Menschenrecht Wasser "Kein Land der Welt wird sich der Wasserkrise entziehen können"
Die UN haben Wasser zum Menschenrecht erklärt. Die Aktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Maude Barlow, im Gespräch über die globale Wasserkrise.
© Khaled Desouki/AFP/Getty Images

Menschenrecht Wasser: In Ägypten stehen Mädchen Schlange um sauberes Trinkwasser aus einer Zisterne abzufüllen
ZEIT ONLINE:
Frau Barlow, Sie sind schwer zu erreichen ...
Maude Barlow:
Das stimmt. Entschuldigen Sie, ich komme gerade von einer Bootstour auf dem Champlainsee in Vermont. Als eine ihrer Vorsitzenden hat die örtliche Umweltschutzorganisation mich als Stargast für eine Spendenaktion auserkoren, ob Sie es glauben oder nicht.
ZEIT ONLINE: Doch, immerhin engagieren Sie sich praktisch pausenlos für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz. Momentan sind Sie sicher auch noch aufgekratzt von den vergangenen Tagen – schließlich hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gerade eines ihrer größten Herzensprojekte beschlossen: Der Anspruch auf sauberes Trinkwasser ist nun ein Menschenrecht .

Die 63-Jährige ist die nationale Vorsitzende der größten kanadischen Bürgerrechtsbewegung, dem Council of Canadians. Die Kandierin ist Trägerin des Alternativen Nobelpreises von 2005, ist zudem Mitbegründerin des Blue Planet Projects und ist Ratsmitglied des World Future Councils. Barlow ist seit Jahren Aktivistin für Handels- und Gerechtigkeitsfragen und engagiert sich für den Umweltschutz. Sie erhielt Ehrendoktortitel von sechs kanadischen Universitäten.
Barlow: Ich war dort und bin immer noch begeistert. Nach so vielen Jahren! Ich war überrascht, dass die Resolution in gewisser Weise sogar einhellig angenommen wurde. Denn niemand hat dagegen gestimmt. Wahrlich ein historischer Moment.
ZEIT ONLINE: Allerdings ist die Resolution völkerrechtlich nicht verbindlich, einklagbar ist das Recht auf Wasser nicht. Was wird sich nun für die weltweit fast 900 Millionen Menschen ändern, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben?
Barlow: Ich denke, der Beschluss des Menschenrechts "Wasser" ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Natürlich ist er nicht verbindlich, aber welches UN-Recht ist das schon? Es gab Übereinkommen zu Frauenrechten und dennoch werden Frauen in vielen Ländern misshandelt. Es gibt Rechte für Kinder und trotzdem sterben überall auf der Welt Kinder an Hunger und dreckigem Wasser. Dennoch haben all diese Beschlüsse und nun auch das Recht auf sauberes Wasser ganz klare Grundsätze formuliert. Sie sind die Basis für zukünftige Entscheidungen. Für den Kampf gegen die globale Wasserkrise ist das richtungsweisend.
ZEIT ONLINE: Der Begriff "Globale Wasserkrise" steht für Millionen von Menschen, die weltweit unter Trinkwasserknappheit leiden. Zudem lebt ein Drittel der Menschheit in Ländern mit unzureichenden sanitären Einrichtungen. Betroffen sind vor allem die Entwicklungsländer. Welche Verantwortung tragen die Industriestaaten für diese Entwicklung?
Barlow:
Die Industriestaaten und große Investmentfonds kaufen ganze Landstriche und Wasserrechte auf. Das ist besonders in Afrika ein großes Thema. Länder wie China, Indien und Saudi Arabien wissen, dass ihnen das Wasser knapp wird. Deswegen verlagern sie den Anbau von Baumwolle und Lebensmitteln nach Afrika. Wir sprechen hier von einer Fläche, die zweimal so groß ist wie Großbritannien.
ZEIT ONLINE: Kann man sagen, dass die Industriestaaten verschwenderisch mit Wasser umgehen?
Barlow: Ja. Wir müssen endlich einsehen, dass es kein unbegrenztes Angebot an Wasser auf unserem Planeten gibt. An vielen Orten geht den Menschen das Wasser aus. Wir nutzen es, um Pflanzen für die Lebensmittelproduktion anzubauen, in Entwicklungsländern, die nichts davon haben. Hier hungern die Menschen und haben Durst für unseren Wohlstand. Wir schicken Wasser in die großen Metropolen, wo es verschwendet wird und entziehen es den Landmassen systematisch. China hat Tausende kleine Städte und Dörfer verlegt, weil der Boden über Jahre hinweg austrocknete. Hier wirbeln nun starke Staubstürme. Und dennoch: Mit immer neuen Techniken versuchen wir noch tiefer in die Erde zu bohren, um Grundwasser abzuschöpfen. In Regionen wie etwa rund um das indische Mumbai leben mehr als 20 Millionen Menschen. Hier sinkt der Grundwasserspiegel dramatisch.
