Festplatten-Preise steigen wegen Flutkatastrophe
Das Verteidigungsministerium stellte 50.000 Soldaten mit 1.000 Booten und 1.000 Lastwagen bereit, um bei Evakuierungen in der Millionenstadt zu helfen. 100 Schulen wurden zu Notunterkünften erklärt, sie sollen Platz für 10.000 Menschen bieten.
Die Regierung erklärte angesichts der Hochwasserlage die Tage von Donnerstag bis Montag für arbeitsfrei. Schulen, Behörden und auch viele Geschäfte blieben deshalb geschlossen. Noch offene Supermärkte mussten wegen Hamsterkäufen Grundnahrungsmittel rationieren.
Die Flutkatastrophe hat auch globale wirtschaftliche Auswirkungen. So steigen wegen Produktionsausfällen in Thailand die Kosten für Festplatten. Beim Festplattenhersteller Western Digital hieß es, der Produktionsstopp in zwei Fabriken werde zu Preissteigerungen führen. Bereits kurzfristig seien die Preise für die Datenspeicher um 20 Prozent nach oben geklettert, berichtete die Bangkok Post. Thailand ist nach China der weltweit zweitgrößte Festplatten-Exporteur.
Das Hochwasser hat zudem japanische Autohersteller hart getroffen. Viele von ihnen haben Niederlassungen in der von den Fluten besonders stark betroffenen Region nördlich von Bangkok. Die thailändischen Fabriken vom Branchenführer Toyota werden auch in der kommenden Woche stillstehen, hieß es aus Tokio.
- Datum 27.10.2011 - 20:00 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, Reuters, dpa
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