Atommülllager Rätsel um erhöhte Leukämierate nahe Asse

Die Ursachen sind unklar, ein Zusammenhang mit dem Atommüll reine Spekulation: Rund um das Bergwerk Asse gab es mehr Leukämieerkrankungen als erwartet. Was bedeutet das?

Für die Menschen in der Samtgemeinde Asse ist es eine weitere Hiobsbotschaft aus dem Atommülllager in ihrer Region . Vorab bekannt gewordene Zahlen des niedersächsischen Krebsregisters belegen, dass von 2002 bis 2009 mehr Bewohner rund um die Asse an Leukämie erkrankten als statistisch erwartet. Insgesamt seien 18 Blutkrebspatienten erfasst worden. Erwartbar waren allerdings nur acht Fälle in dem Zeitraum. Eine eilig einberufene Arbeitsgruppe des zuständigen niedersächsischen Sozialministeriums soll nun nach den Ursachen suchen.

"Normalerweise wären die Fälle gar nicht aufgefallen", sagt Dorothea von Nicolai, die Leiterin des Gesundheitsamtes im Landkreis Wolfenbüttel. Denn die Rate aller Krebserkrankungen zusammengenommen blieb fast unverändert. Von den knapp 400 beobachteten Fällen seien etwa ebenso viele statistisch erwartet worden. Das niedersächsische Krebsregister wertet derzeit die Daten speziell für die Samtgemeinde Asse aus.

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1900-1970

Zehn Kilometer südöstlich von Wolfenbüttel wird 1906 der erste Schacht des Bergwerks Asse in die Tiefe getrieben. 1964 endet die Förderung von Steinsalz aus wirtschaftlichen Gründen. Im selben Jahr wird die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF) in München gegründet. Sie kauft im Auftrag des Bundes die Schachtanlage für umgerechnet etwa 45.0000 Euro. 1965 wird die Asse vom Salz- zum Forschungsbergwerk erklärt.

1971-1980

Von 1967 an erforscht die GSF die Eignung der Asse als Atommülllager. Zugleich werden in der Schachtanlage in Niedersachsen (Bild links) schon leicht und mittelradioaktive Abfälle eingelagert. Bis zum Ende der Einlagerung 1978 sind es 126.000 Fässer mit leicht radioaktivem Material in mehr als 700 Metern Tiefe und 1300 Fässer mit mittelradioaktivem Material in 511 Metern Tiefe.

1981-2000

1988 entdeckt man erstmals, dass ins sogenannte Versuchsendlager Asse Salzlauge einsickert. Die Öffentlichkeit wird darüber nicht informiert.1995 läuft die Forschung in der Asse aus. Im selben Jahr wird die Helmholtz-Gemeinschaft gegründet, deren Mitglied die GSF ist. Im August 1998 wird ein täglicher Zufluss von elf Kubikmetern Lauge gemessen.

2001-2010

Seit 2005 eskaliert der Streit um die Asse. 2008 wird unter Tage radioaktiv strahlendes Cäsium-137 gemessen. Dem Helmholtz-Zentrum entzieht man die Aufsicht. Seit dem 1. Januar 2009 ist das Bundesamt für Strahlenschutz verantwortlich für die Asse. Am 15. Januar 2010 empfiehlt das Bundesamt, den radioaktiven Müll aus dem Bergwerk zu holen.

Grund ist der gleichnamige Salzstock. Zwischen 1967 und 1978 wurden in das ehemalige Bergwerk rund 126.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen verfrachtet. Bis heute ist nicht genau klar, wie stark der Müll strahlt . Informationen dazu wurden bewusst vertuscht und unterschlagen . Zudem sickert Wasser in die zum Teil einsturzgefährdeten Schächte, in der die gelben Tonnen eingelagert und verkippt wurden. Derzeit plant das Bundesamt für Strahlenschutz das Lager komplett zu räumen .

Unter dem gleichnamigen Höhenzug in Niedersachsen liegt der ehemalige Salzstock Asse

Könnte möglicherweise austretende radioaktive Strahlung aus dem maroden Salzstock die Ursache für die erhöhte Leukämierate sein? "Natürlich lässt sich ein Zusammenhang vermuten", sagt Dorothea von Nicolai, belegen lässt sich das anhand der Daten aber nicht. Die Fallzahlen sind sehr gering. "Die Statistik ist zudem nie frei von Zufallsschwankungen".

Infografik: Murks im Stollen von Asse
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Eine detaillierte Auswertung der Krebsfälle ist schwierig. Die Daten des Krebsregisters sind stets anonymisiert, um die Betroffenen zu schützen. Wo genau die Erkrankten wohnen, wie alt sie sind oder ob bereits zuvor Eltern oder Großeltern an Krebs litten, ist unbekannt. Diese und weitere Faktoren sind aber wichtig, um zu prüfen, welchen Einfluss sie auf die erhöhte Blutkrebsrate gehabt haben könnten.

Bekannt ist derzeit nur, dass es sich bei den Leukämiekranken um 12 erwachsene Männer und sechs Frauen handelt. In den untersuchten acht Jahren starben zudem sechs Menschen mehr an Leukämie als statistisch erwartet. Auch die Rate der Frauen, die von 2002 bis 2009 an Schilddrüsenkrebs erkrankten, stieg von den drei erwarteten auf zehn.

Leser-Kommentare
  1. Dieser Artikel ist mit einer der schlechtesten die ich in letzter Zeit gelesen habe.

    Es ist kein Rätsel warum die Leukämierate in der nähe von Asse oder auch von Atommeilern erhöht ist. [...]

    Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/ew

    10 Leser-Empfehlungen
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    • PGMN
    • 26.11.2010 um 23:19 Uhr

    ... sehen Sie aber zu, dass Ihre Erklärung empirisch belegbar UND belegt ist.

    • PGMN
    • 26.11.2010 um 23:19 Uhr

    ... sehen Sie aber zu, dass Ihre Erklärung empirisch belegbar UND belegt ist.

    • Crest
    • 26.11.2010 um 15:57 Uhr

    Aus der Ferne (und aus der Hüfte :-))
    einige adhoc-Fragen:

    Wo bleiben die erkrankten Babies? (Kein Zynismus: die müssten doch - falls die austretende Radioaktivtät Ursache wäre - statisisch ebenfalls zu erwarten sein.)

    Auf welchem Weg soll sich denn die Radioaktivität ihren Weg aus dem Bergwerk nach oben gebahnt haben? Übers Grundwasser? Genau nach oben?

    Wie hoch hätte denn (rückgerechnet) die erhöhte Radioaktivität sein müssen, um die erhöhten Fallzahlen nicht als statistische Fluktuation, sondern als erhöhten Erwartungswert erscheinen zu lassen? Und welche anderen messbaren Konsequenzen hätten sich daraus ergeben müssen - und sind sie gemessen worden?

    Herzlichst Crest

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    Wenn Kindererkrankungen mehr Beweiskraft haben: seit Inbetriebnahme der Kernkraftwerke in der Hamburger Umgebung haben Leukämiefälle vor allem bei Kindern im "Alten Land" deutlich zugenommen. Auch hier läßt sich selbstverständlich kein Zusammenhang nachweisen. Die Eltern spekulieren halt!

    Entfernt. Bitte kommentieren Sie sachlich. Die Redaktion/cs

    Das hängt von der Strahlungsintensität ab. Das wissen Sie aber (hoffe ich). Missbildungen bei Neugeborenen entstehen erst ab einer viel höheren Strahlendosis.

    Zu Frage zwei:
    Das hängt davon ab, um welches Gestein es sich in den Schichte darüebr handelt und nicht am Grundwasser.

    zu Frage drei:
    Stochastik war nie meine Stärke, aber bei einer Erwartung von drei zum tatsächlichen Ergebnis von zehn hätte auch meinem ehemaligen Mathelehrer enormes Stirnrunzeln bereitet.

    Das ist von heute aus bertachtet wirklich noch unwahrscheinlich. (Außer gasförmig, aber das wird natürlich überwacht und die Bevölkerung sofort gewarnt oder informiert, falls das passieren sollte.)

    Aber vielleicht war es ja noch garnicht drin: 126.000 Fässer wurden eingelagert - waren die vor 20, 30, 40 Jahren alle immer ganz dicht??? Transport per Bahn, LKW oder wie auch immer: die Belastung während der Transporte hat sich natürlich in Richtung auf die Asse hin verdichtet - klar, oder?
    Vielleicht sollte man entlang der Eisenbahnstrecke zur Asse die Schrankenwärter und andere seit Jahrzehnten direkt neben der Strecke Lebende testen. Das könnte Klarheit bringen.

    Es ist aber ähnlich wie in Geesthacht beim AKW Krümmel: direkt gegenüber, auf der anderen Elbseite häufen sich die Leukämiefälle.
    Nix Kausalitätsverletzung: Kopf einschalten.

    mit wie leichter Hand solche Feststellungen einfach vom Tisch gewischt werden. Meines Wissens führt radioaktive Exposition nur in schwersten Fällen zum alsbaldigen Tot-Umfallen; im Normalfall reichern sich kleine Dosen nach und nach an und führen vielleicht (und individuell höchst unterschiedlich) irgendwann mal zur Tumorbildung.

    Will heißen: Die Ursache für die auffälligen Erkrankungszahlen kann irgendwann in der Vergangenheit liegen (was auch erklären würde, dass Kleinkinder nicht betroffen sind); man kann sicher davon ausgehen, dass Leute, die radioaktiven Müll in Blechfässern einfach irgendwo unterirdisch abkippen, auch oberirdisch damit nicht übermäßig vorsichtig umgegangen sind. Dass die Asse, seit sie ins Gerede gekommen ist, oberirdisch makellose Belastungswerte liefert, glaube ich unbesehen.

    Wenn Kindererkrankungen mehr Beweiskraft haben: seit Inbetriebnahme der Kernkraftwerke in der Hamburger Umgebung haben Leukämiefälle vor allem bei Kindern im "Alten Land" deutlich zugenommen. Auch hier läßt sich selbstverständlich kein Zusammenhang nachweisen. Die Eltern spekulieren halt!

    Entfernt. Bitte kommentieren Sie sachlich. Die Redaktion/cs

    Das hängt von der Strahlungsintensität ab. Das wissen Sie aber (hoffe ich). Missbildungen bei Neugeborenen entstehen erst ab einer viel höheren Strahlendosis.

    Zu Frage zwei:
    Das hängt davon ab, um welches Gestein es sich in den Schichte darüebr handelt und nicht am Grundwasser.

    zu Frage drei:
    Stochastik war nie meine Stärke, aber bei einer Erwartung von drei zum tatsächlichen Ergebnis von zehn hätte auch meinem ehemaligen Mathelehrer enormes Stirnrunzeln bereitet.

    Das ist von heute aus bertachtet wirklich noch unwahrscheinlich. (Außer gasförmig, aber das wird natürlich überwacht und die Bevölkerung sofort gewarnt oder informiert, falls das passieren sollte.)

    Aber vielleicht war es ja noch garnicht drin: 126.000 Fässer wurden eingelagert - waren die vor 20, 30, 40 Jahren alle immer ganz dicht??? Transport per Bahn, LKW oder wie auch immer: die Belastung während der Transporte hat sich natürlich in Richtung auf die Asse hin verdichtet - klar, oder?
    Vielleicht sollte man entlang der Eisenbahnstrecke zur Asse die Schrankenwärter und andere seit Jahrzehnten direkt neben der Strecke Lebende testen. Das könnte Klarheit bringen.

    Es ist aber ähnlich wie in Geesthacht beim AKW Krümmel: direkt gegenüber, auf der anderen Elbseite häufen sich die Leukämiefälle.
    Nix Kausalitätsverletzung: Kopf einschalten.

    mit wie leichter Hand solche Feststellungen einfach vom Tisch gewischt werden. Meines Wissens führt radioaktive Exposition nur in schwersten Fällen zum alsbaldigen Tot-Umfallen; im Normalfall reichern sich kleine Dosen nach und nach an und führen vielleicht (und individuell höchst unterschiedlich) irgendwann mal zur Tumorbildung.

