Klimawandel Treibhausgas-Ausstoß erreicht 2010 Rekordhöhe

Der globale Kohlendioxid-Ausstoß hat drastisch zugenommen. Experten warnen: Bei dem aktuellen Emissionswachstum ist das Zwei-Grad-Ziel kaum zu erreichen.

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in Brandenburg (Archivbild)

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in Brandenburg (Archivbild)

Der weltweite Kohlendioxid-Ausstoß ist im Jahr 2010 um insgesamt 1,6 Gigatonnen angestiegen. Das berichtet die Internationale Energieagentur IEA in einer am Montag veröffentlichten Bilanz. Der für das vergangene Jahr verzeichnete Emissionsanstieg sei der höchste seit Beginn der Messungen. Insgesamt betrug die CO2-Emission 2010 weltweit 30,6 Gigatonnen.

"Das sind die schlimmsten Nachrichten zum Thema Klima", sagte IEA-Chefökonom Fatih Birol der britischen Zeitung The Guardian. "Es wird zu einer außerordentlichen Herausforderung, wollen wir das Ziel noch erreichen und die Klimaerwärmung unter zwei Grad halten."

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Mit den neuen Emissionswerten wird klar, dass sich die weltweite Rezession – im Gegensatz zu Prognosen – nur minimal auf CO2-Ausstöße ausgewirkt hat. Etwa drei Viertel des Mehrausstoßes stammt aus Entwicklungsländern. 2009 war der Kohlendioxid-Ausstoß im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2008 etwas gesunken.

Wissenschaftler glauben, dass eine durchschnittliche Erderwärmung von mehr als zwei Grad Celsius gefährliche Folgen für das Klima und somit die gesamte Flora und Fauna der Erde nach sich ziehen wird. Im vergangenen Dezember hatten sich die Teilnehmer des UN-Klimagipfels im mexikanischen Cancún deshalb erstmals geschlossen zur Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad bekannt.

Wenn dieses Zwei-Grad-Ziel noch erreicht werden soll, dürften die weltweiten CO2-Emissionen bis 2020 nach Berechnungen der IEA auf maximal 32 Gigatonnen jährlich steigen. Sollte der Anstieg des letzten Jahres nicht drastisch gedrosselt werden, würde diese Grenze bereits Ende des laufenden Jahres überschritten.

Doch bereits jetzt scheint dieses Ziel unrealistisch. Denn 80 Prozent der Kraftwerke, die im Jahr 2020 in Benutzung sein werden, sind oder werden bereits gebaut. Die meisten davon produzieren Energie aus fossilen Brennstoffen, werden also vermutlich noch weit über das Jahr hinaus CO2 ausstoßen. Diese Kraftwerke alleine machen nach Berechnungen der IEA 11,2 Gigatonnen aus – von insgesamt 13,7 Gigatonnen aus der Elektrizitätsproduktion. Somit müsse vor allem an anderer Stelle gekürzt werden.

Ein weiteres Problem liegt laut Birol in der neuerdings verstärkten Abkehr von der Atomenergie. "Es mag sein, dass viele Menschen die Kernkraft nicht mögen, sie stellt jedoch eine der wichtigsten Technologien zur kohlendioxidfreien Energiegewinnung dar", sagte Birol. Es sei unwahrscheinlich, dass erneuerbare Energieformen vollständig das Vakuum füllen würden, das durch die zurückgefahrene Kernkraft entstehe, was dazu führen könne, dass wieder vermehrt fossile Brennstoffe eingesetzt würden.

Zusätzlich hätten die internationalen Bemühungen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, nachgelassen: "Die Bedeutung des Klimawandels in internationalen politischen Debatten ist weitaus weniger ausgeprägt als noch vor wenigen Jahren", sagte Birol.

In der kommenden Woche ist das nächste UN-Treffen von Regierungsvertretern in Bonn geplant. Beobachter erwarten jedoch wenige Fortschritte.
 

 
Leser-Kommentare
    • Levpan
    • 30.05.2011 um 12:03 Uhr

    Zum Glück ist der Klimawandel ja nicht Menschgemacht. Sonst müssten die armen Menschen hier tatsächlich auf Autos, Kohlekraftwerke (WIR HABEN DOCH KEIN ENERGIEGRUNDGERÜST!) oder sonstiges Verzichten.
    Oder hinterher sogar an seine Nachkommen bzw. die nachfolgenden Generationen denken.

    Aber so geht sie weiter, Plündert den Planeten bis nichts mehr von ihm oder von euch da ist.
    Was muss eigentlich passieren, wieviele Arten müssen aussterben, wieviele Tornados und Wassermassen Menschen töten bis die Profitorientierten CEOs und/oder Politiker sowie die "Massen" mal ihren Hintern hoch kriegen?

    Mit Grün wählen, weil das ja gerade so in Mode ist, ist es nicht getan. Momentan herrscht unter Grünwählern viel "Atomkraft, Nein danke. Windräder/Stromtrassen, Ja bitte, aber nicht in meinem Vorgarten".
    Für die Rettung dieses Planeten muss nunmal noch einiges gemacht werden und dabei werden nunmal Opfer fällig (wobei die Ästhetik eins der verkraftbarsten sein sollte).

