TEEB-Report Naturzerstörung kostet die Menschheit ein Vermögen

Wenn die Umweltzerstörung nicht gebremst wird, könnte die Menschheit jährlich mehrere Billionen Dollar verlieren. Besonders hart trifft es die Entwicklungsländer.

Die Zerstörung der Natur kommt die Menschheit teuer zu stehen. Das geht aus dem TEEB-Report hervor, der auf der UN-Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya veröffentlicht wurde. TEEB steht für Ökonomie der Ökosysteme und Biodiversität (The Economics of Ecosystems and Biodiversity). Die Studie gibt Ökosystemen einen konkreten Wert und fordert Staaten auf, diesen auch bei volkswirtschaftlichen Rechnungen einzubeziehen.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass allein die Insekten jährlich 153 Milliarden US-Dollar (110 Milliarden Euro) an Bestäubungsleistungen erbringen. Die Korallenriffe erwirtschaften pro Jahr 172 Milliarden Dollar an Einkommen, Nahrung und weiteren Gewinnen.

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Der Naturverlust wird laut TEEB insbesondere die Entwicklungsländer treffen. Durch Nichtstun entstehe nicht nur ein Wertverlust von Billionen von Dollar für die heutige und künftige Gesellschaft, es führe auch zur weiteren Verarmung der Armen, sagte Pavan Sukhdev, der die vom UN-Umweltprogramm unterstützte Studie leitete. "Die Zeit, die Artenvielfalt zu ignorieren und bei Wohlstandsvermehrung und Entwicklung auf konventionellem Denken zu beharren, ist vorbei."

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig war maßgeblich an der Studie beteiligt. Mexiko habe ein System, bei dem Leistungen eines Ökosystems bereits angerechnet werden, schreibt das UFZ. Zugleich habe sich die Abholzungsrate dort innerhalb von sieben Jahren halbiert.

Zu den Forderungen der TEEB-Autoren zählt auch, Umweltschäden finanziell zu berechnen und sie zu veröffentlichen. Zudem sollten Verursacher dafür haften.

Auf der Konferenz in Nagoya wurde zudem ein Report zur Finanzierung der Artenvielfalt (Little Biodiversity Finance Book) präsentiert. So sollten etwa Konzerne, die im Regenwald nach Arzneien suchen, Geld an das Land geben. Costa Rica habe auf diese Weise beispielsweise 4,2 Millionen Dollar pro Jahr von unterschiedlichen Institutionen und Firmen erhalten. Die Geldgeber bekommen die Exklusivrechte, in einem bestimmten Gebiet zu forschen. Costa Rica habe zehn Prozent dieser Einnahmen in den Artenschutz gesteckt.

Auch Deutschland präsentierte in Nagoya verschiedene Beispiele für die Leistung der Ökosysteme. "So ist etwa der Nutzen naturverträglicher Hochwasserschutzmaßnahmen an der Elbe, wie die Rückverlegung von Deichen und die Schaffung natürlicher Retentionsflächen, dreimal höher als deren Kosten", teilte das Bundesumweltministerium mit.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht gute Chancen auf eine Einigung zum Biopiraterie-Protokoll bei der Artenschutzkonferenz. Dabei geht es um die gerechte Aufteilung der Gewinne aus biologischen Wirkstoffen, etwa für medizinische oder kosmetische Produkte. Dennoch sei weiter unklar, wann das Protokoll in Kraft treten soll. Die von den Entwicklungsländern geforderte rückwirkende Auslegung lehnte er ab: "Dann wird es keine Einigung geben", sagte Röttgen.

Die Lage im internationalen Naturschutz hält der Umweltminister dennoch für dramatisch. Die Weltgemeinschaft hätte ihr Ziel, bis zum Jahr 2010 den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen, nicht erreicht. Wie bei den Klimaverhandlungen von Kyoto 1997, müssten jetzt auch bei den Artenschutzverhandlungen dringend konkrete Maßnahmen folgen.

Deutschland wolle auch zukünftig Geld für den internationalen Artenschutz zur Verfügung stellen und stehe zu seinen Ankündigungen. "Wir brauchen eine glaubwürdige und nachvollziehbare Finanzierung", sagte Röttgen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte 2008 auf der Artenschutzkonferenz in Bonn bis zum Jahr 2012 zusätzlich insgesamt 500 Millionen Euro und ab 2013 jährlich 500 Millionen Euro für den internationalen Schutz der Artenvielfalt versprochen.

Umweltminister Röttgen will in der nächsten Woche von Montag bis Mittwoch zur Konferenz nach Japan reisen.

