Französische Alpen : Ein Gletscher als schlummernde Wasserbombe

Wassermassen eines unterirdischen Sees könnten schlagartig aus dem Gletscher Tête Rousse platzen. Entlastungsbohrungen sollen das verhindern. Bilder der Expedition

Ein unterirdischer See wirkt zunächst nicht wie eine Bedrohung. In diesem Fall ist der See aber so prall mit Wasser gefüllt, dass Experten warnen, die Wassermassen könnten schlagartig aus dem Inneren des darüber liegenden Gletschers Tête Rousse herausplatzen. Das ist 1892 bereits einmal geschehen, ein ganzes Dort wurde damals überflutet. Deswegen führen Experten nun regelmäßig Entlastungsbohrungen durch, um den Wasserdruck im Inneren zu senken.

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