Earth HourNeuseeland und Australien knipsen die Lichter aus

In einer weltweiten Aktion schalten zahlreiche Städte für eine Stunde ihre Beleuchtung aus. Damit wollen sie ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.

Die Skyline der australischen Stadt Sydney während der Earth-Hour-Aktion im Jahr 2011

Die Skyline der australischen Stadt Sydney während der Earth-Hour-Aktion im Jahr 2011

Die Samoa-Inseln im Pazifik haben den weltweiten Klima-Aktionstag Earth Hour eingeläutet. Um 20.30 Uhr Ortszeit erloschen für eine Stunde die Lichter, anschließend wurden die Skylines neuseeländischer Städte ins Dunkel getaucht. Wenig später erloschen dann auch die Lichter an der Harbour Bridge im australischen Sydney sowie am berühmten Opernhaus der Stadt.

"Es war fantastisch", sagte Marni Ryan von der Naturschutzorganisation WWF Australien, "die gesamte Skyline von Sydney war erloschen."

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Die von Umweltschutzverbänden beworbene Aktion, die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz lenken.

An der Aktion beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder Städte in der ganzen Welt. Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr jeweiliger Ortszeit sollen unter anderem an der Tower Bridge in London, auf dem Tahrir-Platz in Kairo sowie am Empire State Building in New York die Lichter ausgeschaltet werden.

Auch in Deutschland sagten nach Angaben von Organisatoren zahlreiche Städte ihre Teilnahme zu. So sollen am Samstagabend die Lichter am Brandenburger Tor, am Kölner Dom und an der Dresdner Frauenkirche erlöschen. Bei einer zentralen Aktion in Berlin wollen Umweltschützer zudem 5.000 blaue und grüne Biokerzen anzünden, gemeinsam sollen sie die Form der Erde ergeben.

Insgesamt rechnen die Initiatoren der Earth Hour weltweit mit der Teilnahme von Millionen von Privathaushalten.

 
Leserkommentare
  1. ...aber der Artikel weist einige orthographische Fehler auf, zudem wird kein Foto über der Bildunterschrift angezeigt.

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    "einige" ist vielleicht übertrieben, aber weil auch ein grammatikalischer Fehler vorliegt, fällt ein Rechtschreibfehler umso mehr auf.

    "einige" ist vielleicht übertrieben, aber weil auch ein grammatikalischer Fehler vorliegt, fällt ein Rechtschreibfehler umso mehr auf.

  2. "einige" ist vielleicht übertrieben, aber weil auch ein grammatikalischer Fehler vorliegt, fällt ein Rechtschreibfehler umso mehr auf.

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    vergessen wir einfach, was ich hier geschrieben habe...

    vergessen wir einfach, was ich hier geschrieben habe...

  3. 3. .....

    vergessen wir einfach, was ich hier geschrieben habe...

    Antwort auf "Ergänzung"
  4. Nicht nur ist Sydney falsch geschrieben, es ist auch nicht die Hauptstadt Australiens

    3 Leserempfehlungen
    • ctuth
    • 31.03.2012 um 18:40 Uhr

    Hauptstadt Sydney? Wirklich?

    2 Leserempfehlungen
  5. Alle beteiligten Städte nehmen sich Nordkorea zum Vorbild. Da ist es nachts fast immer und fast überall dunkel. Keine Spur von Lichtverschmutzung. Vorbildliche Klimaretter.

    7 Leserempfehlungen
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    Es geht nicht darum, das Licht auszumachen um weniger Emissionen zu verursachen und den Energiebedarf zu senken. Wenn jedes Jahr alle Deutschen eine Stunde lang das Licht ausmachen, dann würden wir 0,0002% unseres jährlichen Energiebedarfs einsparen. Daran zeigt sich, dass es eigentlich um etwas anderes geht. Man soll die Zeit nutzen, um sich über den Energiebedarf Gedanken zu machen und darüber, wie man ihn senken kann. Leider wird das in meinen Augen zu wenig kommuniziert. In nur einem Absatz im Artikel wird nebenbei erwähnt, was Sinn und Zweck der Aktion ist:

    Die von Umweltschutzverbänden beworbene Aktion [...] soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz lenken.

    Es wird mit keiner Silbe erwähnt, dass es eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen am heutigen Abend gibt.

    Es geht nicht darum, das Licht auszumachen um weniger Emissionen zu verursachen und den Energiebedarf zu senken. Wenn jedes Jahr alle Deutschen eine Stunde lang das Licht ausmachen, dann würden wir 0,0002% unseres jährlichen Energiebedarfs einsparen. Daran zeigt sich, dass es eigentlich um etwas anderes geht. Man soll die Zeit nutzen, um sich über den Energiebedarf Gedanken zu machen und darüber, wie man ihn senken kann. Leider wird das in meinen Augen zu wenig kommuniziert. In nur einem Absatz im Artikel wird nebenbei erwähnt, was Sinn und Zweck der Aktion ist:

    Die von Umweltschutzverbänden beworbene Aktion [...] soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz lenken.

    Es wird mit keiner Silbe erwähnt, dass es eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen am heutigen Abend gibt.

  6. Die Kosten für An/ABschalten sind höher als ein durchgehender Betrieb. Eine Stadt ist kein Zimmer wo man einfach mal eben das Licht ausknipsen kann.

    Ach ja- und natürlich sind auch Biokerzen klimaschädlich. Wenn man sie anzündet entsteht natürlich jede Menge CO2.

    3 Leserempfehlungen
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    Na, es geht ja nicht um die Kosten, sondern um die Energie. Und die ist bei ausgeschalteten Licht natürlich reduziert. Der energietechnische Aufwand von An- und Ausschalten ist dagegen wirklich gering.
    Im übrigen ist das doch ein rein symbolischer Akt, denn Klimaänderungen führt man so offentlich nicht durch, man sensibilisiert jedoch, denn die Öffentlichkeit merkt, dass auch durchgängige Stadtbeleuchtungen und ähnliches kein natürlicher Zustand ist.

    Nur werden die halt aus Pflanzen hergestellt, die vorher eben dieses CO2 gebunden hatten...

    Na, es geht ja nicht um die Kosten, sondern um die Energie. Und die ist bei ausgeschalteten Licht natürlich reduziert. Der energietechnische Aufwand von An- und Ausschalten ist dagegen wirklich gering.
    Im übrigen ist das doch ein rein symbolischer Akt, denn Klimaänderungen führt man so offentlich nicht durch, man sensibilisiert jedoch, denn die Öffentlichkeit merkt, dass auch durchgängige Stadtbeleuchtungen und ähnliches kein natürlicher Zustand ist.

    Nur werden die halt aus Pflanzen hergestellt, die vorher eben dieses CO2 gebunden hatten...

  7. Na, es geht ja nicht um die Kosten, sondern um die Energie. Und die ist bei ausgeschalteten Licht natürlich reduziert. Der energietechnische Aufwand von An- und Ausschalten ist dagegen wirklich gering.
    Im übrigen ist das doch ein rein symbolischer Akt, denn Klimaänderungen führt man so offentlich nicht durch, man sensibilisiert jedoch, denn die Öffentlichkeit merkt, dass auch durchgängige Stadtbeleuchtungen und ähnliches kein natürlicher Zustand ist.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "total bekloppt."

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