Dioxin in Lebensmitteln Hunderttausende Betriebe fallen durchs Kontrollnetz
Kontrolleure halten schärfere Inspektionen in der Lebensmittelbranche für unmöglich – es fehlten Tausende Mitarbeiter. Deswegen würden viele Betriebe gar nicht überprüft.
Härtere Strafen und schärfere Kontrollen – das sind die Vorschläge, mit denen Verantwortliche auf die Dioxin-Funde in Tierfutter und Lebensmitteln reagieren. Mehr Kontrollen sind nach Ansicht der deutschen Lebensmittelkontrolleure personell derzeit aber nicht zu leisten. Es gebe zu wenige Inspektionen, um die Branche effektiv überwachen zu können, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure, Martin Müller.
"Uns fehlen bis zu 1500 Kontrolleure, um spürbaren Überwachungsdruck auf die Branche ausüben zu können", sagte er. Etwa jedes zweite Unternehmen in Deutschland werde innerhalb eines Jahres gar nicht überprüft. Bundesweit seien derzeit 2500 Kontrolleure für 1,1 Millionen Betriebe zuständig, in manchen Regionen gebe es nur einen Mitarbeiter für 1200 Firmen. Lebensmittelsicherheit, sagte Müller, sei in Deutschland daher "eine Mogelpackung".
- Was ist Dioxin?
-
Dioxine sind Umweltgifte, die besonders langlebig sind. Der Begriff bezieht sich auf zwei Klassen von Kohlenwasserstoffverbindungen, die unterschiedlich stark mit Chlor versetzt sind. Insgesamt sind 210 solcher Verbindungen bekannt. Sie teilen sich in 75 polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD) und in 135 polychlorierte Dibenzofurane (PCDF) auf.
Die Grundstruktur des Moleküls bilden häufig Benzolringe an beiden Enden, an denen Chlor-Atome hängen. Nur wenn die Benzolringe in einer Ebene liegen, kann das Molekül seine toxische Wirkung entfalten.
Das giftigste Dioxin ist das als Seveso-Gift bekannte 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD), bei dem Sauerstoffatome die Benzolringe zusammenhalten.
Im italienischen Seveso ereignete sich am 10. Juli 1976 eine der größten Chemiekatastrophen. Dabei wurden große Mengen der toxischen Verbindung freigesetzt. Pflanzen und Tiere verendeten, Menschen erkrankten unter anderem an Eiterpusteln im Gesicht, der Chlorakne. Die Seveso-Katastrophe führte international zu schärferen Gesetzen und der Ächtung von Umweltgiften.
Neben den Dioxinen gibt es die zum Teil ebenfalls gesundheitsschädlichen, dioxinähnlichen Polychlorierten Biphenyle (PCB). Hiervon sind 209 Verbindungen bekannt.
- Wie entsteht es?
-
Dioxin entsteht unerwünscht etwa bei Industrie- und Verbrennungsprozessen mit Chlor und organischem Kohlenstoff. Nach Informationen des Umweltbundesamtes wird das Umweltgift bei 300 Grad Celsius und mehr gebildet und ab Temperaturen von 900 Grad zerstört. Entsprechende Hitze entwickelt sich zum Beispiel in der Metall- und Stahlproduktion, in der Müllverbrennung oder bei Hausbränden. Allerdings müssen bestimmte Ausgangsmoleküle und chemische Katalysatoren vorhanden sein, damit sich Dioxon-Verbindungen bilden können.
Auch bei allen chemischen Produktionsverfahren, in denen Chlor verwendet wird, können die Stoffe entstehen.
In der Natur kommen Dioxine mitunter dort vor, wo Wälder verbrennen oder Vulkane ausbrechen. Im Laufe der Erdgeschichte haben sich viele Umweltgifte so in Ton und Erde angereichert.
Kiloweise Dioxine wurden in den 1980er Jahren in die Umwelt gebracht. In Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien wie PCB fanden sich viele toxische Verbindungen. Mittlerweile gibt es Grenzwerte und scharfe Gesetze sowie PCB-Verbote, die diese Dioxinbelastung drastisch verringert haben.
- Gesundheitsgefahr
-
Bereits geringe Mengen an Dioxinen können für den Menschen gefährlich sein. Allerdings kommt es durch belastete Lebensmittel nicht zu akuten Symptomen. Die giftigen Stoffe sind allerdings sehr langlebig und können jahrzehntelang im Körper verbleiben, ehe sie sich abgebaut haben. So gibt es chronische Effekte, wenn über lange Zeit hinweg auch niedrige Dioxin-Mengen in den Körper gelangen.
Die Folgen wurden in Tierversuchen beschrieben und reichen von Störungen des Immunsystems, schweren Haut- und Atemwegserkrankungen bis hin zu Schilddrüsen- und Darmschäden. Das giftigste Dioxin TCDD gilt als krebserregend, auch wenn bei dem Gift-Skandal in Seveso keine erhöhten Krebsraten nachgewiesen wurden. Bestehende Grenzwerte sind eine Vorsichtsmaßnahme. Sie sagen nichts über die tatsächliche Gesundheitsgefahr aus.
90 bis 95 Prozent des Dioxins, das in den menschlichen Stoffwechsel gelangt, wird über die Nahrung aufgenommen. Fast zwei Drittel davon steckt in Fleisch und Milchprodukten, weil sich die Umweltgifte im Fettgewebe anreichern. Fische sind, je nach Fettgehalt, zum Teil stärker belastet. Allerdings werden vergleichsweise weniger davon verzehrt.
Ein erwachsener Mensch nimmt jeden Tag in Deutschland im Durchschnitt zwischen 48 und 138 Pikogramm Dioxine auf (1 Pikogramm = 1 pg = 1 Billionstel Gramm). Diese Daten stammen aus den Jahren 2000 und 2003. Daher schätzt das Bundesumweltamt, dass die Belastung derzeit noch niedriger ist.
Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung mitteilt, liegt der Dioxingehalt bei Proben aus dem Januar 2010 über dem von der EU festgelegten Höchstgehalt. Für Eier beträgt dieser drei Pikogramm pro Gramm Fett. Eine akute Gesundheitsgefahr ergibt sich darasu nicht. Wer ein Ei mit einem erhöhten Dioxingehalt gegessen hat, wird nichts merken.
- Belastung
-
Obwohl Dioxine nie im industriellen Maßstab hergestellt worden sind, finden sie sich in der Umwelt und vor allem im Boden. Über die Luft oder den Einsatz von Düngern (z.B. aus Klärschlamm) gelangen sie in die Erde, wo sie sich anreichern. Die Giftstoffe gelangen meist über Erdpartikel, die an Gemüse, Gras oder Getreide haften in die Nahrungskette. In Gemüse selbst sind Dioxine kaum zu finden.
Ins Meer gelangten Dioxine jahrzehntelang in großen Mengen, weil sie sich in Industrie- und Deponie-Abwässern sammeln. Hier reichern sie sich bis heute im Fettgewebe von Fischen, Vögeln und Säugetieren an, weil sie so langlebig sind.
Seit Mitte der 1990er Jahre hat die Dioxin-Belastung in der Umwelt um mehr als 50 Prozent abgenommen. Dank verbesserter Umweltschutzmaßnahmen ist auch die Lebensmittelqualität gestiegen. Völlig unbelastete Nahrungsmittel sind allerdings kaum denkbar, da Dioxine auch natürlich entstehen können.
Um die eigene Dioxin-Belastung zu senken, sollten Verbraucher den häufigen Verzehr fettreicher tierischer Lebensmittel meiden. Tiere, die in Freiheit aufwachsen und ein höheres Alter erreichen, haben zudem tendenziell eine höhere Belastung in ihrem Fett. Dies gilt vor allem für wildgefangene Fische.
- Links
-
Mehrere Ministerien und Verbraucherzentralen informieren im Internet über die vom aktuellen Dioxin-Skandal betroffenen Produkte. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat zudem Berichte über die Kontrollen bei Futtermittelherstellern ins Netz gestellt.
- Die ausführlichsten Informationen zu betroffenen Produkten finden sich bei der Verbraucherzentrale Hamburg
- Analyse der Länder-Futterkontrollen 2007-2011
- Ergebnisse der Futtermittelkontrollen 2009
- Vorschlag für einen 10-Punkte-Plan des Verbraucherschutzministeriums in Nordrhein-Westfalen
- Chronologie der Ereignisse aus Sicht von Nordrhein-Westfalen
- Infos des Agrarministeriums Niedersachsen
- Stellungnahme des Biodieselherstellers und Fettsäurelieferanten Petrotec
- Das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch in Deutschland
- Foodwatch-Futtermittelreport
- Infos zur Eier- und Geflügelbranche
Die Futtermittelfirma Harles & Jentzsch hatte nach Angaben der Bundesregierung etwa 3000 Tonnen für die Papierproduktion bestimmte Milchfettsäure an 25 Futterhersteller vor allem in Niedersachsen, aber auch in Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Hamburg geliefert. Das mit Dioxin belastete Tierfutter wiederum war an Hunderte Bauernhöfe verkauft und dort an Legehennen und Masttiere verfüttert worden. Insgesamt mehr als 1200 Betriebe vor allem in Niedersachsen sind derzeit größtenteils vorsorglich gesperrt. Hoch dosiert kann Dioxin Krebs auslösen.
Das Unternehmen, das die belastete Fettsäure auslieferte, hat Informationen über einen bevorstehenden Insolvenzantrag dementiert. "Wir arbeiten weiter", sagte Geschäftsführer Siegfried Sievert. Futtermittel würden zur Zeit nicht verkauft, aber das Geschäft mit technischen Fettsäuren sichere die Existenz. Vertriebschef Klaus Voss hatte zuvor gesagt: "Wir sind ziemlich deprimiert und können die Firma eigentlich dicht machen." Die Verunreinigung von Futterfett mit Dioxin sei ein Einzelfall gewesen und von der Firma selbst gemeldet worden. Bei Razzien im Firmensitz in Uetersen und einem Tochterunternehmen im niedersächsischen Bösel hatten Ermittler am Mittwoch Unterlagen beschlagnahmt.
Die Behörden gehen dagegen zumindest in dem Böseler Tochterunternehmen von "kriminellen Machenschaften" aus. Der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Eberhard Haunhorst, sagte, der Mischbetrieb, der die dioxinverseuchten Fette beigemischt und an weiterverarbeitende Betriebe geliefert haben soll, sei illegal betrieben und deshalb nicht kontrolliert worden.
Harles & Jentzsch droht nicht nur ein Strafverfahren, sondern auch Schadenersatzforderungen. Der Deutsche Bauernverband kündigte erneut an, Entschädigungsforderungen an die Futtermittelbetriebe zu stellen. Nach Einschätzung des Generalsekretärs Helmut Born handelt es sich um Schäden in Millionenhöhe. Die Sperrung eines Hofs könne dessen Besitzer "sehr schnell 10.000 oder 20.000 Euro Umsatz" kosten.
Dioxin aus Deutschland erreichte auch das Ausland. Nach Erkenntnissen der EU-Kommission sind möglicherweise 136.000 dioxinverseuchte Eier in der niederländischen Nahrungsmittelindustrie verarbeitet worden. Sie seien nicht in den Handel gelangt, sagte ein Sprecher von EU- Verbraucherkommissar John Dalli. Bisher sei nicht klar, in welchen Produkten die Eier verarbeitet wurden, und ob sie tatsächlich mit Dioxin belastet waren. Die fragliche Charge Eier stammte von einer Firma aus Sachsen-Anhalt und wurde Anfang Dezember an ein Unternehmen im niederländischen Barneveld geliefert.
- Datum 06.01.2011 - 08:30 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 57
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








...wenn man zu genau hinschaut kanns ernsthafte Schwierigkeiten für die Wirtschaft geben.
Also lassen wir es lieber und hoffen das es niemanden auffällt und auch nichts passiert.
Im schlimmsten Fall kann ja der Steuerzahler die systemrelevanten Betriebe retten...
Die Wirklichkeit holt Sie ein! Erbarmungslos!
http://www.ftd.de/politik...
Da kann man mal sehen, wie ernst es mit dem Fachkräfte-Mangel wirklich bestellt ist!
Könnte man da nicht ein paar 1-Euro-Jobber dafür einsetzen?
@Gerry10
Ganz richtig!
Wollte ich auch sagen. Und zu den Steuern: Die Wirtschaft kann sich über erwürgende Phantomsteuern beklagen, die sie aber nicht tatsächlich zahlt, weil sie keine Kontrolle befürchten muß. (Zu Steuern allgemein s. http://www.jarass.com )
Die Wirklichkeit holt Sie ein! Erbarmungslos!
http://www.ftd.de/politik...
Da kann man mal sehen, wie ernst es mit dem Fachkräfte-Mangel wirklich bestellt ist!
Könnte man da nicht ein paar 1-Euro-Jobber dafür einsetzen?
@Gerry10
Ganz richtig!
Wollte ich auch sagen. Und zu den Steuern: Die Wirtschaft kann sich über erwürgende Phantomsteuern beklagen, die sie aber nicht tatsächlich zahlt, weil sie keine Kontrolle befürchten muß. (Zu Steuern allgemein s. http://www.jarass.com )
1500 Kontrolleure. Warum?
Diese kosten jährlich 150-200 Mio. Euro. Ein lächerlicher Betrag,
verglichen mit der anstehenden Problematik.
... es wären die entgangenen Profite durch Betrügereien, die ins Kontor schlagen würden, wenn mehr kontrolliert würde.
Da wird lieber gehofft, dass schon nichts passiert. Die 200 Mio. pro Jahr, die durch die Nichteinstellung der der Kontrolleure gespart wird, kann als Sahnehäubchen den Unternehmen als Steuererleichterung kredenzt werden.
Scheint's sind Kontrollen wirklich dünn gesäht. Wenn die dioxinverseuchten Futtermittel an hunderte Bauern gingen und damit tausende Tiere gefüttert werden, hätte man doch erwarten können, dass irgendeine Kontrollstelle auf eine Probe mit erhöhtem Dioxingehalt trifft und dann nachforscht. Aber wie's aussieht hat es da keine Kontrollen gegeben, oder die Kontrolleure ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.
... es wären die entgangenen Profite durch Betrügereien, die ins Kontor schlagen würden, wenn mehr kontrolliert würde.
Da wird lieber gehofft, dass schon nichts passiert. Die 200 Mio. pro Jahr, die durch die Nichteinstellung der der Kontrolleure gespart wird, kann als Sahnehäubchen den Unternehmen als Steuererleichterung kredenzt werden.
Scheint's sind Kontrollen wirklich dünn gesäht. Wenn die dioxinverseuchten Futtermittel an hunderte Bauern gingen und damit tausende Tiere gefüttert werden, hätte man doch erwarten können, dass irgendeine Kontrollstelle auf eine Probe mit erhöhtem Dioxingehalt trifft und dann nachforscht. Aber wie's aussieht hat es da keine Kontrollen gegeben, oder die Kontrolleure ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.
"Uns fehlen bis zu 1500 Kontrolleure, um spürbaren Überwachungsdruck auf die Branche ausüben zu können"
Das ist die Kehrseite vom Paradigma des "schlanken Staates".
Diese Suppe werden wir nun auslöffeln müssen.
Dann helfen wir doch alle mal zusammen und jeder fragt bei Familie, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen usw. nach.
hier ist der Link zu den Stellenangeboten:
http://www.lebensmittelko...
Es gebe zu wenige Inspektionen, um die Branche effektiv überwachen zu können, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure, Martin Müller, und nannte auch einen Grund.
"Uns fehlen bis zu 1500 Kontrolleure, um spürbaren Überwachungsdruck auf die Branche ausüben zu können", sagte er. Etwa jedes zweite Unternehmen in Deutschland werde innerhalb eines Jahres gar nicht überprüft. Bundesweit seien derzeit 2500 Kontrolleure für 1,1 Millionen Betriebe zuständig, in manchen Regionen gebe es nur einen Mitarbeiter für 1200 Firmen. Lebensmittelsicherheit, sagte Müller, sei in Deutschland daher "eine Mogelpackung".
PS: Herr Martin Sie brauchen 1500 Kontrolleure?
Warum sind dann nur "ZWEI+x" Stellen ausgeschrieben?
Ach Du liebe "ZEIT", mal wieder willig vor den Karren
"Fachkräftemangel" vorspannen lassen?
Quelle dpa, Reuters, AFP
© Carmen Jaspersen/dpa
*g*
Vielleicht sollten man das privatisieren; wir könnten dann ein Unternehmen "Quick-Prüf" aufmachen, mit Filialen in Palermo, Bukarest und Moskau ...