    Wenn wir nicht mit einem Amazonas Zusammenbruch in 70 Jahren oder Erliegen des z.B. Golfstroms (was irrwitzigerweise zu einer Eiszeit führen würde) leben wollen bzw. es zu verantworten haben dann müssen wir die "Nach uns die Sintflut"-Mentalität ablegen und mal etwas kürzer treten.

    10 Leser-Empfehlungen
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    ... die Umweltverschmutzung schon. Außerdem sind die zu beobachtenden Veränderungen schlichtweg üblich. Unser Klima ist IMMER bestimmten Rhytmen unterworfen, die unter anderem mit der ebenso an- und aufsteigenden Sonnenfleckenaktivität zusammenhängen.

    Der CO2 Ausstoß ist völlig irrelevant. Aber wie man ja weiss EINE Lüge braucht leider mindestens 10 Gegenbeweise damit die Leute sie wieder aus den Köpfen rauskriegen.

    Deshalb funktioniert mediale Manipulation auch so gut......

    ... die Umweltverschmutzung schon. Außerdem sind die zu beobachtenden Veränderungen schlichtweg üblich. Unser Klima ist IMMER bestimmten Rhytmen unterworfen, die unter anderem mit der ebenso an- und aufsteigenden Sonnenfleckenaktivität zusammenhängen.

    Der CO2 Ausstoß ist völlig irrelevant. Aber wie man ja weiss EINE Lüge braucht leider mindestens 10 Gegenbeweise damit die Leute sie wieder aus den Köpfen rauskriegen.

    Deshalb funktioniert mediale Manipulation auch so gut......

  1. "Ein weiteres Problem liegt laut Birol in der neuerdings verstärkten Abkehr von der Atomenergie. "Es mag sein, dass viele Menschen die Kernkraft nicht mögen, sie stellt jedoch eine der wichtigsten Technologien zur kohlendioxidfreien Energiegewinnung dar", sagte Birol. Es sei unwahrscheinlich, dass erneuerbare Energieformen vollständig das Vakuum füllen würden, das durch die zurückgefahrene Kernkraft entstehe, was dazu führen könne, dass wieder vermehrt fossile Brennstoffe eingesetzt würden."

    Ob man diese Warnung im einig kernkraftfeindlichen Deutschland wohl mit berücksichtigen wird? wahrscheinlicher ist, dass bei uns demnächst auch Herr Birol als Lobbyist des Kernenergie-Teufelszeugs denunziert werden wird. Man darf jedenfalls gespannt sein, ob im politischen wer-steigt-zuerst-aus-Wettrennen auch Stimmen wie die von Herrn Birol Gehör finden.

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    • GDH
    • 30.05.2011 um 12:29 Uhr

    Vielleicht führt die Kombination aus Klima- und Atomproblemen ja mal dazu, dass eine Regierung so ehrlich ist und offen sagt, dass es mit der billigen Energie so nicht weitergehen kann.

    Wir haben nicht ewig Zeit, diese Probleme zu lösen. Bislang wollten uns die Konservativen immer weismachen, wir bräuchten nur noch ein paar Jahre so weitermachen wie bisher und ein paar Forschungsprojekte fördern, damit wir in Zukunft ganz einfach und billig zu sauberer Energie kommen.

    Die Linken hingegen pochen darauf, dass Energie (womit der heutige Verbrauch gemeint ist) für Jedermann bezahlbar bleiben solle.

    Beides wird nicht gehen: Unser Verbrauch muss sinken und saubere Energie ist (noch eine ganze Zeit lang) teuer (schmutzige Energie ist auf Dauer noch viel teurer). Daraus folgt, dass Strom, Gas und Öl nunmal nicht so billig bleiben können, wie sie derzeit sind.

    Die Einschränkungen, die sich daraus ergeben, sollten endlich ehrlich auf den Tisch kommen.

    Das ist ein alter Hut, mal in den Statuten nachlesen (googln) hilft.

    Die IEA setzt für die Förderung der "friedlichen Atomenergienutzung" ein.

    Das der Chefökonom der IEA also gegen Ausstiegsszeraien ist erscheint da mehr als nur logisch.

    Die großen Energiemonopolisten weltweit ziehen alle Register, um den Atomaustieg Deutschlands und die mindestens in der Bevölkerung atomkritischere Haltung nach Fukushima weltweit wieder zu vertreiben.

    Also nichts neues auf der Oligopolisten Industrie, KLimaschutz ist für Sie nur ein passendes Feigenblatt, um Atomkraft zu verteitigen, bestes Beispiel RWE stramm pro Atom aber auch pro Braunkohlekraftwerke, co 2 Schleudern im großem Stil.

    wie man das Restrisiko ausschließen und die Altlasten entsorgen soll.

    Sie sind dann der Erste, der Amok läuft, wenn Ihre Kinder verstrahlt worden sind.

