Umweltpolitik Energiewende von unten
Trotz der Ölpest ist vom amerikanischen Kongress nicht mehr Klimaschutz zu erwarten. Doch der Wandel hat längst begonnen – fernab der Hauptstadt.
© Justin Sullivan/Getty Images

Der Wandel in Amerika: Während auf der politischen Bühne in langwierigen Prozessen um Umwelt-, Klimaschutz und grüne Energie gestritten wird, bewegt sich an den Graswurzeln bereits so manches
Seit dreieinhalb Wochen starrt die halbe Welt auf die USA in Erwartung einer Katastrophe, die das Land zum Umdenken zwingt. Mehrere hunderttausend Liter Rohöl schießen täglich aus einem Bohrloch am Boden des Golfs von Mexiko in 1500 Meter Tiefe. Die Explosion der Förderplattform "Deepwater Horizon" hat es hinterlassen. Wie viel Öl genau, das weiß niemand. Und ebenso wenig, wann und wo die bedrohliche Materie anlanden wird. In Louisiana, in Mississippi, in Alabama oder in Florida? Vielleicht auch nie – jedenfalls nicht als existenzvernichtendes Megaereignis, das Zehntausende Seevögel und Meeresbewohner das Leben kostet, Tierkadaver an die Küsten spült, viele Kilometer Strände verseucht und unzähligen Menschen, die vom Meer und Tourismus leben, auf Jahre hinaus die Einkommensquellen raubt.
Solche Bilder schienen unausweichlich, als das Ausmaß des Unglücks bekannt wurde und BP’s Rettungsversuche einer nach dem anderen scheiterten. Die Medien orientierten sich an den Folgen großer Tankerunglücke wie das der "Exxon Valdez" 1989 in Alaska oder der "Amoco Cadiz" 1978 vor der Bretagne.
- Ölkatastrophen: "Exxon Valdez" 1989
-
Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten im März 1989 knapp 40.000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker Exxon Valdez.
Im Prince-William-Sund kam es damals zur bislang größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.2400 Kilometer Küste wurden verunreinigt. Hunderttausende Seevögel starben, auch Otter, Robben und Grauwale verendeten.
Trotz aufwendiger Reinigungsarbeiten hat sich das Gebiet nur oberflächlich erholt. Die niedrigen Temperaturen verzögern den biologischen Abbau des Öls. Vor allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der "schwarzen Pest".
Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe.
- "Amoco Cadiz" 1978
-
Zur folgenschwersten Ölkatastrophe in Europa kam es im März 1978, als der Supertanker Amoco Cadiz an der französischen Atlantikküstenördlich von Brest auf Grund lief.
Im Sturm zerbrach der Koloss, und mehr als 223.000 Tonnen leichtes Rohöl verpesteten Strände und Felsen der Bretagne auf einer Länge von 360 Kilometern. Wochenlang schaufelten Tausende Freiwillige und Soldaten das Öl in Plastiktüten und schrubbten verschmierte Felsen.
In einem Ölteppich von der Größe des Saarlands starben Vögel, Fische und Muscheln. Die Austernbänke wurden für Jahre zerstört, der Tourismus zunächst schwer beeinträchtigt. Günstige Strömungen, hohe Wellen und die vielen Freiwilligen verhinderten ein Desaster.
Schon 1979 lockte die Bretagne wieder Urlauber an saubere Strände, doch nach Schätzungen von Experten lagen ein Jahr nach dem Unglück noch immer 40.000 Tonnen Öl auf dem Meeresgrund.
- "Pallas" 1998
-
Als der Holzfrachter Pallas im Herbst 1998 an der Nordseeküste vor Amrum strandete, starben 16.000 Seevögel.
Verantwortlich waren 100 Tonnen Schweröl, die aus dem Schiff geflossen waren.
Wenn Millionen US-Bürger solche Szenen in den Fernsehnachrichten sehen, so die Erwartung, dann werde das die Bereitschaft zur Wende vom Öl zu erneuerbaren Energien beschleunigen. 2010 ein wichtiges Wahljahr. Da müssen die Volksvertreter verstärkt Rücksicht auf Stimmungen nehmen und Tatkraft beweisen.
