Foto-VergleichWie der Tsunami Japans Küstenorte fortriss

Kaum etwas hielt den Wassermassen stand, die Japans Ostküste am 11. März 2011 überfluteten. Vergleiche von Fotos damals mit heutigen Aufnahmen lassen das Ausmaß erkennen. von  und

Es war nicht das Megabeben der Stärke 9 , das ganze Regionen in Japan vor einem Jahr verwüstete. Die Zerstörungen brachte vor allem der Tsunami über das Land . Zahlreiche Fotos und Videos zeigen, wie stark das Wasser war. ZEIT ONLINE zeigt einige Bilder der Katastrophe und hat sie mit heutigen Aufnahmen der abgebildeten Orte überlagert. Über den beweglichen Schieberegler, der die Fotos senkrecht teilt, können Sie selbst sehen, wie verheerend das Ausmaß der Wellen gewesen ist.

Die aufgerissene Erdkruste, die sich ruckartig verlagerte, schickte sich meterhoch auftürmende Wellen an die Küste. Sie töteten rund 19.000 Menschen und vernichteten Hunderttausende Gebäude. Komplette Häuser, Autos, Züge und gewaltige Schiffe wälzten sich auf den Fluten landeinwärts und rissen Menschen, Tiere und Infrastruktur mit sich. Im AKW Fukushima-Daiichi beförderten die Wassermassen den atomaren GAU .

Die meisten Orte sind heute frei von Schutt und Geröll. Die brachliegenden Flächen lassen vergessen, dass hier einmal Menschen wohnten. Viele Überlebende sind bis auf Weiteres in Wohncontainern und Übergangssiedlungen untergekommen.

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Leserkommentare
  1. ... wenn ich lese dass nach einem Jahr dieser Ort wieder in die Schlagzeilen kommt. Einjähriges Jubiläum - oder wie ist das zu interpretieren?

    Die Schicksale dort sind doch in Vergessenheit geraten. Was tut man den Menschen dort an - Akten verschwunden, Wohnen im Container, traumatisiert, nie wieder in die Heimat zurückkehren zu können. Das die BigBrother Behausungen eine Heimat sein sollen - in solch einem hochtechnisierten Land?

    In der ARD gab es einem Film mit Schülern aus der 3-6 Klasse. Deren Aussagen können uns nur das Herz zerreissen, voller Demut, Weisheit und Nachdenklichkeit.

    Kindermund lügt nicht - auch wenn es den Erwachsenen wehtut.

    Oder wehtun soll?

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  2. Es ist schon traurig mit welcher Verachtung Deutschland die vielen Toten ignoriert hat.

    2 Leserempfehlungen
    • clubby
    • 09. März 2012 11:09 Uhr

    Ich habe noch alle Kommentare in Berichten aus dem letzten Jahr im Ohr:
    - über JJAHRZEHNTE verwüstet
    - Japan wird sich nie erholen
    - SCHUTT wird JAHRE liegen bleiben, keine Abraummöglichkeit
    .....

    Medien heutzutage sind nur Schall und Rauch....nur überzogenes und unfgrund der Übertreibung zur Umstatzteigerung auch menschenverachtendes Panikgetue.

    Respekt den Japanern, dass sie all die Journalisten Lügen gestrafft haben.
    RESPEKT!

    4 Leserempfehlungen
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    man darf andere völker eben niemals an sich selber messen.

  3. an die Opfer des Tsunamis.

    5 Leserempfehlungen
  4. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diffamierende Bemerkungen. Danke. Die Redaktion/sc

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    Bedenklich finde ich Ihre Aussage. Sie vergleichen das hochindustrialisierte Japan mit einem der ärmsten Länder der Welt das schon seit Jahren durch den Bürgerkrieg geschwächt ist und nutzen dies für Ihre direkte Übertragung auf die Kultur? Ich behaupte zwar nicht, dass es keine Unterschiede in den Kulturen gibt, jedoch find ich sehr fragwürdig was Sie hier unterschwellig dem gesamten Haitianischen Volk unterstellen..

  5. Auch von mir Glueckwunsch an die Japaner. Besonderen Respekt floesst mir das Haus mit der Ausflugsyacht auf dem Dach ein. Ein wenig zerbeult, aber steht immer noch. Ob das wiederrum ein Effekt der Erdbebensicherheit ist?

  6. Bedenklich finde ich Ihre Aussage. Sie vergleichen das hochindustrialisierte Japan mit einem der ärmsten Länder der Welt das schon seit Jahren durch den Bürgerkrieg geschwächt ist und nutzen dies für Ihre direkte Übertragung auf die Kultur? Ich behaupte zwar nicht, dass es keine Unterschiede in den Kulturen gibt, jedoch find ich sehr fragwürdig was Sie hier unterschwellig dem gesamten Haitianischen Volk unterstellen..

    6 Leserempfehlungen
  7. ...daß Fukushima schlimmer war als Tschernobyl und Nordjapan unbewohnbar gemacht hat. Nichts ist unter Kontrolle und das wird gerne in den Medien verschwiegen.

    4 Leserempfehlungen
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    Entfernt. Bitte äußeren Sie Ihre Kritik sachlicher. Danke, die Redaktion/se

    Gefühlte 99% der Artikel und Berichte in den deutschen Medien befass(t)en sich mit dem GAU im AKW Fukushima I. Dieser hier nicht. Sondern mit einer Naturkatastrophe, die tausenden Menschen das Leben gekostet hat und ganze Städte ausgelöscht hat. Ich wäre dankbar, wenn das so bleibt.

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