Fossilien-Analyse Forscher vermuten Klimawandel hinter urzeitlichem Massensterben
Todesursache unbekannt: Am Ende der Trias raffte ein Naturereignis viele Lebewesen dahin. Eine Studie zeigt, dass ein Treibhausgas-Anstieg Schuld gewesen sein könnte.
© Science/AAAS

Die Forscher nahmen Proben aus Sedimenten, wie hier in den Alpen, und untersuchten die Pflanzen darin auf bestimmte Kohlenstoffisotope.
Seit Jahren stehen die Forscher vor einem Rätsel: Was ist die Ursache des Massensterbens vor 201 Millionen Jahren? Am Ende der Trias siechte die Hälfte der Meeresbewohner dahin. Viele Wissenschaftler vermuteten bislang, dass die Zahl der Vulkanausbrüche angestiegen sei, infolge der Kontinentaldrift. Diese ist der Prozess aus dem letztlich die fünf Kontinente hervorgegangen sind, die heute den Globus umspannen.
Wissenschaftler vom Institut für Umweltbiologie der Universität Utrecht revidieren nun die bisherige Annahme: Ein gewaltiger Ausstoß von Treibhausgas in die Atmosphäre und eine plötzliche Erderwärmung könne zum Tod vieler Kreaturen an Land wie auch im Meer geführt haben, schreiben Micha Ruhl und seine Kollegen im Wissenschaftsmagazin Science.
In einem Experiment haben die Biologen untersucht, welche Isotope des Kohlenstoffs (C) im Wachs von fossilen Pflanzen vorkommen. Die Pflanzen stammen aus 201 Millionen Jahre alten Sedimenten. Ihr Ergebnis: Das Grünzeug hat am Ende der Trias zwischen 12 und 38 Billionen Tonnen Methan (CH4) in die Atmosphäre abgegeben – in weniger als 20.000 Jahren. Dieser nach geologischen Maßstäben plötzliche Anstieg könnte das Massensterben auf der Erde ausgelöst haben.
Methan ist ein Treibhausgas, das sich aus einem Kohlenstoff und vier Wasserstoffmolekülen zusammensetzt. Sein Effekt auf das Klima ist 20 Mal so groß wie der von Kohlenstoffdioxid (CO2). Die organische Verbindung geht häufig aus den Überresten von Tieren und Pflanzen hervor.
Am Ende der Trias veränderte sich auch die Vegetation – ein möglicher Hinweis dafür, dass eine Wärmeperiode einsetzte und sich der Wasserzyklus änderte.
- Datum 22.07.2011 - 12:34 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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...noch interessanter wäre es, wenn man die "...12 bis 38 Billionen Tonnen Methan..." in Relation setzt zu dem, was wir Menschen heute so emittieren.
das wird zum wenig hilfreichen Vergleich, da die Grundvoraussetzungen etwas anders vorlagen als das die rezente Landmassenverteilung zuläßt.
Der Zerfall von Pangäa war also an sich keine Klimakatastrophe, laut Bericht, sondern wird erst durch eine (reaktive?) Atmosphärenveränderung dazu?
Die Auswirkungen der einhergehenden, kompletten Veränderung der Erdoberfläche war sicher von untergeordneter Bedeutung?
Kan das mal jemand erklären?
MfG Karl Müller
das wird zum wenig hilfreichen Vergleich, da die Grundvoraussetzungen etwas anders vorlagen als das die rezente Landmassenverteilung zuläßt.
Der Zerfall von Pangäa war also an sich keine Klimakatastrophe, laut Bericht, sondern wird erst durch eine (reaktive?) Atmosphärenveränderung dazu?
Die Auswirkungen der einhergehenden, kompletten Veränderung der Erdoberfläche war sicher von untergeordneter Bedeutung?
Kan das mal jemand erklären?
MfG Karl Müller
ein bisschen verwirrt zurück. Im ersten Teil wird eine Vermutung geäußert, im zweiten Teil kommt der Versuch der Erklärung für diese Vermutung , die jedoch ausbleibt da nur Messergebnisse präsentiert werden. Welche noch nicht einmal für einen nötigen Vergleich in Relation zu irgendetwas Anderem (Werte früher oder darauf folgender Epochen) gesetzt werden. Zum Schluss die übliche seichte Belehrung CO2, Methan und Co sind ganz böse Treibhausgase.
