Das unterschätzte TierFreiheit für die Wegschnecke, weg mit dem Salat!

Die Wegschnecke wird als Gartenschädling gejagt. Es ist Zeit, neben ihren vermeintlichen Heilkräften auch ihren echten Beitrag zum Artenschutz zu würdigen.

Eine Rote Wegschnecke

Eine Rote Wegschnecke

Sie liebt es feucht und frisst vorzugsweise alles, was der Garten so hergibt. Nach einem Sommerregen trifft man massenweise Wegschnecken auf Wiesen zwischen frisch gewaschenen Grashalmen oder in Salatköpfen in Gemüsebeeten an.

Nein, besonders beliebt sind die nackten, runzeligen Landschnecken bei den meisten Menschen sicher nicht. Zumal ihnen die kugelige Behausung fehlt, die ihre Verwandten ein wenig niedlicher und angezogener erscheinen lässt. Die obdachlosen Schleimer sind zäh, vermehrungsfreudig und fressen vom zarten Kopfsalat über Aas alles, was ihnen zwischen Kiefer und Raspelzunge kommt.

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Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) gilt in unseren Breiten als bedeutsamster Schädling. Nur eine Minderheit kann der Schnecke Gutes abgewinnen. Immerhin hat man sie als Quelle für einige Hausmittelchen entdeckt, was der Schnecke den Tod bringen kann: Lebend verzehrt, lindert die Wegschnecke gastritische Leiden, heißt es.

Besonders schleimgläubige Selbstheiler schwören darauf, dass Warzen oder Hühneraugen verschwinden, wenn man – Achtung: nur bei Vollmond! – eine Wegschnecke über die betroffene Stelle kriechen lässt. Solche Wunderheilungen wurden oft beobachtet. Immerhin überleben die Tiere den Marsch über die Warze. Wissenschaftliche Belege für die Heilkraft fehlen.

Wegschnecke

Als Wegschnecken (Arionidae) bezeichnet man Landschnecken, von deren Schale im Laufe der Evolution nur noch wenige Kalkkörnchen übrig geblieben sind. Das schützende Gehäuse ersetzt diese Art der Nacktschnecke durch einen besonders klebrigen Schleim, den sie mittels einer Schleimdrüse oberhalb der Schwanzspitze produziert.

Hierzulande unterscheidet man drei große Arten: die Rote Wegschnecke (Arion rufus), die Schwarze Wegschnecke (Arion ater) und die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris).

Merkmale

Neben der Schleimdrüse und der fehlenden Schale haben alle Wegschnecken die Atemöffnung in der vorderen Hälfte oder in der Mitte des Mantelschildes. Der runzelige Körper kann auf eine Länge von bis zu 25 Zentimetern heranwachsen.

Rein optisch lassen sich Rote, Schwarze und Spanische Wegschnecke nicht eindeutig unterscheiden, da jede von ihnen trotz des Namens unterschiedlich gefärbt sein kann. Nur die Jungtiere haben immer die arttypische Farbe.

Allein anhand ihrer charakteristischen Genitalapparate lassen sich die eng verwandten Wegschnecken-Arten eindeutig bestimmen.

Fortpflanzung

Die Wegschnecke ist zwitterig, das heißt jedes Tier hat sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane.

So vermehrt sie sich in ihrem einjährigen Leben äußerst erfolgreich – ein Gelege von Arion vulgaris kann bis zu 400 Eier umfassen. Nachdem die Wegschnecke sich im Sommer gepaart oder selbst befruchtet hat, erliegt das Alttier nach der Eiablage im Herbst meist dem Versuch zu überwintern.

Lebensraum

Die Arionidae kommen in Nordamerika, Europa, dem nördlichen Teil Asiens und in fast ganz Afrika, Indien und Südostasien vor.

Ihre Eier gelangten an Bord von Schiffen oder Lastwagen, versteckt in ungewaschenem Gemüse, längst in viele Teile der Erde. So konnten sich Wegschnecken weit über ihre ursprünglichen Lebensräume hinaus ausbreiten. Auch die Spanische Wegschnecke in unseren Gärten ist so eine eingeschleppte Art (Neozoon).

