Golf von Mexiko Ölpest erreicht die BP-Aktionäre

Eine neue Analyse legt nahe: Doppelt soviel Öl als zuletzt bekannt fließt täglich in den Golf. Der Konzern BP schließt nicht aus, den Aktionären die Dividende zu kürzen.

Viele Küstengebiete sind mittlerweile von der Ölpest betroffen, Helfer haben viel zu tun

Viele Küstengebiete sind mittlerweile von der Ölpest betroffen, Helfer haben viel zu tun

Sieben Wochen dauert die Ölpest im Golf von Mexiko schon. Jetzt gehen US-Behörden davon aus, dass täglich bis zu 40.000 Barrel Öl (6,4 Millionen Liter, etwa 5500 Tonnen) ins Meer fließen. "Die niedrigste auf wissenschaftlichen Analysen beruhende Schätzung liegt bei 20.000 Barrel, die höchste glaubwürdige um die 40.000 Barrel", sagte die Vorsitzende einer von der Regierung wegen der Katastrophe eingesetzten Expertengruppe, Marcia McNutt. 

Damit tritt aus dem Leck wohl deutlich mehr Öl aus als bisher angenommen. Träfe die höchste Schätzung zu, flösse etwa jede Woche die Menge Öl ins Meer, die der Unglückstanker Exxon Valdez im März 1989 bei einer der verheerendsten Katastrophen der Neuzeit verlor. Expertengruppen waren bei dem Unglück im Golf bisher von 12.000 bis 19.000 Barrel pro Tag ausgegangen.

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Im Extremfall könnten seit dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon am 20. April bis heute rund 290.000 Tonnen Rohöl aus dem Meeresboden gesprudelt sein. Das entspricht der Ladung von 14.500 Tankwagen bei einer durchschnittlichen Füllmenge von 20 Tonnen. Mittlerweile jedoch hat der BP-Konzern einen Auffangbehälter über der Quelle installiert und leitet nach eigenen Angaben mehr als 2150 Tonnen Öl pro Tag auf ein Schiff ab.

Zahlreiche Küsten in den USA sind bereits verschmutzt. Angesichts der schlechten Nachrichten erhöhten die USA nochmals massiv den Druck auf den britischen Konzern. Hochrangige Politiker wie die Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi legten BP nahe, die Ende Juli fällige Dividende für Aktionäre auszusetzen. BP-Chef Tony Hayward sagte dem Wall Street Journal , dass der Konzern mittlerweile "alle Optionen bezüglich der Dividende" erwäge. "Es ist aber noch keine Entscheidung gefallen."

Ölkatastrophen: "Exxon Valdez" 1989

Um das empfindliche Ökosystem an der Südküste des US-Bundesstaates Alaska für Jahre nachhaltig zu schädigen, reichten im März 1989 knapp 40.000 Tonnen Rohöl aus dem verunglückten Tanker Exxon Valdez.

Im Prince-William-Sund kam es damals zur bislang größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.2400 Kilometer Küste wurden verunreinigt. Hunderttausende Seevögel starben, auch Otter, Robben und Grauwale verendeten.

Trotz aufwendiger Reinigungsarbeiten hat sich das Gebiet nur oberflächlich erholt. Die niedrigen Temperaturen verzögern den biologischen Abbau des Öls. Vor allem in den Uferzonen lagern noch immer Reste der "schwarzen Pest".

Viele Tierarten leiden bis heute unter der Katastrophe.

"Amoco Cadiz" 1978

Zur folgenschwersten Ölkatastrophe in Europa kam es im März 1978, als der Supertanker Amoco Cadiz an der französischen Atlantikküstenördlich von Brest auf Grund lief.

Im Sturm zerbrach der Koloss, und mehr als 223.000 Tonnen leichtes Rohöl verpesteten Strände und Felsen der Bretagne auf einer Länge von 360 Kilometern. Wochenlang schaufelten Tausende Freiwillige und Soldaten das Öl in Plastiktüten und schrubbten verschmierte Felsen.

