Artenschutz Korruption in der Walfangkommission wird erschwert
In der IWC wurden die Mitgliedsbeiträge bisher bar gezahlt. Das führte dazu, dass Japan sich das Stimmrecht kleinerer Länder kaufte – neue Regeln sollen das beenden.
© Australian Customs Service/EPA/dpa

Ein Foto des australischen Zolls zeigt einen Minkwal, der von einem Japanischen Walfänger harpuniert wurde.
Weit mehr als 1.000 Großwale werden jedes Jahr in den Weltmeeren erlegt – obwohl der Walfang eigentlich seit 1986 verboten ist. Die Walfangländer Japan, Norwegen und Island wehren sich erbittert gegen weitere Beschränkungen.
Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat nun gegen den Widerstand der Walfangländer eine innere Reform zur Korruptionsbekämpfung durchgesetzt. Die 89 Mitgliedsländer beschlossen auf ihrer Jahrestagung auf der britischen Kanalinsel Jersey ein Papier, das von Großbritannien eingebracht und von den 27 EU-Ländern unterstützt wurde. Demnach dürfen unter anderem Mitgliedsbeiträge nicht mehr bar bezahlt werden.
Vor allem Japan war im vergangenen Jahr von Tierschützern des Stimmenkaufs beschuldigt worden. Japanische Gesandte sollen kleinen IWC-Mitgliedsländern die Mitgliedsbeiträge bezahlt haben, die Voraussetzung für das Stimmrecht sind. "Heftige Korruptionsvorwürfe überlagerten die letztjährige IWC", sagte Ralf Sonntag, Meeresexperte des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) bei der Konferenz. "Jetzt bewegt sich die IWC endlich in eine gute Richtung. Es sind zwar nur kleine Schritte, aber wichtige zur Modernisierung der Kommission. Die verbesserte Transparenz wird helfen, die Glaubwürdigkeit und Effektivität dieses Gremiums zu verbessern."
Ähnlich sieht das Nicolas Entrup von der Gesellschaft zum Schutz von Walen und Delfinen (WDCS): "In der IWC ist dieser Beschluss ein großer Erfolg, während in jedem anderen Gremium derartige Praktiken seit Jahren oder Jahrzehnten bereits der Status quo sind. Große Sprünge sind das nicht."
Der britische Vorschlag, der auch einen Vorstoß für ein größeres Mitspracherecht von Nicht-Regierungsorganisationen umfasste, war innerhalb der EU vor allem von Dänemark angegriffen worden. "Die EU hat sich mit ihrer Zerstrittenheit nicht mit Ruhm bekleckert", sagte Sandra Altherr von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Dänemark verfolgt in seinen Außengebieten Grönland und Färöer-Inseln eigene Walfanginteressen.
In Grönland dürfen die Ureinwohner per Ausnahmegenehmigung Walfang zur Deckung des Eigenbedarfs betreiben. Dänische Tierschützer zweifeln jedoch an, dass dieser Walfang nachhaltig und dem Bedarf der Inuit angemessen ist. Von den Färöer-Inseln aus wird Jagd auf Kleinwale gemacht.
Die Walfangkommission ist in ihrer jetzigen Struktur umstritten und gilt als kaum geeignetes Instrumentarium zum Schutz bedrohter Wale. Denn der Anteil an Walschutzländern und an Staaten, die Wale kommerziell jagen wollen, hält sich in etwa die Waage. Die erforderliche Dreiviertelmehrheit für wichtige Beschlüsse kommt daher fast nie zustande. Im vergangenen Jahr scheiterte ein Versuch, die IWC strukturell zu reformieren.
- Datum 15.07.2011 - 11:31 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 5
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich, ausser einer beknackten Randgruppe übersättigter Schickis und der Inuit, jemand Walfleisch schmecken lässt !
Wer kauft denn so etwas ? Wird das in den Ländern noch gefördert ? Was soll denn das ?
wäre zumindest eine Erklärung.
Das Fleisch der meisten Wale und Delphine ist für den Menschen giftig, da schwerst mit Quecksilber und Schwermetallen angereichert.
Inuit-Frauen können nicht mehr ihre Kinder stillen, ohne diese zu gefährden. Und die Zustände werden immer schlimmer statt besser - dank der Industrialisierung von großen Ländern wie nun auch China, Indunesien, Brasilien, Nigeria, etc, die sich oft auf billigste Weise ihrer Industrie-Gifte durch Verklappung in Ozeanen entledigen.
Nee, essen kann man das eigentlich gute FLEISCH nicht mehr, zumindest nicht gefahrlos.
Das FETT wird mißbräuchlich zu Industriezwecken verarbeitet, weil es durch die Walfank-Subventionen Japans vergleichsweise billig hergestellt wird (eigentlich kriminell, Wissenschaft vorzutäuschen, aber dies zur Subvention der Walfangflotte zu mißbrauchen).
Die FLEISCHRESTE werden als Tierfutter verramscht und der Rest kleingemahlen als Dünger in die Felder verbracht.
Der Sinn und Zweck zur sturen Aufrechterhaltung der Walfangflotillen Japans, Norwegens, Islands und Dänemarks ist eigentlich viel primitiverer Natur - die Wale und Delfine sind den Fischfangflotten im Wege!
Jedes Jahr werden ca 2.000 Groß-Wale erlegt. Aber durch die Fischfangflotten werden ein vielfaches davon in Netzen und Schiffsschrauben getötet - das sinnlose Morden geht vielfältig weiter.
Die Fischer leben im Wahn ihre Jagdreviere gegen die großen Säuger verteidigen zu müssen. Arme Menschlein, im Geiste.
wäre zumindest eine Erklärung.
Das Fleisch der meisten Wale und Delphine ist für den Menschen giftig, da schwerst mit Quecksilber und Schwermetallen angereichert.
Inuit-Frauen können nicht mehr ihre Kinder stillen, ohne diese zu gefährden. Und die Zustände werden immer schlimmer statt besser - dank der Industrialisierung von großen Ländern wie nun auch China, Indunesien, Brasilien, Nigeria, etc, die sich oft auf billigste Weise ihrer Industrie-Gifte durch Verklappung in Ozeanen entledigen.
Nee, essen kann man das eigentlich gute FLEISCH nicht mehr, zumindest nicht gefahrlos.
Das FETT wird mißbräuchlich zu Industriezwecken verarbeitet, weil es durch die Walfank-Subventionen Japans vergleichsweise billig hergestellt wird (eigentlich kriminell, Wissenschaft vorzutäuschen, aber dies zur Subvention der Walfangflotte zu mißbrauchen).
Die FLEISCHRESTE werden als Tierfutter verramscht und der Rest kleingemahlen als Dünger in die Felder verbracht.
Der Sinn und Zweck zur sturen Aufrechterhaltung der Walfangflotillen Japans, Norwegens, Islands und Dänemarks ist eigentlich viel primitiverer Natur - die Wale und Delfine sind den Fischfangflotten im Wege!
Jedes Jahr werden ca 2.000 Groß-Wale erlegt. Aber durch die Fischfangflotten werden ein vielfaches davon in Netzen und Schiffsschrauben getötet - das sinnlose Morden geht vielfältig weiter.
Die Fischer leben im Wahn ihre Jagdreviere gegen die großen Säuger verteidigen zu müssen. Arme Menschlein, im Geiste.
sich spätestens dann erledigt, wenn es keine Wale mehr gibt.
Traurig aber wahr.
...würde ich einfach aus der Walfangkommission austreten. Dann hat sich das. Denn diese Show der europäischen Gutmenschen, die von ihrem eigenen Raubbau an der Natur ablenken wollen, bringt eh nichts.
wäre zumindest eine Erklärung.
Das Fleisch der meisten Wale und Delphine ist für den Menschen giftig, da schwerst mit Quecksilber und Schwermetallen angereichert.
Inuit-Frauen können nicht mehr ihre Kinder stillen, ohne diese zu gefährden. Und die Zustände werden immer schlimmer statt besser - dank der Industrialisierung von großen Ländern wie nun auch China, Indunesien, Brasilien, Nigeria, etc, die sich oft auf billigste Weise ihrer Industrie-Gifte durch Verklappung in Ozeanen entledigen.
Nee, essen kann man das eigentlich gute FLEISCH nicht mehr, zumindest nicht gefahrlos.
Das FETT wird mißbräuchlich zu Industriezwecken verarbeitet, weil es durch die Walfank-Subventionen Japans vergleichsweise billig hergestellt wird (eigentlich kriminell, Wissenschaft vorzutäuschen, aber dies zur Subvention der Walfangflotte zu mißbrauchen).
Die FLEISCHRESTE werden als Tierfutter verramscht und der Rest kleingemahlen als Dünger in die Felder verbracht.
Der Sinn und Zweck zur sturen Aufrechterhaltung der Walfangflotillen Japans, Norwegens, Islands und Dänemarks ist eigentlich viel primitiverer Natur - die Wale und Delfine sind den Fischfangflotten im Wege!
Jedes Jahr werden ca 2.000 Groß-Wale erlegt. Aber durch die Fischfangflotten werden ein vielfaches davon in Netzen und Schiffsschrauben getötet - das sinnlose Morden geht vielfältig weiter.
Die Fischer leben im Wahn ihre Jagdreviere gegen die großen Säuger verteidigen zu müssen. Arme Menschlein, im Geiste.
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