leck "gut und gerne vier oder fünf Mal" so groß sein könnte wie von der US-Regierung angegeben.
- Natur in Gefahr
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Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.
Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.
Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.
- Meerestiere
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Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.
Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.
Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.
Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.
- Vögel
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Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.
Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.
Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.
- Pflanzen
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Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.
Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.
Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.
- Fischerei
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Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.
Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.
In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.
Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.
Die Wissenschaftler und auch Umweltaktivisten bezweifeln, dass der britische Ölkonzern BP mit offenen Karten spielt. Das Unternehmen habe bewusst auf den Einsatz wissenschaftlicher Methoden verzichtet, mit denen man ein präziseres Messergebnis erzielen könnte. So gebe es etwa Geräte, die ähnlich wie die Ultraschalluntersuchung in der Medizin, die Fließrate einer Flüssigkeit auch auf dem Ozeangrund berechnen könnten.
Die zwei Forscher Richard Camilli und Andy Bowen vom Woods Hole Ozeanographie-Institut in Massachusetts haben solche Untersuchungen bereits durchgeführt. Ihre Hilfe sei aber von BP abgelehnt worden. Zudem habe man ihnen gesagt, sie sollten nicht an die Golfküste kommen. In einer E-Mail ließ BP wissen, dass "die geschätzte Fließrate weder die Ausrichtung noch das Ausmaß" der Reaktion des Konzerns auf die Ölkatastrophe beeinflussen werde. Umweltschützer mahnen allerdings, dass eine genaue Angabe sehr wohl von Bedeutung sei.
Die Menge des austretenden Öls sei wichtig auch im künftigen Kampf gegen Umweltkatastrophen dieser Art. Bei der nächsten Ölpest werde ansonsten stets mit einer systematischen Unterschätzung gegen die schwarze Pest vorgegangen. Dieser Vorwurf scheint nicht unberechtigt, schließlich hat BP in den Tagen kurz nach der Explosion der Bohrinsel vor Louisianas Küste noch beschwichtigt. Anfangs hieß es, dass kein Öl austrete, dann war von gerade einmal 1000 Barrel die Rede.
- Datum 14.05.2010 - 11:38 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Erst gestern habe ich mich gefragt, wie man auf die tagelang veröffentlichenden Mengenangaben von 5.000 Barrel / 800.000 l. gekommen ist.
Seit nunmehr über 2 Wochen wird ein Lebensraum verschmutzt und eine Lösung für diese Katastrophe ist immer noch nicht in Sicht.
Der Golf von Mexiko, ein Randmeer des Atlaniks, mit seinem Asphaltvulkanismus besitzt ein einzigartiges Ökosystem rund um die Asphaltquellen. Da kann man nur noch hoffen, dass die Natur mit ihrer unübertroffenen Genialität dem menschlichen Unvermögen jetzt schnell zu Hilfe kommt.
i.rosnau
Bei einer täglichen Schadenssumme von 17,5 Millionen Dollar (von BP beziffert) und einem Jahresumsatz von 2,6 Milliarden (2009) was will man von so einem Konzern erwarten?
Liest man dazu Insider Informationen, die Dank Huffington Post an die Öffentlichkeit gelangen,
http://www.huffingtonpost...
dann steigt in mir langsam die Wut hoch.
Der Jahresumsatz 2009 von BP lag bei 239 Mrd.$.
[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/BP_(Konzern)]
Der Jahresumsatz 2009 von BP lag bei 239 Mrd.$.
[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/BP_(Konzern)]
What the matter Mr. President Obama? ..
Seriöse Berichterstattung wäre bei der Bezeichnug "Öl" anstatt "schwarze Pest" geblieben.
Mit remote sensing Methoden müsste es möglich sein, die Größe des Ölteppichs, seine Ausbreitung und Geschwindigkeit zumindest an der Oberfläche ziemlich exakt zu bestimmen. Ein Spekrometer in einem Flugzeug oder einem Satellit dürfte ausreichen, um die Daten zu erfassen. Die Auswertung der Datenmasse könnte einige Tage in Anspruch nehmen. Aber dann wüssten wir, woran wir sind, ohne BP in 1500m Tiefe alleine wurschteln lassen zu müssen.
BP und Co. wissen schon lange woran wir sind, da bin ich mir sicher. Wir werden das tatsächliche Ausmaß dieses Unglücks sicherlich nie erfahren. Wir werden sehen können und unsere Kinder werden es in der Zukunft spüren.
BP und Co. wissen schon lange woran wir sind, da bin ich mir sicher. Wir werden das tatsächliche Ausmaß dieses Unglücks sicherlich nie erfahren. Wir werden sehen können und unsere Kinder werden es in der Zukunft spüren.
Wer da unten nach Öl bohrt, ohne zu wissen, wie man ein Leck schließt, der gehört in's Zuchthaus!
Was ist das nur für eine scheiß Welt geworden.
Alles was geht, wird auch gemacht.
Gentechnik ist das selbe Beispiel.
Und die Menschen werden immer nur belogen.
Für diese Katastrophe müsste BP enteignet werden.
Die komplette Geschäftsleitung gehört eingesperrt.
Was für eine verantwortungslose Murkserei!
Auch die staatlichen Kontrollinstanzen sind einen Dreck wert!
Alles dreht sich nur um Geld. Die Natur und die Menschgen interessieren diese Verbrecher keinen Deut.
Wir Menschen sind einfach zu dumm für diese Welt.
Atomwaffen, Gentechnik, Kriege, Mißbrauch Lügen und Dummheiten am laufenden Band!
@waelder
absolout d´accord. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ein Verbesserungsvorschlag dennoch:
Das Manamgent von BP (und alle anderen Verantwortlichen) gehört nicht ins Zuchthaus sondern lebenslang zu Ölklauben im Katastrophengebiet verdonnert.
Ich bin sprachlos, welche Dimensionen an Verwüstung offenbar persönlichkeitsgestörte Drahtzieher da hinterlassen. Alleine die narzisstischen Auftritte dieser aalglatten BP-PRessesprecher sind unerträglich.
BP und Co. wissen schon lange woran wir sind, da bin ich mir sicher. Wir werden das tatsächliche Ausmaß dieses Unglücks sicherlich nie erfahren. Wir werden sehen können und unsere Kinder werden es in der Zukunft spüren.
Was hindert eigentlich die Techniker daran, eine Sprengladung zu benutzen, um das Bohrloch endgültig zu verschließen? Eine Stahlplatte von der Seite gegen das Rohr geschossen, dürfte dem Öl wohl engültig den Ausgang versperren.
Bin ich naiv?
Oder wäre dann das teure Bohrloch dahin...???
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