    Will heißen: Die Ursache für die auffälligen Erkrankungszahlen kann irgendwann in der Vergangenheit liegen (was auch erklären würde, dass Kleinkinder nicht betroffen sind); man kann sicher davon ausgehen, dass Leute, die radioaktiven Müll in Blechfässern einfach irgendwo unterirdisch abkippen, auch oberirdisch damit nicht übermäßig vorsichtig umgegangen sind. Dass die Asse, seit sie ins Gerede gekommen ist, oberirdisch makellose Belastungswerte liefert, glaube ich unbesehen.

  2. Gilt das auch für Statistiken, mit denen die Notwendigkeit von Kernkraftwerken und Durchgangsbahnhöfen belegt wird?

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  3. lieber crest:
    Wie viele kranke oder missgebildete oder tote Menschen sollen es denn sein, damit Sie einen Zusammenhang erkennen bzw. anerkennen würden?

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    insofern der Kollege Crest hier eine Kausalitätsprüfung anmahnt, muß ich seine kritische Würdigung dieser zugegeben fragwürdigen Sachverhaltsdarstellung verteidigen.

    Im Zuge einer seriösen naturwissenschaftlich haltbaren Kausalitätsprüfung verlassen sich nur Gläubige und Idioten auf simple Korrelationen!

    Ein Klärungsbedarf ist durchaus als gegeben anzusehen, aber hier wird voodoo-Schuldzuweisung betrieben.

    MfG Karl Müller

    ist es nur ein böswilliger Zufall, dass nicht nur bei der Asse, sondern auch in der Nähe des störanfälligen alt AKW Krümmel Krebserkrankungen in weit höherer als erwarteter Anzahl auftreten. Und wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass beide Vorfälle rein zufällig also eine statistische Anomalie sind. Wahrscheinlich weit geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo im All kleine grüne Männchen gibt.

    Daher ist es eben so schwer zu beweisen, dass es keine grünen Männchen gibt, wie es schwer ist zu beweisen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen strahlendem Atommüll und Krebserkrankungen gibt.

    insofern der Kollege Crest hier eine Kausalitätsprüfung anmahnt, muß ich seine kritische Würdigung dieser zugegeben fragwürdigen Sachverhaltsdarstellung verteidigen.

    Im Zuge einer seriösen naturwissenschaftlich haltbaren Kausalitätsprüfung verlassen sich nur Gläubige und Idioten auf simple Korrelationen!

    Ein Klärungsbedarf ist durchaus als gegeben anzusehen, aber hier wird voodoo-Schuldzuweisung betrieben.

    MfG Karl Müller

    ist es nur ein böswilliger Zufall, dass nicht nur bei der Asse, sondern auch in der Nähe des störanfälligen alt AKW Krümmel Krebserkrankungen in weit höherer als erwarteter Anzahl auftreten. Und wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass beide Vorfälle rein zufällig also eine statistische Anomalie sind. Wahrscheinlich weit geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo im All kleine grüne Männchen gibt.

    Daher ist es eben so schwer zu beweisen, dass es keine grünen Männchen gibt, wie es schwer ist zu beweisen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen strahlendem Atommüll und Krebserkrankungen gibt.

  4. 5. Kinder

    Wenn Kindererkrankungen mehr Beweiskraft haben: seit Inbetriebnahme der Kernkraftwerke in der Hamburger Umgebung haben Leukämiefälle vor allem bei Kindern im "Alten Land" deutlich zugenommen. Auch hier läßt sich selbstverständlich kein Zusammenhang nachweisen. Die Eltern spekulieren halt!

    10 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "same procedure..."
  5. insofern der Kollege Crest hier eine Kausalitätsprüfung anmahnt, muß ich seine kritische Würdigung dieser zugegeben fragwürdigen Sachverhaltsdarstellung verteidigen.

    Im Zuge einer seriösen naturwissenschaftlich haltbaren Kausalitätsprüfung verlassen sich nur Gläubige und Idioten auf simple Korrelationen!

