Statt sie zu fangen, züchten viele Betriebe mittlerweile Fische in schwimmenden Käfigen im Meer. Als Hilfe gegen Überfischung gedacht, wurden Aquakulturen diesem Ziel bislang nicht gerecht. Im Gegenteil: Um ein Kilogramm Fisch zu produzieren, werden bis zu fünf Kilogramm Wildfische verfüttert – aus dem Meer. Zudem werden die Tiere oft zu eng gehalten. Parasiten vermehren sich schnell und gelangen ins offene Wasser – gemeinsam mit aggressiven Medikamenten, die gegen sie eingesetzt werden. Ein Franzose bemüht sich, umweltschonender zu züchten.