Sorry aber das ist ein schlechter Artikel, der auch noch Skeptiker des anthropogenen Klimawandel wie mir eine Frage in die Hände spielt. Was war die Ursache für den gewaltigen Anstieg des Methan in der Atmosphäre? Vulkanische Aktivitäten sind mit dieser These obsolet geworden die Natur wohl nun allein? Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, das wir den Regenwald nicht zu schützen brauchen … hmmm
"Zum Schluss die übliche seichte Belehrung CO2, Methan und Co sind ganz böse Treibhausgase."
Steht nicht im Artikel. Man liest halt das, was man lesen will. Das lässt sich dann auch leichter kritisieren.
"Zum Schluss die übliche seichte Belehrung CO2, Methan und Co sind ganz böse Treibhausgase."
Steht nicht im Artikel. Man liest halt das, was man lesen will. Das lässt sich dann auch leichter kritisieren.
das wird zum wenig hilfreichen Vergleich, da die Grundvoraussetzungen etwas anders vorlagen als das die rezente Landmassenverteilung zuläßt.
Der Zerfall von Pangäa war also an sich keine Klimakatastrophe, laut Bericht, sondern wird erst durch eine (reaktive?) Atmosphärenveränderung dazu?
Die Auswirkungen der einhergehenden, kompletten Veränderung der Erdoberfläche war sicher von untergeordneter Bedeutung?
Kan das mal jemand erklären?
MfG Karl Müller
Schon damals gab es eine hoch intelligente Saurierform, die natürlich ähnliche Probleme der Energiegewinnung hatten wie wir heute.
Da sie aber nicht so fingerfertig waren, wie wir es heute sind, mußten sie sich mit einfachen Brennenergiekraftwerken behelfen, die verschiedene Pflanzen verbrannten und in Energie umwandelten. Leider gab es dadurch unglaublich hohe Methanaustöße, die zum Klimawandel führten.
Gruppen, die den durch Menschen begründeten Klimawandel leugnen, versuchen diese absolut wahre Geschichte unter Verschluss zu halten. Ich fühle mich aber verpflichtet endlich Licht ins Dunkel zu bringen!
Und sie glauben also, dass es damals schon "Dino-Forscher" gab, die ja genauso Kohle und Öl verbrannt haben wie die Menschen heute?
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Dinosaurier überhaupt in der Lage waren, bewusst Feuer zu machen wie das die Humanoiden geschafft haben? Bei aller Intelligenz von Dinosauriern, auf diesem Level können sie schwer bis unmöglich gewesen sein.
Ferner noch unterstützt die These die eigentlich logische Konsequenz von Treibhausgasen, aber das sagt noch absolut nichts darüber aus; Vielleicht war die Welt auch von den Dinosauriern selbst überbevölkert, vielleicht waren die Vulkanausbrüche an dem Methanausstoß Schuld, was die vorige These ja nicht unbedingt verwerfen würde.
Summa summarum gibt es für das damalige Sterben aber nur Vermutungen und keine Beweise, die einen bestimmten Sachverhalt zuließen.
Und sie glauben also, dass es damals schon "Dino-Forscher" gab, die ja genauso Kohle und Öl verbrannt haben wie die Menschen heute?
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Dinosaurier überhaupt in der Lage waren, bewusst Feuer zu machen wie das die Humanoiden geschafft haben? Bei aller Intelligenz von Dinosauriern, auf diesem Level können sie schwer bis unmöglich gewesen sein.
Ferner noch unterstützt die These die eigentlich logische Konsequenz von Treibhausgasen, aber das sagt noch absolut nichts darüber aus; Vielleicht war die Welt auch von den Dinosauriern selbst überbevölkert, vielleicht waren die Vulkanausbrüche an dem Methanausstoß Schuld, was die vorige These ja nicht unbedingt verwerfen würde.
Summa summarum gibt es für das damalige Sterben aber nur Vermutungen und keine Beweise, die einen bestimmten Sachverhalt zuließen.
Und sie glauben also, dass es damals schon "Dino-Forscher" gab, die ja genauso Kohle und Öl verbrannt haben wie die Menschen heute?
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Dinosaurier überhaupt in der Lage waren, bewusst Feuer zu machen wie das die Humanoiden geschafft haben? Bei aller Intelligenz von Dinosauriern, auf diesem Level können sie schwer bis unmöglich gewesen sein.
