Golf von Mexiko Blasen im Golf geben BP Rätsel auf

Im Golf von Mexiko sickert offenbar wieder Öl ins Wasser. Präsident Obama fordert von BP Aufklärung und gestattet weitere Tests am Bohrloch nur unter Auflagen.

BP-Einsatzmanager Doug Suttles hat eingeräumt, an zwei Stellen des mit einer Kappe verschlossenen Bohrlochs seien "einige wenige Blasen" ausgemacht worden. Dies sei nicht ungewöhnlich, würde aber beobachtet. Seitdem am Sonntag in der Nähe des Bohrlochs Blasen entdeckt wurden, befürchtete die US-Regierung, dass der vier Kilometer tiefe Förderschacht dem erhöhten Druck nach dem vorübergehenden Verschluss des Lochs nicht standgehalten haben könnte.

Experten der US-Regierung und BP-Verantwortliche berieten über die entdeckten Blasen. Möglicherweise habe Methangas sie verursacht, hieß es. Dieses würde auf austretendes Öl schließen lassen.

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Nach dem Treffen zu den rätselhaften Blasen sagte Allen, dass BP den Belastungstest an der vergangene Woche auf das Ölleck gestülpten Verschlusskappe 24 Stunden lang fortsetzen dürfe. Die Erlaubnis weitere Tests sei aber an die Bedingung geknüpft, dass BP rigoros überwache, dass der Test die Gesamtlage nicht verschlechtere, sagte Allen.

Zudem verlange die Regierung die unverzügliche Untersuchung der möglichen neuen Öllecks. Auch beklagte US-Krisenkoordinator Thad Allen in einem Schreiben "andere Unregelmäßigkeiten", die bei den jüngsten Belastungstests an der Vorrichtung zu Tage getreten seien.

Ende vergangener Woche hatte BP verkündet, dass seit gut drei Tagen kein Öl mehr aus dem Leck in der Tiefe ströme, ein darauf gesetzter meterhoher Zylinder habe die Ölfontäne zum Versiegen gebracht. Dies war ein erster entscheidender Fortschritt seit dem Beginn der Ölkatastrophe vor drei Monaten.

Natur in Gefahr

Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.

Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.

Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.

Meerestiere

Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.

Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.

Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.

Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.

Vögel

Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.

Kommen die Vögel mit Öl in Verbindung und verkleben sich ihre Flügel, können die Tiere weder Wasser abweisen noch Luft aufnehmen. In der Folge können sie ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren und unterkühlen.

Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.

Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.

Pflanzen

Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.

Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.

Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.

Fischerei

Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.

Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.

In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.

Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.

BP hofft, dass die Kappe das Leck tief im Meer unter Verschluss hält, bis es Anfang August endgültig mit Schlamm und Zement versiegelt wird, sagte Manager Suttles. Entsprechende Tests verliefen ermutigend, die Steigleitung scheine dem Druck standzuhalten. 

Auch die dafür nötige Entlastungsbohrung steht offenbar kurz vor dem Durchbruch: Laut BP müssen die Ingenieure noch rund 30 Meter senkrecht bohren, um die Ölquelle zu erreichen.

Die BP-Bohrinsel Deepwater Horizon war im April nach einer Explosion gesunken. Bislang strömten Schätzungen der Internationalen Energieagentur zufolge zwischen 2,3 und 4,5 Millionen Barrel Öl ins Meer, Tag für Tag bis zu 8200 Tonnen. Das entspricht in etwa der neun- bis 17-fachen Menge dessen, was 1989 bei der Ölkatastrophe der Exxon Valdez in Alaska ausgelaufen war. Es ist die schwerste Ölpest der US-Geschichte .

Bislang hat BP für die Folgen der Ölkatastrophe eigenen Angaben zufolge 3,95 Milliarden Dollar (etwa drei Milliarden Euro) aufbringen müssen.

 
Leser-Kommentare
  1. Das sagen wir "Verschwörungs-Theoretiker"
    schon seit mindest ein bis zwei Monaten.