    Bitte bleiben Sie auf einer sachlichen Ebene. Danke. Die Redaktion/er

    • GDH
    • 30.05.2011 um 12:29 Uhr

    Vielleicht führt die Kombination aus Klima- und Atomproblemen ja mal dazu, dass eine Regierung so ehrlich ist und offen sagt, dass es mit der billigen Energie so nicht weitergehen kann.

    Wir haben nicht ewig Zeit, diese Probleme zu lösen. Bislang wollten uns die Konservativen immer weismachen, wir bräuchten nur noch ein paar Jahre so weitermachen wie bisher und ein paar Forschungsprojekte fördern, damit wir in Zukunft ganz einfach und billig zu sauberer Energie kommen.

    Die Linken hingegen pochen darauf, dass Energie (womit der heutige Verbrauch gemeint ist) für Jedermann bezahlbar bleiben solle.

    Beides wird nicht gehen: Unser Verbrauch muss sinken und saubere Energie ist (noch eine ganze Zeit lang) teuer (schmutzige Energie ist auf Dauer noch viel teurer). Daraus folgt, dass Strom, Gas und Öl nunmal nicht so billig bleiben können, wie sie derzeit sind.

    Die Einschränkungen, die sich daraus ergeben, sollten endlich ehrlich auf den Tisch kommen.

    Das ist ein alter Hut, mal in den Statuten nachlesen (googln) hilft.

    Die IEA setzt für die Förderung der "friedlichen Atomenergienutzung" ein.

    Das der Chefökonom der IEA also gegen Ausstiegsszeraien ist erscheint da mehr als nur logisch.

    Die großen Energiemonopolisten weltweit ziehen alle Register, um den Atomaustieg Deutschlands und die mindestens in der Bevölkerung atomkritischere Haltung nach Fukushima weltweit wieder zu vertreiben.

    Also nichts neues auf der Oligopolisten Industrie, KLimaschutz ist für Sie nur ein passendes Feigenblatt, um Atomkraft zu verteitigen, bestes Beispiel RWE stramm pro Atom aber auch pro Braunkohlekraftwerke, co 2 Schleudern im großem Stil.

    wie man das Restrisiko ausschließen und die Altlasten entsorgen soll.

    Sie sind dann der Erste, der Amok läuft, wenn Ihre Kinder verstrahlt worden sind.

    Bitte bleiben Sie auf einer sachlichen Ebene. Danke. Die Redaktion/er

  2. Der Artikel passt sehr nett zum ersten über den Atomausstieg.
    Das Bild zeigt die Kühltürme, aus denen Wasserdampf aufsteigt.

    Wasserdampf ist kein CO2, das sieht man nicht, da farblos. Immer diese Effekthascherei, da fällt es immer schwer den Rest als Fakt anzuerkennen.
    Sicherlich werden jetzt mehr fossile Brennstoffe eingesetzt, da die Windernergie nicht verlässlich ( und teuer ) ist.
    In vielen Industriebetrieben werden jetzt Notstromaggregate benötigt, die mit Diesel laufen.
    Das kann man auch als Impuls für die Industrie nennen. Afrikanische Verhältnisse, mit allen sozialen Konsequenzen, wenn nicht dann wieder sozial subventioniert wird.

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    Der Artikel differenziert vielleicht nicht korrekt zwischen Treibhausgasen und CO2 doch Sie als Experte und an Fakten Interessierter sollten wissen, dass Wasserdampf sehr wohl ein Treibhausgas ist und auch das Bild der Kühltürme deshalb zum Thema Klimaerwärmung passt:
    Wasserdampf ist Treibhausgas Nr. 1 – Studie unter Jülicher Leitung
    Nicht Kohlendioxid ist – entgegen der weit verbreiteten Meinung – das Treibhausgas Nummer eins in unserer Atmosphäre, sondern Wasserdampf. Um mehr als 75 Prozent ist die Konzentration dieser Substanz in den oberen Luftschichten in den letzten 45 Jahren angestiegen. Das fanden Wissenschaftler im Rahmen einer Studie des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) heraus, die unter der Leitung von Prof. Dieter Kley vom Forschungszentrum Jülich und Dr. James Russell von der Hampton-Universität der USA stand.

    sondern kondensiertes Wasser. Den Dampf sieht man genauso wenig wie das Kohlendioxid. Aber ob Kohle- oder Atomkraftwerk, beide müssen fast 2/3 ihrer Wärme als Abwärme an die Umgebung geben. Dabei wird sehr viel Wasser verdampft, das dann auch wieder kondensiert. Für ein Atomkraftwerk mit 1350 MW elektrische Leistung müssen etwa 2700 MW Abwärme weg.
    Bei reiner Wasserverdampfung benötigt 1 kg Wasser 2500 kJ, also verdampfen 1080 kg/s = 93.300 m^3/Tag.

    Der Artikel differenziert vielleicht nicht korrekt zwischen Treibhausgasen und CO2 doch Sie als Experte und an Fakten Interessierter sollten wissen, dass Wasserdampf sehr wohl ein Treibhausgas ist und auch das Bild der Kühltürme deshalb zum Thema Klimaerwärmung passt:
    Wasserdampf ist Treibhausgas Nr. 1 – Studie unter Jülicher Leitung
    Nicht Kohlendioxid ist – entgegen der weit verbreiteten Meinung – das Treibhausgas Nummer eins in unserer Atmosphäre, sondern Wasserdampf. Um mehr als 75 Prozent ist die Konzentration dieser Substanz in den oberen Luftschichten in den letzten 45 Jahren angestiegen. Das fanden Wissenschaftler im Rahmen einer Studie des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) heraus, die unter der Leitung von Prof. Dieter Kley vom Forschungszentrum Jülich und Dr. James Russell von der Hampton-Universität der USA stand.

    sondern kondensiertes Wasser. Den Dampf sieht man genauso wenig wie das Kohlendioxid. Aber ob Kohle- oder Atomkraftwerk, beide müssen fast 2/3 ihrer Wärme als Abwärme an die Umgebung geben. Dabei wird sehr viel Wasser verdampft, das dann auch wieder kondensiert. Für ein Atomkraftwerk mit 1350 MW elektrische Leistung müssen etwa 2700 MW Abwärme weg.
    Bei reiner Wasserverdampfung benötigt 1 kg Wasser 2500 kJ, also verdampfen 1080 kg/s = 93.300 m^3/Tag.

  3. so wird er jedenfalls im zitierten Guardian genannt.

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    Redaktion

    Danke, der Fehler wurde korrigiert

    Redaktion

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    • GDH
    • 30.05.2011 um 12:29 Uhr

    Vielleicht führt die Kombination aus Klima- und Atomproblemen ja mal dazu, dass eine Regierung so ehrlich ist und offen sagt, dass es mit der billigen Energie so nicht weitergehen kann.

    Wir haben nicht ewig Zeit, diese Probleme zu lösen. Bislang wollten uns die Konservativen immer weismachen, wir bräuchten nur noch ein paar Jahre so weitermachen wie bisher und ein paar Forschungsprojekte fördern, damit wir in Zukunft ganz einfach und billig zu sauberer Energie kommen.

    Die Linken hingegen pochen darauf, dass Energie (womit der heutige Verbrauch gemeint ist) für Jedermann bezahlbar bleiben solle.

    Beides wird nicht gehen: Unser Verbrauch muss sinken und saubere Energie ist (noch eine ganze Zeit lang) teuer (schmutzige Energie ist auf Dauer noch viel teurer). Daraus folgt, dass Strom, Gas und Öl nunmal nicht so billig bleiben können, wie sie derzeit sind.

    Die Einschränkungen, die sich daraus ergeben, sollten endlich ehrlich auf den Tisch kommen.

    10 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Harter Tobak"
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    genau aus diesen Gründen wurde eben viel in die Kernkraft an Forschung, und Entwicklung investiert.
    Die erneuerbaren Energien Wind und Sonne sind leider zu unbeständig um auf sie zu bauen und Ersatzenergien dafür sind Gaskraftwerke , die auch nur teuren Strom produzieren aber schnell anlaufen können.
    Der Stromverbrauch in Deutschland ist seit langer Zeit bereits konstant , bedingt zum Teil durch teure Energiesparmassnahmen, zum Teil auch durch Abwanderung der Industrie. Dieser Vorgang wird sich ´´sozialverträglich´´ fortsetzen.
    Was bei uns aber nicht produziert wird , wird in anderen Ländern unter schlechteren Umweltbedingungen produziert.
    Es nutzt der Erde also leider garnichts, wenn wir uns weiter einschränken.
    Die elektrische Energie ist die sauberste Form von Energie, die zur Verfügung steht und sicherlich kann hier auch noch weiter z.b. durch Elektroautos Fortschritt erzielt werden nur sie muss verlässlich und im internationalen Wettbewerb preislich vergleichbar hergestellt werden.
    Es gibt genug Regierungen , die uns den Erfolg neiden.

    stimme Ihnen zu. Solange die Preise nicht steigen wird die stärkste Energiequelle, nämlich das Energiesparen nicht genutzt werden!

    • Karl63
    • 30.05.2011 um 14:14 Uhr

    Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt dabei ist, auch die globalen Uranvorräte sind nicht unbegrenzt. Wenn man die Kernkraft soweit ausbauen würde, dass global eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase möglich wird, dann stellt sich als nächstes die Frage, wann denn die verfügbaren Uranvorkommen erschöpft sind...
    Beim wichtigsten fossilen Energieträger dem Erdöl, steht die globale Ökonomie schon jetzt an der Schwelle einer spürbaren Verknappung. Die Reaktionen der Märkte in der Vergangenheit haben sehr deutlich gezeigt, dass der Ölpreis auch sehr schnell über $150 pro Barrel steigen kann, wenn die Nachfrage nur weiter steigt. Es steht zu befürchten, dass ein stetig steigender Ölpreis sehr viel mehr zum Klimaschutz beitragen wird, als die aktuell auf politischer Ebene vollzogenen Maßnahmen.
    Es gibt da auch noch diese Modellrechnung die besagt, wenn man die gesamte in Deutschland verfügbare Ackerfläche mit Raps bepflanzen würde, dann könnte man mit dem so erzeugten Biodiesel gerade mal 13% des aktuellen Verbrauchs an Diesel abdecken.
    Um diese Probleme zu lösen, werden viele Ansätze notwendig werden. Es geht also um einen Umfassenden Technologiewandel und dafür müssen jetzt die Weichen gestellt werden und nicht erst in der Zukunft. Die Folgen werden dennoch enorm sein - womöglich kommen die Komponenten unserer Computer in Zukunft entweder aus Rumänien oder per Bahnfracht aus China...

    Sie haben völlig Recht. Je mehr die Politik zum Spielball der öffentlichen Meinung wird, desto kurzsichtiger und opportunistischer agiert sie. Ausbaden werden es die jeweils nächsten Generationen, die einen riesigen Schuldenberg, einen verfallenden Planeten und eine entzweite Gesellschaft erben. Hier muss dringend angepackt werden. Es braucht viel mehr Ehrlichkeit, was alle Kosten angeht und es braucht weniger Leute, die einem ständig das blaue bzw. grüne vom Himmel versprechen.

    Warum ist es so schwierig zu begreifen, dass wir in einer "Lobby"demokrtie leben, in der es den Parteien nicht darum geht das Energieproblem, das Klimaproblem, das Ressourcen-problem, das Schuldenproblem oder Problem ständig steigender Energiekosten usw.usw. zu lösen. Alle diese Probleme liessen sich auf elegante Weise sofort lösen, wenn wir das völlig unzeitgemäße System der zentralen Stromerzeugung aufgeben würden und statt dessen die Energie aus Biomasse in Wasserstoff und dann in Strom und Wärme umwandeln würden. Die Welt würde sich verändern, wenn wir damit beginnen würden. Es gibt jedoch enormen Widerstand seitens der Energiewirtschaft. Der gesamte heutige Energiebedarf Deutschlands liesse sich bereit aus den Abfällen der Landwirtschaft erzeugen. Die Technologien stehen bereit, es fehlt am mutigen Zupacken. Die Strompreise könnten auf ein 1/4l sinken (3cent/kWh)! Die Autos verbrauchten nur das Äquivalent von 1 Liter Benzin für 100 km! Es ist ein Irrsinn, was geplant wird mit Strom über Desertec (18Cent/kWh) oder der Verlängerung des Stromnetze. Diese Netz und die Transformatoren verschlingen heute bereit mehr Energie als wir insgesamt verbrauchen. Die Politik verschleudert hunderte von Milliarden in eine überkommene Technologie und schädigt damit insbesondere die kommenden Generationen und nur weil man den Monopolstrukturen der Energiewirtschaft dienlich sein will. Noch einmal: Weg von der zentralen Stromwirtschaft hin zu einer modernen solaren Wasserstoffwirtschaft!

    Sie würden Ihre Meinung völlig ändern, wenn Sie sich mit den Möglichkeiten der Energiebereitstellung aus Biomasse und deren Umwandlung in Wasserstoff beschäftigen würden. Energie könnte auf ein Viertel des heutigen Preises sinken. Brennstoffzellen betriebene Autos verbrauchten gerade mal 0,26kg Wasserstoff auf 100km. Der Co2-Gehalt der Atmosphäre würde abnehmen. Wir bräuchten keine fossilen Energieträger mehr, kein Erdöl, keine Atomkraft, Auch Kriege würden weniger und der Wohlstand aller würde enorm zunehmen. Ein Verzicht auf irgendwas wäre völlig unnötig. Biomasse für die thermische Vergasung zu Wasserstoff steht in Deutschland oder sonst wo in ausreichender Menge zur Verfügung. Lesen Sie das Buch 'Wasserstoff für alle' von Karl-Heinz Tetzlaff in dem alle technischen Details dazu gegeben werden!Wir brauchen allerdings mutige Menschen, die den Paradigmenwechsel wollen und die die völlig veraltete Form der Stromwirtschaft abschaffen. Wussten Sie, dass der Verlust in den Stromnetzen mit 141 Mio Tonnen Steinkohleeinheiten größer ist als der gesamte Verbrauch aller Haushalte, Industrien, Handel, Dienstleistungen usw. mit 137 Mio t SKE zusammen? Die solare Wasserstoffwirtschaft dagegen hätte im Netz keine Verluste. Strom gäbe es dezentral im Überfluss zu niedrigen Preisen. Nebenbei: Wasserstoff betriebene Autos und LKWs würden nur 1/9 der Energie verbrauchen, wie unsere heutigen Fahrzeuge! Also, warum Verzicht?

    genau aus diesen Gründen wurde eben viel in die Kernkraft an Forschung, und Entwicklung investiert.
    Die erneuerbaren Energien Wind und Sonne sind leider zu unbeständig um auf sie zu bauen und Ersatzenergien dafür sind Gaskraftwerke , die auch nur teuren Strom produzieren aber schnell anlaufen können.
    Der Stromverbrauch in Deutschland ist seit langer Zeit bereits konstant , bedingt zum Teil durch teure Energiesparmassnahmen, zum Teil auch durch Abwanderung der Industrie. Dieser Vorgang wird sich ´´sozialverträglich´´ fortsetzen.
    Was bei uns aber nicht produziert wird , wird in anderen Ländern unter schlechteren Umweltbedingungen produziert.
    Es nutzt der Erde also leider garnichts, wenn wir uns weiter einschränken.
    Die elektrische Energie ist die sauberste Form von Energie, die zur Verfügung steht und sicherlich kann hier auch noch weiter z.b. durch Elektroautos Fortschritt erzielt werden nur sie muss verlässlich und im internationalen Wettbewerb preislich vergleichbar hergestellt werden.
    Es gibt genug Regierungen , die uns den Erfolg neiden.

    stimme Ihnen zu. Solange die Preise nicht steigen wird die stärkste Energiequelle, nämlich das Energiesparen nicht genutzt werden!

    • Karl63
    • 30.05.2011 um 14:14 Uhr

    Ein nicht ganz unwichtiger Aspekt dabei ist, auch die globalen Uranvorräte sind nicht unbegrenzt. Wenn man die Kernkraft soweit ausbauen würde, dass global eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase möglich wird, dann stellt sich als nächstes die Frage, wann denn die verfügbaren Uranvorkommen erschöpft sind...
    Beim wichtigsten fossilen Energieträger dem Erdöl, steht die globale Ökonomie schon jetzt an der Schwelle einer spürbaren Verknappung. Die Reaktionen der Märkte in der Vergangenheit haben sehr deutlich gezeigt, dass der Ölpreis auch sehr schnell über $150 pro Barrel steigen kann, wenn die Nachfrage nur weiter steigt. Es steht zu befürchten, dass ein stetig steigender Ölpreis sehr viel mehr zum Klimaschutz beitragen wird, als die aktuell auf politischer Ebene vollzogenen Maßnahmen.
    Es gibt da auch noch diese Modellrechnung die besagt, wenn man die gesamte in Deutschland verfügbare Ackerfläche mit Raps bepflanzen würde, dann könnte man mit dem so erzeugten Biodiesel gerade mal 13% des aktuellen Verbrauchs an Diesel abdecken.
    Um diese Probleme zu lösen, werden viele Ansätze notwendig werden. Es geht also um einen Umfassenden Technologiewandel und dafür müssen jetzt die Weichen gestellt werden und nicht erst in der Zukunft. Die Folgen werden dennoch enorm sein - womöglich kommen die Komponenten unserer Computer in Zukunft entweder aus Rumänien oder per Bahnfracht aus China...

    Sie haben völlig Recht. Je mehr die Politik zum Spielball der öffentlichen Meinung wird, desto kurzsichtiger und opportunistischer agiert sie. Ausbaden werden es die jeweils nächsten Generationen, die einen riesigen Schuldenberg, einen verfallenden Planeten und eine entzweite Gesellschaft erben. Hier muss dringend angepackt werden. Es braucht viel mehr Ehrlichkeit, was alle Kosten angeht und es braucht weniger Leute, die einem ständig das blaue bzw. grüne vom Himmel versprechen.

    Warum ist es so schwierig zu begreifen, dass wir in einer "Lobby"demokrtie leben, in der es den Parteien nicht darum geht das Energieproblem, das Klimaproblem, das Ressourcen-problem, das Schuldenproblem oder Problem ständig steigender Energiekosten usw.usw. zu lösen. Alle diese Probleme liessen sich auf elegante Weise sofort lösen, wenn wir das völlig unzeitgemäße System der zentralen Stromerzeugung aufgeben würden und statt dessen die Energie aus Biomasse in Wasserstoff und dann in Strom und Wärme umwandeln würden. Die Welt würde sich verändern, wenn wir damit beginnen würden. Es gibt jedoch enormen Widerstand seitens der Energiewirtschaft. Der gesamte heutige Energiebedarf Deutschlands liesse sich bereit aus den Abfällen der Landwirtschaft erzeugen. Die Technologien stehen bereit, es fehlt am mutigen Zupacken. Die Strompreise könnten auf ein 1/4l sinken (3cent/kWh)! Die Autos verbrauchten nur das Äquivalent von 1 Liter Benzin für 100 km! Es ist ein Irrsinn, was geplant wird mit Strom über Desertec (18Cent/kWh) oder der Verlängerung des Stromnetze. Diese Netz und die Transformatoren verschlingen heute bereit mehr Energie als wir insgesamt verbrauchen. Die Politik verschleudert hunderte von Milliarden in eine überkommene Technologie und schädigt damit insbesondere die kommenden Generationen und nur weil man den Monopolstrukturen der Energiewirtschaft dienlich sein will. Noch einmal: Weg von der zentralen Stromwirtschaft hin zu einer modernen solaren Wasserstoffwirtschaft!

    Sie würden Ihre Meinung völlig ändern, wenn Sie sich mit den Möglichkeiten der Energiebereitstellung aus Biomasse und deren Umwandlung in Wasserstoff beschäftigen würden. Energie könnte auf ein Viertel des heutigen Preises sinken. Brennstoffzellen betriebene Autos verbrauchten gerade mal 0,26kg Wasserstoff auf 100km. Der Co2-Gehalt der Atmosphäre würde abnehmen. Wir bräuchten keine fossilen Energieträger mehr, kein Erdöl, keine Atomkraft, Auch Kriege würden weniger und der Wohlstand aller würde enorm zunehmen. Ein Verzicht auf irgendwas wäre völlig unnötig. Biomasse für die thermische Vergasung zu Wasserstoff steht in Deutschland oder sonst wo in ausreichender Menge zur Verfügung. Lesen Sie das Buch 'Wasserstoff für alle' von Karl-Heinz Tetzlaff in dem alle technischen Details dazu gegeben werden!Wir brauchen allerdings mutige Menschen, die den Paradigmenwechsel wollen und die die völlig veraltete Form der Stromwirtschaft abschaffen. Wussten Sie, dass der Verlust in den Stromnetzen mit 141 Mio Tonnen Steinkohleeinheiten größer ist als der gesamte Verbrauch aller Haushalte, Industrien, Handel, Dienstleistungen usw. mit 137 Mio t SKE zusammen? Die solare Wasserstoffwirtschaft dagegen hätte im Netz keine Verluste. Strom gäbe es dezentral im Überfluss zu niedrigen Preisen. Nebenbei: Wasserstoff betriebene Autos und LKWs würden nur 1/9 der Energie verbrauchen, wie unsere heutigen Fahrzeuge! Also, warum Verzicht?

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    • 30.05.2011 um 12:38 Uhr

    (Key World Energy Statistics der IEA)

    • Gafra
    • 30.05.2011 um 12:44 Uhr

    möglichst weit wegfliegen,--- in Naturparadiese am besten, 3 mal täglich Fleisch und Wurst (Klimakiller Methan), 2-3 Autos pro Familie, Elektrogeräte bis zum Abwinken und natürlich noch zum ganz persönlichen Verschmutzen der Luft, "wir trennen ja schließlich den Müll, damit beweisen wir unser hohes Umwelt-Bewusstsein", gerne noch 6-7 Grillfeste pro Familie.

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    die Containerschiffe auf dem Meer, da sollen sieben an der Zahl bereits den gleichen Ausstoß haben wie zum Beispiel alle Fahrzeuge auf deutschen Straßen

    die Containerschiffe auf dem Meer, da sollen sieben an der Zahl bereits den gleichen Ausstoß haben wie zum Beispiel alle Fahrzeuge auf deutschen Straßen

  4. Der Artikel differenziert vielleicht nicht korrekt zwischen Treibhausgasen und CO2 doch Sie als Experte und an Fakten Interessierter sollten wissen, dass Wasserdampf sehr wohl ein Treibhausgas ist und auch das Bild der Kühltürme deshalb zum Thema Klimaerwärmung passt:
    Wasserdampf ist Treibhausgas Nr. 1 – Studie unter Jülicher Leitung
    Nicht Kohlendioxid ist – entgegen der weit verbreiteten Meinung – das Treibhausgas Nummer eins in unserer Atmosphäre, sondern Wasserdampf. Um mehr als 75 Prozent ist die Konzentration dieser Substanz in den oberen Luftschichten in den letzten 45 Jahren angestiegen. Das fanden Wissenschaftler im Rahmen einer Studie des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) heraus, die unter der Leitung von Prof. Dieter Kley vom Forschungszentrum Jülich und Dr. James Russell von der Hampton-Universität der USA stand.

    Antwort auf "Artikelvermischung"
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    Herzlichen dank für Ihren Einwand, dass Wasserdampf zu mehr Regen führt war mir eigentlich klar, sogar die Kondensstreifen von Flugzeugen sollen darauf Einfluss haben,
    Das Wasserdanmpf aber zur Erderwärmung beiträgt nicht.
    Da hätte ich eher das Gegenteil vermutet, wegen verstärkter Wolkenbildung Refektion der Sonnenstrahlen.
    Werde also nachlesen. Dafür ist eine Kommentarseite doch prima.
    Ändert aber nichts an der Feststellung, dass auf Bildern immer versucht wird , meinung wiederzugeben, die nicht korrekt ist, wie hier CO2.

    Natuerlich ist H2O ein Treibhausgas. Der Unterschied zu CO2 ist allerdings, dass H2O einfach wieder abregnet und die Verweildauer in der Atmosphaere also sehr gering ist.

    Wasserdampf als 'Emission' ist unwichtig.

