AtomhavarieEx-Premier fordert Verstaatlichung des AKWs Fukushima

Unabhängige Forscher sollen endlich die Lage am Kraftwerk Fukushima-Daiichi prüfen, drängt Japans Ex-Premier Hatoyama. Betreiber Tepco habe Untersuchungen behindert.

Der stark beschädigte Reaktor 4 der Atomanlage Fukushima-Daiichi: In dem vor dem Beben bereits abgeschalteten Block lagern noch Hunderte Brennstäbe, die gekühlt werden müssen.

Der stark beschädigte Reaktor 4 der Atomanlage Fukushima-Daiichi: In dem vor dem Beben bereits abgeschalteten Block lagern noch Hunderte Brennstäbe, die gekühlt werden müssen.

Es ist eine ungewöhnliche Plattform, die sich Yukio Hatoyama für seine deutlichen Worte ausgesucht hat. Der Mann, der in Japan bis Juni 2010 kaum neun Monate Premierminister gewesen ist, hat zusammen mit einem Parlamentskollegen im Wissenschaftsmagazin Nature einen Kommentar veröffentlicht. Er und Tomoyuki Taira wollen, dass Japans Regierung dem Betreiberkonzern Tepco die Aufsicht über seine marode Atomruine Fukushima-Daiichi entzieht.

Hatoyma leitet seit dem 24. März 2011 eine unabhängige Kommission, die den GAU in der Atomanlage untersuchen soll. Sein Kollege Taira ist ebenfalls Mitglied der Gruppe, die sich offiziell als B-Team bezeichnet.

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"Jegliche Belege und Gegenbeweise über das, was ( im AKW Fukushima-Daiichi ) passiert sein mag, müssen gesammelt und veröffentlicht werden", schreiben die Politiker in ihrem Beitrag. Und sie fordern einen unabhängigen "wissenschaftlichen Beraterstab" aus Forschern unterschiedlichster Disziplinen, um die Lage zu analysieren.

Das Erdbeben vom 11. März

In fast 90 Prozent der Fälle werden Tsunamis durch Seebeben ausgelöst. Dabei brechen oder reißen aufeinander stoßende Erdplatten und erschüttern den Untergrund des Ozeans. In Japan taucht die Pazifische unter die Eurasische Platte.

Infografik Erdbeben
Klicken Sie auf das Bild, um die Weltkarte der Erdbebengefahr herunterzuladen

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Durch solche Erdverschiebungen können gewaltige Wassermassen in Bewegung gesetzt werden. Einmal angestoßen, beginnt eine Kettenreaktion: So wie ein Dominostein den nächsten anstößt, pflanzt sich die Bewegungsenergie im Wasser fort – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern in der Stunde.

In Japan ereignete sich am 11. März 2011 um 14.46 Uhr Ortszeit (06.46 Uhr MEZ) ein großes Erdbeben der Stärke 9. Zahlreiche weitere Beben erschütterten die Region. Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und fast 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokyo. Das Beben löste mehrere Flutwellen aus, die weite Landstriche verwüsteten.

Mehr als 15.800 Menschen starben durch die Naturkatastrophen, mehr als 3.200 gelten weiterhin als vermisst. Rund 120.000 Gebäude wurden zerstört, Hunderttausende weitere zum Teil erheblich beschädigt (Quelle: National Police Agency, Japan).

Der Tsunami

Eigentlich bedeutet das japanische Wort Tsunami "Hafenwelle". Meist ist es aber nicht eine einzige Welle, die ausgelöst durch ein Erdbeben die Küsten trifft, sondern die Erschütterungen lösen gleich eine ganze Serie von Flutwellen aus.

Treffen diese Wellen nach ihrer rasanten Ausbreitung über den offenen Ozean auf flachere Gewässer, türmen sich die Wassermassen meterhoch auf. Als gewaltige Brecher schlagen die Fluten an Land und können so kilometerweit ins Landesinnere vordringen.

Mit Beben muss man auf Japans Hauptinsel Honshu stets rechnen. Das Land liegt im Bereich des Pazifischen Feuerrings. Damit ist ein Vulkangürtel gemeint, der den Pazifischen Ozean umringt.

GAU in Fukushima

Während des Bebens am 11. März 2011 wurde auch das an der Ostküste der Präfektur Fukushima gelegene Atomkraftwerk Fukushima-1 beschädigt. Der anschließende Tsunami zerstörte sowohl die Notstromversorgung als auch wichtige Kontrollmöglichkeiten der sechs Reaktoren.

Grafik Radioaktivität
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Nachdem das Kühlsystem ausfiel, kam es zu mehreren Explosionen durch entzündeten Wasserstoff. Die Wände der Reaktoren 1, 2, 3 und 4 wurden teils schwer dadurch beschädigt. Zudem ereigneten sich Kernschmelzen in den Reaktoren 1 bis 3. Radioaktivität trat in hohen Mengen in die Umwelt aus.

Das umliegende Gebiet musste evakuiert werden. Noch immer sind Städte und Dörfer in einem Radius von 20 Kilometern um die Atomanlage gesperrt. Mindestens 60.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

Der AKW-Betreiber Tepco versucht, die havarierten Reaktoren langfristig unter Kontrolle zu halten. Die Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage von Fukushima-Daiichi mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.

Mit der Wahl, im Magazin Nature zu veröffentlichen, richten Hatoyama und Taira ihre Forderung nach Transparenz und einer besseren Notfallplanung direkt in die weltweite Wissenschaftlergemeinde. "Wir wissen noch immer nicht, ob es zum Worst-Case-Szenario gekommen ist", schreiben sie. Damit meinen die Politiker vor allem drei Punkte, über die sich auch internationale Atomexperten und Nuklearforscher seit März Gedanken machen.

Was ist mit Kernspaltung, Wasserstoffexplosionen und Schmelzen?

Erstens zählt dazu die Frage, ob es in der Anlage zur Rekritikalität gekommen ist. So nennen Kerntechniker es, wenn in abgeschalteten Reaktoren der radioaktive Zerfall wieder einsetzt. Zuletzt hatten Messgeräte Anfang November frische Spaltprodukte in Reaktor 2 angezeigt , die entstehen, wenn Uran oder Plutonium zerfallen. Darunter war auch das Edelgas Xenon 135 mit einer Halbwertzeit von nur neun Stunden. Das heißt: In dem Reaktor muss es kurz zuvor zur Kernspaltung gekommen sein. Ob die Gefahr einer Kettenreaktion bestand, konnte Tepco bislang aber nicht eindeutig erklären.

Zweitens wollen die Politiker wissen, ob es wirklich Wasserstoff-Explosionen waren, die die Außenhüllen der Reaktoren 1, 3 und 4 Tage nach Beben und Tsunami sprengten. Zwar gehen davon bislang auch internationale Kerntechniker aus , doch Hatoyama und Taira merken Ungereimtheiten an. Messsonden des Wissenschaftsministeriums (Mext) hätten nicht nur Spuren des radioaktiven Schwermetalls Curium 242 bis zu drei Kilometer von der Anlage entfernt entdeckt, sondern auch von Plutonium 238, und zwar weit vor den Toren des Reaktorgeländes. Das Ministerium führt die Plutonium-Spuren zum Teil durchaus auf den Atomunfall in Fukushima zurück, auch wenn es in der Umwelt noch Überreste dieser Isotope von den Atomwaffentests der 1950er Jahre gibt. Hatoyama und Taira stellen daher die Frage, ob allein entzündeter Wasserstoff diese vergleichsweise schweren Partikel so weit von der Anlage hätte wegschleudern können.

Zudem heize sich Wasserstoff nicht so stark auf, dass es Stahl verforme. Solche Spuren weise aber das Stahlgerüst von Reaktor 3 auf, dessen Außenhülle explodierte.

Drittens sei nach wie vor unklar, inwieweit sich die Kernschmelzen in den Reaktoren 1, 2 und 3 vielleicht schon durch die Betonböden der Reaktorblöcke gefressen haben. In solch einem Fall könnte das Grundwasser radioaktiv belastet sein und die Umwelt nachhaltig schädigen.

Leserkommentare
    • bayert
    • 14.12.2011 um 20:17 Uhr

    dann kann sich der Staat jahrzehntelang mit der Ruine plagen. Mittlerweile denke ich, dass der Staat besser gut florierende UNternehmen als Bad Banks und Bad AKWs verstaatlichen sollte.

    7 Leserempfehlungen
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    nicht vor Kurzem erst die japanische Regierung Milliarden für TEPCO bewilligt, damit von TEPCO Entschädigungszahlungen geleistet werden können?
    Wenn also der japanische Staat ohnehin zahlt, dann könnte er auch mit gutem Recht die Leitung übernehmen und den Konzern verstaatlichen.

    Die Herren Hatoyama und Taira müssen das fordern, denn es ist ihre Aufgabe, den Super-GAU zu untersuchen.

    Die Regierung muss Personen einsetzen, der den Super-GAU für sie untersuchen sollen. Das hat sie getan.

    Bleibt die Frage, ob in der japanischen Regierung darüber hinaus ein Interesse an einer Aufklärung und Veröffentlichung der Umstände und Vorkommnisse besteht.

    Das wird die Reaktion der japanischen Regierung auf Herrn Hatayamas und Herrn Tairas Vorschlag zeigen.

    Ich vermute ja, dass Tepco so weiter machen darf wie bisher.

    nicht vor Kurzem erst die japanische Regierung Milliarden für TEPCO bewilligt, damit von TEPCO Entschädigungszahlungen geleistet werden können?
    Wenn also der japanische Staat ohnehin zahlt, dann könnte er auch mit gutem Recht die Leitung übernehmen und den Konzern verstaatlichen.

    Die Herren Hatoyama und Taira müssen das fordern, denn es ist ihre Aufgabe, den Super-GAU zu untersuchen.

    Die Regierung muss Personen einsetzen, der den Super-GAU für sie untersuchen sollen. Das hat sie getan.

    Bleibt die Frage, ob in der japanischen Regierung darüber hinaus ein Interesse an einer Aufklärung und Veröffentlichung der Umstände und Vorkommnisse besteht.

    Das wird die Reaktion der japanischen Regierung auf Herrn Hatayamas und Herrn Tairas Vorschlag zeigen.

    Ich vermute ja, dass Tepco so weiter machen darf wie bisher.

  1. Gut, dass die ZEIT das Thema GAU von Fukushima weiter behandelt.

    Es zeigt sich ja, dass eben immer noch nicht alles klar ist, was wirklich innerhalb der Reaktoren passiert ist. Die Kernschmelzen sind nun wenigstens anerkannt und auch der Durchbruch der Reaktordruckbehälter.

    Radioaktive Prozesse ziehen sich eben häufig über extrem lange Zeiträume hin. Rekritikalität, weitere Wärmeproduktion durch zerfallende Spaltprodukte, Korrosion, Materialermüdung durch Partikelbeschuss, all das wird die Nukleartechniker in Fukushima noch auf lange Zeit beschäftigen.

    Die enorm hohe Menge an radioaktivem Material, die mit dem Kühlwasser aus den Reaktoren ausgespült wurde ist unter den Umständen vor Ort scheinbar auch kaum kontrolliert handhabbar.

    Es sind ja 8 Monate seit der Explosion vergangen. Ein Nichts im Vergleich zu dem Zeitraum, der zum vorläufigen Eindämmen der Gefahren notwendig sein wird.

    2 Leserempfehlungen
  2. Mit dem Caesium werden die Japaner noch lange Probleme haben. Die in bayerischen Wildschweinen gemessenen Belastungen steigen immer noch an. Kleine Erblast von Tschernobyl. Aber so nach ein paar hundert Jahren ist es dann auch erledigt.

    Uran oder Plutonium im Trinkwasser will man bei den Halbwertszeiten dieser Elemente erst recht nicht haben, da spielen sich die Vorgänge dann in viel längeren Zeiträumen ab.

    Die Belastung sinkt zunächst scheinbar, weil ja die kurzlebigen Strahler wie Iod-131 schnell zerfallen. Bei Caesium-137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren ist eine sinkende Belastung nach so kurzer Zeit aber vermutlich komplett erlogen.

    Bis auf dem Tisch liegt, was tatsächlich passiert ist, etwa ob die Explosion in Block 3 nicht doch ein Kritikalitätsereignis war, also eine Kettenreaktion wie in einer Atombombe, nur dass es nicht Wumms, sondern nur Plopp macht, wird noch viel Zeit vergehen. Überlässt man weiterhin Tepco die Regie, dauert das noch viel länger. Die wissen allerdings selber vermutlich nicht genau, was sie da alles zu verbergen haben. Transparent wie eine Betonwand, was die da treiben.

    Und bei den ersten CDU-Gerontokraten hat schon wieder die Amnesie eingesetzt. Oettinger will uns ja von Brüssel aus mit neuen Atomkraftwerken beglücken. Recht herzlichen Dank auch, für mich bitte keine strahlende Zukunft.

    9 Leserempfehlungen
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    • tobmat
    • 15.12.2011 um 11:32 Uhr

    "Die in bayerischen Wildschweinen gemessenen Belastungen steigen immer noch an."
    Da hätte ich doch gerne mal die Quelle für. Nach meinen Informationen hat die Anzahl der positiv getesteten Wildschweine zugenommen. Was auch nicht verwunderlich ist, da auch die Anzahl der geschossenen Wildschweine massiv zugenommen hat und es nebenbei für verseuchte Wildschweine für den Jäger hohe Entschädigungen gibt.
    Das die gemessene Belastung gestiegen sei fidne ich nirgendswo. Wäre auch verwunderlich, denn wo soll das zusätzliche Cäsium denn herkommen?

    • Crest
    • 15.12.2011 um 11:42 Uhr

    Uran im Trinkwasser, wie auch im Meerwasser, ist die natürlichste Sache der Welt. (Denken Sie bei Ihrem nächsten Badeurlaub einmal daran. :-))

    Herzlichst Crest

    • tobmat
    • 15.12.2011 um 11:32 Uhr

    "Die in bayerischen Wildschweinen gemessenen Belastungen steigen immer noch an."
    Da hätte ich doch gerne mal die Quelle für. Nach meinen Informationen hat die Anzahl der positiv getesteten Wildschweine zugenommen. Was auch nicht verwunderlich ist, da auch die Anzahl der geschossenen Wildschweine massiv zugenommen hat und es nebenbei für verseuchte Wildschweine für den Jäger hohe Entschädigungen gibt.
    Das die gemessene Belastung gestiegen sei fidne ich nirgendswo. Wäre auch verwunderlich, denn wo soll das zusätzliche Cäsium denn herkommen?

    • Crest
    • 15.12.2011 um 11:42 Uhr

    Uran im Trinkwasser, wie auch im Meerwasser, ist die natürlichste Sache der Welt. (Denken Sie bei Ihrem nächsten Badeurlaub einmal daran. :-))

    Herzlichst Crest

  3. Wo ist der Bericht über die tausende Opfer des Tsunamis?

    Oder entscheidet nur noch die politische Verwertbarkeit uber die Themen der "Nachrichten"?

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    Redaktion

    Lieber Zeit ungsleser,

    Ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen. In dem Artikel geht es thematisch um den GAU am AKW Fukushima-Daiichi. Natürlich ist die Forderung des Ex-Premiers und seines Parlamentskollegen einen Bericht wert.

    Keineswegs klammern wir in unserer Berichterstattung die unmittelbaren Folgen des Bebens und Tsunamis an der japanischen Nordostküste aus.

    Ich selbst war vor kurzem in Japan und habe mich unter anderem genau darauf konzentriert. Ich berichte davon in dem Video, das im Text eingefügt ist und vor allem in diesen Texten:

    http://www.zeit.de/wissen...
    http://www.zeit.de/wissen...
    http://www.zeit.de/wissen...

    Und hier noch der Link zum Video:
    http://www.zeit.de/video/...

    Herzliche Grüße

    Redaktion

    Lieber Zeit ungsleser,

    Ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen. In dem Artikel geht es thematisch um den GAU am AKW Fukushima-Daiichi. Natürlich ist die Forderung des Ex-Premiers und seines Parlamentskollegen einen Bericht wert.

    Keineswegs klammern wir in unserer Berichterstattung die unmittelbaren Folgen des Bebens und Tsunamis an der japanischen Nordostküste aus.

    Ich selbst war vor kurzem in Japan und habe mich unter anderem genau darauf konzentriert. Ich berichte davon in dem Video, das im Text eingefügt ist und vor allem in diesen Texten:

    http://www.zeit.de/wissen...
    http://www.zeit.de/wissen...
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    Und hier noch der Link zum Video:
    http://www.zeit.de/video/...

    Herzliche Grüße

  4. Redaktion

    Lieber Zeit ungsleser,

    Ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen. In dem Artikel geht es thematisch um den GAU am AKW Fukushima-Daiichi. Natürlich ist die Forderung des Ex-Premiers und seines Parlamentskollegen einen Bericht wert.

    Keineswegs klammern wir in unserer Berichterstattung die unmittelbaren Folgen des Bebens und Tsunamis an der japanischen Nordostküste aus.

    Ich selbst war vor kurzem in Japan und habe mich unter anderem genau darauf konzentriert. Ich berichte davon in dem Video, das im Text eingefügt ist und vor allem in diesen Texten:

    http://www.zeit.de/wissen...
    http://www.zeit.de/wissen...
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    Und hier noch der Link zum Video:
    http://www.zeit.de/video/...

    Herzliche Grüße

    3 Leserempfehlungen
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    "Lieber Zeit ungsleser,
    Ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen."

    Keine Sorge, nicht nur Sie....

    "Lieber Zeit ungsleser,
    Ich kann Ihre Kritik nicht nachvollziehen."

    Keine Sorge, nicht nur Sie....

  5. 6. Hatte

    nicht vor Kurzem erst die japanische Regierung Milliarden für TEPCO bewilligt, damit von TEPCO Entschädigungszahlungen geleistet werden können?
    Wenn also der japanische Staat ohnehin zahlt, dann könnte er auch mit gutem Recht die Leitung übernehmen und den Konzern verstaatlichen.

    Die Herren Hatoyama und Taira müssen das fordern, denn es ist ihre Aufgabe, den Super-GAU zu untersuchen.

    Die Regierung muss Personen einsetzen, der den Super-GAU für sie untersuchen sollen. Das hat sie getan.

    Bleibt die Frage, ob in der japanischen Regierung darüber hinaus ein Interesse an einer Aufklärung und Veröffentlichung der Umstände und Vorkommnisse besteht.

    Das wird die Reaktion der japanischen Regierung auf Herrn Hatayamas und Herrn Tairas Vorschlag zeigen.

    Ich vermute ja, dass Tepco so weiter machen darf wie bisher.

    Eine Leserempfehlung
    • tobmat
    • 15.12.2011 um 11:32 Uhr

    "Die in bayerischen Wildschweinen gemessenen Belastungen steigen immer noch an."
    Da hätte ich doch gerne mal die Quelle für. Nach meinen Informationen hat die Anzahl der positiv getesteten Wildschweine zugenommen. Was auch nicht verwunderlich ist, da auch die Anzahl der geschossenen Wildschweine massiv zugenommen hat und es nebenbei für verseuchte Wildschweine für den Jäger hohe Entschädigungen gibt.
    Das die gemessene Belastung gestiegen sei fidne ich nirgendswo. Wäre auch verwunderlich, denn wo soll das zusätzliche Cäsium denn herkommen?

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    www.christian-magerl.de/d...

    http://www.environmental-...

    http://www.badische-zeitu...

    http://www.dradio.de/dlf/...

    Problem bei den Wildschweinen ist, dass sie recht tief buddeln und damit in Schichten nach Nahrung suchen, in die das Caesium gewandert ist, und gerne Waldpilze fressen, die wiederum stark belastet sind. Nicht jede Anreicherung in den komplexen Ökosystemen lässt sich im voraus abschätzen.

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    • Crest
    • 15.12.2011 um 11:42 Uhr

    Uran im Trinkwasser, wie auch im Meerwasser, ist die natürlichste Sache der Welt. (Denken Sie bei Ihrem nächsten Badeurlaub einmal daran. :-))

    Herzlichst Crest

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    • tkx
    • 15.12.2011 um 16:05 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen Kommentarstil. Die Redaktion/mak

    • tkx
    • 15.12.2011 um 16:05 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen Kommentarstil. Die Redaktion/mak

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