UN Bericht Weltbevölkerung wächst auf sieben Milliarden Menschen
Die Weltbevölkerung wächst weiter stark an, vor allem in Asien und in den Entwicklungsländern. Ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht – das birgt Probleme.
© China Photos/Getty Images

Ein überfüllter Strand im chinesischen Shenzen
Am kommenden Montag soll der siebenmilliardste Mensch geboren werden. Das schätzten Statistiker bei der Vorstellung des Weltbevölkerungsberichts der Vereinten Nationen. Es handelt sich um einen von den Vereinten Nationen symbolisch gesetzten Termin.
Der Bericht des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung bestätigt den Trend der vergangenen Jahre: Die Weltbevölkerung wird weiter stark wachsen. Der Fonds rechnet damit, dass es bis 2050 9,3 Milliarden und zum kommenden Jahrhundertwechsel mehr als zehn Milliarden Menschen auf der Erde geben wird.
Sollte die Zahl der Geburten in den bevölkerungsreichsten Ländern höher als erwartet ausfallen, seien auch 10,6 Milliarden im Jahr 2050 und 15 Milliarden im Jahr 2100 möglich, heißt es in dem Bericht. Im Durchschnitt wird die Weltbevölkerung jünger sein als heute. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kontinenten.
Zwei von drei Menschen leben heute in Asien. Das bevölkerungsreichste Land ist derzeit China mit 1,35 Milliarden Einwohnern vor Indien mit 1,24 Milliarden. Schon 2025 aber dürfte Indien mit 1,46 Milliarden Einwohnern wegen der Ein-Kind-Politik in China an erster Stelle liegen, während China bei voraussichtlich 1,39 Milliarden beinahe stagniert. Die Zahl der Afrikaner soll sich bis zum Ende des Jahrhunderts von heute 1 auf 3,6 Milliarden mehr als verdreifachen.
Weltweit stieg der Studie zufolge die durchschnittliche Lebenserwartung im zurückliegenden halben Jahrhundert von 48 auf 68 Jahre. "Heute sind 893 Millionen Menschen älter als 60. In der Mitte des Jahrhunderts wird diese Zahl auf 2,4 Milliarden steigen", sagte der Direktor des UN-Bevölkerungsfonds UNFPA, Babatunde Osotimehin. Gleichzeitig sind 43 Prozent aller Menschen unter 25. Ein Grund dafür ist ein deutlicher Rückgang der Kindersterblichkeit. Ein weiterer Befund des Berichts ist, dass die Menschen zunehmend in Städten leben.
- Datum 26.10.2011 - 17:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
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Dass die Bevölkerung weltweit explodiert, ist seit vielen Jahrzehnten kein Geheimnis.
Es gibt im Internet die Steigerungszahlen seit Christi Geburt.
Daran ist interessant zu sehen, wieviele Menschen sogar noch im Mittelalter die Erde bevölkerten und wie in den kommenden Jahrhunderten die Bevölkerungen explodiert sind.
Wenn man sich das mal vorstellt, wie wenige Menschen noch im Nittelalter die Erde bewohnten, kann man sich vorstellen, wie damals noch die Möglichkeiten waren. Es gab auch praktisch noch Land, das niemand gehörte.
Rüdiger Nehberg sagte mal, wenn er heute reise, sei es so, dass es auf dem ganzen Erdball kaum mehr eine Fläche gibt, die nicht irgendjemand gehöre dh er müsse sich für seine gesamte Reise ggf. "Betretungserlaubnisse" bei den Eigentümern einholen.
Das mache Reisen seiner Art sehr aufwendig.
Wissenschaftler sagen, "die Erde" geht schon bei 7 Milliarden kaputt. Aber wenn sich die Bevölkerung auf ca. 4 Mia. reduzieren würde, dann könnte sich die Erde regenerieren.
In der Tat gibt es Dokus seit Jahren zuhauf, welche die Verdreckung des Planeten nachweisen. Manche wissen es nicht, wie wichtig auch die Meere für uns sind. Auch wenn wir nicht darin schwimmen. Die Meere werden immer mehr zu Dreckbrühen.
Man denke mal daran, dass Plastik einen Zeitraum von ca. 650 Jahren benötigt, bevor es beginnt sich zu zersetzen. Und was findet sich alles in den Meeren, die heute oft genug leider als Müllhalde genutzt werden.
Vielfach wird die Bevölkerungsexplosion nur aus Ernährungsgesichtspunkten betrachtet.
Aber ca. 7 Milliarden Menschen wandern auch. Sie wandern über Stock und Stein, durch Wald und Fluren, durch die Alb und die Alpen, durch Berg und Tal, durch Wiesen und Wälder, durch Flüsse und Seen und überall hinterlassen sie Dreck und Zerstörung.
Der Massentourismus läßt heute kaum mehr einen Teil der Erde unberührt. Der Massentourismus dringt in die letzten Winkel der Erde vor, denn immer steht das endlose Gewinnstreben dahinter. Man versucht so viel Geld wie möglich zu machen und nimmt keinerlei Rücksicht auf die Natur.
Die Hotelanlagen betonieren ganze Landschaften zu, versiegeln die Böden. Dh die Luft wird auch in den noch besseren Gebieten verdreckt und verpestet. Die Folgen, dass auf der Erde Menschen leben und zwar viel zu viele werden immer deutlicher. Die Meere überziehen sich mit giftigen Algenteppichen uva. Die Meeere selbst werden von Millionen Quallen uva durchzogen, welche auch Menschen in Minuten töten.
Der hohe Konsum erzeugt nun mal Dreck. Es gibt auch Dokus in denen man sehen konnte, wie lastwagenweise neue Laptops etc. tiefladerweise vernichtet worden sind, weil sie nicht mehr der neuesten Technologie entsprechen und daher vernichtet werden.
Es geht nicht nur um Ernährung. Es geht gleichwertig um die immer mehr totale Verdreckung des Planeten selbst in den Gebieten, in denen früher kein Mensch das Land jemals betreten hatte und heute Autos fahren.
nur über einen Satz bin ich gestolpert, Sie schrieben :
"Der Massentourismus dringt in die letzten Winkel der Erde vor, denn immer steht das endlose Gewinnstreben dahinter"
Am Anfang waren Menschen, die ihrem Gott folgende Worte in den Mund legten :
"Macht Euch die Erde untertan."
Die rücksichtslose Vermehrung, Verbreitung, Unterdrückung und Vertreibung anderer Menschen und Tiere ist keine Erfindung der Jetztzeit.
Wer heute nach Geburtenbeschränkung ruft, dem wird unterstellt, er würde Tötung befürworten, er sei ein ganz unmoralischer Mensch, der liebevolle Eltern daran hindern will, die Welt mit ihrer Kinderschar zu verschönern.
Ich denke auch, dass die Vermüllung eines unserer größten (Folge-)Probleme ist. Selbst in mehreren Nationalparken Europas, also relativ gut geschützten Gebieten, ist die Vermüllung durch Touristen eines der größeren Probleme geworden. So bin ich auch der Meinung, dass es mit weniger Menschen auf der Erde deutlich entspannter wäre...
Es geht aber (theoretisch) auch anders, s. z. B. http://www.youtube.com/wa... (100 % Recycling und Kompostierbarkeit ohne Schadstoffe). Das erfordert allerdings ein Problembewusstsein und hohes Maß an Know how/Intelligenz und Kreativität am Anfang jedes Produktentstehungszyklusses. Mal sehen, ob wir das schaffen :-)
nur über einen Satz bin ich gestolpert, Sie schrieben :
"Der Massentourismus dringt in die letzten Winkel der Erde vor, denn immer steht das endlose Gewinnstreben dahinter"
Am Anfang waren Menschen, die ihrem Gott folgende Worte in den Mund legten :
"Macht Euch die Erde untertan."
Die rücksichtslose Vermehrung, Verbreitung, Unterdrückung und Vertreibung anderer Menschen und Tiere ist keine Erfindung der Jetztzeit.
Wer heute nach Geburtenbeschränkung ruft, dem wird unterstellt, er würde Tötung befürworten, er sei ein ganz unmoralischer Mensch, der liebevolle Eltern daran hindern will, die Welt mit ihrer Kinderschar zu verschönern.
Ich denke auch, dass die Vermüllung eines unserer größten (Folge-)Probleme ist. Selbst in mehreren Nationalparken Europas, also relativ gut geschützten Gebieten, ist die Vermüllung durch Touristen eines der größeren Probleme geworden. So bin ich auch der Meinung, dass es mit weniger Menschen auf der Erde deutlich entspannter wäre...
Es geht aber (theoretisch) auch anders, s. z. B. http://www.youtube.com/wa... (100 % Recycling und Kompostierbarkeit ohne Schadstoffe). Das erfordert allerdings ein Problembewusstsein und hohes Maß an Know how/Intelligenz und Kreativität am Anfang jedes Produktentstehungszyklusses. Mal sehen, ob wir das schaffen :-)
...das ist wohl die Antwort darauf.
nur über einen Satz bin ich gestolpert, Sie schrieben :
"Der Massentourismus dringt in die letzten Winkel der Erde vor, denn immer steht das endlose Gewinnstreben dahinter"
Am Anfang waren Menschen, die ihrem Gott folgende Worte in den Mund legten :
"Macht Euch die Erde untertan."
Die rücksichtslose Vermehrung, Verbreitung, Unterdrückung und Vertreibung anderer Menschen und Tiere ist keine Erfindung der Jetztzeit.
Wer heute nach Geburtenbeschränkung ruft, dem wird unterstellt, er würde Tötung befürworten, er sei ein ganz unmoralischer Mensch, der liebevolle Eltern daran hindern will, die Welt mit ihrer Kinderschar zu verschönern.
der glaubt die Erde kann all die derzeitigen und zukünftigen Erdenbürger nicht mehr ernähren diesen Gedanken konsequent zu Ende denken und ein Zeichen setzen.
Danke.
Ich denke auch, dass die Vermüllung eines unserer größten (Folge-)Probleme ist. Selbst in mehreren Nationalparken Europas, also relativ gut geschützten Gebieten, ist die Vermüllung durch Touristen eines der größeren Probleme geworden. So bin ich auch der Meinung, dass es mit weniger Menschen auf der Erde deutlich entspannter wäre...
Es geht aber (theoretisch) auch anders, s. z. B. http://www.youtube.com/wa... (100 % Recycling und Kompostierbarkeit ohne Schadstoffe). Das erfordert allerdings ein Problembewusstsein und hohes Maß an Know how/Intelligenz und Kreativität am Anfang jedes Produktentstehungszyklusses. Mal sehen, ob wir das schaffen :-)
Die Erde kann ohne Probleme 9 Milliarden Menschen ernähren und ihnen einen qualitativ hohen Lebensstandard bieten.
Was wir brauchen ist weniger Verschwendung in den Industrieländern und eine stärkere Industrialisierung der Landwirtschaft in der dritten Welt. Klar gibt es eine Nahrungsmittelknappheit, wenn man nur Kleinbauern hat, die 3-Felder-Wirtschaft betreiben.
Die grüne Gentechnik wird uns auch helfen, Pflanzen zu züchten, die mit kärgeren Böden auskommen und resistenter gegen Schädlinge sind.
Die Energieknappheit und den Klimawandel kann man mit einem massiven Ausbau der Kernenergie und der erneuerbaren Energien bekämpfen.
All dies findet man im neuen Buch des britischen Umweltexperten Mark Lynas:
"The God Species"
Sehr zu empfehlen!
Ich sehe es auch so, dass man davon ausgehen kann, dass der Mensch sich nicht grundsätzlich ändert.
Da hilft, wie menschlich, nur Symptombekämpfung.
Wir werden nicht aus Gründen der Vernunft entscheidende Veränderungen vornehmen, sondern ausschliesslich weil das Angebot erschöpft oder die Qualität verschlechtert hat.
Ich finde dragonflys Bemerkung und Link hierzu sehr aufschlussreich!
Ich habe auch noch einen Beitrag zu dem Thema:
http://www.recyclingnews....
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