- Das blaue Gold
Jedes Jahr sterben mehr als zwei Millionen Menschen aus Mangel an sauberem Wasser oder weil sie verseuchtes Wasser getrunken haben. Denn während in den industrialisierten Staaten sauberes Wasser selbstverständlich ist, haben laut den Vereinten Nationen weltweit 884 Millionen Menschen keinen genügenden Zugang zu sicherem Trinkwasser. 37 Prozent der Betroffenen leben in Sub-Sahara-Afrika und gut ein Viertel in Südasien. Quelle: WHO / Unicef JMP for Water supply and sanitation
- Unzureichende Versorgung
Als unzureichende Wasserversorgung definieren die WHO und Unicef ungesicherte Brunnen und Quellen, Karren mit kleinen Tanks oder Fässern, Oberflächengewässer wie Flüsse, Dämme, Seen, Tümpel, Kanäle, Bäche oder Bewässerungskanäle sowie Wasser in Flaschen.
- Bessere Versorgung
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Als verbesserte Trinkwasserquelle gilt vor allem der gesicherte Zugang zu Leitungswasser. Weiter zählen öffentliche Wasserhähne oder (Tiefbrunnen-) Pumpen, Bohrlöcher, geschützte Brunnen sowie geschützte Quell- oder Regenwasseransammlungen dazu.
ZEIT ONLINE: Doch auch Länder wie Australien stecken bereits in einer Wasserkrise...
Barlow: Das Land ist nur ein weiteres Beispiel von vielen. Rund um das Murray-Darling-Becken, der größten fruchtbaren Region des Kontinents, wird Wasser verschwendet. Hier wird feuchtigkeitsintensiver Reis angebaut, Baumwolle und Wein werden angepflanzt. Das Becken zieht sich zurück. Ähnliche Wasserkrisen entwickeln sich im Nahen Osten, in mehr als 20 Ländern Afrikas, im Mittelmeerraum und an vielen weiteren Orten. Ein aktueller Bericht der Weltbank warnt zudem davor, dass in den nächsten 20 Jahren die weltweite Nachfrage nach Frischwasser das Angebot um 40 Prozent überschreiten wird. Eine unglaubliche Zahl.
ZEIT ONLINE: In vielen Ländern, vor allem aber in den USA, kontrollieren Konzerne den Wassermarkt. In Texas und in Kalifornien ist die Wasserwirtschaft bereits in privater Hand. Welche Rolle spielen die Unternehmen innerhalb der Wasserkrise?
Barlow: Sie waren die treibenden Kräfte, warum das Menschenrecht auf Wasser so lange nicht durchsetzbar gewesen ist. Die Krux der Debatte ist die Frage: Wer entscheidet, wer Wasser bekommt und wer nicht? Es gibt keine Alternative zu Wasser, wir brauchen es zum Leben. Deswegen setze ich mich dafür ein, dass sich eine gemeinnützige Stiftung um die Verteilung kümmert. Das sehen Unternehmen natürlich anders. Die fordern man solle Wasser wie Strom, Öl oder Gas zur Handelsware machen. Ich sage Wasser ist ein öffentliches Gut, dass nicht über ein profitorientiertes privatwirtschaftliches System verteilt werden darf. Es darf nicht denjenigen verweigert werden, die es sich nicht leisten können.
ZEIT ONLINE: Warum ist das öffentliche Bewusstsein für die globale Wasserknappheit praktisch nicht vorhanden?
Barlow: Wir kämpfen seit mehr als einem Jahrzehnt, aber vergangene Woche war es das erste Mal, dass die Generalversammlung der UN eine Debatte zum Thema Wasser hielt. Angesichts dieses historischen Ereignisses und der verabschiedeten Resolution ist es eine Schande, dass die Medien fast komplett geschwiegen haben. In den USA war nichts darüber zu lesen. Noch müssen sich die Menschen in den Industriestaaten keine Gedanken darüber machen, ob sie genug Wasser zum Trinken, Kochen oder Waschen haben. Doch am Ende wird es keinen Ort auf der Welt geben, der sich der Wasserkrise entziehen kann.