 
Leser-Kommentare
  1. Das klingt wie eine Verhöhnung der Natur, diese in Geld aufzuwiegen.
    Man möchte die Natur retten mit noch mehr Geld, das bedeutet noc hmehr Wirtschaft, noch mehr Konsum, noch mehr Einstampfen aller Arten die nicht ins Bild passen. Wir rauben den Planten mit der Marktwirtschaft von oben bis unten aus, aber gerade diese soll mit GELD etwas "retten" oder ändern? Das ist DEMÜTIGUNG aller Lebewesen einschl. der Menschen auf höchstem Niveau was hier präsentiert wird.

    Und dann solche Sätze: "Die Zerstörung der Natur kommt die Menschheit teuer zu stehen. Das geht aus dem TEEB-Report hervor,"

    Das geht aus einem Bericht hervor? Das geht aus jedem Kopf hervor der nur ein bischn weiter gucken kann als es ihm die Fassade vorm Balkon erlaubt.

    Zitat: "Dabei geht es um die gerechte Aufteilung der Gewinne aus biologischen Wirkstoffen"

    ...mir bleibt glatt die Spucke weg!

    Mit Verlaub aber dieser "Report" und damit auch dieser Artikel ist ein schlechter Witz, wo auch dem letzten das Lachen vergehen sollte.

  2. Geld zerstört erst die Natur und jetzt bemisst man diese auch noch danach.

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    • joG
    • 21.10.2010 um 14:57 Uhr

    ...die auch nicht zerstören. Das tun die Menschen. Sie sind lediglich effizienter und bewegen daher mehr, wenn sie die Handels-Technologie Geld einsetzen. Wie jede Technologie kann man auch Geld unglücklich verwenden und daraus einen Schaden haben. Nur, das Geld dafür verantwortlich zu machen ist, als ob man den Hammer ins Gefängnis tut, weil der Hammermörder ihn verwendete. Das würde der weise Mann nicht tun.

    • joG
    • 21.10.2010 um 14:57 Uhr

    ...die auch nicht zerstören. Das tun die Menschen. Sie sind lediglich effizienter und bewegen daher mehr, wenn sie die Handels-Technologie Geld einsetzen. Wie jede Technologie kann man auch Geld unglücklich verwenden und daraus einen Schaden haben. Nur, das Geld dafür verantwortlich zu machen ist, als ob man den Hammer ins Gefängnis tut, weil der Hammermörder ihn verwendete. Das würde der weise Mann nicht tun.

  3. Falsch ! Die Naturzerstörung kostet den Menschen am Ende Ihr Leben und das man dieß nun auch noch mit Geld bemisst, grenzt an totale Verblödung. Da sieht man mal wieder was so in den Köpfen der Menschen los ist, nämlich nichts. Bei einigen Menschen scheint da echt nur ein Schwarzes Loch zu bestehen, das sie gnadenlos mit Dummheit füllen, um es zu stopfen.

    Rotten Minds !

    • jomo3
    • 20.10.2010 um 20:03 Uhr

    welches wir ( noch ) haben, doch dafür haben Merkel und ihre unglauwürdigen Berater keinen Nerv, denn die Rettung der Reste der Regenwälder ist ( noch ) nicht attraktiv genug.

    Wehe Ihnen, Merkel Sie betrügen das Volk, so gut Sie können.

    Von französischen Verhältnissen sind Sie nicht mehr weit entfernt.

  4. Solange die Reichen jetzt reicher werden, ist die weitere Verarmung der Armen, ja selbst das Ende der Welt ohne Belang.
    Im Gegenteil: Es ist ein "Sachzwang".

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    • Frans
    • 20.10.2010 um 22:22 Uhr

    Stimmt! - ganz nach dem Motto: NACH MIT DIE SINTFLUT.

    Doch genau genommen erlebt das kapitalistische Fetisch-Bewusstsein seine eigene Werkzeuge als fremde beseelte Macht - sozusagen als Sintflut der "Sachzwänge", die ja nichts anderes sind als der Selbstzweck der Verwertung dem sich die Menschen unterwerfen.

    Deswegen kann die zukünftige gemeinsame Aufgabe nur darin bestehen, die materiellen Produktionsbedingungen auf gesamtgesellschaftlicher Ebene umzuwälzen und die "Bedürfnisse" ebenso wie die Erhaltung der "Naturgrundlagen" zum ZWECK zu machen. Das bedeutet, dass es keine unkontrollierte Entwicklung nach dem abstrakt-allgemeinen Kriterium der sogenannten markt- und betriebswirtschaftlichen Rentabilitäts- und Profitlogik mehr geben darf.

    Umweltzerstörung und moderne Produktivkräfte haben längst schon den engen im Grunde nicht mehr funktionierenden Rahmen der kapitalistischen Wertverwertung gesprengt, was soviel bedeutet, dass den abstrakten unsichtbaren Geldbewegungen (Sachzwänge) - die uns "quantitativ" und ohne Rücksicht auf den "qualitativen" Inhalt bewusstlos steuern - nur dann Einhalt geboten werden kann, wenn die hochentwickelten Produktivkräfte nicht mehr dieser irrationalen selbstzerstörerischen "kapitalistischen Vernunft" bzw. diesem fetischisierten Geld-Gott folgen müssen.

