USA Wann erreicht das Öl den Golfstrom?

In Louisiana bedroht der Ölteppich im Golf von Mexiko die Hauptbrutstätten der Pelikane. Erste Ölklumpen erreichen Florida. Wissenschaftler fürchten, dass bald auch die Ostküste verschmutzt werden könnte.

Die Bilder rütteln auf: Der Zorn auf BP und die Obama-Regierung wächst

Die Bilder rütteln auf: Der Zorn auf BP und die Obama-Regierung wächst

Der Ölteppich im Golf von Mexiko breitet sich immer weiter aus. Nach den Küsten Louisianas, Alabamas und Mississippis schwimmt der giftige Schlick auch vor den Stränden Floridas – zu einem Zeitpunkt, an dem die Touristensaison beginnt. "Erste Teerklumpen sind am beliebten Badeort Pensacola an Land geschwemmt worden", berichtete Bürgermeister Mike Wiggins. Außerdem habe sich ein Ölfilm der Küste bis auf wenige Kilometer genähert.

Wissenschaftler des Nationalen Zentrums für Atmosphärische Forschung (NCAR) stützen diese düstere Ahnung. Ihren Berechnungen zufolge wird das Öl innerhalb weniger Wochen voll auf Floridas Küste treffen. Das NCAR hob allerdings hervor, dass die Simulationen keine sicheren Vorhersagen seien, da die Bewegung des Ölteppichs über Wochen und Monate nicht genau berechnet werden könne.

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Trotz aller Vorsicht gehen die Experten – mit Verweis auf Computersimulationen – in ihren Vorhersagen noch einen Schritt weiter: Demnach dürfte das Öl auch jenseits des Golfs von Mexiko das Meer und die Küsten der USA verschmutzen . "Ich bin sehr oft gefragt worden: Wird das Öl Florida erreichen?", erklärte die NCAR-Wissenschaftlerin Synte Peacock. Tatsächlich sei sogar zu erwarten, dass sich das Öl weit jenseits des südöstlichen US-Bundesstaates ausbreiten werde "mit Auswirkungen, die noch herauszufinden sind".

Grund für die relativ rasche Ausbreitung ist der sogenannte Loop Current, ein Teil des Golfstroms. Von dort aus könne sich das Öl bis nach Cape Hatteras im Bundesstaat North Carolina ausbreiten. Ob das Öl an der Meeresoberfläche oder unter Wasser dorthin ströme, sei unklar.

Natur in Gefahr

Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.

Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.

Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.

Meerestiere

Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.

Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.

Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.

Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.

Vögel

Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.

Kommen die Vögel mit Öl in Verbindung und verkleben sich ihre Flügel, können die Tiere weder Wasser abweisen noch Luft aufnehmen. In der Folge können sie ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren und unterkühlen.

Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.

Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.

Pflanzen

Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.

Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.

Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.

Fischerei

Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.

Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.

In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.

Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.

Wie aussichtslos der Kampf gegen die Ölpest sein kann, erleben die Helfer gerade an den Küsten des Bundesstaats Louisiana. Dort hat das Öl inzwischen eine der Hauptbrutstätten für Pelikane erreicht. Heftige Winde hätten den Ölschlick bis zur Pelikan-Kolonie auf der kleinen Insel Queen Bess getrieben, berichtete die Einsatzzentrale. Tierschützer hätten insgesamt 60 völlig verklebte Vögel entdeckt, darunter 41 Pelikane. Die Tiere seien gereinigt worden, hätten jedoch nur noch eine 50- bis 70-prozentige Überlebenschance.

Fernsehbilder von immer mehr ölverschmierten Vögeln schüren den Zorn der Bevölkerung und setzen Präsident Barack Obama immer stärker unter Handlungsdruck. Um zum dritten Mal seit Beginn der Katastrophe die Region zu besuchen, sagte Obama eine Reise nach Australien und Indonesien ab. Er sei sehr wütend über die Situation am Golf, erklärte der Präsident. Jemand habe die Konsequenzen seines Handelns nicht bedacht.

Unterdessen kündigte Tony Hayward, Chef des britischen Energiekonzern BP , an, dass innerhalb der nächsten zwölf bis 24 Stunden feststehe, ob der neue Versuch zur Eindämmung der Ölpest funktioniere. Die Methode, mit einer ferngesteuerten Riesenzange die defekte Ölleitung zu durchtrennen und dann über einen Trichter das Öl abzupumpen, sei noch nie in dieser Tiefe von rund 1500 Meter ausprobiert worden. "Das Risiko ist verringert, aber es gibt immer noch ein Risiko, ob sie erfolgreich sein wird oder nicht", sagte Hayward bei einer Pressekonferenz im BP-Einsatzzentrum im texanischen Houston.