- Sanitärversorgung
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Weltweit haben mehr als 2,5 Milliarden keinen Zugang zu sanitärer Grundversorgung. Allein in Sub-Sahara-Afrika müssen mehr als 460 Millionen Menschen ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen leben.
Die bisherige Abwasserpolitik kostet das Land nach Angaben des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen jährlich zirka 28 Milliarden US-Dollar.
Die sanitäre Versorgung ist nach WHO und Unicef in vier Stufen gegliedert: Von open defecation, über unimproved facilities und shared facilities bis hin zu improved.
- Unzureichende Versorgung
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Unter die unzureichende Versorgung fallen laut WHO und Unicef open defecation, unimproved facilities und shared facilities.
Open defecation: Menschen müssen ihre Notdurft auf Feldern, in Wäldern, Büschen, offenen Wasserstellen, an Stränden oder anderen offenen Flächen verrichten.
Unimproved facilities: Es ist nicht sichergestellt, dass Menschen nicht mit ihren Exkrementen in Kontakt kommen können. Das gilt für Plumpsklos, hängende Latrinen und Eimer-Latrinen.
Shared facilities: Sanitäre Anlagen, die zwar akzeptabel sind, jedoch von mehreren Haushalten genutzt werden.
- Bessere Versorgung
Allein jene sanitären Anlagen, die nicht gemeinschaftlich genutzt werden oder öffentlich sind, fallen unter die Kategorie improved. Hier ist die nötige Hygiene sichergestellt. Folgende Anlagen zählen dazu: Jene, die mit Kanalisationssystemen oder Klärbehältern verbunden sind sowie Plumpsklos mit Aufbau und kompostierende Toiletten
Erst wenn Millionen Menschen auf der Suche nach Wasser flüchten, werden viele mitbekommen, dass etwas schief gelaufen ist. Wir werden vermehrt Konflikte und Unruhen sehen. Es gibt jetzt schon ernste Spaltungen zwischen China, Indien und Pakistan. Und es schwinden die Wassermengen im Himalaya und in der Tibetischen Hochebene. Staudämme werden gebaut, Millionen von Menschen werden zwangsumgesiedelt. Was werden wir dagegen tun?
ZEIT ONLINE: Was können wir tun?
Barlow: Es gibt viele Dinge, die einzelne tun können, aber das ist nicht genug. Der individuelle Wasserverbrauch macht nur etwa zehn Prozent des Gesamtverbrauchs an Wasser aus. Wir müssen unsere Nahrungsmittelproduktion anders regeln, es braucht eine Politik, die Niederschlagsgebiete und Grundwasserquellen schützt und erhält sowie Umweltsünder härter bestraft. Und wir müssen unsere Auffassungen von freiem Handel, der Globalisierung und unbegrenztem Wachstum überdenken. Das sind momentan Richtungen, die unsere Regierungen eingeschlagen haben. Wir brauchen nachhaltige und lokale Industrien, die unsere Nahrung und Güter produzieren.
ZEIT ONLINE: Blicken Sie überhaupt noch optimistisch in die Zukunft?
Barlow: Sagen wir, ich bin vorsichtig optimistisch. Hoffnung ist für mich ein moralisches Gebot. Doch dazu muss man zunächst realistisch sein. Ich reise sehr viel und spreche mit den unterschiedlichsten Menschen. Zu oft höre ich grauenhafte Geschichten. Zum Beispiel von Kindern, die getötet wurden, weil sie sich für ein wenig Trinkwasser in eine Schlange stellten. Aber ich liebe meine Arbeit und gebe nicht auf. Hier in Vermont helfe ich gerade bei einem Gesetzesentwurf, der verhindern soll, dass Wasser zum Privateigentum wird.
Das Gespräch führte Sven Stockrahm
- Datum 03.08.2010 - 17:19 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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es geht auch beim wasser um effiziente nützung und technologien, mit denen man trinkwasser aus meerwasser gewinnt. es gibt sogar die fortgeschrittene forschung, um wasser aus der luft zu gewinnen.
und raten sie mal, welches winzige land der welt in beiden bereichen weltweit führend ist.
eine ganze menge staaten mit wasserprobleme könnten davon profitieren, vom israelischen know-how zu lernen.
gibt es ein riesiges Wasserproblem im Gaza Streifen und der Westbank, da Israel und Syrien fast alles Wasser aus dem Jordan gepumpt haben, bis es da endlich ankommt. Es waere daher nett, wenn Sie Ihre "Nachbarn und Mitbewohner" auch ein wenig an dieser Hochtechnologie teilhaben lassen koennten.
gibt es ein riesiges Wasserproblem im Gaza Streifen und der Westbank, da Israel und Syrien fast alles Wasser aus dem Jordan gepumpt haben, bis es da endlich ankommt. Es waere daher nett, wenn Sie Ihre "Nachbarn und Mitbewohner" auch ein wenig an dieser Hochtechnologie teilhaben lassen koennten.