    Der Boden ist durchlöchert - ganz einfach.

  2. Reaganomics: "Der Staat ist das Problem".
    Die USA hat entgültig den Status einer Bananenrepublik.
    Die verantwortlichen korrupten amerikanischen Politiker gehören aufgrund der Umweltverbrechen infolge Verletzung der Aufsichtspflicht vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag abgeurteilt.

    • db72
    • 19.07.2010 um 8:38 Uhr

    So langsam sollten sich die Medien mit dem beschäftigen was BP angerichtet hat , und nicht permanent einen starren Blick darauf richten was BP tut.
    Auch bin ich der Ansicht das die US Regierung viel zu wenig Druck für die Medienblockade bekommt. Nichts für ungut, aber man braucht nun wahrlich keine prophetischen Fähigkeiten um sich vorzustellen was , gerade in deutschen Medien, losgewesen wäre wenn es die Bush Administration gewagt hätte die wahrscheinlich grösste Umweltkatastrophe unter den Teppich zu kehren , unautorisierte Filmaufnahmen unter Strafe zu stellen und defacto die US Polizei und die Küstenwache einem Konzern zu unterstellen.

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    Zum Thema USA und BP:
    http://www.democracynow.o...

    MfG,
    A.

    Zum Thema USA und BP:
    http://www.democracynow.o...

    MfG,
    A.

  3. über bisher entstandene Schäden?
    Ich kann mir das Ausmaß dieser Katastrophe gar nicht vorstellen. Es ist extrem verwunderlich, dass die ganzen Umweltaktivisten da die Beine stillhalten. Oder nicht?

    Man kann jeden zweiten Tag über News lesen - was wie in Planung ist - wer für was haften soll etc.

    Mich würden mal Zahlen/Schätzungen interessieren was wir der Umwelt mit dem Leck angetan haben.
    Klar wird man das eh erst in ein paar Jahren sehen (und ggf. zu spüren bekommen).

    Ich warte schon auf die Schlagzeile: "Erster Mensch stirbt nach Fischverzehr an Ölpest."

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    • db72
    • 19.07.2010 um 9:13 Uhr

    Das Problem ist weniger das die Umweltaktivisten die Beine still halten , sondern das die Massenmedien absolut nichts davon berichten was am Golf vorgeht.

    Ich weiss nicht wieviel Wahrheitsgehalt in den Videos ist die man bei youtube findet , aber wenn auch nur die Hälfte von dem wahr ist dann stehen wir nicht am Ende der Katastrophe, sondern am Anfang.
    Wenn man nach 'toxic rain' mit einer Begrenzung auf 'diese Woche' sucht finden sich Videos aus ALLEN Golfanrainerstaaten wo Regen die Pflanzen verätzt.
    Ölregen der angeblich in einigen Gebieten runterkommt. Aufräumarbeiter die mit Krankenwagen abtransportiert werden, und Sicherheitskräfte die sich weigern ihre Dienstmarken zu zeigen und versuchen Bilder von den Krankentransporten zu verhindern.

    Wie gesagt, ich weiss nicht wieviel Wahrheitsgehalt da dran ist , aber dies ist ohne jeden Zweifel besorgniserregend.

    • db72
    • 19.07.2010 um 9:13 Uhr

    Das Problem ist weniger das die Umweltaktivisten die Beine still halten , sondern das die Massenmedien absolut nichts davon berichten was am Golf vorgeht.

    Ich weiss nicht wieviel Wahrheitsgehalt in den Videos ist die man bei youtube findet , aber wenn auch nur die Hälfte von dem wahr ist dann stehen wir nicht am Ende der Katastrophe, sondern am Anfang.
    Wenn man nach 'toxic rain' mit einer Begrenzung auf 'diese Woche' sucht finden sich Videos aus ALLEN Golfanrainerstaaten wo Regen die Pflanzen verätzt.
    Ölregen der angeblich in einigen Gebieten runterkommt. Aufräumarbeiter die mit Krankenwagen abtransportiert werden, und Sicherheitskräfte die sich weigern ihre Dienstmarken zu zeigen und versuchen Bilder von den Krankentransporten zu verhindern.

