Chile Feuer zerstört Teile eines Nationalparks

In einem südchilenischen Nationalpark hat ein Brand 1.500 Hektar Wald zerstört. 400 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Bereits 2005 hatte ein Feuer große Teile des südchilenischen Nationalparks Torres del Paine zerstört.

Bereits 2005 hatte ein Feuer große Teile des südchilenischen Nationalparks Torres del Paine zerstört.

Ein Brand im südchilenischen Nationalpark Torres del Paine hat in den vergangenen vier Tagen bereits 5.700 Hektar Wald zerstört. Rund 400 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, ohne dass Opfer verzeichnet wurden, wie Chiles Innenminister Rodrigo Hinzpeter mitteilte. Mehr als 200 Feuerwehrmänner, ausgerüstet mit vier Flugzeugen und einem Helikopter, kämpfen gegen die Flammen in der Umgebung des Grey-Sees.

"Wir stehen vor einer hoch komplexen Situation mit extremen Bedingungen, vor allem durch die Geländebedingungen, die starken Winde und die leicht brennbare Vegetation", sagt Vincente Nunez, Direktor der Notfallbehörde, wie das Magazin Businessweek berichtet.

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Die bergige Landschaft und die starken Winde erschweren die Versuche, das Feuer zu löschen. In dem 2.400 Quadratkilometer großen Naturpark leben auch Kondore und Guanako-Kamele sowie die äußerst scheuen und vom Aussterben bedrohten Anden-Rehe. Bereits 2005 verkleinerte ein Feuer die Heimat dieser Arten um mehrere Tausend Hektar.

 
Leser-Kommentare
    • niebla
    • 31.12.2011 um 13:49 Uhr

    Interessant wäre es die Ursache des Brandes zu erfahren. Der Brand 2005 wurde durch einen falsch bedienten Gaskocher verursacht. Das Gebiet ist touristisch sehr gut erschlossen und während der Hauptsaison nach meinem Verständnis überfüllt.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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  • Schlagworte Chile | Brand | Innenminister | Flugzeug | Wald
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