In einem Ölteppich von der Größe des Saarlands starben Vögel, Fische und Muscheln. Die Austernbänke wurden für Jahre zerstört, der Tourismus zunächst schwer beeinträchtigt. Günstige Strömungen, hohe Wellen und die vielen Freiwilligen verhinderten ein Desaster.

Schon 1979 lockte die Bretagne wieder Urlauber an saubere Strände, doch nach Schätzungen von Experten lagen ein Jahr nach dem Unglück noch immer 40.000 Tonnen Öl auf dem Meeresgrund.

"Pallas" 1998

Als der Holzfrachter Pallas im Herbst 1998 an der Nordseeküste vor Amrum strandete, starben 16.000 Seevögel.

Verantwortlich waren 100 Tonnen Schweröl, die aus dem Schiff geflossen waren.

Präsident Barack Obama bestellte den Vorsitzenden des BP-Aufsichtsrates ins Weiße Haus ein. Carl-Henric Svanberg solle am Mittwoch Obama Rede und Antwort stehen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Ein entsprechendes Schreiben vom Chef-Koordinator für das Krisenmanagement an der ölverseuchten Golfküste, Thad Allen, sei an Svanberg geschickt worden. Darin habe Allen nochmals klar gemacht, dass BP "finanziell für alle Kosten voll verantwortlich" sei.

Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass mehr als 70 Menschen wegen der Ölpest erkrankten . Sie litten unter anderem an Übelkeit, Kopfschmerzen, entzündeten Augen und Atembeschwerden, meldete die zuständige staatliche Behörde. Acht Patienten mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

BP rechnet einem Analysten zufolge mit Kosten von mindestens drei bis sechs Milliarden Dollar. So teuer würden die Eindämmung des weiter auslaufenden Öls und die Reinigung der Gewässer werden, schrieb Kim Fustier von der Credit Suisse unter Berufung auf ein Gespräch mit dem BP-Stabschef Steve Westwell. Ein Konzernsprecher sagte, die Zahlen seien eine erste Hochrechnung.

Die insgesamt anfallenden Kosten werden jedoch höher ausfallen: Der Konzern hatte sich verpflichtet, berechtige Ansprüche von Betroffenen zu begleichen. Bislang hat die Ölpest das Unternehmen nach eigenen Angaben 1,43 Milliarden Dollar gekostet.

Nach einem Einbruch an der Börse erholte sich der Aktienkurs von BP. Seit dem Unfall haben die Papiere aber immer noch knapp 40 Prozent an Wert verloren.

Obama hatte in den vergangenen Tagen den Druck auf BP deutlich erhöht . Unter anderem sagte der Präsident über BP-Chef Tony Hayward, er hätte diesen längst gefeuert. Außerdem setzte die US-Regierung dem britischen Konzern ein Ultimatum für neue Vorschläge im Kampf gegen die Ölpest.

In Louisiana fliegt ein Pelikan über die von der Ölpest betroffene Küste

In Louisiana fliegt ein Pelikan über die von der Ölpest betroffene Küste

 
Leser-Kommentare
  1. Wenn die Karte stimmen würde, warum ist an den eingezeichneten Stellen bereits Öl angelandet. Sollen hier die Bevölkerung über das wahre Ausmaß geblendet werden.

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    Von Wellen haben Sie schon mal was gehört?
    Vielleicht lösen sich ja (es ist gerade Hurrikansaison) da auch mal einzelne Fetzen ab und landen dann. Die Karte wird ganz sicher (ist eben aktuell) von Satelliten aufgenommen worden sein. Die können eben nur zusammenhängende Gebiete aufnehmen.

    Erst denken, dann beschuldigen!

    Und natürlich soll die Bevölkerung geblendet werden.
    Sie will es ja auch. Ich schätze mal Sie fahren auch Auto,
    kaufen dauernd neue Gerätchen und wollen billig fliegen.
    Sie wollen es so billig wie möglich haben?!

    Sie sind Mitschuld! So wie ich und fast alle anderen Menschen.
    Die Ökosteuer wurde von Schwarz-Geld und einer ganzen
    Meute von Lobbyisten/Journalisten hintertrieben.
    Hier liegen die Ursachen.

