Erdölförderung BP darf wieder im Golf von Mexiko bohren

Die US-Behörde für Umweltsicherheit hat dem Ölkonzern BP erlaubt, wieder Bohrungen im Golf von Mexiko vorzunehmen. Das Unternehmen erfülle alle Sicherheitsanforderungen.

Erstmals seit der Ölpest im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr hat der britische Ölkonzern BP eine Bohrerlaubnis in der Region erhalten. Wie die US-Behörde für Umweltsicherheit am Mittwoch mitteilte, wird BP knapp 200 Kilometer vor der Küste von Louisiana in etwa 1.800 Metern Tiefe bohren. Der Konzern habe alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und systematisch angewendet, die seit dem vergangenen Jahr erlassen worden seien. Bereits vergangene Woche hatte das US-Innenministerium, das für Bodenschätze zuständig ist, die Erlaubnis erteilt.

Nach der Explosion der BP-Ölplattform Deepwater Horizon im April 2010, bei der elf Arbeiter ums Leben kamen, hatte BP mehr als drei Monate gebraucht, um die Lecks abzudichten. Millionen Liter Erdöl flossen ins Meer. Durch die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA wurden die südliche US-Küste sowie wichtige Krabben- und Fischfanggewässer verschmutzt. Auch der Tourismus in der Region ging deutlich zurück. BP hatte die Kosten der Katastrophe auf 41,3 Milliarden Dollar beziffert, inklusive der 20 Milliarden Dollar, die in einen Entschädigungsfonds für die Opfer des Unglücks flossen.

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Leser-Kommentare
    • kinnas
    • 27.10.2011 um 15:50 Uhr

    Bam, es passiert etwas, neue Sicherheitsbestimmungen, weil es vorhier niemand ahnen konnte. Das gleiche Wiederholt sich immer und immer wieder.

    Irgendwann wird versehentlich die Erde gesprengt, weil die Energie des Erdkerns anzapfen wollte, dann hat zumindest obiges keine Gültigkeit mehr.

  1. ...dass unsere Demokratien frei von Lobbyismus sind.

  2. gehts weiter

  3. für die Lobbyisten der Ölindustrie, da sie so lange gebraucht haben , bis es wieder möglich ist im Golf zu bohren!!!

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