WeltklimakonferenzIn Durban verhandeln die Letzten zwischen Umzugskartons

Der Weltklimagipfel steht auf der Kippe: Während die einen schon abreisen, feilschen die anderen um Kompromisse. Scheitern die Verhandlungen?

Übriggebliebene Delegierte scharen sich um die aktualisierten Verhandlungsunterlagen des Klimagipfels im Konferenzgebäude im südafrikanischen Durban.

Übriggebliebene Delegierte scharen sich um die aktualisierten Verhandlungsunterlagen des Klimagipfels im Konferenzgebäude im südafrikanischen Durban.

Die Packer haben in Durban die Macht übernommen. Der Klimagipfel verschwindet in Kartons und Kisten, wird verlagert auf Sackkarren und in Lastwagen. Die Kamerateams reisen ab, ihr Equipment in gepolsterten Boxen verstaut, der Pressereferent der Bundesregierung ist auf dem Heimweg und die 198 Infozellen der globalen Klima-Initiativen, von Oxfam bis zum Weltklimarat, haben sich in Aluminiumskelette verwandelt. Das große Klimaspektakel von Durban scheint vorbei zu sein.

Vorbei? Ach was – es geht erst richtig los! Noch immer tagt die Ministerrunde , noch immer streitet sie über die eine, entscheidende Formulierung, die dieser Kongress am Ende annehmen oder ablehnen kann. Welche Dramen dann zu erwarten sind, lässt ein Papier erahnen, das als "Notiz der Vorsitzenden" die Runde macht: Ergebnisse der informellen Kontaktgruppen, die an der Vorbereitung der Abschlusserklärung arbeiten.

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Was können sich die Kontaktgruppen so vorstellen? Dies zum Beispiel: "Die Beiträge der gesammelten Mittel, die den Entwicklungsländern jährlich zur Verfügung gestellt werden, soll dem Budget entsprechen, das die entwickelten Länder für Verteidigung, Sicherheit und Kriegführung ausgeben." Verlangt wird außerdem "Anerkennung und Verteidigung der Rechte von Mutter Erde, um Harmonie zwischen Menschheit und Natur herzustellen."

Die Minister machen Fortschritte im Schneckentempo

Dies ist der Duktus der lateinamerikanische Linken aus der ALBA-Gruppe, zu der Bolivien, Kuba und Venezuela gehören. Es kann ihnen nicht gefallen, dass sich die große Mehrheit der armen Länder hier mit den Europäern verbündet und sogar Brasilien und Südafrika mit in diese neue Allianz der realpolitischen Pragmatiker gezogen haben. Nun verschaffen die ALBA-Staaten ihrer radikalen Minderheitsposition Gehör.

Thema: Klimawandel
Was wollen der Mensch und die Politik gegen die Erderwärmung tun? Alles zum Thema und zum Weltklimagipfel in Durban.

Was wollen der Mensch und die Politik gegen die Erderwärmung tun? Alles zum Thema und zum Weltklimagipfel in Durban.

Natürlich wird keine derartige Formulierung in Durban je beschlossen werden. Aber UN-Beschlüsse werden im Konsens getroffen, allenfalls einmal wird ein Minderheitsvotum ignoriert – zuletzt geschah das in Cancún, als sich Bolivien als einziges Land noch gegen eine Einigung sperrte. Über die geschlossene Allianz der ALBA-Länder kann sich der Gipfel in Durban nicht hinweg setzen. Und inzwischen fehlt auch die Zeit, ihnen ihren Widerstand im Austausch gegen irgendwelche finanziellen Zusagen abzuhandeln. Es sieht nicht gut aus.

Derweil machen die Minister Fortschritte im Schneckentempo. Kurz vor Mitternacht verhandelten sie über einen Fahrplan, der am Ende zu einem "rechtlichen Rahmen" für eine neue Übereinkunft führen sollte. Heute morgen war aus dem "rechtlichen Rahmen" ein "Protokoll oder ein anderes rechtliches Instrument" geworden. Das wäre ein klein wenig verbindlicher. Sollte je ein Völkerrechtler das Ergebnis von Durban würdigen, wenn es denn eines gibt, dann würde die neue Formulierung ihm sagen, dass die verhandelnden Parteien es am Ende zumindest nicht ausgeschlossen haben, in einigen Jahren eine verbindliche Einigung, ein Protokoll, beschließen zu wollen. Von dieser Art sind die Fragen, um die es in Durban noch geht.

Leserkommentare
    • Kiira
    • 10.12.2011 um 15:30 Uhr

    So? Alle?

    Nein, es gibt ein kleines Dorf von Klimaskeptikern, dass sich dem großen Gott CO2, der alles Leben auf diesem Planeten steuert, nicht unterworfen hat...

    Im Ernst: Kein Ergebnis wäre ein sensationell gutes Ergebnis!

    7 Leserempfehlungen
  1. Den ersten Kommentar hier sollte man schon fast "als bedenklich melden", aber wir sind hier ja sehr tolerant und lassen auch Meinungen zu die eigentlich schon als gefährlich gelten sollten. Die wissenschaftliche Literatur ist sich so einig wie sie nur jemals sein wird, die Gegenstudien kommen seit Jahren von den selben wenigen Leuten, aufgebauscht mit Lobby-Geldern und wiederholt von Journalisten die sich um "ausgewogene" Berichterstattung (löblich aber fehlgeleitet) bemühen.

    Zu Hoffen bleibt, dass die USA, Indien und China irgendwann noch einlenken, oder alle anderen sich einigen können die Sünder mit Strafzöllen zu belegen, die für Ausgleichsprojekte zum CO2-Ausstoß genutzt werden könnten. Selbst dann müsste die Einigung eigentlich noch schärfer werden, aber es gibt ja noch die nächste Konferenz.

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    bewiesen hätte und solange bleibt es halt eine Hypothese, ehe sie nicht einwandfrei bewiesen ist. Falsifiziert ist sie ja egtl. Aber dies anerkennt man nicht, weil sowas gar nicht erst "diskussionswürdig" sei, wie man in dem Gastartikel der PIK-Schreiberlinge erst gestern lesen konnte.

    Dasselbe trifft nämlich auch auf die lieben Wissenschaftler zu, die den anthropogenen Klimawandel so befürworten.
    So ist hier im deutschsprachigen Raum der sehr prominente Stephan Rahmstorf von der Münchner Rück bezahlt worden.
    Die Münchner Rück und ein großer Teil europäischer Finanzlobbyisten ist nämlich verantwortlich für den Handel mit CO²-Zertifikaten sowie den Spekulationen auf Nahrungsmittel, die vor allem nach der Einführung der Bio-Verbrennung für Energie rapide zugenommen hat.

    Ferner noch ist es diese Finanzlobby, die das Projekt DESERTEC mitfinanziert. Desertec solle nach der Planung der Finanzierer später einen Großteil europäischer Stromversorgung durch Stromimport aus Afrika abdecken. All das ist Teil der international gut situierten "Klima-Lobby", die den anthropogenen Klimawandel aus rein finanziellem Interesse befürwortet. Übrigens sind vor allem die Forscher daran interessiert, da ohne Klimawandel ja auch für sie Fördergeldkürzungen bevorstehen.

    Aus diesem Grund wäre ich sehr vorsichtig mit der Vermutung, nur "Skeptiker" würden von Konzernen bezahlt werden.

    Nur lässt sich ja ein "anthropogener Klimawandel" medial weitaus wirksamer verkaufen als ein "Klimawandel an dem der Mensch und [insert 1000+ Faktoren] beteiligt sind."
    Deswegen sieht es zwischen den Wissenschaftlern vollkommen ander aus; Die größte Problematik besteht bis heute in dem "Ausmaß" der Beteiligung des Menschens sowie einer realen Einschätzung der Auswirkungen.

    bewiesen hätte und solange bleibt es halt eine Hypothese, ehe sie nicht einwandfrei bewiesen ist. Falsifiziert ist sie ja egtl. Aber dies anerkennt man nicht, weil sowas gar nicht erst "diskussionswürdig" sei, wie man in dem Gastartikel der PIK-Schreiberlinge erst gestern lesen konnte.

    Dasselbe trifft nämlich auch auf die lieben Wissenschaftler zu, die den anthropogenen Klimawandel so befürworten.
    So ist hier im deutschsprachigen Raum der sehr prominente Stephan Rahmstorf von der Münchner Rück bezahlt worden.
    Die Münchner Rück und ein großer Teil europäischer Finanzlobbyisten ist nämlich verantwortlich für den Handel mit CO²-Zertifikaten sowie den Spekulationen auf Nahrungsmittel, die vor allem nach der Einführung der Bio-Verbrennung für Energie rapide zugenommen hat.

    Ferner noch ist es diese Finanzlobby, die das Projekt DESERTEC mitfinanziert. Desertec solle nach der Planung der Finanzierer später einen Großteil europäischer Stromversorgung durch Stromimport aus Afrika abdecken. All das ist Teil der international gut situierten "Klima-Lobby", die den anthropogenen Klimawandel aus rein finanziellem Interesse befürwortet. Übrigens sind vor allem die Forscher daran interessiert, da ohne Klimawandel ja auch für sie Fördergeldkürzungen bevorstehen.

    Aus diesem Grund wäre ich sehr vorsichtig mit der Vermutung, nur "Skeptiker" würden von Konzernen bezahlt werden.

    Nur lässt sich ja ein "anthropogener Klimawandel" medial weitaus wirksamer verkaufen als ein "Klimawandel an dem der Mensch und [insert 1000+ Faktoren] beteiligt sind."
    Deswegen sieht es zwischen den Wissenschaftlern vollkommen ander aus; Die größte Problematik besteht bis heute in dem "Ausmaß" der Beteiligung des Menschens sowie einer realen Einschätzung der Auswirkungen.

  2. bewiesen hätte und solange bleibt es halt eine Hypothese, ehe sie nicht einwandfrei bewiesen ist. Falsifiziert ist sie ja egtl. Aber dies anerkennt man nicht, weil sowas gar nicht erst "diskussionswürdig" sei, wie man in dem Gastartikel der PIK-Schreiberlinge erst gestern lesen konnte.

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    Antwort auf "Schon fast bedenklich"
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    Ihnen ist dringend angeraten, einen Blick in die wunderschöne Wissenschaftstheorie zu werfen.

    Hypothesen können nicht bewiesen werden. Mit der Falsifikation ist das auch so eine Sache. Durch Experimente erreicht man jedenfalls nichts.

    Achja, "falsifiziert ist sie ja eigentlich" ist der lustigste Satz, der mir heute unter die Augen gekommen ist.

    Ihnen ist dringend angeraten, einen Blick in die wunderschöne Wissenschaftstheorie zu werfen.

    Hypothesen können nicht bewiesen werden. Mit der Falsifikation ist das auch so eine Sache. Durch Experimente erreicht man jedenfalls nichts.

    Achja, "falsifiziert ist sie ja eigentlich" ist der lustigste Satz, der mir heute unter die Augen gekommen ist.

    • Kiira
    • 10.12.2011 um 16:35 Uhr

    Allen Beteuerungen zum Trotz ist die Hypothese vom CO2-gesteuerten Klimawandel bis heute nichts weiter als eben - eine Hypothese. Und zwar eine, gegen die es maßgebliche wissenschaftliche Einwände gibt. Einer der wichtigsten: Es ist bis heute nicht eindeutig geklärt, ob der gegenwärtige CO2-Anstieg dem Anstieg der Meerestemperaturen folgt oder umgekehrt. In der Erdgeschichte der Anstieg der Temperaturen immer dem CO2-Anstieg vorausgegangen. Dies nur als ein Beispiel für viele offene Fragen.

    So gut die Anhänger der CO2-Hypothese es mit der Welt auch meinen, dieser Glaube ist alles andere als ungefährlich. Schon jetzt sterben jeden Tag Menschen, weil die Ressourcen für ein möglicherweise (und wie ich denke: wahrscheinlich) nicht existentes Problem verschleudert werden.

    Seit den Hexenprozessen und dem Ablaßhandel hat die (europäische) Menschheit nicht mehr so viel Aufwand betrieben, um ein eingebildetes Problem zu lösen.

    Das ist gefährlich!

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    Es ist doch so etwas von egal, ob diese Hypothese hinreichend bewiesen ist (meiner Meinung schon, da dieses Gas wie auch andere im Infraroten aktiv ist), da dies nur eine Seite des "Problemwürfels" darstellt. Was ist denn mit den Schäden an der Bios-, Pedos-, Lithos- und Hydrosphäre, die vor allem am Beginn aber auch am Ende der Pipeline der immerwährenden Nutzung der Ressourcen dieses Planeten auftreten? Jeder, der sich um den Schutz der Atmosphäre drückt, der muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dies für die anderen Sphären auch nicht mit Ernst angehen zu wollen. Eins zu lassen und die anderen als Alibi anzuführen, funktioniert eben nicht.
    Das der Temperaturanstieg immer dem CO2-Anstieg vorausgegangen ist, stimmt nur für den Zeitraum, den man mittels Bohrkernen einigermaßen genau aufschlüsseln konnte, weil dort die Veränderung der Erdbahnparameter der eigentliche Auslöser war, wo das CO2 quasi im Huckepack noch eine weitere Schippe drauflegte. In früheren tektonisch sehr viel aktiveren Zeiten mit einer anderen Landmassenverteilung und eben anderen Meeresströmungen spielten die im Gegensatz zum CO2 eher keine Rolle.
    Was nun die Ursachenbekämpfung angeht, wird, und da gebe ich Ihnen vom Prinzip her recht, eine Symbolpolitik, wie sie fast überall betrieben wird, nicht erfolgreich sein. Abschaffung des heutigen nicht nachhaltigen Systems kann die einzige Lösung sein, entweder freiwillig oder unfreiwillig durch den Zusammenbruch der natürlichen Lebensgrundlagen.

    "Allen Beteuerungen zum Trotz ist die Hypothese vom CO2-gesteuerten Klimawandel bis heute nichts weiter als eben - eine Hypothese."
    Woraus besteht denn bitte sonst die Wissenschaft außer aus Hypothesen? Fällt ihnen da nicht irgendwas auf? Die absolute Wahrheit finden sie scheinbar bei Religionen!

    Es ist doch so etwas von egal, ob diese Hypothese hinreichend bewiesen ist (meiner Meinung schon, da dieses Gas wie auch andere im Infraroten aktiv ist), da dies nur eine Seite des "Problemwürfels" darstellt. Was ist denn mit den Schäden an der Bios-, Pedos-, Lithos- und Hydrosphäre, die vor allem am Beginn aber auch am Ende der Pipeline der immerwährenden Nutzung der Ressourcen dieses Planeten auftreten? Jeder, der sich um den Schutz der Atmosphäre drückt, der muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dies für die anderen Sphären auch nicht mit Ernst angehen zu wollen. Eins zu lassen und die anderen als Alibi anzuführen, funktioniert eben nicht.
    Das der Temperaturanstieg immer dem CO2-Anstieg vorausgegangen ist, stimmt nur für den Zeitraum, den man mittels Bohrkernen einigermaßen genau aufschlüsseln konnte, weil dort die Veränderung der Erdbahnparameter der eigentliche Auslöser war, wo das CO2 quasi im Huckepack noch eine weitere Schippe drauflegte. In früheren tektonisch sehr viel aktiveren Zeiten mit einer anderen Landmassenverteilung und eben anderen Meeresströmungen spielten die im Gegensatz zum CO2 eher keine Rolle.
    Was nun die Ursachenbekämpfung angeht, wird, und da gebe ich Ihnen vom Prinzip her recht, eine Symbolpolitik, wie sie fast überall betrieben wird, nicht erfolgreich sein. Abschaffung des heutigen nicht nachhaltigen Systems kann die einzige Lösung sein, entweder freiwillig oder unfreiwillig durch den Zusammenbruch der natürlichen Lebensgrundlagen.

    "Allen Beteuerungen zum Trotz ist die Hypothese vom CO2-gesteuerten Klimawandel bis heute nichts weiter als eben - eine Hypothese."
    Woraus besteht denn bitte sonst die Wissenschaft außer aus Hypothesen? Fällt ihnen da nicht irgendwas auf? Die absolute Wahrheit finden sie scheinbar bei Religionen!

    • goddi
    • 10.12.2011 um 17:26 Uhr

    "Fast schon gefährlich. Allen Beteuerungen zum Trotz ist die Hypothese vom CO2-gesteuerten Klimawandel bis heute nichts weiter als eben - eine Hypothese"

    Das kann ja nicht war sein - so ein Satz.
    Die Erde ist eine kleine Kugel von paar wenigen tausend Kilometern Durchmesser.
    Die Lufthülle ist nur ein paar wenige kilometer dick, so daß man in ganz wenigen tausend Metern Höhe Sauerstofflaschen braucht um nicht zu ersticken.

    Und das bißchen Luft verbrennen täglich Milliarden Menschen in abermillionen Autos, Feuern und Fabriken.

    Wenn da einer daherkommt und klügelt, daß Problem, daß wir alle in berechenbarer Zeit ersticken werden wäre nicht menschgemacht hat direkt mit dem IQ zu tun.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke, die Redaktion/jz

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    Entfernt. Bitte tragen Sie konstruktiv zur Diskussion bei. Die Redaktion/mak

    • Kiira
    • 10.12.2011 um 18:06 Uhr

    Sie werden nicht ersticken. Der Anteil des CO2 in der Lufthülle des Planeten beträgt 0,039 Prozent. Atemluft enthält den 100-fachen Anteil. Selbst eine Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre würden Sie nicht einmal bemerken.

    Oder will da bloß jemand den hyperventilierenden Klima-Alarmismus auf die Schippe nehmen??

    Entfernt. Bitte tragen Sie konstruktiv zur Diskussion bei. Die Redaktion/mak

    • Kiira
    • 10.12.2011 um 18:06 Uhr

    Sie werden nicht ersticken. Der Anteil des CO2 in der Lufthülle des Planeten beträgt 0,039 Prozent. Atemluft enthält den 100-fachen Anteil. Selbst eine Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre würden Sie nicht einmal bemerken.

    Oder will da bloß jemand den hyperventilierenden Klima-Alarmismus auf die Schippe nehmen??

  3. Das bedenkliche an der ganzen sogenannten Klimadiskussion ist nur folgendes: Der Mensch, die angebliche Krönung der Schöpfung, ist so arrogant, davon auszugehen, daß er anstehende Klimaveränderungen zurückdrehen kann. Wenn auch natürlich eine "Mitschuld" an der Klimaentwicklung auszumachen sein könnte; jetzt durch irgendwelche Maßnahmen die weltweite Entwicklung noch ins Gegenteil umdrehen zu wollen, ist schlicht und ergreifend anmaßend. Klimaveränderungen hat es in der Erdgeschichte immer gegeben. Und jedesmal haben sich die Lebewesen danach gerichtet und nicht umgekehrt. Die anhaltenden Diskussionen um diesen Themenkomplex kommen mir fast so skurril vor wie die Ankündigung des Genossen Chrustschow in den 60ern, er wolle den Mond mit einer Rakete verschieben, um die sibirischen Temperaturen nach Nordamerika zu verlagern.

    3 Leserempfehlungen
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    >>> Der Mensch, die angebliche Krönung der Schöpfung, ist so arrogant, davon auszugehen, daß er anstehende Klimaveränderungen zurückdrehen kann.

    Das ist eine unzutreffende Unterstellung, auf deren Sinnlosigkeit dann gegen argumentiert wird... Eine etwas schwache Argumentation.

    Grundlegend zur ganzen Thematik des Klimawandels, des Einflusses unserer Zivilisation darauf und mögliche Massnahmen ist, dass
    (1) man ganz sicher davon ausgehen kann, das sich die Erde (bzw. unsere Biosphäre) seit vielen Jahrzehnten erwärmt
    (2) die CO2 Emissionen unserer Zivilisation einen deutlichen Einfluss auf diese Erwärmung haben, und jetzt das wichtigste:
    (3) dass die Kosten zur effektiven Verminderung unserer CO2 Emissionen heute deutlich geringer ausfallen als die Kosten, die die zu erwartenden klimatischen Veränderungen erzeugen werden.
    Schade, dass dieses vernunftorientierte und wissenschaftlich untermauerte Konzept durch Esoterik, Ignoranz und Lobbying verschiedener Interessengruppen derart in Verruf gebracht wurde und dadurch wertvolle Zeit vertan wird. Die einzige Folge ist, dass Kosten steigen werden. Diese zusätzlichen Kosten zur allgemeinen Lebensführung werden nicht wir tragen müssen, sondern müssen unsere Kinder zusätzlich erwirtschaften.

    >>> Der Mensch, die angebliche Krönung der Schöpfung, ist so arrogant, davon auszugehen, daß er anstehende Klimaveränderungen zurückdrehen kann.

    Das ist eine unzutreffende Unterstellung, auf deren Sinnlosigkeit dann gegen argumentiert wird... Eine etwas schwache Argumentation.

    Grundlegend zur ganzen Thematik des Klimawandels, des Einflusses unserer Zivilisation darauf und mögliche Massnahmen ist, dass
    (1) man ganz sicher davon ausgehen kann, das sich die Erde (bzw. unsere Biosphäre) seit vielen Jahrzehnten erwärmt
    (2) die CO2 Emissionen unserer Zivilisation einen deutlichen Einfluss auf diese Erwärmung haben, und jetzt das wichtigste:
    (3) dass die Kosten zur effektiven Verminderung unserer CO2 Emissionen heute deutlich geringer ausfallen als die Kosten, die die zu erwartenden klimatischen Veränderungen erzeugen werden.
    Schade, dass dieses vernunftorientierte und wissenschaftlich untermauerte Konzept durch Esoterik, Ignoranz und Lobbying verschiedener Interessengruppen derart in Verruf gebracht wurde und dadurch wertvolle Zeit vertan wird. Die einzige Folge ist, dass Kosten steigen werden. Diese zusätzlichen Kosten zur allgemeinen Lebensführung werden nicht wir tragen müssen, sondern müssen unsere Kinder zusätzlich erwirtschaften.

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    • Kiira
    • 10.12.2011 um 18:06 Uhr

    Sie werden nicht ersticken. Der Anteil des CO2 in der Lufthülle des Planeten beträgt 0,039 Prozent. Atemluft enthält den 100-fachen Anteil. Selbst eine Verdoppelung des CO2 in der Atmosphäre würden Sie nicht einmal bemerken.

    Oder will da bloß jemand den hyperventilierenden Klima-Alarmismus auf die Schippe nehmen??

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