    • Frans
    • 20.10.2010 um 22:22 Uhr

    Stimmt! - ganz nach dem Motto: NACH MIT DIE SINTFLUT.

    Doch genau genommen erlebt das kapitalistische Fetisch-Bewusstsein seine eigene Werkzeuge als fremde beseelte Macht - sozusagen als Sintflut der "Sachzwänge", die ja nichts anderes sind als der Selbstzweck der Verwertung dem sich die Menschen unterwerfen.

    Deswegen kann die zukünftige gemeinsame Aufgabe nur darin bestehen, die materiellen Produktionsbedingungen auf gesamtgesellschaftlicher Ebene umzuwälzen und die "Bedürfnisse" ebenso wie die Erhaltung der "Naturgrundlagen" zum ZWECK zu machen. Das bedeutet, dass es keine unkontrollierte Entwicklung nach dem abstrakt-allgemeinen Kriterium der sogenannten markt- und betriebswirtschaftlichen Rentabilitäts- und Profitlogik mehr geben darf.

    Umweltzerstörung und moderne Produktivkräfte haben längst schon den engen im Grunde nicht mehr funktionierenden Rahmen der kapitalistischen Wertverwertung gesprengt, was soviel bedeutet, dass den abstrakten unsichtbaren Geldbewegungen (Sachzwänge) - die uns "quantitativ" und ohne Rücksicht auf den "qualitativen" Inhalt bewusstlos steuern - nur dann Einhalt geboten werden kann, wenn die hochentwickelten Produktivkräfte nicht mehr dieser irrationalen selbstzerstörerischen "kapitalistischen Vernunft" bzw. diesem fetischisierten Geld-Gott folgen müssen.

    • Aexl21
    • 20.10.2010 um 20:05 Uhr

    dass man den Leuten den Wert unserer Erde und ihrer Schätze Dollar vorrechnen muss.
    Die Tatsache, dass bei einigen aber anscheinend nur so Interesse an unserer Umwelt erzeugt werden kann ist meines erachtens nach noch trauriger als die Tatsache, dass man überhaupt versucht etwas so kostbares und unbezahlbares wie unsere Natur in Geld aufzuwiegen ...

    • olik1
    • 20.10.2010 um 20:06 Uhr

    Im Gegensatz zu den vorhergehenden Kommentaren, so denke ich, dass der eigenschlagene Weg, Ekodiensten einen (Geld-)Wert zuzumessen durchaus eine gangbare Lösung bietet. Sicherlich, wir (ok, einige) wissen dass wir mit der Naturzerstörung am Ast sägen auf dem wir sitzen. Dumm nur, dass Menschen nicht so funktionieren, dass sie auf solche Einsichten konsequent reagieren. Täten sie es, gäbe es keine Raucher, Autobahnraser usw.
    Sicherlich erscheint es makaber, einen Preis auf die Natur zu zeichnen. Aber solange wir die Menschen und das von ihnenen getragene Herschaftssystem, kapitalsdiktatur, haben, erscheint die eine brauchbare Lösung. Es ist nicht gut, aber besser als die jetzige Wirklichkeit.

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    Aus Ihrem Kommentar lese ich (vielleicht falsch) heraus, z.Bsp Raucher und Autobahnraser (ab Tempo 100?) sind der Menschentyp, welcher nicht in der Lage ist die massive Umweltzerstörung zu erkennen? Sind auch nicht in der Lage hierauf zu reagieren (mittels welcher Konsequenzen)?

    Ist es also Ihrer Meinung nach vielleicht sinnvoller, diese Menschengruppen zu bekämpfen, um die Umwelt zu retten? Oder wollen Sie lediglich möglichst wenige mitspielen lassen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    Aus Ihrem Kommentar lese ich (vielleicht falsch) heraus, z.Bsp Raucher und Autobahnraser (ab Tempo 100?) sind der Menschentyp, welcher nicht in der Lage ist die massive Umweltzerstörung zu erkennen? Sind auch nicht in der Lage hierauf zu reagieren (mittels welcher Konsequenzen)?

    Ist es also Ihrer Meinung nach vielleicht sinnvoller, diese Menschengruppen zu bekämpfen, um die Umwelt zu retten? Oder wollen Sie lediglich möglichst wenige mitspielen lassen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

  5. Aus Ihrem Kommentar lese ich (vielleicht falsch) heraus, z.Bsp Raucher und Autobahnraser (ab Tempo 100?) sind der Menschentyp, welcher nicht in der Lage ist die massive Umweltzerstörung zu erkennen? Sind auch nicht in der Lage hierauf zu reagieren (mittels welcher Konsequenzen)?