    Wie gesagt, ich weiss nicht wieviel Wahrheitsgehalt da dran ist , aber dies ist ohne jeden Zweifel besorgniserregend.

  4. Am Boden des Golf von Mexiko gibt es zigtausende natürliche Quellen, aus denen Öl und Gas austritt. Das scheint mir hier die wahrscheinlichere Erklärung zu sein. Die Daten am Bohrloch scheinen jedenfalls nicht für ein größeres unterirdisches Leck zu sprechen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die einzige Quelle, die ich dazu für den GoM kenne gibt a) Zahlen (Mengen pro a vs Mengen pro d) und b) Orte an. Diese stehen in keinem Verhältnis mit den Mengen die pro Tag, die bei diesem Unglück in der Nähe des Bohrlochs bisher freigesetzt werden.

    Quelle
    Brief, Allen

    Methan-Hydrate (Phasenübergänge, Druck, Temp. etc.) und Risse in der Nähe des Bohrlochs müssen bei solchen Betrachtungen immer mit disktuiert werden, auch wenn es evtl. anderen Ursachen geben mag, halte ich dieser eher für Entwarnungs-PR, für die noch nicht die Zeit gekommen ist.

    Letztendlich besteht immer die Gefahr einer starken Destabilisierung des Untergrunds, daher wäre ein Abpumpen mit gelegentlichem Absperren der eindeutig besser Weg aus meiner Sicht.

    Vielen Dank für den Link! Das ist tatsächlich sehr interessant (und mir auch neu!). Warum auch nicht? Es gibt solche natürlichen Ölquellen ja auch auf dem Festland ('Teergruben'). Warum dann nicht auch unter Wasser? Irgendeine evolutionäre Existenzberechtigunge müssen Öl fressende Bakterien ja haben!

    Ändert aber nichts daran, dass BP jetzt unverhältnismäßig viel Öl in's Meer gepumpt hat und sich die kleinen Bakterien noch auf Jahrzehnte überfressen werden...

    Bin mal gespannt, was da jetzt noch kommt... Fatalistische Weltanschauung hin oder her; Ich habe mit so einer Nachricht ja schon fast gerechnet...

    • jagu
    • 19.07.2010 um 15:32 Uhr

    "5. Nicht die Pferde scheu machen...

    Am Boden des Golf von Mexiko gibt es zigtausende natürliche Quellen, aus denen Öl und Gas austritt. Das scheint mir hier die wahrscheinlichere Erklärung zu sein. Die Daten am Bohrloch scheinen jedenfalls nicht für ein größeres unterirdisches Leck zu sprechen."

    Aaahja, und die kennen Sie so genau, dass Sie diese Aussagen treffen können?

    Die einzige Quelle, die ich dazu für den GoM kenne gibt a) Zahlen (Mengen pro a vs Mengen pro d) und b) Orte an. Diese stehen in keinem Verhältnis mit den Mengen die pro Tag, die bei diesem Unglück in der Nähe des Bohrlochs bisher freigesetzt werden.

    Quelle
    Brief, Allen

    Methan-Hydrate (Phasenübergänge, Druck, Temp. etc.) und Risse in der Nähe des Bohrlochs müssen bei solchen Betrachtungen immer mit disktuiert werden, auch wenn es evtl. anderen Ursachen geben mag, halte ich dieser eher für Entwarnungs-PR, für die noch nicht die Zeit gekommen ist.

    Letztendlich besteht immer die Gefahr einer starken Destabilisierung des Untergrunds, daher wäre ein Abpumpen mit gelegentlichem Absperren der eindeutig besser Weg aus meiner Sicht.

