Golf von Mexiko Forscher belegen die gewaltige Größe der Ölwolke
Die Ergebnisse einer Expedition beweisen: In den Tiefen des Golfs von Mexiko treibt massenhaft Öl. Bislang haben Bakterien nur wenig davon zersetzt. Von Roland Knauer
© Mark Ralston/AFP/Getty Images

Der sichtbare Ölteppich wird kleiner. Doch unter Wasser treibt eine riesige Wolke
Die Luftbilder zeigten es eindeutig: Die großen Lachen, die nach dem Ölunfall im Golf von Mexiko schwammen, wurden rasch kleiner. Doch wie es in den tiefen Wasserschichten aussieht, darüber gab es nur vage Vermutungen. Jetzt präsentiert ein Team von Meeresforschern die Ergebnisse einer Expedition, bei der sie im Juni die Umgebung der Unglücksstelle erkundeten. Wie sie in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Science berichten, schwebt in der Tiefe eine große Wolke aus Öl, mindestens 35 Kilometer lang, an einigen Stellen zwei Kilometer breit und 200 Meter hoch.
Vor allem ein Detail stimmt Richard Camilli und seine Kollegen vom Woods-Hole-Meeresforschungsinstitut nachdenklich: Sie finden dort unten in ein Kilometer Tiefe praktisch keine Hinweise dafür, dass Mikroorganismen die Ölwolke nennenswert abbauen . Zumindest in den Tiefen des Golfs von Mexiko dürfte die orange-braune Brühe noch etliche Monate lang das Ökosystem beeinflussen.
Die Forscher hatten bereits Ende Mai – einen Monat nach der Explosion der Ölbohrinsel – von der US-Küstenwache die Erlaubnis bekommen, wenige hundert Meter neben der Unglücksstelle das Wasser in der Tiefe genau zu untersuchen. In der Zeit vom 19. bis 28. Juni kamen dann ein ferngesteuertes Roboter-U-Boot sowie an einem langen Kabel hängende Messinstrumente zum Einsatz. Beide Systeme waren mit einem Massenspektrometer ausgerüstet, mit dem sich die Konzentration verschiedener chemischer Substanzen erfassen lässt.
- Natur in Gefahr
-
Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.
Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.
Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.
- Meerestiere
-
Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.
Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.
Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.
Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.
- Vögel
-
Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.
Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.
Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.
- Pflanzen
-
Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.
Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.
Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.
- Fischerei
-
Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.
Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.
In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.
Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.
Rohöl enthält normalerweise ein Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe, ungefähr ein Prozent besteht aus bestimmten aromatischen Verbindungen wie Benzol und Toluol, die sich relativ einfach bestimmen lassen. Genau diese "BTEX-Fraktion" untersuchten die Wissenschaftler daher genauer. Bekannt war, dass Unterwasserströmungen die Wolke jeden Tag rund 6,7 Kilometer weiter tragen. Anhand verschiedener Messungen der BTEX-Konzentration an einer Stelle berechneten die Forscher, dass die havarierte Bohrung Tag für Tag 6400 Liter BTEX in die Wolke brachte. Da aus dem Bohrloch jeden Tag aber zwischen 8,4 und 9,9 Millionen Liter Öl austraten, die ein Prozent BTEX enthielten, landeten nur sechs bis sieben Prozent dieser Substanzen in der Wolke, schreiben Camillis und sein Team. Wo der große Rest bleibt, wissen sie nicht.
Neben BTEX wurde auch der Gehalt von Methan bestimmt, das ebenfalls in Erdöl reichlich vorkommt. 35 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt gab es noch etwa rund halb so viel Methan wie in 5,8 Kilometer Entfernung. Daraus schließen die Forscher, dass die Wolke sich in 1200 Metern Tiefe noch viel weiter ausgedehnt hatte, als es die Messungen zeigten. Die mussten nämlich in 35 Kilometern Entfernung abgebrochen werden, weil der Hurrikan Alex aufzog.
Weitere Daten zeigen: Auch in dieser verhältnismäßig großen Entfernung hatte der Sauerstoffgehalt in der betroffenen Wasserschicht kaum abgenommen. Das bedeutet den Wissenschaftlern zufolge, dass das Öl kaum von spezialisierten Mikroorganismen abgebaut wurde. Denn die Einzeller verbrauchen Sauerstoff. Je mehr es sind, umso schneller sinkt der Gasgehalt. An der Unglücksstelle ist der Effekt aber nicht eingetreten. Offenbar wird das Öl im wenige Grad kalten Wasser nur sehr langsam zersetzt. "Es könnte viele Monate dauern, bis die Mikroorganismen die Ölwolke signifikant abbauen", schreiben die Forscher.
Für die Organismen der Tiefsee sind das schlechte Nachrichten. Vor allem die BTEX-Fraktion ist sehr giftig und kann auch Krebs auslösen. Ohnehin ist über die Auswirkungen von Ölwolken in größeren Wassertiefen praktisch nichts bekannt. Tiefseeforscher dürfte die Deepwater-Horizon -Katastrophe also noch lange Zeit beschäftigen.
- Datum 20.08.2010 - 06:11 Uhr
- Quelle Tagesspiegel
- Kommentare 18
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








auch wenn sich jeder gewünscht hätte, das Öl wäre von der Natur einfach so absorbiert und beseitigt worden.
Aber nun ist es wieder da.
Allerdings lässt der gesamte Vorgang die Frage aufkommen, welche Beschönigungen und Verniedlichungen uns noch vorgesetzt wurden und werden? Was ist wirklich los im Golf von Mexiko?
Die Daten sind vom Juni und der Ort der Untersuchungen wurden quasi von der Küstenwache vorgegeben. Wann dürfen unabhängige Wisschenschaftler uneingeschränkt im Golf forschen?
Als damals Tschernobyl in die Luft flog, da forderte der Westen - zu Recht! - Aufklärung und umfassende Information.
Gilt das nur für andere?
Ein zweites Fanal ist, dass offensichtlich die Umwelt nicht ohne weiteres in der Lage ist, alle unsere Angriffe zu kompensieren. Wir können nicht Katastrophen verursachen und dann auf die Selbstheilungskräfte der Umwelt vertrauen.
Es geht nicht um Angstmache oder Panik. Aber was ist mit der Bohrung los? Die Entlastungsbohrung ruht bis September. Nachdem es nur noch Routine sein sollte, kein Problem... Dann wollte BP locker auf das Verschließen verzichten, die Bohrung sei ja schon dicht...
Wenn es positive Nachrichten gibt, werden wir sehr "umfassend" informiert.
Jetzt ist Schweigen im Wald!
Finanzenkrise, Nahrungskrise, Klimaveränderung, Atomkraft-Geschachere, Umweltkatastrophen - wir befinden uns auf einem gefährlichen Weg!
"Jetzt ist sie wieder da"
Sorry, aber die Untersuchung ist vom Juni.
"Jetzt ist sie wieder da"
Sorry, aber die Untersuchung ist vom Juni.
Herrn Brabeck von der Firma Nestlé im Zusammenhang mit der Kommerzialisierung von Wasser:
Brabeck: Zu den Tiefseebohrungen gibt es keine Alternative, sonst können wir den Ölbedarf nicht decken. Die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen muss aber besser überwacht werden.
ZEIT: Und die Umweltgefahren blenden Sie aus?
Brabeck: Da wird vieles missverstanden. Ein Großteil des Ölteppichs im Golf von Mexiko ist jetzt schon verschwunden.
ZEIT: Weil BP das Öl mit Chemikalien unter Wasser gedrückt hat.
Brabeck: Nein, weil das Wasser im Golf so warm ist, dass die leichten Bestandteile des Erdöls verdunstet und die schweren auf den Meeresboden gesunken sind..........
Mit Öl wird die Natur noch fertig werden. Mit Atombomben dann aber nicht mehr.
Benzen, Toluen, Ethylbenzen, Xylen werden üblicherweise mit BTEX abgekürzt, nicht BETX.
Benzen, Toluen et cetera existieren nur in den Köpfen der unkritischen Leser der Angewandten Chemie bzw. der Nichtchemiker, die es natürlich nicht besser wissen können. In Wahrheit heißen sie Benzol, Toluol und so weiter. Und das ist in summa eine ganz lustige Geschichte:
deutsche Chemiker brachten vor langer, langer Zeit den Begriff "Benzin" für Benzol nach Großbritannien, der dort phonetisch richtig "Benzene" geschrieben wurde. Das "Benzene" wiederum wurde Generationen später von etwas zu ehrfürchtigen deutschen Chemikern als "Benzen" regermanisiert. Spaßigerweise waren insbesondere DDR-Chemiker hierbei besonders fleißig, die unter Anderem mit dem legendären "Organikum" für weite Verbreitung auch in Westdeutschland sorgten.