Doch diese Logik orientiert sich zu sehr an deutschen Gesetzmäßigkeiten. In der Bundesrepublik wurde die Energiewende "von oben" durchgesetzt. Die Politik steuert das Konsumverhalten der Bürger durch höhere Steuern. Sie verordnet einen Ökoaufschlag. Die klassische Industrie murrt über Wettbewerbsnachteile durch die Energiekosten, versucht zu bremsen und richtet sich schließlich widerwillig mit der neuen Lage ein. Parallel werden hohe Subventionen zum Anschub erneuerbarer Energien ausgereicht. Die Bürger sehen es mit gemischten Gefühlen. Wer ist schon glücklich, wenn er drei bis vier Mal so viel wie ein Amerikaner für einen Liter Benzin zahlen muss und doppelt so viel für die Kilowattstunde Strom? Zum Trost dürfen sich die Deutschen moralisch überlegen fühlen.
Amerika reagiert anders. Und dieser Fall liegt anders. Eine Ölpest nach einem Offshore-Unglück rund 70 Kilometer vor der Küste, das lernt die staunende Welt gerade, verläuft offenbar nicht nach den Regeln einer Tanker-Havarie in unmittelbarer Landnähe. Niemand kann sich zwar vorstellen, dass so ein schwerwiegendes Ereignis folgenlos bleibt. Bisher ist die angekündigte Katastrophe aber noch nicht sichtbar geworden. Und der Zeitaufschub begünstigt das Beharrungsvermögen der US-Politik.
- Natur in Gefahr
-
Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.
Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.
Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.
- Meerestiere
-
Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.
Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.
Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.
Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.
- Vögel
-
Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.
Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.
Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.
- Pflanzen
-
Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.
Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.
Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.
- Fischerei
-
Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.
Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.
In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.
Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.
Auf paradoxe Weise beschleunigt die Ölpest nicht etwa die Verabschiedung eines neues Energiegesetzes im Kongress. Sondern sie verzögert sie. Vor dem Unglück bestanden gute Aussichten, dass die Parlamentarier noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Energiesicherung verabschieden würden. Es ist eine reduzierte Fassung des ursprünglich geplanten Klimaschutzgesetz werden, für das Präsident Obama 2009 keine Mehrheit im Senat gefunden hatte. Die neue Version ist ein überparteilicher Entwurf, gemeinsam erarbeitet vom Demokraten John F. Kerry, dem Republikaner Lindsey Graham und dem Parteilosen Joe Lieberman. Ihre Kooperation erzwingt Kompromisse, verringert aber das Risiko einer Blockade im Senat.
Doch nun fordern die Gegner der Neu-Orientierung, man müsse zunächst die genauen Ursachen des Unglücks untersuchen, bevor man über den neuen Entwurf beraten könne. Das Gesetz lege schließlich auch die Zukunft der Offshore-Ölförderung fest.
So zeigt die Ölpest erneut einen Grundunterschied zwischen den USA und Deutschland. In Amerika wird die Energiewende nicht "von oben" kommen. Die politische Klasse in Washington und speziell der Kongress wirken vielmehr als hinderliche Beharrungskräfte.
- Datum 16.05.2010 - 14:08 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 46
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






Die Argumentation, in Amerika fände der Wandel von unten statt, während er in Deutschland nur von oben verordnet sei, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Das in Deutschland inzwischen in allen Parteien verankerte Mindestmaß ökologischer Vernunft ist nicht zuletzt auch zahlreichen Bürgerinitiativen zu verdanken, die sich über Jahrzehnte für diesen Wandel eingesetzt haben, bevor sich in der Politik irgendetwas getan hat. Des weiteren möchte ich bezweifeln, ob sich der American way of life neuerdings weniger energiedurstig gestaltet, es also einen fundamentalen Wechsel von unten gibt.
In beiden Ländern gibt es allerdings sicherlich Elemente des Wandels von unten wie von oben, sowie eine interessante Wechselwirkung zwischen diesen Einflüssen. Interessanter wäre es, zu berichten, in welcher Weise einflussreiche Lobbys verhindern, dass ein schnellerer ökologischer Wandel politisch umgesetzt wird - und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks.
Während in Deutschland extremst über steuerliche Zugriffe in die Gehaltsstrukturen der abhängig Beschäftigten hineinregiert wird und mittels Umverteilung versucht wird etwas zu bewirken, gekoppelt mit Riesensubventionen für Solarprojekte, der Verteuerung des normalen Strompreises, der noch ganze Industriezweige abwürgen kann, ... geht die USA den langsameren, aber enorm kraftvollen Weg, der Umgestaltung von unten nach oben.
Wann der Megaimpuls kommt, muss von Bundesstaat zu Bundesstaat allerdings unterschiedlich angesehen werden. Da viele alte Technologie und alte Verteilungstechnologie im Einsatz ist, können die Effizienzverbesserungen als enorm angesehen werden. Man kann also "klotzen", wenn die Einsicht greifen wird. Das geht dann auch ohne staatl. Gängelung. Auch sind die Voraussetzungen in den USA sehr unterschiedlich: TEXAS hat Sonne s a t t für Solartechnologien, andere Küstenregionen viel Wind, andere Regionen viele eigene energiereiche Bodenschätze, andere eine hohe Kraftwerksdichte, die modernisierbar ist, etc.
Man muss nicht immer nur meinen, dass es nur den "einen Weg" gibt, Ziele zu erreichen. Jedes Land muss seinen eigenen Weg finden.
Während in Deutschland extremst über steuerliche Zugriffe in die Gehaltsstrukturen der abhängig Beschäftigten hineinregiert wird und mittels Umverteilung versucht wird etwas zu bewirken, gekoppelt mit Riesensubventionen für Solarprojekte, der Verteuerung des normalen Strompreises, der noch ganze Industriezweige abwürgen kann, ... geht die USA den langsameren, aber enorm kraftvollen Weg, der Umgestaltung von unten nach oben.
Wann der Megaimpuls kommt, muss von Bundesstaat zu Bundesstaat allerdings unterschiedlich angesehen werden. Da viele alte Technologie und alte Verteilungstechnologie im Einsatz ist, können die Effizienzverbesserungen als enorm angesehen werden. Man kann also "klotzen", wenn die Einsicht greifen wird. Das geht dann auch ohne staatl. Gängelung. Auch sind die Voraussetzungen in den USA sehr unterschiedlich: TEXAS hat Sonne s a t t für Solartechnologien, andere Küstenregionen viel Wind, andere Regionen viele eigene energiereiche Bodenschätze, andere eine hohe Kraftwerksdichte, die modernisierbar ist, etc.
Man muss nicht immer nur meinen, dass es nur den "einen Weg" gibt, Ziele zu erreichen. Jedes Land muss seinen eigenen Weg finden.
Es leben 4% der Weltbevölkerung in den USA,die USA verfügen über mittlerweile nur noch über 2% der Erdölreserven ,verbrauchen aber 25%
des zur zeit geförderten Erdöls.Die USA müssen die Vorreiter Rolle in
Richtung erneuerbare Energien übernehmen.In fast allen nicht OPEC Ländern ist die Förderung von Erdöl rückläufig.
An dieser Stelle sei auf die Dokumentation"The OIL Crash"hingewiesen.
http://www.oilcrashmovie.... Geologen Netzwerk,hier der deutsche Zweig
ASPO Deutschland
http://www.energiekrise.de/
von der Energieerzeugung. Legt sich ein Erdhaus zu. Als Energieversorgung, Fotovoltaik und Windgenerator. Speichert die Energie. Heizen und Warmwasser mit Wärmepumpe. Durch die steigenden Lebenshaltungskosten lohnen sich die mehr kosten! Vielleicht noch ein Garten auf dem Treibhäuser stehen. Er ist dann auf die meisten Krisen vorbereitet!
... macht die Region zum idealen Standort, um das Design der Rotorenblätter und die Technik weiterzuentwickeln und unter extremen Bedingungen zu testen."
Wohl kaum. Dazu muesste man selbst in der "mile high city" erst mal ein mehrere Kilometer hohes Windrad bauen.
Ein verantwortungsvoller, intelligenter und logisch denkender Mensch kann aus solchen Katastrophen eigentlich nur eine einzige Konsequenz ziehen: auf das Auto zu verzichten. Aber die Sucht nach Benzin und die Bequemlichkeit ist bei fast allen Menschen einfach größer. Wie beim Rauchen. Oder beim Alkohol. Kein Unterschied. Ich frage mich wann endlich das Nichtautofahrerschutzgesetz kommt und Autofahrer für die Schäden die sie täglich anrichten zur Verantwortung gezogen werden?
Ich glaube jeder naturwissenschaftlich gebildete, moderne Mensch weiß,dass die CO2-Hysterie die größte Ente der Neuzeit ist! Damit wird den gigantischen Fehlinvestitionen in sogenannte "Erneuerbare Energien" die Grundlage entzogen! Diese Fehlinvestitionen führen, insbesondere in Deutschland, zu einem spektakulären Absinken der Arbeitsproduktivität. Dies Mittel fehlen bei Zukunftsinvestitionen für Bildung und die alternde Gesellschaft!