    Gerade zu dieser sehr schweren Zeit, stand „Die Zeit“ zur
    Ökosteuer. Sie hat die Hetze und Diffamierungskampagne
    gegen Trittin nicht mitgemacht, sondern Fachleute schreiben lassen und auf die positive Wirkung verwiesen.

    Auch wenn die „Atlantiker“ natürlich ihre Schwafeltexte
    dazu zum Besten geben mussten.

    Es sind natürlich immer die Anderen.

    Fahren Sie mal wieder mehr Fahrrad, ziehen Sie in die Innenstadt....

    jedenfalls: Verbrauchen Sie weniger Öl.

    Herabspielen, Vertuschen und Verharmlosen bis zuletzt.
    Es mangelt ja nicht an Gläubigen.

    Von Wellen haben Sie schon mal was gehört?
    Vielleicht lösen sich ja (es ist gerade Hurrikansaison) da auch mal einzelne Fetzen ab und landen dann. Die Karte wird ganz sicher (ist eben aktuell) von Satelliten aufgenommen worden sein. Die können eben nur zusammenhängende Gebiete aufnehmen.

    Erst denken, dann beschuldigen!

    Und natürlich soll die Bevölkerung geblendet werden.
    Sie will es ja auch. Ich schätze mal Sie fahren auch Auto,
    kaufen dauernd neue Gerätchen und wollen billig fliegen.
    Sie wollen es so billig wie möglich haben?!

    Sie sind Mitschuld! So wie ich und fast alle anderen Menschen.
    Die Ökosteuer wurde von Schwarz-Geld und einer ganzen
    Meute von Lobbyisten/Journalisten hintertrieben.
    Hier liegen die Ursachen.

    Gerade zu dieser sehr schweren Zeit, stand „Die Zeit“ zur
    Ökosteuer. Sie hat die Hetze und Diffamierungskampagne
    gegen Trittin nicht mitgemacht, sondern Fachleute schreiben lassen und auf die positive Wirkung verwiesen.

    Auch wenn die „Atlantiker“ natürlich ihre Schwafeltexte
    dazu zum Besten geben mussten.

    Es sind natürlich immer die Anderen.

    Fahren Sie mal wieder mehr Fahrrad, ziehen Sie in die Innenstadt....

    jedenfalls: Verbrauchen Sie weniger Öl.

    Herabspielen, Vertuschen und Verharmlosen bis zuletzt.
    Es mangelt ja nicht an Gläubigen.

  2. Längst sind die USA technologisch auf dem Niveau eines Drittweltlandes angelangt. Der Umgang mit der "Ölpest" verdeutlicht das nur zu sehr.

  3. 3. uups,

    da haben Sie schnell eine aktuellere Karte eingebunden, ändert aber nichts. Die Ursach liegt an der Quelle der Karte
    (NOAA). Sie basiert also auf Satellitenaufnahen, zeigt also nur Verschmutzungen der Wasseroberfläche. Der größte Teil des Öl befindet sich aber unter Wasser. Da kommen noch schlimme Dinge auf die Küste zu.

    • peto1
    • 11.06.2010 um 8:47 Uhr

    Zeit ist keine Uhr Welt ist keine Welt Stern ist keine Sonne Reuters ist kein Swimmingpool...naja man merkt wie die national Pressen in Europa zu sehr Ich bezogen sind, Schlimmer wie die Parteien man hat das Gefühl das sie etwas zu verheimlichen hätten als würde die Politik ihnen sagen was sie zu schreiben und was sie zu lassen haben, Ölpest? "An die presse, bringt es den Menschen schonend bei"
    Der durchschnittliche Bürger in Europa und Asien Sprechen und Lesen heutzutage mindestens zwei sprachen, Nach dem die ganze Welt von A bis Z Reformiert wurde sollte eigentlich auch die Internationale und die Nationale Presse Reformiert werden damit es einen wirklichen Pressefreiheit gibt und nicht länger die Handlanger der Nationalen Parteien sind.
    Aber das muss von den Verlagen und Journalisten selbst verlangt werden....Die Menschen sind eben viel weiter als die Politiker oder Pressen.