    Vielen Dank für den Link! Das ist tatsächlich sehr interessant (und mir auch neu!). Warum auch nicht? Es gibt solche natürlichen Ölquellen ja auch auf dem Festland ('Teergruben'). Warum dann nicht auch unter Wasser? Irgendeine evolutionäre Existenzberechtigunge müssen Öl fressende Bakterien ja haben!

    Ändert aber nichts daran, dass BP jetzt unverhältnismäßig viel Öl in's Meer gepumpt hat und sich die kleinen Bakterien noch auf Jahrzehnte überfressen werden...

    Bin mal gespannt, was da jetzt noch kommt... Fatalistische Weltanschauung hin oder her; Ich habe mit so einer Nachricht ja schon fast gerechnet...

    • jagu
    • 19.07.2010 um 15:32 Uhr

    "5. Nicht die Pferde scheu machen...

    Am Boden des Golf von Mexiko gibt es zigtausende natürliche Quellen, aus denen Öl und Gas austritt. Das scheint mir hier die wahrscheinlichere Erklärung zu sein. Die Daten am Bohrloch scheinen jedenfalls nicht für ein größeres unterirdisches Leck zu sprechen."

    Aaahja, und die kennen Sie so genau, dass Sie diese Aussagen treffen können?

  5. beschränkt sich nicht auf die Wirkungen im Golf von Mexico, so schrecklich diese sind. Es stellt unser auf Öl beruhendes Weltwirtschafts-System in Frage. Wir sind an einem Punkt, wo wir mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde liefern kann. Wer glaubt angesichts des Verhaltens von BP, dass wir die Wahrheit über die wirklich noch vorhandenen Ölreserven wissen?

    Ich denke, die scheinbare Sprachlosigkeit der Umweltaktivisten ist wohl eher so etwas wie eine Schockstarre. Es ist weit schlimmer, als man es sich vorstellen konnte. Die verbleibende Zeit ist kürzer als gedacht. Viele Konzepte müssen überdacht werden, weil es eben nicht reicht, nur den Antrieb in unseren Autos auszutauschen.

    Was soll es nutzen, wenn ein paar Aktivisten im Golf von Mexico mit dem Schlauchboot auftauchen? Die es wahrnehmen wollen, wissen trotz Nachrichtensperren und Vertuschung, was da abläuft. Und für die, die es eh nicht wissen wollen, geht die Party weiter...

    Es kann nach Tschernobyl und dem Golf von Mexico keiner mehr sagen, er hätte von den Problemen nichts gewußt...

    • db72
    • 19.07.2010 um 9:13 Uhr

    Das Problem ist weniger das die Umweltaktivisten die Beine still halten , sondern das die Massenmedien absolut nichts davon berichten was am Golf vorgeht.

    Ich weiss nicht wieviel Wahrheitsgehalt in den Videos ist die man bei youtube findet , aber wenn auch nur die Hälfte von dem wahr ist dann stehen wir nicht am Ende der Katastrophe, sondern am Anfang.
    Wenn man nach 'toxic rain' mit einer Begrenzung auf 'diese Woche' sucht finden sich Videos aus ALLEN Golfanrainerstaaten wo Regen die Pflanzen verätzt.
    Ölregen der angeblich in einigen Gebieten runterkommt. Aufräumarbeiter die mit Krankenwagen abtransportiert werden, und Sicherheitskräfte die sich weigern ihre Dienstmarken zu zeigen und versuchen Bilder von den Krankentransporten zu verhindern.

    Wie gesagt, ich weiss nicht wieviel Wahrheitsgehalt da dran ist , aber dies ist ohne jeden Zweifel besorgniserregend.

  6. Wie nennt es BP? Eine "unbestimmte Anomalität"?

    Ich nenne es LOCH! Leck!

    Ich glaube ich schlage mal meinem Nachbarn ins Gesicht und entschuldige es mit persönlicher unbestimmter Anomalität.

    Der verzeiht mir bestimmt! :)

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