    Ein Klärungsbedarf ist durchaus als gegeben anzusehen, aber hier wird voodoo-Schuldzuweisung betrieben.

    MfG Karl Müller

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    sicher ist eine schön lückenlose Kausalitätskette etwas Feines, besonders für Wissenschaftler - andererseits wären die Europäer spätestens im 14. Jahrhundert ausgestorben, wenn unsere Vorfahren auf die Quanrantänemassnahmen zu Pestzeiten verzichtet hätten, um erst mal die Kausalitätsprüfung abzuwarten. Man sah eine Korrelation zwischen einem Haus mit Pestkranken und den Todesraten in der Umgebung - das Wissen um bakterielle Infektionen, Flöhe als Überträger etc. kam ungefähr 500 Jahre später

    Anhand Ihrer gestelzten Ausdrucksweise lässt sich erahnen, dass hier ein Theoretiker geschrieben hat, der sich in Zahlenwerken selbstverliebt hin und herdreht und zu keinem wirklichen Ergebnis kommt, weil mathematisch und statistisch betrachtet eben nichts endgültig bewiesen ist. Den Betroffenen nützt so eine Arroganz allerdings herzlich wenig.

    sicher ist eine schön lückenlose Kausalitätskette etwas Feines, besonders für Wissenschaftler - andererseits wären die Europäer spätestens im 14. Jahrhundert ausgestorben, wenn unsere Vorfahren auf die Quanrantänemassnahmen zu Pestzeiten verzichtet hätten, um erst mal die Kausalitätsprüfung abzuwarten. Man sah eine Korrelation zwischen einem Haus mit Pestkranken und den Todesraten in der Umgebung - das Wissen um bakterielle Infektionen, Flöhe als Überträger etc. kam ungefähr 500 Jahre später

    Anhand Ihrer gestelzten Ausdrucksweise lässt sich erahnen, dass hier ein Theoretiker geschrieben hat, der sich in Zahlenwerken selbstverliebt hin und herdreht und zu keinem wirklichen Ergebnis kommt, weil mathematisch und statistisch betrachtet eben nichts endgültig bewiesen ist. Den Betroffenen nützt so eine Arroganz allerdings herzlich wenig.

  6. Sind unsere Atomphysiker so (Entschuldigung) verblöödet, das man nicht mehr eins und zwei zusammen zählen kann?
    Sofort Klagen wegen Körperverletzung!

    Eine Leser-Empfehlung
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    • PGMN
    • 26.11.2010 um 23:25 Uhr

    Nachdem Wirkmechanismen nun nicht mehr nötig sind, um Schuldige ausfindig zu machen, werden Sie von meinem Anwalt hören. Es ist schließlich völlig klar, wer an meiner letzten Grippe schuld ist. Ich weiß zwar nicht, wer Sie sind und wie Sie es angestellt haben, aber das macht ja offensichtlich nichts.

    /Ironie off

    ... oder wollen Sie sich einerseits mit den Grundlagen der Statistik noch einmal vertraut machen und sich davon überzeugen, warum ohne einen Wirkmechanismus (Kriminologisch: Tathergang) nicht einmal sicher ist, ob ein Effekt (wieder Kriminologisch bsp.: Mord) überhaupt stattgefunden hat?

    • PGMN
    • 26.11.2010 um 23:25 Uhr

    Nachdem Wirkmechanismen nun nicht mehr nötig sind, um Schuldige ausfindig zu machen, werden Sie von meinem Anwalt hören. Es ist schließlich völlig klar, wer an meiner letzten Grippe schuld ist. Ich weiß zwar nicht, wer Sie sind und wie Sie es angestellt haben, aber das macht ja offensichtlich nichts.

    /Ironie off

    ... oder wollen Sie sich einerseits mit den Grundlagen der Statistik noch einmal vertraut machen und sich davon überzeugen, warum ohne einen Wirkmechanismus (Kriminologisch: Tathergang) nicht einmal sicher ist, ob ein Effekt (wieder Kriminologisch bsp.: Mord) überhaupt stattgefunden hat?

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