Das Wind- und Solarkonzerne bei Kürzung der Subventionen jammern, macht die Sache nur noch schlimmer. Denn es zeigt, dass auch hier durch künstliche politische Anreize, Geld in die Falschen Produkte investiert wurde!
Zum Wirkungsgrad dieser Fehlinvestitionen nur so viel! Dänemark produziert theoretisch 20% seines Stromes mittels Windkraft, konnte aber bisher noch kein einziges konventionelles Kraftwerk abschalten! Das heißt für jede KWh Windenergie muß eine KWh konventionelle Energie vorgehalten werden. Unsere Energiewirtschaft hat also nichts mehr mit Realwirtschaft zu tun! Reine Ideologie bestimmt hier, wie einst in der DDR, die Energiepolitik! Angetrieben von einem Juristen der seine umweltromantischen Vorstellungen im Umweltministerium auslebt und von unserer Klimakanzlerin, die sich gern als Weltenretterin feiern lässt! Das alles auf Kosten unserer Zukunft!
Wenn Sie glauben, dass die CO2-Theorie falsch ist, so müssen Sie als klassischer Naturwissenschaftler ein Experiment zur Wiederlegung der Theorie vorschlagen und eine modifizierte bzw. neue die Wirklichkeit abbildende Hypothese postulieren. Wenn diese von einer renomierten Fachzeitschrift anerkannt ist, sagen Sie mir bitte bescheid.
"Ich glaube jeder naturwissenschaftlich gebildete, moderne Mensch weiß,dass die CO2-Hysterie die größte Ente der Neuzeit ist!"
Das kann ich als promovierter Physiker so nicht bestätigen. Wo haben _Sie_ ihre naturwissenschaftliche Bildung her?
Wenn Sie glauben, dass die CO2-Theorie falsch ist, so müssen Sie als klassischer Naturwissenschaftler ein Experiment zur Wiederlegung der Theorie vorschlagen und eine modifizierte bzw. neue die Wirklichkeit abbildende Hypothese postulieren. Wenn diese von einer renomierten Fachzeitschrift anerkannt ist, sagen Sie mir bitte bescheid.
"Ich glaube jeder naturwissenschaftlich gebildete, moderne Mensch weiß,dass die CO2-Hysterie die größte Ente der Neuzeit ist!"
Das kann ich als promovierter Physiker so nicht bestätigen. Wo haben _Sie_ ihre naturwissenschaftliche Bildung her?
Wenn Sie glauben, dass die CO2-Theorie falsch ist, so müssen Sie als klassischer Naturwissenschaftler ein Experiment zur Wiederlegung der Theorie vorschlagen und eine modifizierte bzw. neue die Wirklichkeit abbildende Hypothese postulieren. Wenn diese von einer renomierten Fachzeitschrift anerkannt ist, sagen Sie mir bitte bescheid.
Während in Deutschland extremst über steuerliche Zugriffe in die Gehaltsstrukturen der abhängig Beschäftigten hineinregiert wird und mittels Umverteilung versucht wird etwas zu bewirken, gekoppelt mit Riesensubventionen für Solarprojekte, der Verteuerung des normalen Strompreises, der noch ganze Industriezweige abwürgen kann, ... geht die USA den langsameren, aber enorm kraftvollen Weg, der Umgestaltung von unten nach oben.
Wann der Megaimpuls kommt, muss von Bundesstaat zu Bundesstaat allerdings unterschiedlich angesehen werden. Da viele alte Technologie und alte Verteilungstechnologie im Einsatz ist, können die Effizienzverbesserungen als enorm angesehen werden. Man kann also "klotzen", wenn die Einsicht greifen wird. Das geht dann auch ohne staatl. Gängelung. Auch sind die Voraussetzungen in den USA sehr unterschiedlich: TEXAS hat Sonne s a t t für Solartechnologien, andere Küstenregionen viel Wind, andere Regionen viele eigene energiereiche Bodenschätze, andere eine hohe Kraftwerksdichte, die modernisierbar ist, etc.
Man muss nicht immer nur meinen, dass es nur den "einen Weg" gibt, Ziele zu erreichen. Jedes Land muss seinen eigenen Weg finden.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren