Der schwarze Tod im Golf von Mexiko
Sonnenuntergang über der Barataria Bay im US-Bundesstaat Louisiana. In den ökologisch sensiblen Feuchtgebieten der Bucht waren die Auswirkungen der Ölpest besonders schlimm. Auch ein Jahr nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon schwemmen Stürme noch Öl an den Strand, berichten Anwohner.
Am 20. April 2010 explodierte im Golf von Mexiko die Deepwater Horizon und sank. 780 Millionen Liter Rohöl flossen in den folgenden drei Monaten in den Ozean und verschmutzten die Küsten in Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida. Ein Jahr später kämpfen Menschen und Tiere noch immer mit den Folgen der schlimmsten marinen Ölpest aller Zeiten. Stürme schwemmen Öl an die Küste, die Wellen schleudern Teerklumpen auf den Strand, tote Delfine und Meeresschildkröten werden angeschwemmt.
- Datum 21.04.2011 - 12:47 Uhr
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