Schiffshavarie Neuseeland droht Umweltkatastrophe durch Ölpest
Mitten in einem Tierparadies läuft tonnenweise Treibstoff aus dem havarierten Frachter "Rena". Der Ölteppich bedroht eine der größten Touristenattraktionen Neuseelands.
Nach der Havarie eines Frachtschiffs aus Liberia droht vor der Küste Neuseelands eine Umweltkatastrophe. Der Frachter Rena mit 1.700 Tonnen Schweröl als Treibstoff an Bord könnte in der bekannten Plenty-Bucht auseinanderbrechen, teilte die Regierung mit. Auf dem Meer habe sich bereits ein fünf Kilometer langer Ölteppich gebildet. Das Umweltministerium befürchtet die schlimmste Umweltkatastrophe seit Jahrzehnten in Neuseeland.
Das 236 Meter lange Schiff war am Mittwoch auf ein Riff gestoßen und in der Bucht auf Grund gelaufen. Zwei Laderäume seien überflutet worden, teilte die Schifffahrtsbehörde mit. Die Rena habe eine Schlagseite von zehn Grad, sei aber stabil. Die 23 Besatzungsmitglieder wurden gerettet und sind wohlauf.
Die Rena hat eine Ladekapazität von 47.000 Tonnen. An Bord sind 2.100 Container mit Holz, Milchpulver, Fleisch und Fisch. Vor einer Bergungsaktion müsste das Schiff vermutlich entladen werden. Unklar ist, wie viel Schweröl bereits ins Meer geströmt ist.
Die Unglücksstelle befindet sich 22 Kilometer vor der Stadt Tauranga auf der Nordinsel Neuseelands. Die Plenty-Bucht ist eine der größten Touristenattraktionen des Landes. Sie wird von Walen, Delphinen und Seelöwen bewohnt. In der Gegend gibt es zudem eine Seehund-Kolonie sowie Zwergpinguine. Zahlreiche Vögel haben sich bereits in dem Öl verfangen, erste Tiere wurden tot gefunden.
Öl soll aus dem Frachter entfernt werden
Versuche, den Ölteppich mithilfe von aus Flugzeugen abgeworfenen Lösungsmitteln aufzulösen, sind bisher gescheitert. Daher seien Spezialschiffe sowie zusätzliche Ausrüstung angefordert worden, sagte der Einsatzleiter: "Unsere Priorität ist es, das Öl aus dem Frachter zu entfernen, damit es keinen weiteren Schaden anrichtet." Ein Bergungsteam sei an Bord der Rena.
- Datum 07.10.2011 - 16:44 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
- Kommentare 8
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Können die nicht mal fähige Kapitäne einstellen man man man
... heute läuft schon 'tonnenweise' Öl ins Meer, gestern bestand noch 'keinerlei Gefahr', die Tanks seien nicht betroffen und die Bergungsarbeiten gingen wegen des guten Wetters hervorragend voran. Na denn, macht mal Alle weiter so.
der Einsatzleiter: "Unsere Priorität ist es, das Öl aus dem Frachter zu entfernen, damit es keinen weiteren Schaden anrichtet."
Das ist wohl eine sehr kluge Prioriätensetzung. Fähige Leute, weiter so.
Atomstrom ist sicher und die Abhängigkeit vom Öl ist eine tolle Sache. Die Linken stürzen das Land in den Abgrund und die Grünen sind irre.
Jetzt kommen Sie gleich wieder, die selbsternannten Klimaskeptiker mit ihren hahnebüchenen Argumentationsketten.
Ihr habt die ganze Sache verbockt, ihr "Konservativen". An alles was ihr denken mögt, ist eure Geldbörse. Nach mir die Sintflut. Lass mir doch meinen 7er und ich habe keine Potenz, wenn ich auf der Autobahn nicht 250 brettern darf.
Mülltrennung ist was für Idioten und Menschen die die Lebensmittelindustrie kritisieren sind märchenhafte Spinner.
Wer nicht nur bis zum nächsten Geschäftsjahr und die Zahlen denkt, ist ein unverbesserlicher Träumer.
Ja, ja, wenn ihr das alles nicht auf meinem Buckel austragen würdet, ich könnte lachen.
http://www.marinetraffic....
2011-10-08 02:16 AWANUIA In Range -36.08063 174.7464 9.7 140
Awanuia - IMO 9458042 - Callsign ZMA2137 -
Aufgrund des Funkverkehrs dieses Schiffes
kann dessen Auftrag zur Bergung bestimmt
werden.
Underway
AWANUIA Tanker 8.7 109 NZMPT 2011-11-07 18:30 2011-10-08 07:05
http://www.marinetraffic....
Die AWANUIA wird sonntags dort eintreffen.
Underway
AWANUIA Tanker 8.7 109 NZMPT 2011-11-07 18:30 2011-10-08 07:05
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Die AWANUIA wird sonntags dort eintreffen.
Underway
AWANUIA Tanker 8.7 109 NZMPT 2011-11-07 18:30 2011-10-08 07:05
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Die AWANUIA wird sonntags dort eintreffen.
...mit seinem profitgierigen System Kapitalismus vernichtet sich selber. Mir tun nur die Nachkommen leid, die in einer immer schlechteren Umwelt leben müssen. Unsere Kinder und Enkel. Der Mensch ist und bleibt eine Fehlkonstruktion!
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