Das ist wieder mal ein gutes Beispiel fuer die absolute Unfaehigkeit und Ineffektivitaet der UN. Ein Menschenrecht auf Wasser? Tolle Sache, aber "natuerlich" ist es nicht verbindlich, sonder rein symbolisch, und "natuerlich" kann es nicht eingeklagt werden.
Sorry, aber ein nicht einklagbares symbolisches "Recht" ist KEIN Recht und nuetzt niemandem etwas. Mit Symbolik werden wir der grossen Probleme unseres Planeten leider nicht beikommen; mit Symbolik troesten wir uns nur bis zum naechsten Tag, um es dann mit neuer Symbolik nochmal zu versuchen.
Trotzdem eine gute Idee, findet Frau Barlow. Doch dann widerspricht sich die Frau selbst. Einerseits das sog. "Menschenrecht auf Wasser" loben, andererseits Aussagen wie diese:
"Wir müssen endlich einsehen, dass es kein unbegrenztes Angebot an Wasser auf unserem Planeten gibt."
Nun, wenn die Bevoelkerung immer weiter waechst, das Angebot an Wasser aber nicht (und vor allem nicht dort wo die Bevoelkerung am staerksten waechst), dann stehen wir vor einem fundamentalen Problem, das nicht deswegen verschwindet, weil sich jemand in der UN ein symbolisches Recht auf Wasser ersonnen hat.
Irgendwann muss die Menschheit anfangen, ihre Probleme zu loesen. Mit Pseudo-Menschenrechten, Symbolik, Menschenketten, UN-Kumbaya und desgleichen es allerdings nicht zu machen sein.
Auf dem blauen Planeten gibt es genug Wasser, das meiste ist nur leider sehr salzhaltig. Haetten wir Energiequellen im Ueberfluss, haetten wir auch keinen Wassermangel, denn Salzwasser kann man ja unter Energieaufwand umwandeln. Heute ist das noch nicht profitabel, aber wenn es in Zukunft zu einer starken Verknappung unserer Vorraete kommt, wird diese Variante auch an Attraktivitaet gewinnen.
Wird es in 20 Jahren einzelne reiche Nationen geben, die ihr Trinkwasser aus dem Meer gewinnen?
Eine der wenigen Energiequellen mit Aussicht auf sehr hohe Energieausbeuten ist die Fusionsenergie. Es mag noch einige Jahrzehnte dauern, bis diese im groszen Maszstab eingesetzt werden kann, wenn ueberhaupt. Wie beim Klimawandel kann man die Wasserkrise also als eine Uebergangsphase betrachten. Wie schnell werden wir es schaffen, Techniken zu entwickeln, die verdrecktes Wasser ausreichend recyclen und Meerwasser effizient zu Sueszwasser umwandeln koennen?
Es womoeglich wahrscheinlicher, dass Kapital in die Entwicklung dieser Technik gesteckt, als dass vor menschenrechtsverachtenden Mitteln zurueckgeschreckt wird.
ob es am Ende nicht leichter ist, Urin wieder in Trinkwasser umzuwandeln als Meerwasser zu entsalzen. Fuer die Waesche, die Toilette und die Bewaesserung von Aeckern brauchen wir ja kein Trinkwasser - fuer letzteres wuerde es schon reichen, Pflanzen mit grossem Wasserbedarf dort anzupflanzen, wo es auch tatsaechlich oft regnet- oder nicht?
ob es am Ende nicht leichter ist, Urin wieder in Trinkwasser umzuwandeln als Meerwasser zu entsalzen. Fuer die Waesche, die Toilette und die Bewaesserung von Aeckern brauchen wir ja kein Trinkwasser - fuer letzteres wuerde es schon reichen, Pflanzen mit grossem Wasserbedarf dort anzupflanzen, wo es auch tatsaechlich oft regnet- oder nicht?
Das einzige, was teuer(!) werden könnte, wäre die Reinigung, doch selbst das ist hauptsächlich eine Frage der entsprechenden Forschung. Dass die Menschheit ein natürliches Problem des Wassermangels erleben wird, ist völlig absurd.
