Golf von Mexiko Obama erbost über Behörden und Ölfirmen

Ein "lächerliches Schauspiel": US-Präsident Obama verliert angesichts des Öllecks im Golf von Mexiko die Geduld mit BP. Auch die Aufsichtsbehörde will er reformieren.

Durch das Bohrleck im Golf von Mexiko sprudeln weiter Hunderte, wenn nicht Tausende Tonnen Rohöl ins Meer . US-Präsident Barack Obama reagiert zunehmend wütend auf die bislang vergeblichen Versuche, den Ausstrom zu stoppen. "Was jetzt wirklich zählt: Hier fließt Öl ins Meer. Und das müssen wir so schnell wie möglich stoppen", sagte Obama in einer ungewöhnlich scharfen Rede in Washington.

Der Präsident kündigte zudem an, die staatliche Kontrolle über die Ölindustrie deutlich zu verschärfen. Es herrsche bisher ein viel zu "behagliches" Verhältnis zwischen der Aufsichtsbehörde MMS und den Ölunternehmen, sagte Obama in Washington. Er habe seinen Innenminister Ken Salazar angewiesen, das System "von oben bis unten" zu reformieren – ungeachtet aller Widerstände durch die Ölindustrie. 

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Die Behörde war in den vergangenen Tagen stark unter Druck geraten. Mehrere US-Medien hatten berichtet, die MMS habe nicht nur unbedarft, sondern sogar illegal Genehmigungen erteilt. In hunderten Fällen habe sie es unterlassen, gesetzlich vorgeschriebene Umweltzulassungen einzuholen. Auch soll die Behörde das Sicherheitsventil am Bohrloch der Deepwater Horizon nicht geprüft haben . Die Plattform war am 20. April explodiert und gesunken. Seitdem strömt Öl aus offenen Leck am Meeresgrund.

Auch für die Spitzenmanager der drei an dem Unglück beteiligten Firmen BP, Transocean und Halliburton fand der Präsident deutliche Worte. Sie führten bei der Suche nach den Ursachen und der Verantwortung für die Katastrophe ein "lächerliches Schauspiel" auf, sagte Obama.

Auf einer Pressekonferenz kritisierte der amerikanische Präsident Barack Obama das Verhalten der für die Ölpest verantwortlichen Firmenchefs scharf

"Wir versuchen alles in unserer Macht Stehende, um das Ölleck zu schließen, das Öl von der Meeresoberfläche zu entfernen und die Küsten zu schützen", sagte BP-Chef Tony Hayward als Reaktion auf Obamas Rede. Er verstehe die Ungeduld des Präsidenten. Das Unternehmen beschäftige hunderte Wissenschaftler in seinem Einsatzzentrum im texanischen Houston.

Natur in Gefahr

Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.

Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.

Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.

Meerestiere

Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.

Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.

Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.

Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.

Vögel

Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.

Kommen die Vögel mit Öl in Verbindung und verkleben sich ihre Flügel, können die Tiere weder Wasser abweisen noch Luft aufnehmen. In der Folge können sie ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren und unterkühlen.

Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.

Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.

Pflanzen

Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.

Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.

Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.

Fischerei

Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.

Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.

In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.

Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.

Allerdings scheint sich das Krisenteam bislang nicht auf eine Methode einigen zu können. Derzeit erstellt es fast täglich neue Vorschläge, wie die Ölkatastrophe beendet werden könnte. Bislang waren aber alle Versuche erfolglos. Zuletzt probierte BP weiter, das Öl direkt aus dem größeren der beiden Lecks in 1500 Metern Tiefe abzusaugen , bevor es ins Meer gelangt. Man komme allerdings aufgrund mangelnder Erfahrungen nur langsam voran, sagte ein Sprecher. Noch am Wochenende werde man wissen, ob es funktioniert, sagte BP-Manager Doug Suttles.

Bei einem Misserfolg plant BP, einen Stahlbeton-Zylinder auf das kaputte Rohr zu stülpen. Das in dem Behälter aufgefangene Öl-Wasser-Gemisch würde dann ebenfalls auf ein Bohrschiff geleitet. Der etwa 1,50 Meter hohe Container steht schon auf dem Meeresboden.

Als weitere Maßnahme gegen die Ölpest darf BP jetzt auch Chemikalien am Meeresgrund einsetzen. Die US-Umweltschutzbehörde EPA habe das Verfahren nach zahlreichen Tests und Expertenbefragungen gebilligt, teilte der Einsatzstab in Robert, Louisiana mit. Damit kann BP chemische Mittel jetzt auch direkt an den beiden Öl-Lecks ins Wasser geben. Sie sollen das dicke Öl in eine harmlosere Flüssigkeit verwandeln, noch bevor es die Meeresoberfläche erreicht. Bisher war nur der Einsatz an der Oberfläche erlaubt.

Bislang hat BP nach eigenen Angaben 1,8 Millionen Liter des Stoffes Corexit aufs Meer geschüttet. Kritiker bemängeln, dass zu wenig über die Wirkung dieser Chemikalie bekannt sei. Sie befürchten Schäden für Fische und Meeresfrüchte.

 
Leser-Kommentare
  1. Beim Geldmachen, also dem gewinnbringenden Abpumpen des teuren Öls sind alle schnell dabei. Wie Sie sich um Bohrungsrechte prügeln, sich wegen der schier nicht enden wollenden Gier nach diesem Schmiermittel der Volkswirtschaften immer weiter in immer unwirtlichere Gegenden vorwagen, um abkassieren zu können.

    Und irgendwann machts BUMM. Wie im Golf von Mexiko. Und dann tut es natürlich allen achso leid. Natürlich wird alles in ihrer Macht stehende getan, um die Konsequenzen (die für jeden Menschen mit Verstand vorher abzusehen waren) möglichst einzugrenzen, die Folgen einzudämmen. Natürlich wollte das keiner. Aber auf die Gewinne verzichten wollte auch niemand.
    Wer fragt eigentlich die millionen von Tieren und Pflanzen, das gesamte Biotop im Golf von Mexiko, welches unter dem Öl leidet?
    Da muss sich generell etwas ändern,wenn man sowas verhindern will.
    Die Öl-Multis hätten vorsichtiger sein müssen und einfach wissenschaftlich besser abgesichert, sowohl beim Bau und der Kontrolle der Anlagen, als auch beim krisenmanagement nach der Katastrophe! Aber andersherum trifft auch die US-Verwaltung wie im Artikel angesprochen eine große Mitschuld. Hätte Sie anders gehandelt, hätte man die Katastrophe vielleicht verhindern können.

    Letztendlich wird die Menschheit hoffentlich daraus lernen, damit sich so etwas nicht wiederholt. Doch wenn man sich den wachsenden Hunger an Öl anschaut, und die noch immer zu schwache Förderung von erneuerbaren Energien in zahlreichen Ländern...

  2. Das Loch ist nicht mehr zu stopfen - das läuft solange aus, bis halt kein Öl mehr im Boden ist. Kann noch Wochen dauern. BP zahlt.

  3. Jeder, der über die Ölfirmen schimpft sollte auch mal den Blick in den Spiegel wagen:

    Wer kauft denn das Öl? Wer fährt mit dem Auto Brötchen holen, obwohl der Sprit immer teurer wird? Wer benutzt Dinge aus Plastik?

    Ist wirklich BP das Monster, oder sind es nicht doch eher wir Verbraucher, die mit ihrem Geld entschieden haben, dass das Öl für ihren Alltag unverzichtbar ist?
    BP ist nur der Handlanger, den wir bezahlen.

    Just my 2 cents...

    • Hokan
    • 15.05.2010 um 22:42 Uhr

    Ich erlaube mir hier, einmal kurz an Kanada zu erinnern. Die dortigen Ölsände werden - ohne dass sich weltweit in den Medien nennenswerter Widerstand regt - seit Jahren mit kalkulierter Umweltzerstörung und -vergiftung ausgebeutet. Der Maßstab dieser geplanten Langzeitkatastrophe übertrifft wahrscheinlich um Größenordnungen das Desaster im Golf vom Mexico, auf das die Medien jetzt für ein paar Wochen gebannt schauen. Die systematische Dauertragödie bzw. das Dauerverbrechen in Kanadas Ölsänden wird vorsätzlich vergessen. Die Frage, wann die Medien auch hier ihre Verantwortung wahrnehmen, erübrigt sich. Nicht Verantwortung treibt das Thema in den Redaktionen, sondern das Geschäft. No show, no business. Wie sich die Schreibende und Beschriebene doch gleichen.

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    Jup, genauso verhält es sich doch auch mit den zerstörerischen Auswirkung des Erz- und Goldbergbaus. Gerade auch in den USA. Beispiel Erzförderung: Zum einen werden durch die Förderung des Erzes die ihm eigenen, giftigen Metalle (Kupfer, Calium, Blei, Quecksilber, Zink, Arsen usw.) freigesetzt, zum anderen gelangen, wiederum giftige, für die Förderung notwendige Chemikalien (Cyanid, Quecksilber, Schwefelsäure und Nitrat) in die Umwelt und verseuchen durch vorsätzlich unsachgemäße Entsorgung ganze Landstriche. Gerade Flüsse und damit in der Folge auch Meere und Überschwemmungsgebiete sind von säurehaltigen Abwässern belastet und haben einen katastrophalen Einfluss auf die jeweiligen Ökosysteme. Das Dumme nur; diese Abwässer sprudeln im Gegensatz zu unserem kleinen Ölleck im Golf von M. nicht nur für ein paar Wochen in die Umwelt, sondern sind seit ihrem Austritt permanent vorhanden und können im Gegensatz zum Öl auch kaum bzw. gar nicht (biologisch) abgebaut werden. Keine Frage, Öl ist natürlich nicht die Penatencreme für die Umwelt. Aber warum nicht auch mal das (journalistische) Augenmerk auf Umweltschäden richten, die ökologisch gesehen eine Liga höher spielen? Und noch ein kleiner Tipp: Vor der nächsten Hochzeit mal den Juwelier fragen, woher denn das Gold für den Ehering kommt und inwiefern sich die minenbetreibende Gesellschaft für die angerichteten Umweltschäden verantwortlich zeigt!

    Jup, genauso verhält es sich doch auch mit den zerstörerischen Auswirkung des Erz- und Goldbergbaus. Gerade auch in den USA. Beispiel Erzförderung: Zum einen werden durch die Förderung des Erzes die ihm eigenen, giftigen Metalle (Kupfer, Calium, Blei, Quecksilber, Zink, Arsen usw.) freigesetzt, zum anderen gelangen, wiederum giftige, für die Förderung notwendige Chemikalien (Cyanid, Quecksilber, Schwefelsäure und Nitrat) in die Umwelt und verseuchen durch vorsätzlich unsachgemäße Entsorgung ganze Landstriche. Gerade Flüsse und damit in der Folge auch Meere und Überschwemmungsgebiete sind von säurehaltigen Abwässern belastet und haben einen katastrophalen Einfluss auf die jeweiligen Ökosysteme. Das Dumme nur; diese Abwässer sprudeln im Gegensatz zu unserem kleinen Ölleck im Golf von M. nicht nur für ein paar Wochen in die Umwelt, sondern sind seit ihrem Austritt permanent vorhanden und können im Gegensatz zum Öl auch kaum bzw. gar nicht (biologisch) abgebaut werden. Keine Frage, Öl ist natürlich nicht die Penatencreme für die Umwelt. Aber warum nicht auch mal das (journalistische) Augenmerk auf Umweltschäden richten, die ökologisch gesehen eine Liga höher spielen? Und noch ein kleiner Tipp: Vor der nächsten Hochzeit mal den Juwelier fragen, woher denn das Gold für den Ehering kommt und inwiefern sich die minenbetreibende Gesellschaft für die angerichteten Umweltschäden verantwortlich zeigt!

  4. Jup, genauso verhält es sich doch auch mit den zerstörerischen Auswirkung des Erz- und Goldbergbaus. Gerade auch in den USA. Beispiel Erzförderung: Zum einen werden durch die Förderung des Erzes die ihm eigenen, giftigen Metalle (Kupfer, Calium, Blei, Quecksilber, Zink, Arsen usw.) freigesetzt, zum anderen gelangen, wiederum giftige, für die Förderung notwendige Chemikalien (Cyanid, Quecksilber, Schwefelsäure und Nitrat) in die Umwelt und verseuchen durch vorsätzlich unsachgemäße Entsorgung ganze Landstriche. Gerade Flüsse und damit in der Folge auch Meere und Überschwemmungsgebiete sind von säurehaltigen Abwässern belastet und haben einen katastrophalen Einfluss auf die jeweiligen Ökosysteme. Das Dumme nur; diese Abwässer sprudeln im Gegensatz zu unserem kleinen Ölleck im Golf von M. nicht nur für ein paar Wochen in die Umwelt, sondern sind seit ihrem Austritt permanent vorhanden und können im Gegensatz zum Öl auch kaum bzw. gar nicht (biologisch) abgebaut werden. Keine Frage, Öl ist natürlich nicht die Penatencreme für die Umwelt. Aber warum nicht auch mal das (journalistische) Augenmerk auf Umweltschäden richten, die ökologisch gesehen eine Liga höher spielen? Und noch ein kleiner Tipp: Vor der nächsten Hochzeit mal den Juwelier fragen, woher denn das Gold für den Ehering kommt und inwiefern sich die minenbetreibende Gesellschaft für die angerichteten Umweltschäden verantwortlich zeigt!

    Antwort auf "Show und business"
  5. Da Öl ist doch gar nicht so teuer.
    Der Benzin und Diesel sind extrem teuer, aber das ist nicht die Schuld der „teuflischen Ölfirmen“.
    Auf die Ölfirmen, Scheichs und Spekulanten haut man immer gerne drauf (teilweise auch zurecht),
    aber die dreistesten Abzocker sitzen immer noch in Berlin!

  6. Kann BP uns einen neuen Golf von Mexiko kaufen?
    wohl eher nicht!- Ich seh das wie Obama: Die sollen zusehen das sie das verdammte Loch zukriegen!!!

  7. Mit solchen Problemen, werden wir noch lange leben müssen. Denn noch haben wir keine tatsächlich funtionierenden Alternativen zum Erdöl. Die Ölmultis haben lange verhindert, dass solche gefunden werden. Und die momentan vorgegaukelten Absichten dürften nur ein Ablenkungsmanöver sein. Auch die erneuerbaren Enerdien sind nicht das non plus Ultra. Auch Parteipolemik wird das Problem nicht lösen. Doch das Verhalten der Ölmultis, kann man ohne Übertreibung als kriminell bezeichnen. Ich bin überzeugt, dass diesen das Risiko bekannt ist, doch der Gewinn ist primär.
    Auch President Obama, ist dagegen machtlos. Die USA müssen unbedingt, ihren Import an Erdöl senken um weitere Auslandsschulden zu vermeiden.

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