Foto-Vergleich : Wie der Tsunami Japans Küstenorte fortriss

Kaum etwas hielt den Wassermassen stand, die Japans Ostküste am 11. März 2011 überfluteten. Vergleiche von Fotos damals mit heutigen Aufnahmen lassen das Ausmaß erkennen.

Es war nicht das Megabeben der Stärke 9 , das ganze Regionen in Japan vor einem Jahr verwüstete. Die Zerstörungen brachte vor allem der Tsunami über das Land . Zahlreiche Fotos und Videos zeigen, wie stark das Wasser war. ZEIT ONLINE zeigt einige Bilder der Katastrophe und hat sie mit heutigen Aufnahmen der abgebildeten Orte überlagert. Über den beweglichen Schieberegler, der die Fotos senkrecht teilt, können Sie selbst sehen, wie verheerend das Ausmaß der Wellen gewesen ist.

Die aufgerissene Erdkruste, die sich ruckartig verlagerte, schickte sich meterhoch auftürmende Wellen an die Küste. Sie töteten rund 19.000 Menschen und vernichteten Hunderttausende Gebäude. Komplette Häuser, Autos, Züge und gewaltige Schiffe wälzten sich auf den Fluten landeinwärts und rissen Menschen, Tiere und Infrastruktur mit sich. Im AKW Fukushima-Daiichi beförderten die Wassermassen den atomaren GAU .

Die meisten Orte sind heute frei von Schutt und Geröll. Die brachliegenden Flächen lassen vergessen, dass hier einmal Menschen wohnten. Viele Überlebende sind bis auf Weiteres in Wohncontainern und Übergangssiedlungen untergekommen.

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Kommentare

21 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Spiegel der Medien

Ich habe noch alle Kommentare in Berichten aus dem letzten Jahr im Ohr:
- über JJAHRZEHNTE verwüstet
- Japan wird sich nie erholen
- SCHUTT wird JAHRE liegen bleiben, keine Abraummöglichkeit
.....

Medien heutzutage sind nur Schall und Rauch....nur überzogenes und unfgrund der Übertreibung zur Umstatzteigerung auch menschenverachtendes Panikgetue.

Respekt den Japanern, dass sie all die Journalisten Lügen gestrafft haben.
RESPEKT!