    Ist es also Ihrer Meinung nach vielleicht sinnvoller, diese Menschengruppen zu bekämpfen, um die Umwelt zu retten? Oder wollen Sie lediglich möglichst wenige mitspielen lassen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

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    da greife ich anhand einiger Beispiele mal dem Mitforisten vor. Dumm ist wer:

    - wer im unkonsolidierten, schwermetallkontaminierten, subsidierenden Schwemmland siedelt, den natürlichen Küstenbewuchs zerstört und sich unkontrolliert vermehrt (Bangladesh).

    - wer sich die Saumriffe mit Dynamitfischen kaputtsprengt, die begrenzten Süßwasservorräte übernutzt und auf tektonisch aktiven Atollen siedelt...

    - wer versucht Baustellenwasserhaltung in Rheinkiesen zu betreiben ohne mit Setzungen zu rechnen...

    - wer überhaupt im HW-Querschnitt baut und dann die Bauausführung nicht überflutungsfest auslegt...

    - wer in alpinotypen Gebirgen baut und ignoriert das es sich um tektonisch aktives Gebiet handelt....

    - wer die Niederschläge leidlich genau kennt und dem oberirdischen Abfluss weder Stauflächen noch ausreichende Querschnitte bietet....

    es würde mancher Landschaft weniger schaden diese komplett zu verminen!

    MfG Karl Müller

    • olik1
    • 24.10.2010 um 15:00 Uhr

    Mittlerweile hat sich ja zwischen Ihnen und Herrn Müller eine intressante Diskussion ergeben, aber om nochmal auf den Ausgangspunkt zurückzukehren, ja, Sie haben mich missverstanden.
    Menschen(-gruppen) zu bekämpfen, um die Umwelt zu retten macht keinen Sinnen, da Menschen Teil der Umwelt sind. Wogegen ich mich im wesentlichen wende ist der Mythos das Einsicht Handlung bewirkt. Wissen und Einsicht in die Konsequenzen des eigenen Handelns sind notwendig, aber bei weitem nicht hinreichend.
    Und so sehr dies auch das Bild vom intellektgesteuerten, denkenden, verantwortungsvollen, aufgeklärten Menschen demontiert, der Griff in den Geldbeutel ist schlicht und ergreifend wirksamer als alles andere.
    Schade eigentlich. Aber wäre der Mensch gut, altruistisch, langsichtig denkend, konsequenzbewusst, dann hätte auch der Kommunismus funktioniert ;)

    da greife ich anhand einiger Beispiele mal dem Mitforisten vor. Dumm ist wer:

    - wer im unkonsolidierten, schwermetallkontaminierten, subsidierenden Schwemmland siedelt, den natürlichen Küstenbewuchs zerstört und sich unkontrolliert vermehrt (Bangladesh).

    - wer sich die Saumriffe mit Dynamitfischen kaputtsprengt, die begrenzten Süßwasservorräte übernutzt und auf tektonisch aktiven Atollen siedelt...

    - wer versucht Baustellenwasserhaltung in Rheinkiesen zu betreiben ohne mit Setzungen zu rechnen...

    - wer überhaupt im HW-Querschnitt baut und dann die Bauausführung nicht überflutungsfest auslegt...

    - wer in alpinotypen Gebirgen baut und ignoriert das es sich um tektonisch aktives Gebiet handelt....

    - wer die Niederschläge leidlich genau kennt und dem oberirdischen Abfluss weder Stauflächen noch ausreichende Querschnitte bietet....

    es würde mancher Landschaft weniger schaden diese komplett zu verminen!

    MfG Karl Müller

    • olik1
    • 24.10.2010 um 15:00 Uhr

    Mittlerweile hat sich ja zwischen Ihnen und Herrn Müller eine intressante Diskussion ergeben, aber om nochmal auf den Ausgangspunkt zurückzukehren, ja, Sie haben mich missverstanden.
    Menschen(-gruppen) zu bekämpfen, um die Umwelt zu retten macht keinen Sinnen, da Menschen Teil der Umwelt sind. Wogegen ich mich im wesentlichen wende ist der Mythos das Einsicht Handlung bewirkt. Wissen und Einsicht in die Konsequenzen des eigenen Handelns sind notwendig, aber bei weitem nicht hinreichend.
    Und so sehr dies auch das Bild vom intellektgesteuerten, denkenden, verantwortungsvollen, aufgeklärten Menschen demontiert, der Griff in den Geldbeutel ist schlicht und ergreifend wirksamer als alles andere.
    Schade eigentlich. Aber wäre der Mensch gut, altruistisch, langsichtig denkend, konsequenzbewusst, dann hätte auch der Kommunismus funktioniert ;)

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