  4. Zu Kommentar #1 von Klausabc: Stimmt absolut. Die Karte ist doch echt ein Witz! Liebe "Zeit", zeichnet die doch mal bitte richtig. Wie kann da schon Öl am Strand sein, aber die Verschmutzung noch mitten im Meer???????? Danke!

  5. Und - wie würde bei uns ein solches Debakel behandelt?
    Sind unsere Bohrinseln sicherer?
    Hätten wir einen solchen Unfall im Griff?

    Ist es nicht so, dass sich auch unsere Kultur materiell sehr viel stärker entwickelt hat als geistig?

    Atomwirtschaft
    Gentechnik
    Individualverkehr
    Bildung
    demokratische Entwicklung
    Steuergerechtigkeit
    Ethik
    Moral

  6. Von Wellen haben Sie schon mal was gehört?
    Vielleicht lösen sich ja (es ist gerade Hurrikansaison) da auch mal einzelne Fetzen ab und landen dann. Die Karte wird ganz sicher (ist eben aktuell) von Satelliten aufgenommen worden sein. Die können eben nur zusammenhängende Gebiete aufnehmen.

    Erst denken, dann beschuldigen!

    Und natürlich soll die Bevölkerung geblendet werden.
    Sie will es ja auch. Ich schätze mal Sie fahren auch Auto,
    kaufen dauernd neue Gerätchen und wollen billig fliegen.
    Sie wollen es so billig wie möglich haben?!

    Sie sind Mitschuld! So wie ich und fast alle anderen Menschen.
    Die Ökosteuer wurde von Schwarz-Geld und einer ganzen
    Meute von Lobbyisten/Journalisten hintertrieben.
    Hier liegen die Ursachen.

    Gerade zu dieser sehr schweren Zeit, stand „Die Zeit“ zur
    Ökosteuer. Sie hat die Hetze und Diffamierungskampagne
    gegen Trittin nicht mitgemacht, sondern Fachleute schreiben lassen und auf die positive Wirkung verwiesen.

    Auch wenn die „Atlantiker“ natürlich ihre Schwafeltexte
    dazu zum Besten geben mussten.

    Es sind natürlich immer die Anderen.

    Fahren Sie mal wieder mehr Fahrrad, ziehen Sie in die Innenstadt....

    jedenfalls: Verbrauchen Sie weniger Öl.

    Antwort auf "Grübel"
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    1. Wer fährt gepanzerte Dienstwagen?

    2. Wer hat die Steuerprivilegien für Firmensportwagen nicht abgeschafft?

    3. Wer hat das Tempolimit auf Autobahnen nicht eingeführt?

    4. Wer führt Energie verzehrende Kriege um Rohstoffe bzw. aus wirtschaftlichen Interessen?

    5. Wer macht "Dienstreisen" mit Bundeswehrjets? (Lateinamerika)

    Die Grünen. Wer außer dem Ströbele fährt von denen noch Rad?

    Das ständige Gerede von - jeder der sich an der Gesellschaft beteiligt, einkaufen geht, ein Auto fährt usw. ist mit Schuld an der Ölpest - ist zu simpel gedacht.

    Natürlich gibt es Möglichkeiten in manchen Bereichen auf Alternativen, die die Umwelt schonen und somit die Welt für zukünftige Generationen in einem bewohnbaren und lebenswerten Zustand erhalten. Aber das trifft nicht in jedem Bereich zu. Man kann es sich nicht immer aussuchen, z.B. wo man arbeitet und ob man somit auf ein Fahrzeug angewiesen ist, weil z.B. die Öffis schlecht ausgebaut sind - Stichwort Gewinnmaximierung. Nicht alles was gut ist, ist immer sofort rentabel, wird es vielleicht manchmal auch nie sein.

    Solche Rahmenbedingungen müssen vom Staatswesen vorgegeben werden. Betrachtet man die aktuelle deutsche und internationale Politik, dann wird doch deutlich, dass die Verantwortlichen viel zu sehr in die schädigenden Strukturen verstrickt sind als dass sie wirklich richtungsweisende Schritte machen. Und es ist dabei inzwischen fast völlig egal wer gewählt wird, weil nach der Wahl ohnehin jede Partei macht was sie will.

    Aber was ganz anderes; es wird hier ständig von BP gesprochen. Was ist mit allen anderen Ölkonzernen die vermutlich ähnliche Bohrungen machen, in noch sensibleren Gebieten (Bsp. Grönland)? Dürfen die, angesichts der Katastrophe, weitermachen als ob nichts sei? Müssten nicht alle derartigen Projekte global sofort gestoppt werden bis es 99%ig zuverlässige Lösungen für das Problem gibt?

    1. Wer fährt gepanzerte Dienstwagen?

    2. Wer hat die Steuerprivilegien für Firmensportwagen nicht abgeschafft?

    3. Wer hat das Tempolimit auf Autobahnen nicht eingeführt?

    4. Wer führt Energie verzehrende Kriege um Rohstoffe bzw. aus wirtschaftlichen Interessen?

    5. Wer macht "Dienstreisen" mit Bundeswehrjets? (Lateinamerika)

    Die Grünen. Wer außer dem Ströbele fährt von denen noch Rad?

    Das ständige Gerede von - jeder der sich an der Gesellschaft beteiligt, einkaufen geht, ein Auto fährt usw. ist mit Schuld an der Ölpest - ist zu simpel gedacht.

    Natürlich gibt es Möglichkeiten in manchen Bereichen auf Alternativen, die die Umwelt schonen und somit die Welt für zukünftige Generationen in einem bewohnbaren und lebenswerten Zustand erhalten. Aber das trifft nicht in jedem Bereich zu. Man kann es sich nicht immer aussuchen, z.B. wo man arbeitet und ob man somit auf ein Fahrzeug angewiesen ist, weil z.B. die Öffis schlecht ausgebaut sind - Stichwort Gewinnmaximierung. Nicht alles was gut ist, ist immer sofort rentabel, wird es vielleicht manchmal auch nie sein.

    Solche Rahmenbedingungen müssen vom Staatswesen vorgegeben werden. Betrachtet man die aktuelle deutsche und internationale Politik, dann wird doch deutlich, dass die Verantwortlichen viel zu sehr in die schädigenden Strukturen verstrickt sind als dass sie wirklich richtungsweisende Schritte machen. Und es ist dabei inzwischen fast völlig egal wer gewählt wird, weil nach der Wahl ohnehin jede Partei macht was sie will.

    Aber was ganz anderes; es wird hier ständig von BP gesprochen. Was ist mit allen anderen Ölkonzernen die vermutlich ähnliche Bohrungen machen, in noch sensibleren Gebieten (Bsp. Grönland)? Dürfen die, angesichts der Katastrophe, weitermachen als ob nichts sei? Müssten nicht alle derartigen Projekte global sofort gestoppt werden bis es 99%ig zuverlässige Lösungen für das Problem gibt?

    • manheu
    • 11.06.2010 um 9:15 Uhr
    8. Karte

    @Klausabc, @Sirius81

    Die Karte zeigt zwar die Ausdehnung des Ölteppichs, doch diese hat sich in den letzten Monaten stark verändert, so dass auch an Stellen, wo die Verschmutzung momentan nicht ist, bereits früher Verschmutzungen entstanden sind.
    Da das angelandete Öl jedoch an Ort und Stelle bleibt, wird es wohl in jede Karte wieder mit eingezeichnet, egal wo der Teppich auf dem Meer gerade ist.

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    Ich habe regelmäßig die Ausdehnung beobachtet. Niemals erreicht die Darstellung die Punkte an denen Öl angeschmemmt wurde. Auch nicht der Bereich der sog. leichten Verschmutzung.

    Ich habe regelmäßig die Ausdehnung beobachtet. Niemals erreicht die Darstellung die Punkte an denen Öl angeschmemmt wurde. Auch nicht der Bereich der sog. leichten Verschmutzung.

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