Inzwischen ist es geglückt, die Absaugglocke über dem leckgeschlagenen Bohrloch zu platzieren und damit einen Teil des Öls aufzufangen. Die Küstenwache sprach von einer positiven Entwicklung, aber auch von einer nur notdürftigen Reparatur . Täglich würden 1000 Barrel Öl abgesaugt – nur ein Bruchteil der bis zu 19.000 Barrel, die nach Regierungsschätzungen seit über sechs Wochen täglich ins Meer strömen. Seit der Explosion der von BP betriebenen Ölbohrinsel Deepwater Horizon sollen mindestens 75 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen sein.

 
Leser-Kommentare
    • ddkddk
    • 04.06.2010 um 20:02 Uhr

    Der im Golf von Mexiko entspringende Golfstrom ist ein sehr kompliziertes System, das meines Wissens noch nicht vollständig erforscht ist.

    Wurde schon einmal überlegt, ob durch die gewaltige Ölmenge, die ja die Fließeigenschaft des Wassers beeinflussen kann, der Glolfstrom überhaupt gefährdet ist?

    Bekanntlich hätte das dramatische Auswirkungen auf das Klima auf Europa, die wesentlich drastischer wären, als eine in europäische Gewässer getragene Ölverschmutzung.

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    • joG
    • 05.06.2010 um 1:48 Uhr

    ....sehen. Eigentlich nur die Folgen, die der Club of Rom in den 70ern vorher sagte. Wir haben damals ineffektiv reagiert. Da sind heute die Klagen müssig.

    • joG
    • 05.06.2010 um 1:48 Uhr

    ....sehen. Eigentlich nur die Folgen, die der Club of Rom in den 70ern vorher sagte. Wir haben damals ineffektiv reagiert. Da sind heute die Klagen müssig.

  1. Das wäre dem Herrn zu anstrengend. Er wird ja auch wo anders gebraucht: bei der strategischen Bewältigung der Krise vom Schreibtisch aus. Ab und zu lässt er sich dann auch mal vor Ort blicken, damit die Fotografen ihn knipsen können. Aber so ein Schippe 8 Stunden lang in die Hand zu nehmen - viel zu anstrengend! Da könnte Deutschland doch glatt ein paar tausend Hartz-IV-Empfänger vermieten.

    Aber davon mal abgeshen: ich glaube ohnehin nicht, dass die Helfer mit ihren Schaufeln und sonstigen Werkzeugen den Schaden entscheidend mindern können, bei all den Millionen von Tonnen Rohöl, die da noch erwartet werden. Wenn das Leck nicht spätestens im August endgültig geschlossen ist, können wir alle uns auf etwas gefasst machen.

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    • sevens
    • 04.06.2010 um 21:42 Uhr

    in der verschärften Form: Die Führungsriegen von BP, Transocean und Haliburton, nur mit Schaufel und Eimer ausgerüstet, zur Strandreinigung abordnen. Statt Gewinne abzuschöpfen, Öl abschöpfen. Wäre doch mal eine Abwechslung für die Damen(?) und Herren.

    • sevens
    • 04.06.2010 um 21:52 Uhr

    Sie schrieben:

    "Aber davon mal abgeshen: ich glaube ohnehin nicht, dass die Helfer mit ihren Schaufeln und sonstigen Werkzeugen den Schaden entscheidend mindern können, bei all den Millionen von Tonnen Rohöl, die da noch erwartet werden."

    Bis heute sind - nach offiziellen Angaben - ca. 75 mio. Liter Rohöl ausgeströmt. Bei einer durchschnittlichen Dichte von 0,89 kg/l sind das folglich "nur" 66.750 t. Von "Millionen Tonnen" kann also zum Glück noch nicht die Rede sein. Vermutlich würde die Lagerstätte so viel auch gar nicht hergeben.

    • sevens
    • 04.06.2010 um 21:42 Uhr

    in der verschärften Form: Die Führungsriegen von BP, Transocean und Haliburton, nur mit Schaufel und Eimer ausgerüstet, zur Strandreinigung abordnen. Statt Gewinne abzuschöpfen, Öl abschöpfen. Wäre doch mal eine Abwechslung für die Damen(?) und Herren.

    • sevens
    • 04.06.2010 um 21:52 Uhr

    Sie schrieben:

    "Aber davon mal abgeshen: ich glaube ohnehin nicht, dass die Helfer mit ihren Schaufeln und sonstigen Werkzeugen den Schaden entscheidend mindern können, bei all den Millionen von Tonnen Rohöl, die da noch erwartet werden."