Der Unfug wurde zu allem Überfluß auch noch damit begründet, daß "Benzen" schließlich Doppelbindungen enthalte, für die es konventionsgemäß die Endung "-en" gebe. Das aber ist nun kompletter Blödsinn, weil das über den gesamten Ring delokalisierte pi-Elektronensystem des Benzols keinerlei Eigenschaften einer Doppelbindung besitzt.
Aber Benzol, Toluol und die weitere Verwandtschaft haben natürlich auch nichts im Meer verloren.
Benzen, Toluen et cetera existieren nur in den Köpfen der unkritischen Leser der Angewandten Chemie bzw. der Nichtchemiker, die es natürlich nicht besser wissen können. In Wahrheit heißen sie Benzol, Toluol und so weiter. Und das ist in summa eine ganz lustige Geschichte:
deutsche Chemiker brachten vor langer, langer Zeit den Begriff "Benzin" für Benzol nach Großbritannien, der dort phonetisch richtig "Benzene" geschrieben wurde. Das "Benzene" wiederum wurde Generationen später von etwas zu ehrfürchtigen deutschen Chemikern als "Benzen" regermanisiert. Spaßigerweise waren insbesondere DDR-Chemiker hierbei besonders fleißig, die unter Anderem mit dem legendären "Organikum" für weite Verbreitung auch in Westdeutschland sorgten.
Der Unfug wurde zu allem Überfluß auch noch damit begründet, daß "Benzen" schließlich Doppelbindungen enthalte, für die es konventionsgemäß die Endung "-en" gebe. Das aber ist nun kompletter Blödsinn, weil das über den gesamten Ring delokalisierte pi-Elektronensystem des Benzols keinerlei Eigenschaften einer Doppelbindung besitzt.
Aber Benzol, Toluol und die weitere Verwandtschaft haben natürlich auch nichts im Meer verloren.
Wenn BP Stellung zum Grad der Verschmutzung nimmt, wird sofort davon ausgegangen, dass dort verschleiert, geschönt und untertrieben wird. Das ist verständlich aber wie sieht es bei dem Forscherteam aus, wer bezahlt das, welchen Interessen werden mit den Ergebnissen verfolgt - niemand zweifelt hier an diesen Ergebnissen, was ich auch nicht gerade für klug halte. Ich vermute mal stark, dass beide Seiten zum über/untertreiben neigen, um ihre Interessen besser durchzukriegen, die Wahrheit wird wohl wie so oft irgendwo in der Mitte liegen.
Vielleicht nähert man sich aus der Distanz mit dem Verstand, und ein paar Grundkenntnissen der Physik, dann werden die Angaben der Forscher glaubwürdig, und die von BP unglaubwürdig.
Selbstverständlich bleibt immer ein Rest von Unwissenheit aufgrund der Unmöglichkeit der Eigenüberprüfung in solchen Fällen.
Ich denke dass es nicht immmer um Glauben oder Wissen geht. Es ist eher eine Art Katastrophen-Sehnsucht solange man nicht selbst beteiligt ist. Gutes Beispiel ist der Unfall auf der Autobahn. Auf der Gegenfahrbahn entsteht sofort ein Stau weil jeder genau sehen will was passiert ist. Immer möglichst ganz nah am Geschehen. Auf der anderen Seite wird sehr schnell verdrängt wenn es persönlich zu nahe kommt.
Wenn es dann langsam "langweilig" wird braucht nur ein "Experte" zu melden, dass es vorbei ist und soweit alles in Ordnung, und schon sind wir bereit das zu glauben und gehen davon aus, dass das sowieso alles viel zu sehr aufgebauscht wurde.
Vielleicht nähert man sich aus der Distanz mit dem Verstand, und ein paar Grundkenntnissen der Physik, dann werden die Angaben der Forscher glaubwürdig, und die von BP unglaubwürdig.
Selbstverständlich bleibt immer ein Rest von Unwissenheit aufgrund der Unmöglichkeit der Eigenüberprüfung in solchen Fällen.
Ich denke dass es nicht immmer um Glauben oder Wissen geht. Es ist eher eine Art Katastrophen-Sehnsucht solange man nicht selbst beteiligt ist. Gutes Beispiel ist der Unfall auf der Autobahn. Auf der Gegenfahrbahn entsteht sofort ein Stau weil jeder genau sehen will was passiert ist. Immer möglichst ganz nah am Geschehen. Auf der anderen Seite wird sehr schnell verdrängt wenn es persönlich zu nahe kommt.
Wenn es dann langsam "langweilig" wird braucht nur ein "Experte" zu melden, dass es vorbei ist und soweit alles in Ordnung, und schon sind wir bereit das zu glauben und gehen davon aus, dass das sowieso alles viel zu sehr aufgebauscht wurde.
Es ist ein Paradoxon Entstanden, was in der Natur nicht vorgesehen war,wen wir Glück haben passiert nichts wen wir Pech haben, wird es Katastrophale Stürme geben...
"Die Ergebnisse einer Expedition beweisen: In den Tiefen des Golfs von Mexiko treibt massenhaft Öl. Bislang haben Bakterien nur wenig davon zersetzt. Von Roland Knauer"
Dazu folgendes auch passend zu Beitrag 7:
Es wurde (Vergangenheit) also wenig jetzt (gegenwärtig) treibendes Öl zersetzt.
Ich formuliere um:
Es lebten gestern 10 Ameisen, 5 sind in der Nacht gestorben, heute leben wieder dieselben 10 Ameisen.
Fazit: Man sollte nicht alles glauben, was in der Zeitung steht.
"Die Ergebnisse einer Expedition beweisen: In den Tiefen des Golfs von Mexiko treibt massenhaft Öl. Bislang haben Bakterien nur wenig davon zersetzt. Von Roland Knauer"
Dazu folgendes auch passend zu Beitrag 7:
Es wurde (Vergangenheit) also wenig jetzt (gegenwärtig) treibendes Öl zersetzt.
Ich formuliere um:
Es lebten gestern 10 Ameisen, 5 sind in der Nacht gestorben, heute leben wieder dieselben 10 Ameisen.
Fazit: Man sollte nicht alles glauben, was in der Zeitung steht.
Vielleicht nähert man sich aus der Distanz mit dem Verstand, und ein paar Grundkenntnissen der Physik, dann werden die Angaben der Forscher glaubwürdig, und die von BP unglaubwürdig.
Selbstverständlich bleibt immer ein Rest von Unwissenheit aufgrund der Unmöglichkeit der Eigenüberprüfung in solchen Fällen.
Die Daten der Wissenschaftler müsen sich überprüfen lassen, oder zumindest sind entsprechende Kontrollen gemacht worden. Sonst liesse sich die Sache nicht veröffentlichen.
an SALVATION777: Bisher musste sich immer der Konzern revidieren. Das spricht nun mal nicht für Glaubwürdigkeit.
Zum Thema:
Die chemischen Mittel die von BP eingesetzt wurden, sorgen nicht nur für eine Dispersion des Öls, es zersetzt auch Membranen, die Hüllen von Bakterien. Es dürfte klar sein, dass derart getötete Organismen nichts mehr zum Ölabbau beitragen können.
Die Daten der Wissenschaftler müsen sich überprüfen lassen, oder zumindest sind entsprechende Kontrollen gemacht worden. Sonst liesse sich die Sache nicht veröffentlichen.
an SALVATION777: Bisher musste sich immer der Konzern revidieren. Das spricht nun mal nicht für Glaubwürdigkeit.
Zum Thema:
Die chemischen Mittel die von BP eingesetzt wurden, sorgen nicht nur für eine Dispersion des Öls, es zersetzt auch Membranen, die Hüllen von Bakterien. Es dürfte klar sein, dass derart getötete Organismen nichts mehr zum Ölabbau beitragen können.
"Die Ergebnisse einer Expedition beweisen: In den Tiefen des Golfs von Mexiko treibt massenhaft Öl. Bislang haben Bakterien nur wenig davon zersetzt. Von Roland Knauer"
Dazu folgendes auch passend zu Beitrag 7:
Es wurde (Vergangenheit) also wenig jetzt (gegenwärtig) treibendes Öl zersetzt.
Ich formuliere um:
Es lebten gestern 10 Ameisen, 5 sind in der Nacht gestorben, heute leben wieder dieselben 10 Ameisen.
Fazit: Man sollte nicht alles glauben, was in der Zeitung steht.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren