Fukushima-1 : Der Zustand der Reaktoren im Überblick

Wie stark sind die Reaktorgebäude beschädigt? Wie gehen die Arbeiten voran? Die Lage im verunglückten AKW Fukushima-1 in einer Kurzübersicht
20. März 2011: Die Luftaufnahme zeigt die havarierten Reaktorblöcke des AKW Fukushima-1 (v.l: Block 1, 2, 3 und 4) © Air Photo Service Co. Ltd., Japan

ZEIT ONLINE zeigt eine fortlaufend aktualisierte Übersicht zum Zustand der einzelnen Reaktorblöcke:

Zeitenwende nach Tsunami und Fukushima Japans Jahrtausendbeben vernichtete hunderttausende Existenzen und führte zum GAU. ZEIT ONLINE-Redakteur S. Stockrahm erzählt im Video von seiner Reise in die Region.
Anzeige

Stellenangebote in Wissenschaft & Lehre

Entdecken Sie Jobs mit Perspektive im ZEIT Stellenmarkt.

Job finden

Kommentare

5 Kommentare Kommentieren

'gegen' oder 'vorbeugen'... aber doch nicht beides...

Diese Grafik ist wirklich aufschlussreich und informativ, dafür danke ich Ihnen herzlich.
Allerdings würde ich Sie doch bitten, endlich diesen Druckfehler 'soll Wasserstoffexplosion GEGEN vorbeugen' bei Block 5 und 6 zu entfernen.
Ich weiß, das ist nur minderwichtig und auch nur am Rande auf die Thematik bezogen, allerdings steckt der Teufel nun einmal im Detail (sicher auch im Hinblick darauf, warum bei Block 3 gar nicht erst begonnen wurde, über das Abklingbecken und dessen Kühlung zu sprechen - wohl, weil sich das in diesem Fall auch gar nicht mehr lohnen würde).
Aber ich halte viel von der ZEIT - nicht zuletzt von Ihrem durchaus gekonnten Gebrauch des Wortes. Und Schlamperei bin ich nun wirklich nicht von Ihnen gewöhnt.
Herzliche Grüße
K. H.

Kernschmelze mit Nebenwirkungen

Die Zeit scheint ja das Interesse an Fukushima verloren zu haben. Deshalb hier Meldungen, die bei Greenpeace zu finden waren: Gestern gab TEPCO bekannt, dass bereits fünf Stunden nach dem verheerenden Erdbeben und dem anschließenden Tsunami im Reaktor 1 eine partielle Kernschmelze und bereits sechzehn Stunden danach eine vollständige Kernschmelze eingetreten ist. TEPCO gestand ein, dass es zu Temperaturen bis 2.800 Grad Celsius gekommen ist.
Greenpeace vermutet, dass das Material der geschmolzenen Brennstäbe sich am Reaktorboden gesammelt haben dürfte, was wahrscheinlich dazu geführt hat, dass dieser durchgeschmolzen ist. Sollte dies der Fall sein, gelangen radioaktive Stoffe aus dem Reaktorkern über die Kühlung in den Boden und in das Meer.