Als Lebensraum bevorzugt die Wegschnecke feuchte Wiesen, Wälder oder Sümpfe. Die Spanische Wegschnecke ist sehr flexibel. Als Kulturfolger lebt sie vor allem in menschlich veränderten Landschaften.

Bekämpfung

Durch ihren massiven Fortbestand und schier grenzenlosen Appetit wurde vor allem die Spanische Wegschnecke zur Plage. Mittels einiger ökologisch vertretbarer Methoden lassen sich die Schädlinge gut im Zaum halten:

  • den Weg zwischen Schlaf- und Fressplatz versperren, zum Beispiel mithilfe eines Schneckenzauns
  • das Beet möglichst trocken halten (etwa durch das Ausstreuen von Sägemehl) und niemals abends, sondern nur morgens bewässern, denn das macht den besonders abends aktiven Wegschnecken den Streifzug durch den Garten viel beschwerlicher
  • Der Boden sollte zudem im Herbst nicht gehackt und aufgelockert werden, denn das würde den Schnecken die Eiablage erleichtern. Im Gegensatz dazu kann die gleiche Technik im Frühjahr einige Gelege zerstören.
  • Laufenten beispielsweise gelten im Kampf am Gemüsebeet als unsere Verbündeten. Sie sind natürliche Fressfeinde der Wegschnecke.

Auf den Einsatz von Giften, wie zum Beispiel Schneckenkorn, sollten Gartenfreunde verzichten, da diese Methode auch andere Tiere tötet.

Den Schnecken selbst hilft der Schleim dabei, elegant über trockenen Boden zu schweben. Und er bindet Wasser, was vor dem Austrocknen schützt. Ihre Glibberschicht macht sie für einige Feinde ungenießbar. Werden die Schnecken trotzdem angegriffen, ziehen sie sich schnell zu einem harten, widerstandsfähigen Haufen zusammen. Igel rollen sie allerdings manchmal so lange durch den Garten, bis der Schleim ab ist – und beißen dann zu.

Auch gegen grobe Gartenfreunde, die den Schnecken mit Bierfallen nachstellen, sie benommen machen und dann erschlagen oder verbrennen, hilft diese Einrollstrategie nicht. Genauso wenig, wie gegen Forscher, die an ihnen Chemikalien testen. Da der Mensch sie in der Rangordnung der Tiere niedriger einstuft, gelten Wegschnecken als guter Ersatz für höher entwickelte Versuchsratten, -mäuse oder -kaninchen. Ist das fair?

Schnecken machen den Boden fruchtbar

Echte Naturfreunde sollten den Schnecken anrechnen, dass sie als Allesfresser einen Beitrag zur Zersetzung von totem Pflanzenmaterial in Humus leisten. Etwas, wovon auch Gärtner profitieren. Als Aas- und Kotfresser verhindern sie außerdem die Ausbreitung von Seuchen. Und als Nahrungsgrundlage für die Fressfeinde, die sich nicht vom Schleim abschrecken lassen, tragen sie zur Artenvielfalt der Vögel, Insekten, Reptilien und einiger Säugetiere bei.

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Salat oder Schnecke? In dieser Frage müssen sich Gärtner entscheiden. Ihnen bliebe immer noch ein Beet voller Lavendel, Salbei, Kapuzinerkresse und Vergissmeinnicht. Denn so ein duftender Kräutergarten ist für Schnecken so eklig wie ihr Schleim für viele Menschen.

 
Leserkommentare
  1. Jedes Lebewesen in der Natur hat eine Funktion. Egal ob Spinnen, Fliegen, Wespen, um nur die zu nennen, die wir als lästige Plagegeister in unseren Breitengraden bezeichnen. Sehr interessant, dass auch dieses wenig ansehnliche Lebewesen eine nicht zu unterschätzende Funktion hat (macht den Boden fruchtbar).

    Ich finde es immer sehr erschreckend, wie achtlos manche Menschen, die sich als Tierliebhaber und Menschenliebhaber bezeichnen, diesem Getier den Garaus machen, wenn diese sich auch nur in die Nähe von ihnen begeben. Bei mir hausen diverse Spinnen in der Wohnung, die, wenn ich sie sehe, lebend aus meiner Wohnung befördere. Mag sein, dass sie da draußen dann irgendwann auch sterben, weil sie keinen Unterschlupf im Winter finden. Aber das ist Natur. Natur ist es nicht, sie einfach plattzumachen.

    5 Leserempfehlungen
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    ob das Tierchen nun ahnsehlich ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, da ich alle Lebewesen in ihrer speziellen Art und Form wunderschön finde.

    Mit Spinnen verfahre ich genauso wie Sie und finde es auch wichtig Kindern zu zeigen wie phaszinierend sie sind und sie über die Hand krabbeln zu lassen, Beine zählen, Netzbau zu verfolgen, etc.

    Aber den Boden fruchtbar machen ebenso die vielleicht auch unansehlichen Regenwürmer - allerdings ohne dafür die Blüten und Blätter der Blumen noch während ihrer Blühzeit zu vernaschen und in trauriges Gestrüpp zu verwandeln.

    Es geht auch um das Gleichgewicht. Das ist wie mit den Kaninchen oder der Aga Kröte in Australien.

    Oder den amerikanischen grauen Eichhörnchen und dem europäischen roten Eichhörnchen in Großbritannien und inzwischen auch bei uns.

    Nun kann man argumentieren, dass der Mensch eben das graue Eichhörnchen eingeführt hat und es sich häufiger vermehrt und dem roten Eichhörnchen die Vorräte klaut und das eben der Lauf der Welt ist.

    Dann stirbt eben das rote Eichhörnchen aus, die grauen sind ja auch niedliche Tiere.
    Was sie ja auch zweifellos sind. Aber das rote Eichhörnchen eben auch. Und nachdem wir Menschen so im natürlichen Gleichgewicht rumpfuschen, haben wir irgendwie auch eine Pflicht das rote Eichhörnchen zu beschützen. Auch, wenn wir dann zu Mördern am grauen werden müssen.
    Das fühlt sich schrecklich an - aber wir haben es uns und den Tieren auch selbst eingebrockt und auferlegt.

    ob das Tierchen nun ahnsehlich ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, da ich alle Lebewesen in ihrer speziellen Art und Form wunderschön finde.

    Mit Spinnen verfahre ich genauso wie Sie und finde es auch wichtig Kindern zu zeigen wie phaszinierend sie sind und sie über die Hand krabbeln zu lassen, Beine zählen, Netzbau zu verfolgen, etc.

    Aber den Boden fruchtbar machen ebenso die vielleicht auch unansehlichen Regenwürmer - allerdings ohne dafür die Blüten und Blätter der Blumen noch während ihrer Blühzeit zu vernaschen und in trauriges Gestrüpp zu verwandeln.

    Es geht auch um das Gleichgewicht. Das ist wie mit den Kaninchen oder der Aga Kröte in Australien.

    Oder den amerikanischen grauen Eichhörnchen und dem europäischen roten Eichhörnchen in Großbritannien und inzwischen auch bei uns.

    Nun kann man argumentieren, dass der Mensch eben das graue Eichhörnchen eingeführt hat und es sich häufiger vermehrt und dem roten Eichhörnchen die Vorräte klaut und das eben der Lauf der Welt ist.

    Dann stirbt eben das rote Eichhörnchen aus, die grauen sind ja auch niedliche Tiere.
    Was sie ja auch zweifellos sind. Aber das rote Eichhörnchen eben auch. Und nachdem wir Menschen so im natürlichen Gleichgewicht rumpfuschen, haben wir irgendwie auch eine Pflicht das rote Eichhörnchen zu beschützen. Auch, wenn wir dann zu Mördern am grauen werden müssen.
    Das fühlt sich schrecklich an - aber wir haben es uns und den Tieren auch selbst eingebrockt und auferlegt.

  2. Das eigentliche Problem liegt jedoch dahin das die spanische Wegschnecke hier sogut wie keine Fressfeinde hat , es sei denn man hält indische Laufenten.
    Aufgrund des Sekrets der span. Wegschnecke rühren Igel , Reptilien und Vögel diese meist nicht an , dies erwähnt der Artikel leider nicht und nur deshalb konnte sie sich so extrem ausbreiten.

    Allerdings hält das verstreuen von Kaffeesatz im Garten diese fern , man braucht nicht zu irgendwelchen Giften zu greifen

    3 Leserempfehlungen
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    Genau das hatte ich mich auch gefragt.
    Welche Vögel, Insekten, Reptilien und Säugetiere fressen denn die Wegschnecke? Eben.

    Hier leider keine. (Ausser die von Ihnen genannten Enten)

    Falls die Autorin des Artikels andere Erkenntnisse hat, würde ich mich über eine Erweiterung meines Wissens freuen und diesen Fressfeinden die verlockendsden Ansiedelungsvoraussetzungen in unserem Garten einrichten.

    Mit dem Einsammeln und im Wald aussetzen habe ich irgendwann aufgehört und nach der wenigst grausamen Methode der Tötung gesucht.
    Angeblich soll das Überbrühen gemein sein und der schnell vollzogene Zerteilungsschnitt mit dem Spaten die beste Methode sein. Aber das Hingucken tut schon weh.

    Insofern wäre mir die Ansiedelung natürlicher Fressfeinde sehr lieb.

    Da es aber nur eine Datsche ist - und nicht ständig bewohnt - sind die indischen Laufenten für uns leider keine Lösung.

    Trotz Kaffeesatz finden die Schnecken zu meinen Dahlien. ;-)

    Genau das hatte ich mich auch gefragt.
    Welche Vögel, Insekten, Reptilien und Säugetiere fressen denn die Wegschnecke? Eben.

    Hier leider keine. (Ausser die von Ihnen genannten Enten)

    Falls die Autorin des Artikels andere Erkenntnisse hat, würde ich mich über eine Erweiterung meines Wissens freuen und diesen Fressfeinden die verlockendsden Ansiedelungsvoraussetzungen in unserem Garten einrichten.

    Mit dem Einsammeln und im Wald aussetzen habe ich irgendwann aufgehört und nach der wenigst grausamen Methode der Tötung gesucht.
    Angeblich soll das Überbrühen gemein sein und der schnell vollzogene Zerteilungsschnitt mit dem Spaten die beste Methode sein. Aber das Hingucken tut schon weh.

    Insofern wäre mir die Ansiedelung natürlicher Fressfeinde sehr lieb.

    Da es aber nur eine Datsche ist - und nicht ständig bewohnt - sind die indischen Laufenten für uns leider keine Lösung.

    Trotz Kaffeesatz finden die Schnecken zu meinen Dahlien. ;-)

  3. Genau das hatte ich mich auch gefragt.
    Welche Vögel, Insekten, Reptilien und Säugetiere fressen denn die Wegschnecke? Eben.

    Hier leider keine. (Ausser die von Ihnen genannten Enten)

    Falls die Autorin des Artikels andere Erkenntnisse hat, würde ich mich über eine Erweiterung meines Wissens freuen und diesen Fressfeinden die verlockendsden Ansiedelungsvoraussetzungen in unserem Garten einrichten.

    Mit dem Einsammeln und im Wald aussetzen habe ich irgendwann aufgehört und nach der wenigst grausamen Methode der Tötung gesucht.
    Angeblich soll das Überbrühen gemein sein und der schnell vollzogene Zerteilungsschnitt mit dem Spaten die beste Methode sein. Aber das Hingucken tut schon weh.

    Insofern wäre mir die Ansiedelung natürlicher Fressfeinde sehr lieb.

    Da es aber nur eine Datsche ist - und nicht ständig bewohnt - sind die indischen Laufenten für uns leider keine Lösung.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "naja ...."
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    Redaktion

    Lieber Leser,

    nach unseren Recherchen gehören Igel, Kröten, Maulwürfe und Blindschleichen zum Beispiel zu den Feinden der Wegschnecke. Stare und Amseln fressen die Wegschnecken ebenfalls. Allerdings können diese Tiere - wie Sie richtig bemerken – die sich schnell vermehrenden Schnecken kaum dezimieren. Und ansiedeln lassen sich diese Wildtiere auch kaum.

    Der Nabu nennt eine recht gute grobe Liste der Fressfeinde von Wegschnecken:

    http://www.nabu.de/oekolo...

    Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    • FZ
    • 08.11.2011 um 10:23 Uhr

    mögen im Übrigen nicht nur Wegschnecken - sondern dummerweise auch Salat...

    Redaktion

    Lieber Leser,

    nach unseren Recherchen gehören Igel, Kröten, Maulwürfe und Blindschleichen zum Beispiel zu den Feinden der Wegschnecke. Stare und Amseln fressen die Wegschnecken ebenfalls. Allerdings können diese Tiere - wie Sie richtig bemerken – die sich schnell vermehrenden Schnecken kaum dezimieren. Und ansiedeln lassen sich diese Wildtiere auch kaum.

    Der Nabu nennt eine recht gute grobe Liste der Fressfeinde von Wegschnecken:

    http://www.nabu.de/oekolo...

    Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    • FZ
    • 08.11.2011 um 10:23 Uhr

    mögen im Übrigen nicht nur Wegschnecken - sondern dummerweise auch Salat...

  4. nö...
    vermampfen meine Kürbisplanzen, Melone und Co sind auch nicht sicher.

    Somit hält sich mein Respekt nicht nur absolut in Grenzen - er wurde zerstört und kleine blaue Körner sorgen nun dafür, das den Biestern die nächtlichen Angriffe teuer zu stehen kommen.

    Ich muss da auch nichts "lernen" wie in Beitrag 1 geschrieben.
    Igel und Co lernen da auch nichts, sondern sorgen ebenso dafür, das die Biester dezimiert werden.
    Leider, gibt es zu wenig Igel für die Schneckenflut. Und somit : Kampf den Schnecken !

    und es IST Natur sie einfach "plattzumachen".
    Wir gehören genauso zur natur wie Igel und Co.
    Wir haben das "plattmachen" sehr effizient perfektioniert - aber sind immer noch "Natur" - es wäre vermessen uns darüber zu stellen.

    Wir sind genauso "Natur" wie Schwärme von chin. Marienkäfern die es den einheimischen Arten schwer machen oder Schneckenplagen.
    Ich bin kein tebetanischer Mönch, und eben ein teil der natur - und die besteht NICHT aus Friede, Freude und Eierkuchen - sondern Fressen und gefressen werden

    2 Leserempfehlungen
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    dagegen wäre nichts einzuwenden, dann allerdings müßten Sie die Wegschnecken fressen und nicht plattmachen! - Mit den kleinen blauen Körnern töten Sie leider auch die Schneckennützlinge und zerstören damit einen Naturkreislauf, was bedeutet, daß Sie noch mehr dafür tun, daß die Schädlinge Nahrung finden - ein Teufelskreis. - Umpflanzen Sie Ihre Beete mit Duftpflanzen, die die Wegschnecken nicht mögen, und sorgen Sie für das Wohlergehen von Aaskäfern (Schwarzer Schneckenjäger, schwarzglänzender Aaskäfer) und Scheinaaskäfern; diese Käfer und ihre Larven haben Schnecken zum Fressen (siehe oben) gern; auch Weinbergschnecken, die Große und die Schwarze Engelschnecke und Häusleschnecken haben die Gelege von Wegschnecken zum Fressen gern - also wirklich: Fressen und Gefressen werden! -

    dagegen wäre nichts einzuwenden, dann allerdings müßten Sie die Wegschnecken fressen und nicht plattmachen! - Mit den kleinen blauen Körnern töten Sie leider auch die Schneckennützlinge und zerstören damit einen Naturkreislauf, was bedeutet, daß Sie noch mehr dafür tun, daß die Schädlinge Nahrung finden - ein Teufelskreis. - Umpflanzen Sie Ihre Beete mit Duftpflanzen, die die Wegschnecken nicht mögen, und sorgen Sie für das Wohlergehen von Aaskäfern (Schwarzer Schneckenjäger, schwarzglänzender Aaskäfer) und Scheinaaskäfern; diese Käfer und ihre Larven haben Schnecken zum Fressen (siehe oben) gern; auch Weinbergschnecken, die Große und die Schwarze Engelschnecke und Häusleschnecken haben die Gelege von Wegschnecken zum Fressen gern - also wirklich: Fressen und Gefressen werden! -

  5. Redaktion

    Lieber Leser,

    nach unseren Recherchen gehören Igel, Kröten, Maulwürfe und Blindschleichen zum Beispiel zu den Feinden der Wegschnecke. Stare und Amseln fressen die Wegschnecken ebenfalls. Allerdings können diese Tiere - wie Sie richtig bemerken – die sich schnell vermehrenden Schnecken kaum dezimieren. Und ansiedeln lassen sich diese Wildtiere auch kaum.

    Der Nabu nennt eine recht gute grobe Liste der Fressfeinde von Wegschnecken:

    http://www.nabu.de/oekolo...

    Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.

    Antwort auf "Welche?"
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    Allerdings gibt es all die aufgezählten Fressfeinde in unserem Garten zuhauf (insbesondere Weinbergschnecken, weshalb auch das blaue Schneckenkorn strikt nicht verwendet wird) und dennoch schaffen es die verbliebenen Nacktschnecken Gestrüpp Ikebana anzurichten.

    Zu dem Ratschlag des Wegsammelns wird leider nie angegeben, was man nach dem Sammeln mit den Schnecken machen soll...

    Ich habe zu Beginn auch gesammelt. Dann aber leider die armen Tierchen zum Ende des Wochenendes vergessen auszusetzen. Trotz eingebrachter Luftlöcher in der Schneckensammelbüchse waren sie am folgenden Wochenende in einem solch erbärmlichen Zustand, dass ich seit dem zur Spatenmethode greife.

    Wenn ich mir jedoch vorstelle, wie viele mehr es geben müsste, wären da nicht schon all die kleinen Helfer, möchte ich es mir gar nicht weiter ausmalen...

    Allerdings gibt es all die aufgezählten Fressfeinde in unserem Garten zuhauf (insbesondere Weinbergschnecken, weshalb auch das blaue Schneckenkorn strikt nicht verwendet wird) und dennoch schaffen es die verbliebenen Nacktschnecken Gestrüpp Ikebana anzurichten.

    Zu dem Ratschlag des Wegsammelns wird leider nie angegeben, was man nach dem Sammeln mit den Schnecken machen soll...

    Ich habe zu Beginn auch gesammelt. Dann aber leider die armen Tierchen zum Ende des Wochenendes vergessen auszusetzen. Trotz eingebrachter Luftlöcher in der Schneckensammelbüchse waren sie am folgenden Wochenende in einem solch erbärmlichen Zustand, dass ich seit dem zur Spatenmethode greife.

    Wenn ich mir jedoch vorstelle, wie viele mehr es geben müsste, wären da nicht schon all die kleinen Helfer, möchte ich es mir gar nicht weiter ausmalen...

  6. ob das Tierchen nun ahnsehlich ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen, da ich alle Lebewesen in ihrer speziellen Art und Form wunderschön finde.

    Mit Spinnen verfahre ich genauso wie Sie und finde es auch wichtig Kindern zu zeigen wie phaszinierend sie sind und sie über die Hand krabbeln zu lassen, Beine zählen, Netzbau zu verfolgen, etc.

    Aber den Boden fruchtbar machen ebenso die vielleicht auch unansehlichen Regenwürmer - allerdings ohne dafür die Blüten und Blätter der Blumen noch während ihrer Blühzeit zu vernaschen und in trauriges Gestrüpp zu verwandeln.

    Es geht auch um das Gleichgewicht. Das ist wie mit den Kaninchen oder der Aga Kröte in Australien.

    Oder den amerikanischen grauen Eichhörnchen und dem europäischen roten Eichhörnchen in Großbritannien und inzwischen auch bei uns.

    Nun kann man argumentieren, dass der Mensch eben das graue Eichhörnchen eingeführt hat und es sich häufiger vermehrt und dem roten Eichhörnchen die Vorräte klaut und das eben der Lauf der Welt ist.

    Dann stirbt eben das rote Eichhörnchen aus, die grauen sind ja auch niedliche Tiere.
    Was sie ja auch zweifellos sind. Aber das rote Eichhörnchen eben auch. Und nachdem wir Menschen so im natürlichen Gleichgewicht rumpfuschen, haben wir irgendwie auch eine Pflicht das rote Eichhörnchen zu beschützen. Auch, wenn wir dann zu Mördern am grauen werden müssen.
    Das fühlt sich schrecklich an - aber wir haben es uns und den Tieren auch selbst eingebrockt und auferlegt.

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  7. Trotz Kaffeesatz finden die Schnecken zu meinen Dahlien. ;-)

    Antwort auf "naja ...."
    • FZ
    • 08.11.2011 um 10:23 Uhr

    mögen im Übrigen nicht nur Wegschnecken - sondern dummerweise auch Salat...

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