Aber was soll man auch schon von einer Aktivistin halten, die mal wieder die Misshandlung der Frau erwähnt, aber natürlich nicht die Abermillionen an misshandelten Männern. An so etwas erkennt man leicht die festgefahrenen Aktivisten, denn wer in einem Punkt auf einer einseitigen Perspektive beharrt, wird das auch in anderen. Das ist ein Charakterzug.
Wenn das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit Menschenrechte sind, ist es das Recht auf sauberes bzw. genießbares Trink- und verwendbares Waschwasser eigentlich AUTOMATISCH.
Und es müsste auch einklagbar sein und nicht nur auf geduldigem Papier stehen. Mithin ist diese Regelung nur ein allererster Schritt.
Natürlich kann es aus technischen oder sonstigen Gründen unmöglich sein, sauberes Trinkwasser allen Menschen verfügbar zu machen, aber zumindest sollten rein "menschliche" Ursachen für kein oder nur verseuchtes Trinkwasser ausgeschlossen sein, etwa Profitinteressen von Personen oder Firmen, die am "blauen Gold" verdienen wollen. Es muss als kriminell gebrandmarkt werden, einem durstenden sauberes Trinkwasser zu verweigern.
Eine mir bekannte kleine Firma hat eine Trinkwasser Barge entwickelt, die ohne Kraftstoff, elektrischem Strom etc. auskommt. Sie liegt einfach vor der Kueste und produziert Trinkwasser, voellig autark. Nur, kein Mensch interessiert sich dafuer..
"Eine mir bekannte kleine Firma hat eine Trinkwasser Barge entwickelt, die ohne Kraftstoff, elektrischem Strom etc. auskommt. Sie liegt einfach vor der Kueste und produziert Trinkwasser, voellig autark. Nur, kein Mensch interessiert sich dafuer"
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Wie wäre es denn, wenn Sie diese kleine Firma benennen würden ? Vielleicht ein LINK !
... ja auf den Link wäre ich auch mal gespannt. Momentan klingt es noch so wie die Wasserentkalkung per Magnetkraft :-)
"Eine mir bekannte kleine Firma hat eine Trinkwasser Barge entwickelt, die ohne Kraftstoff, elektrischem Strom etc. auskommt. Sie liegt einfach vor der Kueste und produziert Trinkwasser, voellig autark. Nur, kein Mensch interessiert sich dafuer"
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Wie wäre es denn, wenn Sie diese kleine Firma benennen würden ? Vielleicht ein LINK !
... ja auf den Link wäre ich auch mal gespannt. Momentan klingt es noch so wie die Wasserentkalkung per Magnetkraft :-)
Wasser befindet sich in einem ewigen Kreislauf, der rein theoretisch die Vorräte unendlich werden lässt. Regenwasser kommt mehr oder weniger gereinigt vom Himmel. Das ist einer der Grundsätze, welche die Dame nicht begriffen hat und deshalb redet sie im globalen Zusammenhang von "Wasserverschwendung", die höchstens lokal ein Problem sein kann. Aufgrund dieser Irrtümer entsteht am Ende leider ein Bild, welches das Problem dann doch nicht als besonders dramatisch erscheinen lässt.
Wassermangel ist kein Problem der natürlichen Knappheit, sondern fehlender Planung und Investitionen. Und ausserdem auch dem politisch bedingten Vorenthalt und der absichtlichen Verknappung zugunsten einiger. Darin, werter mehrdad1, sind die Israelis übrigens auch Pionier und Weltspitze.
Staudämme verteufelt die Dame z.B., ebenso wie Zwangsumsiedlungen, aber es kommt doch darauf an, wozu sie nützen. Weshalb sollten Menschen nicht umgesiedelt werden, wenn sie in Gebieten siedeln, wo die Wasserversorgung nur schwer gesichert werden kann?
Frau Barlow im ersten Satz: "...ich komme gerade von einer Bootstour über den Champlainsee im kanadischen Vermont". Nun liegt Vermont aber in den USA. Ich bin verwirrt. Kümmert sich Frau Barlow nun um Gesetzesentwürfe in den USA oder Kanada? Wo liegt der Fehler?
...Maude Barlow setzt sich für Gesetzentwürfe in den USA ein. Der Champlainsee befindet sich im US-Bundesstaat Vermont. Im Norden reicht der See bis nach Kanada. Der Fehler wurde korrigiert.
Grüße
...Maude Barlow setzt sich für Gesetzentwürfe in den USA ein. Der Champlainsee befindet sich im US-Bundesstaat Vermont. Im Norden reicht der See bis nach Kanada. Der Fehler wurde korrigiert.
Grüße
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