    Bis heute sind - nach offiziellen Angaben - ca. 75 mio. Liter Rohöl ausgeströmt. Bei einer durchschnittlichen Dichte von 0,89 kg/l sind das folglich "nur" 66.750 t. Von "Millionen Tonnen" kann also zum Glück noch nicht die Rede sein. Vermutlich würde die Lagerstätte so viel auch gar nicht hergeben.

    • sevens
    • 04.06.2010 um 21:42 Uhr

    in der verschärften Form: Die Führungsriegen von BP, Transocean und Haliburton, nur mit Schaufel und Eimer ausgerüstet, zur Strandreinigung abordnen. Statt Gewinne abzuschöpfen, Öl abschöpfen. Wäre doch mal eine Abwechslung für die Damen(?) und Herren.

    • sevens
    • 04.06.2010 um 21:52 Uhr

    Sie schrieben:

    "Aber davon mal abgeshen: ich glaube ohnehin nicht, dass die Helfer mit ihren Schaufeln und sonstigen Werkzeugen den Schaden entscheidend mindern können, bei all den Millionen von Tonnen Rohöl, die da noch erwartet werden."

    Bis heute sind - nach offiziellen Angaben - ca. 75 mio. Liter Rohöl ausgeströmt. Bei einer durchschnittlichen Dichte von 0,89 kg/l sind das folglich "nur" 66.750 t. Von "Millionen Tonnen" kann also zum Glück noch nicht die Rede sein. Vermutlich würde die Lagerstätte so viel auch gar nicht hergeben.

  2. http://www.zeit.de/wissen...

    Wenn ich richtig gerechnet habe, ist es deutlich schlimmer als Ixtoc:
    im Fall Ixtoc I wurden in ungefähr 300 Tagen 3,3 Millionen Barrel Öl freigesetzt. Wenn 1 Barrel ungefähr 160 Liter entspricht, dann sind das in 300 Tagen 528 Millionen Liter Öl.

    Wenn täglich ungefähr 19000 Barrel, also ungefähr 3 Millionen Liter, ausströmen, dann dauert es nur 174 Tage, bis die Menge von Ixtoc I erreicht wird. Wie die Menge von 75 Millionen Litern seit dem 20.04.2010 (also ungefähr 45 Tage) ermittelt wurde und wie das mit einer Menge von 3 Millionen Litern pro Tag passt, verstehe ich allerdings nicht. Denn nach dieser Rechnung müsste sich bereits fast doppelt soviel Öl im oder auf dem Wasser befinden. Plus Corexit (wieviel?).

  3. Warten wir noch ab wie viel Öl Lagerstätte hergibt. Glück, daß wir nicht Vögel/Fische sind..Hätte Öl auf uns herabgesprudelt, hätten wir weniger Lust auf Spekulationen gehabt und nicht Liter sondern schützloses Leben in Betracht genommen. Aber ich vermute ist hier auch ein klares Zeichen gesetzt: den Menschen muss das Öl und Gas genommen werden und allein Wind und Sonne zur Verfügung gestellt.

  4. Bravo, nehmen Sie den Mebschen Öl und Gas!

    Womöglich sind Sie selber nicht in der Energiewirtschaft oder überhaupt nicht in der freien Wirtschaft tätig. Leider muss ich Ihnen aber sagen, dass auch Lehrergehälter, Pensionen, usw vom erwirtschafteten BSP abhängen.

    Kein Grund also, überheblich zu sein. Wir alle gründen unseren Lebensstandard auf's System, der Sozialtransfer-Bezieher (fast) so wie der Ölmillionär.

    Gehen Sie doch in die Politik und gestalten den (leider Langfristigen) Wandel zu Sonne und Wind mit.

    • Klaue
    • 05.06.2010 um 0:01 Uhr

    Hier ein paar Bilder von der Ölpest: http://www.boston.com/big...

    Die Internetseite bringt alle paar Tage (meist) wunderschöne Bilderserien.

    -------

    Wir leben alle auf diesem Planeten und müssen uns mit den anderen Lebewesen den Raum und die Ressourcen teilen (Nahrung, Wasser..). Wegen ein paar Mäusen mehr, durch die soviel zitierte Gewinnmaximierung, töten wir unseren Planeten. Das kann es nicht sein und das weiß jeder Mensch der bei klarem Verstand ist.

    Das Paradies werden wir nie auf Erden schaffen können, doch könnten wir langsam mal anfangen den Lobbyisten der großen Konzerne auf die Finger zu hauen und einen Natur-/Lebewesen-freundlicheren Gesellschaftsweg einfordern.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
  • Kommentare 13
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  • Schlagworte USA | Barack Obama | Tony Hayward | BP | Pelikan | Mexiko | Indonesien | Golf | Australien | Vogel
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