    Unsere Zivilisation hat aber nicht den H2O-Gehalt der Atmosphäre erhöht, sondern den CO2-Gehalt. Wir haben auch keine unmittelbare Kontrolle über den H2O-Gehalt der Atmosphäre (http://www.zeit.de/wissen...), aber sehr wohl über den CO2-Gehalt bzw. den CO2-Ausstoss. Auch wenn das die meisten Menschen heute nicht wahrhaben wollen.

    ist die zusätzliche Verdampfung duch die Kraftwerke nicht so wichtig wie die zusätzliche CO2-Produktion. Das Strahlungsfenster des Wasserdampfes ist ohnehin schon geschlossen und wird durch weiteren Wasserdampf nicht mehr Infrarotstrahlung zurückhalten können. Aber das Strahlungsfenster des CO2 ist erst zum Teil geschlossen. Noch mehr CO2 in der Luft hält mehr Wärme zurück.

    Aber alle reden immer nur von Reduktion der Emissionen.
    Denkt denn niemand daran, dass wir das CO2 auch wieder mal einsammeln sollten? Wir müssen die landwirtschaftlich genutzen Böden wieder von CO2-Emittenden zu Absorbern machen. Die ständige Zugabe von mineralischen Kunstdüngern zerstört den Humus und setzt damit CO2 frei. Wie brauchen eine bodenschonende, Humus aufbauende Bodenbearbeitung. Damit liessen sich 19 Milliarden Tonnen CO2 jährlich binden. http://www.humus-derfilm.at/
    Das sind fast 2/3 der heute freigesetzen Menge.
    Zusätzlich könnte man in der Wüste Pflanzen wachsen lassen, die erstens CO2 binden, zweitens Biotreibstoffe erzeugen, die das Erdöl ersetzen und so den weiteren Ausstoß von CO2 vermindern. Kombiniert man das mit dem DESERTEC-Konzept, würden weitere CO2-Produzenten ersetzt, denn der Strom kommt statt aus Kohleverbrennung von der Sonne. Die Abwärme dieser solarthermischen Kraftwerke wird zur Entsalzung von Meerwasser genutzt und dient zur Bewässerung der Energiepflanzen und der Nahrungspflanzen, die von den Arbeitern gegessen werden. "Voller Teller - Dank vollem Tank".

    Herzlichen dank für Ihren Einwand, dass Wasserdampf zu mehr Regen führt war mir eigentlich klar, sogar die Kondensstreifen von Flugzeugen sollen darauf Einfluss haben,
    Das Wasserdanmpf aber zur Erderwärmung beiträgt nicht.
    Da hätte ich eher das Gegenteil vermutet, wegen verstärkter Wolkenbildung Refektion der Sonnenstrahlen.
    Werde also nachlesen. Dafür ist eine Kommentarseite doch prima.
    Ändert aber nichts an der Feststellung, dass auf Bildern immer versucht wird , meinung wiederzugeben, die nicht korrekt ist, wie hier CO2.

    Natuerlich ist H2O ein Treibhausgas. Der Unterschied zu CO2 ist allerdings, dass H2O einfach wieder abregnet und die Verweildauer in der Atmosphaere also sehr gering ist.

    Wasserdampf als 'Emission' ist unwichtig.

    Unsere Zivilisation hat aber nicht den H2O-Gehalt der Atmosphäre erhöht, sondern den CO2-Gehalt. Wir haben auch keine unmittelbare Kontrolle über den H2O-Gehalt der Atmosphäre (http://www.zeit.de/wissen...), aber sehr wohl über den CO2-Gehalt bzw. den CO2-Ausstoss. Auch wenn das die meisten Menschen heute nicht wahrhaben wollen.

    ist die zusätzliche Verdampfung duch die Kraftwerke nicht so wichtig wie die zusätzliche CO2-Produktion. Das Strahlungsfenster des Wasserdampfes ist ohnehin schon geschlossen und wird durch weiteren Wasserdampf nicht mehr Infrarotstrahlung zurückhalten können. Aber das Strahlungsfenster des CO2 ist erst zum Teil geschlossen. Noch mehr CO2 in der Luft hält mehr Wärme zurück.

    Aber alle reden immer nur von Reduktion der Emissionen.
    Denkt denn niemand daran, dass wir das CO2 auch wieder mal einsammeln sollten? Wir müssen die landwirtschaftlich genutzen Böden wieder von CO2-Emittenden zu Absorbern machen. Die ständige Zugabe von mineralischen Kunstdüngern zerstört den Humus und setzt damit CO2 frei. Wie brauchen eine bodenschonende, Humus aufbauende Bodenbearbeitung. Damit liessen sich 19 Milliarden Tonnen CO2 jährlich binden. http://www.humus-derfilm.at/
    Das sind fast 2/3 der heute freigesetzen Menge.
    Zusätzlich könnte man in der Wüste Pflanzen wachsen lassen, die erstens CO2 binden, zweitens Biotreibstoffe erzeugen, die das Erdöl ersetzen und so den weiteren Ausstoß von CO2 vermindern. Kombiniert man das mit dem DESERTEC-Konzept, würden weitere CO2-Produzenten ersetzt, denn der Strom kommt statt aus Kohleverbrennung von der Sonne. Die Abwärme dieser solarthermischen Kraftwerke wird zur Entsalzung von Meerwasser genutzt und dient zur Bewässerung der Energiepflanzen und der Nahrungspflanzen, die von den Arbeitern gegessen werden. "Voller Teller - Dank vollem Tank".

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