Ferner noch unterstützt die These die eigentlich logische Konsequenz von Treibhausgasen, aber das sagt noch absolut nichts darüber aus; Vielleicht war die Welt auch von den Dinosauriern selbst überbevölkert, vielleicht waren die Vulkanausbrüche an dem Methanausstoß Schuld, was die vorige These ja nicht unbedingt verwerfen würde.
Summa summarum gibt es für das damalige Sterben aber nur Vermutungen und keine Beweise, die einen bestimmten Sachverhalt zuließen.
Natürlich haben die Dinos nicht so Feuer gemacht, wie die Humanoiden. Es weiß doch jeder, dass die Feuer spucken konnten.
Ich bin entsetzt! Natürlich gab es damals schon Dinoforscher, und natürlich konnten Dinosaurier auch Feuer machen! Kennen Sie etwa nicht die berühmte ARD-Dinosaurier-Doku "Die Dinos"? Darin wird einwandfrei belegt, dass es sogar ganze Baumschubs-Unternehmen gab, die Brennholz produzierten. Der in der Dokumentation begleitete Megalosaurus Earl Sneer Sinclair etwa arbeitete in einem solchen Betrieb. Daher dürfte es eindeutig sein, dass die Dinosaurier Hauptschuldige des damaligen Klimawandels waren.
Vielleicht sind wir den Dinos im Bau von Kraftwerken überlegen. Es gibt aber einen Punkt, in dem die Dinos offensichtlich klar die Nase vornhaben: Das Verstehen von ironischen Forenbeiträgen.
Ich im Übrigen halte die angesprochene Dino-Doku "Die Dinos" für maßlos überzogen. Auch nach tiefsten Recherchen kann niemand genau sagen, ob es sich um Baumschups- oder um Baumumreiß-Unternehmen gehandelt hat. Klar bleibt aber: Die Dinos waren Schuld am damaligen Klimawandel!
Natürlich haben die Dinos nicht so Feuer gemacht, wie die Humanoiden. Es weiß doch jeder, dass die Feuer spucken konnten.
Ich bin entsetzt! Natürlich gab es damals schon Dinoforscher, und natürlich konnten Dinosaurier auch Feuer machen! Kennen Sie etwa nicht die berühmte ARD-Dinosaurier-Doku "Die Dinos"? Darin wird einwandfrei belegt, dass es sogar ganze Baumschubs-Unternehmen gab, die Brennholz produzierten. Der in der Dokumentation begleitete Megalosaurus Earl Sneer Sinclair etwa arbeitete in einem solchen Betrieb. Daher dürfte es eindeutig sein, dass die Dinosaurier Hauptschuldige des damaligen Klimawandels waren.
Vielleicht sind wir den Dinos im Bau von Kraftwerken überlegen. Es gibt aber einen Punkt, in dem die Dinos offensichtlich klar die Nase vornhaben: Das Verstehen von ironischen Forenbeiträgen.
Ich im Übrigen halte die angesprochene Dino-Doku "Die Dinos" für maßlos überzogen. Auch nach tiefsten Recherchen kann niemand genau sagen, ob es sich um Baumschups- oder um Baumumreiß-Unternehmen gehandelt hat. Klar bleibt aber: Die Dinos waren Schuld am damaligen Klimawandel!
"Zum Schluss die übliche seichte Belehrung CO2, Methan und Co sind ganz böse Treibhausgase."
Steht nicht im Artikel. Man liest halt das, was man lesen will. Das lässt sich dann auch leichter kritisieren.
Natürlich haben die Dinos nicht so Feuer gemacht, wie die Humanoiden. Es weiß doch jeder, dass die Feuer spucken konnten.
Ich bin entsetzt! Natürlich gab es damals schon Dinoforscher, und natürlich konnten Dinosaurier auch Feuer machen! Kennen Sie etwa nicht die berühmte ARD-Dinosaurier-Doku "Die Dinos"? Darin wird einwandfrei belegt, dass es sogar ganze Baumschubs-Unternehmen gab, die Brennholz produzierten. Der in der Dokumentation begleitete Megalosaurus Earl Sneer Sinclair etwa arbeitete in einem solchen Betrieb. Daher dürfte es eindeutig sein, dass die Dinosaurier Hauptschuldige des damaligen Klimawandels waren.
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