"Ach Du liebe "ZEIT", mal wieder willig vor den Karren
"Fachkräftemangel" vorspannen lassen?"
Wie man den Text halt lesen will...
Wenn der Autor schreibt, dass die Kontrolleure fehlen, heißt es noch lange nicht, dass sie auch gewollt sind. Alles klar?
Es ist doch Absicht den Kontrollbereich kurz zu halten.
Stellenanzeigen, auch vom Arbeitsamt, sind noch nie ein zuverlässiger Indikator für tatsächliche Einstellungsabsichten gewesen.
*g*
Vielleicht sollten man das privatisieren; wir könnten dann ein Unternehmen "Quick-Prüf" aufmachen, mit Filialen in Palermo, Bukarest und Moskau ...
"Ach Du liebe "ZEIT", mal wieder willig vor den Karren
"Fachkräftemangel" vorspannen lassen?"
Wie man den Text halt lesen will...
Wenn der Autor schreibt, dass die Kontrolleure fehlen, heißt es noch lange nicht, dass sie auch gewollt sind. Alles klar?
Es ist doch Absicht den Kontrollbereich kurz zu halten.
Stellenanzeigen, auch vom Arbeitsamt, sind noch nie ein zuverlässiger Indikator für tatsächliche Einstellungsabsichten gewesen.
Die Wirklichkeit holt Sie ein! Erbarmungslos!
http://www.ftd.de/politik...
Da kann man mal sehen, wie ernst es mit dem Fachkräfte-Mangel wirklich bestellt ist!
Könnte man da nicht ein paar 1-Euro-Jobber dafür einsetzen?
@Gerry10
Ganz richtig!
Wollte ich auch sagen. Und zu den Steuern: Die Wirtschaft kann sich über erwürgende Phantomsteuern beklagen, die sie aber nicht tatsächlich zahlt, weil sie keine Kontrolle befürchten muß. (Zu Steuern allgemein s. http://www.jarass.com )
*g*
Vielleicht sollten man das privatisieren; wir könnten dann ein Unternehmen "Quick-Prüf" aufmachen, mit Filialen in Palermo, Bukarest und Moskau ...
Gutes Geschäftsmodell.
Die Labore "outsourst" man in eine McQuickprüf 24 LTD auf den Caymans, die dann die eigentlichen Analysen in Karpatistan in Auftrag gibt.
Dort werden die Messergebnisse dann erwürfelt. Kosten pro Analyse: 2 Euro. Durch Skalierungsefekte entstehende Gewinne wurden investiert.
Man steigt in dem Handel mit den Vorprodukten ein.
Das ganze kann dann von mir aus von der Politik als erfolgreiches PPP verkauft werden.
Und schon ist die vom Verbraucher angemahnte Sicherheit und Kontrolle gegeben.Natürlich lückenlos.
Falls dann doch mal etwas schief gehen sollte, kann man sich ja von irgendeinem Statistiker und PR-Fuzzi beraten lassen.
Im Arbeitsministerium hat man das benötigte Fachwissen und auch die Kontakte.
Den einen oder anderen Staatssekretär oder Minister sollten wir ... *kicher* ... für unseren Vorschlag interessieren?
Gutes Geschäftsmodell.
Die Labore "outsourst" man in eine McQuickprüf 24 LTD auf den Caymans, die dann die eigentlichen Analysen in Karpatistan in Auftrag gibt.
Dort werden die Messergebnisse dann erwürfelt. Kosten pro Analyse: 2 Euro. Durch Skalierungsefekte entstehende Gewinne wurden investiert.
Man steigt in dem Handel mit den Vorprodukten ein.
Das ganze kann dann von mir aus von der Politik als erfolgreiches PPP verkauft werden.
Und schon ist die vom Verbraucher angemahnte Sicherheit und Kontrolle gegeben.Natürlich lückenlos.
Falls dann doch mal etwas schief gehen sollte, kann man sich ja von irgendeinem Statistiker und PR-Fuzzi beraten lassen.
Im Arbeitsministerium hat man das benötigte Fachwissen und auch die Kontakte.
Den einen oder anderen Staatssekretär oder Minister sollten wir ... *kicher* ... für unseren Vorschlag interessieren?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren