Waldmenschen Sit-In im Geäst
Die Studentin Aglaia Abel hat einst acht Monate auf einer Traubeneiche in Frankfurt gelebt. Nun kämpft die Baumbesetzerin für eine Pappel in Stuttgart. Von A. Schadwinkel
Als kleines Mädchen hat Aglaia Abel es geliebt, auf Bäume zu klettern. Heute mit 28 Jahren klettert sie noch immer – allerdings nicht allein aus Spaß, sondern für den guten Zweck. Abel besetzt Bäume, um sie zu schützen; und um auf politische Missstände hinzuweisen. Zurzeit nennt die junge Frau eine gut 150 Jahre alte Pappel im Stuttgarter Schlosspark ihr zweites Zuhause.
Wegen des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 soll dieser abgeholzt werden, um Platz für den oberirdischen Teil des Bahnhofs zu schaffen. "Das müssen wir verhindern", sagt Abel, Mitglied der Organisation Robin Wood. Da die Bauarbeiten in dem Park, wo Abels Pappel steht, noch nicht direkt bevorstehen, muss sie im Moment nicht täglich auf den Baum. Der Kampf geht weiter.
Sie ist nicht generell gegen die Deutsche Bahn. "Wir setzen hier ein Zeichen gegen die derzeitige Bahnpolitik, weil das Unternehmen immer mehr Nebenstrecken und kleine Bahnhöfe stilllegt", sagt sie. Prestigeprojekte wie der geplante Bahnhof in Stuttgart seien unsinnig.
- Robin Wood
-
Die Umweltorganisation Robin Wood gibt es seit rund 30 Jahren. Genau genommen, ist sie am 12. November 1982 von einem Dutzend Umweltschützer gegründet worden, „weil sie dem lautlosen Sterben der Wälder nicht länger tatenlos zusehen wollten“.
Noch heute ist der Wald ein Kampagnen-Schwerpunkt. Hinzu gekommen sind die Themen Tropenwald, Energie und Verkehr, über die sich Interessierte zum Beispiel im Blog informieren können. Auf der Homepage lassen sich zudem aktuelle Aktionen, wie Baumbesetzungen oder Proteste verfolgen.
Für den Schutz der Natur kämpfen nicht nur ehrenamtliche Aktivisten, sondern auch Fachreferenten, Vertreter der Pressestelle und Verwaltungsmitarbeiter. Derzeit zählt die Organisation rund 1400 Mitglieder und gut 3500 Förderer. So finanziert sich der gemeinnützige Verein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Und so verbringt die Studentin, solange es ihr Masterstudium in Naturschutz und Landschaftsplanung zulässt, Tage und mitunter auch Nächte auf dem herrschaftlich anmutenden Baum im Schlosspark. Klar habe sie mal die "ein’ oder andere Veranstaltung geschwänzt", bei Klausuren oder Referaten höre es aber auf. "Das Studium macht mir Spaß. Ich lerne dort viel, was ich weitergeben kann", sagt Abel. Darunter die Bestimmung von Tier- und Pflanzenarten, aber auch umfassendere Dinge: wie Ökosysteme funktionieren zum Beispiel oder welche Gesetze die Natur in Deutschland schützen.
Die junge Frau strahlt Ruhe und Selbstsicherheit aus, als sie sich an den Aufstieg macht. Routiniert steigt sie in Schlaufen, entlastet und belastet Seile, öffnet Knoten und bewegt sich so Zug um Zug nach oben. Bereits nach wenigen Minuten hat sie ihre Plattform in zwölf Metern Höhe erreicht. Dabei sieht Abel auf den ersten Blick nicht sonderlich kräftig aus: Ihre langen braunen Haare sind lose zurückgebunden, leichte Sommersprossen zieren die Nase, große braune Augen dominieren ihr Gesicht.
Diese blicken zufrieden auf das mit einer grünen Plastikplane geschützte Plateau in luftiger Höhe. Wenn die Besetzung es erfordert, findet sich hier alles, was das Abelsche Demonstrantenherz begehrt: Essen und Trinken, warme Kleidung und eine Isomatte als Grundlage für die Schlafstätte. "Diese Grundbedürfnisse müssen gewährleistet sein, sonst werde ich quengelig." Vergangenen Herbst ließ sie sich von ihren Mitstreitern abends einen Topf mit heißer Suppe hochreichen, um der Kälte zu trotzen. "Als dann unten die Wasserwerfer im Einsatz waren, fühlte ich mich oben sicher."
- Datum 21.11.2011 - 16:14 Uhr
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- Serie Waldwoche
- Quelle ZEIT ONLINE
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es gibt einfachere Wege Bäume zu beschützen, allerdings keine eindrucksvolleren...und friedlichen.
Ich persönliche würde zu...Alternativen greifen...
Aber Naja, Typisch Deutsch eben...Im Rahmen des Gesetzes im Rahmen des Studiums...nicht zu abgedreht, darum auch der Spruch: "Wir sind schließlich keine Baumknutscher."
Mir ist die Earth Liberation Front, oder die ALF deutlich sympathischer was Methoden und Ziele angeht.
Nichts destro trotz kann es nicht schaden wenn es mehr dieser Menschen gibt...nunja, es schadet im großen und ganzen Anderen Menschen...es schadet immer irgendwem...oder irgendwas.
Aber jedem seine eigene Moralvorstellung.
wenn es möglich ist, mit dieser Lebensweise, heufige Abwesenheit, keine vernünftigen Arbeitsbedingungen ...
einen Master zu machen, zeigt sich, dass die Vorurteile gegenüber manchen Studiengängen doch irgendwo berechtigt sind.
Und es zeigt auch, dass das Credit-System vollkommener Unsinn ist, denn ein Bachelor sind 180 Credits.
Nur hat ein Chemiker, Physiker, Mediziner, Jurist (sicher gibt es noch mehr, in diese Fächer habe ich direkt Einblick), weit aus mehr als die 30 Stunden pro Credit gearbeitet. Unterm Strich steht er nach dem System um einiges schlechter da, denn anerkannt und gerechnet werden eben diese Stundenzahl. (Von den völlig verwässerten Noten in vielen Studiengängen mal abgesehen)
Da im Vergleich aber so etwas nicht beachtet wird, kommt man als Student dieser Fächer einfach mit in den Topf. Und liest dann so schöne Studien wie sie neulich auf dieser Plattform beschrieben wurde, dass Studenten eigentlich viel Zeit hätten.
Naturwissenschaftler neigen zu einer gewissen Überheblichkeit, das gebe ich zu, aber leider ist es oft schlicht die Wahrheit....
Zum eigentlich Thema: Gut, sie setzt sich für etwas ein, was viele Menschen als "Gut" bezeichnen würden. Aber trotzdem, ich bin immer sehr skeptisch, wenn eine kleine Minderheit meint, der Mehrheit aus "moralischen" Gründen Vorschriften machen zu dürfen.
Sie sehen die Natur als Minderheit an...
Und sowas ist übrigens Alltag...man nennt es Politik, Wirtschaft und Afrika
Ich geb das als MINTler an sie ab, die Sache ist also geritzt.
Sie finden es also nicht gut, wenn andere Studiengänge mit weniger Druck auskommen?
Zugegeben, ich war auch neidisch, aber das sollte kein Grund sein, deren Aktivitäten zu verurteilen.
Zum anderen: "Aber trotzdem, ich bin immer sehr skeptisch, wenn eine kleine Minderheit meint, der Mehrheit aus "moralischen" Gründen Vorschriften machen zu dürfen." - da gebe ich Ihnen Recht, möchte aber noch anfügen, daß es andersherum auch nicht besser ist.
Wenn die junge Dame ihr Studium schafft, obwohl sie auf Bäumen nächtigt, dann könnte das auch da dran liegen, dass sie recht intelligent ist und ihr das Lernen deshalb leichter fällt? Freunde von mir haben Mathe bzw. Physik studiert und es trotzdem geschafft, jedes Wochenende mit zum Klettern zu kommen (und das sind auch immer 2-3 Tage nicht lernen).
@ Aglaia: Viel Glück bei deiner Aktion, die ich zwar politisch nicht unbedingt bedingungslos unterstütze, die ich aber aufgrund des Engagements für sehr vorbildlich halte.
Überschrift entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/se
da müsste man wirklich mal was gegen machen... Also wirklich bei Bäumen da hört der Spaß aber mal auf wer braucht denn bitte schön Heute noch Bäume wenn man so unglaublich nützliche Kommentatoren hat?
Sie sehen die Natur als Minderheit an...
Und sowas ist übrigens Alltag...man nennt es Politik, Wirtschaft und Afrika
Ich geb das als MINTler an sie ab, die Sache ist also geritzt.
Sie finden es also nicht gut, wenn andere Studiengänge mit weniger Druck auskommen?
Zugegeben, ich war auch neidisch, aber das sollte kein Grund sein, deren Aktivitäten zu verurteilen.
Zum anderen: "Aber trotzdem, ich bin immer sehr skeptisch, wenn eine kleine Minderheit meint, der Mehrheit aus "moralischen" Gründen Vorschriften machen zu dürfen." - da gebe ich Ihnen Recht, möchte aber noch anfügen, daß es andersherum auch nicht besser ist.
Wenn die junge Dame ihr Studium schafft, obwohl sie auf Bäumen nächtigt, dann könnte das auch da dran liegen, dass sie recht intelligent ist und ihr das Lernen deshalb leichter fällt? Freunde von mir haben Mathe bzw. Physik studiert und es trotzdem geschafft, jedes Wochenende mit zum Klettern zu kommen (und das sind auch immer 2-3 Tage nicht lernen).
@ Aglaia: Viel Glück bei deiner Aktion, die ich zwar politisch nicht unbedingt bedingungslos unterstütze, die ich aber aufgrund des Engagements für sehr vorbildlich halte.
Überschrift entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/se
da müsste man wirklich mal was gegen machen... Also wirklich bei Bäumen da hört der Spaß aber mal auf wer braucht denn bitte schön Heute noch Bäume wenn man so unglaublich nützliche Kommentatoren hat?
Sie sehen die Natur als Minderheit an...
Und sowas ist übrigens Alltag...man nennt es Politik, Wirtschaft und Afrika
Wenn es missverständlich geschrieben war, bitte ich um Entschuldigugn. Ich sehe nicht die "Natur" als Minderheit an. Die "Natur" als Ökosphäre passt nicht in diese Schubladen.
Ich sehe Menschen wie die im Artikel portaitierte als Minderheit an. Radikal trifft es nicht, aber Greenpeace ist eben nicht die Mehrheit
Und das bitte losgelöst von Stuttgart 21 betrachten.
Wenn es missverständlich geschrieben war, bitte ich um Entschuldigugn. Ich sehe nicht die "Natur" als Minderheit an. Die "Natur" als Ökosphäre passt nicht in diese Schubladen.
Ich sehe Menschen wie die im Artikel portaitierte als Minderheit an. Radikal trifft es nicht, aber Greenpeace ist eben nicht die Mehrheit
Und das bitte losgelöst von Stuttgart 21 betrachten.
Sie sind ersetzbar. Man kann je nach den Umstaenden fordern,
dass fuer jeden abgesaegten Baum, 2, 3 oder wer weiss viele
neu gepflanzt werden. Der von der jungen Dame praktizierte
Schwachsinn bringt gar nichts. Waehrend sie auf einem Baum
sitzt (von dem man sie runter holen koennte, ohne ihr weh
zu tun) werden Millionen anderer gefaellt. Wer die Natur
schuetzen will, gibt klare Vorgaben - nicht solche Kindereien.
Drei gepflanzte Bäume gleichen keinen 150 Jahre alten Baum aus...die müssen erstmal 150 werden. Und klare Vorgaben können Sie fordern, ob es jemanden interessiert steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Diese junge Frau macht zumindest deutlich, dass es ihr nicht egal ist und das nicht nur mit dem Mundwerk, denn schön daher reden kann jeder.
1. Diese Aktion ist m.E. ein Symbol. Denn:
2. Wie schon angemerkt wurde, ein alter Baum hat über die Jahre ein eigenes Ökosystem entwickelt (Insekten, Flechten, Moose, Aufsitzerpflanzen, Brutvögel in morschen Bereichen etc.) und
3. Kann dieses System nicht durch einfaches Nachpflanzen, und sei es durch 50 Jungbäume, adäquat ersetzt werden.
4. Kann man diese Aktion gutheissen oder nicht, viel erschrecker finde ich, wie hasserfüllt einige Kommentatoren hier reagieren.
5. Sollte man als gebildeter Zeitleser soviel Empathie aufbringen können, die Beweggründe der jungen Frau verstehen zu wollen, selbst wenn man es selbst nicht machen würde
6. Wir leben in materiell geprägten Zeiten. Da bin ich froh über jeden, der noch Ideale hat.
Mit frdl. Grüssen
Drei gepflanzte Bäume gleichen keinen 150 Jahre alten Baum aus...die müssen erstmal 150 werden. Und klare Vorgaben können Sie fordern, ob es jemanden interessiert steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Diese junge Frau macht zumindest deutlich, dass es ihr nicht egal ist und das nicht nur mit dem Mundwerk, denn schön daher reden kann jeder.
1. Diese Aktion ist m.E. ein Symbol. Denn:
2. Wie schon angemerkt wurde, ein alter Baum hat über die Jahre ein eigenes Ökosystem entwickelt (Insekten, Flechten, Moose, Aufsitzerpflanzen, Brutvögel in morschen Bereichen etc.) und
3. Kann dieses System nicht durch einfaches Nachpflanzen, und sei es durch 50 Jungbäume, adäquat ersetzt werden.
4. Kann man diese Aktion gutheissen oder nicht, viel erschrecker finde ich, wie hasserfüllt einige Kommentatoren hier reagieren.
5. Sollte man als gebildeter Zeitleser soviel Empathie aufbringen können, die Beweggründe der jungen Frau verstehen zu wollen, selbst wenn man es selbst nicht machen würde
6. Wir leben in materiell geprägten Zeiten. Da bin ich froh über jeden, der noch Ideale hat.
Mit frdl. Grüssen
"[...]allerdings nicht allein aus Spaß, sondern für den guten Zweck."
- Egal ob S21 nun befürwortet oder abgelehnt wird -
Tage-/Nächtelang einen Baum zu besetzen ist mit Sicherheit kein "Kampf für einen guten Zweck".
Das ist höchstens eine kreative Art seine Meinung mit illegalen Mitteln bekannt zu machen. Mehr nicht.
Soweit meine inhaltliche Kritik am Artikel.
Persönlich will ich nicht über die Motive der junge Dame urteilen. Offenbar ist es derzeit Mode, "idealistische" Vorstellungen zu bewundern, egal wie vernab sie von dem realen Willen, etwas selbst zu bewegen, sind. Ich habe jedenfalls schon lange nichts noch weniger konstruktives gesehen. Naja, hauptsache mal auf nem Baum gesessen und ein Interview gegeben.
Wenn es missverständlich geschrieben war, bitte ich um Entschuldigugn. Ich sehe nicht die "Natur" als Minderheit an. Die "Natur" als Ökosphäre passt nicht in diese Schubladen.
Ich sehe Menschen wie die im Artikel portaitierte als Minderheit an. Radikal trifft es nicht, aber Greenpeace ist eben nicht die Mehrheit
Und das bitte losgelöst von Stuttgart 21 betrachten.
wenn man etwas falsch verstehen will, kann man das immer. Was mich interssieren würde: Falls Sie dort mal länger aushalten muss, hat sie da auch so ein kleines Kofferradio? Und bezahlt sie dafür auch ordentlich Rundfunkgebühren? Also es ist ja schließlich so eine Art Zweitwohnung. Und selbst Kleingarten-Besitzer müssen eine zweites Mal bezahlen, wenn sie in ihrer Laube ein Kofferradio dudeln lassen.
oder her, in Zunkunft wird die Mehrheit dankbar sein dass eine Minderheit wie Greenpeace sich einmal für die Dinge eingesetzt hat die wesentlich sind..
..und die verfluchen die für kurzen Ruhm und schnöden Schein das Wesentliche auf Spiel gesetzt oder zerstört haben.
Das was die Frau da macht ist, spätestens jetzt da es in den Medien erscheint ein Symbol. Das wofür es steht ist das Wesentliche.
wenn man etwas falsch verstehen will, kann man das immer. Was mich interssieren würde: Falls Sie dort mal länger aushalten muss, hat sie da auch so ein kleines Kofferradio? Und bezahlt sie dafür auch ordentlich Rundfunkgebühren? Also es ist ja schließlich so eine Art Zweitwohnung. Und selbst Kleingarten-Besitzer müssen eine zweites Mal bezahlen, wenn sie in ihrer Laube ein Kofferradio dudeln lassen.
oder her, in Zunkunft wird die Mehrheit dankbar sein dass eine Minderheit wie Greenpeace sich einmal für die Dinge eingesetzt hat die wesentlich sind..
..und die verfluchen die für kurzen Ruhm und schnöden Schein das Wesentliche auf Spiel gesetzt oder zerstört haben.
Das was die Frau da macht ist, spätestens jetzt da es in den Medien erscheint ein Symbol. Das wofür es steht ist das Wesentliche.
Das schreibt Frau Schadwinkel aber echten Quatsch.
Ca. 300 Bäume sollen gefällt werden, sicher sehr eindrucksvolle Exemplare darunter. Gleichzeitig sollen der Park erheblich (200.000 m²) erweitert werden und über 5.000 neue Bäume gepflanzt werden.
So schwarz - weiß ist die Welt dann doch nicht.
Rein rechnerisch sind Tausende Bäume mehr als knapp 300. Was die Lebensqualitaet, der erzeugte Sauerstoff,die kühlende Wirkung, Schattenspender angeht lässt sich eine einzige 200 Jahre alte gesunde prächtige Pl alsatane nicht durch noch so viele Jungbaeume ersetzen. Vielleicht ist dies der Fluch unserer heutigen Zeit,alles über Zahlen, mehr und weniger zu bewerten. Ich scheine nicht allein dies zu denken. Heute beider 100. (!!!)Montagsdemo kamen über. 10000 Befürworter einer modernen Infrastruktur. Achja,der neue 'Park' ist ein Steingarten.
Ein alter Baum ist selbst ein kleines Ökosystem.
Diesen mit jungen Bäumen zu vergleichen zeugt von Unwissen betreffend der Materie. Der Junge Baum muss sich erst mal entwickeln, um den ökologischen Wert des alten Baumes zu bieten. Das Ökosystem, welches sich im alten Baum etabliert hat, können selbst 1.000.000 neue Bäume erst in einem entsprechenden Zeitraum ersetzen.
Ein Parkneubau in Aldingen, ca. 20 km von Stuttgart entfernt, nennen Sie Ersatz für das einzige innerstädtische Naherholungsgebiet. Dort werden nämlich die Esatzpflanzungen vorgenommen. Das Bäume 100 Jahre brauchen, um eine vergleichbare Ökobilanz zu haben, wie die, die hier gefällt werden sollen, ist Ihnen auch klar. Daß die Stuttgarter Innenstadt die höchste Feinstaubbelastung Deutschlands hat auch. Und zu den Utopiezahlen der Bahn, 5000 Bäume sind ein Wald, für den es gar keinen Platz gibt und da die Bäume zum Schluß kommen, ist das Geld sowiso alle. Genau wie beim Wasserspiel der neuen Bibliothek. Aber durch die 20-jährige Grundwasserabsenkung im gesamten Schlossgarten braucht man dann sowiso keine Planzungen mehr, den auf Staub und Beton wächst eh nichts.
Rein rechnerisch sind Tausende Bäume mehr als knapp 300. Was die Lebensqualitaet, der erzeugte Sauerstoff,die kühlende Wirkung, Schattenspender angeht lässt sich eine einzige 200 Jahre alte gesunde prächtige Pl alsatane nicht durch noch so viele Jungbaeume ersetzen. Vielleicht ist dies der Fluch unserer heutigen Zeit,alles über Zahlen, mehr und weniger zu bewerten. Ich scheine nicht allein dies zu denken. Heute beider 100. (!!!)Montagsdemo kamen über. 10000 Befürworter einer modernen Infrastruktur. Achja,der neue 'Park' ist ein Steingarten.
Ein alter Baum ist selbst ein kleines Ökosystem.
Diesen mit jungen Bäumen zu vergleichen zeugt von Unwissen betreffend der Materie. Der Junge Baum muss sich erst mal entwickeln, um den ökologischen Wert des alten Baumes zu bieten. Das Ökosystem, welches sich im alten Baum etabliert hat, können selbst 1.000.000 neue Bäume erst in einem entsprechenden Zeitraum ersetzen.
Ein Parkneubau in Aldingen, ca. 20 km von Stuttgart entfernt, nennen Sie Ersatz für das einzige innerstädtische Naherholungsgebiet. Dort werden nämlich die Esatzpflanzungen vorgenommen. Das Bäume 100 Jahre brauchen, um eine vergleichbare Ökobilanz zu haben, wie die, die hier gefällt werden sollen, ist Ihnen auch klar. Daß die Stuttgarter Innenstadt die höchste Feinstaubbelastung Deutschlands hat auch. Und zu den Utopiezahlen der Bahn, 5000 Bäume sind ein Wald, für den es gar keinen Platz gibt und da die Bäume zum Schluß kommen, ist das Geld sowiso alle. Genau wie beim Wasserspiel der neuen Bibliothek. Aber durch die 20-jährige Grundwasserabsenkung im gesamten Schlossgarten braucht man dann sowiso keine Planzungen mehr, den auf Staub und Beton wächst eh nichts.
wenn man etwas falsch verstehen will, kann man das immer. Was mich interssieren würde: Falls Sie dort mal länger aushalten muss, hat sie da auch so ein kleines Kofferradio? Und bezahlt sie dafür auch ordentlich Rundfunkgebühren? Also es ist ja schließlich so eine Art Zweitwohnung. Und selbst Kleingarten-Besitzer müssen eine zweites Mal bezahlen, wenn sie in ihrer Laube ein Kofferradio dudeln lassen.
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