Umweltausblick 2050 : Weltuntergangsstimmung bei der OECD

Der Klimawandel sei nicht aufzuhalten, es werde Tote durch Feinstaub geben und das Wasser werde knapp: Die OECD präsentiert einen fragwürdig alarmierenden Umweltbericht.
Eine Frau wartet während des Berufsverkehrs auf einen Bus in Peking. © Ed Jones/AFP/Getty Images

Was werden die nächsten vier Jahrzehnte für die Umwelt in der Welt bringen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einem Umweltausblick bis zum Jahr 2050 . Nach der Auswertung von Modellrechnungen in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Institut für Umweltfragen PBL entwirft die OECD ein erschreckendes Szenario. Und das in einer erstaunlich deutlichen, aber teilweise auch zu alarmistischen Sprache.

Bleibt es bei den bisher vereinbarten Maßnahmen zum Klimaschutz, könnte die globale Erwärmung nicht aufgehalten werden, heißt es in dem Bericht. Ohne weitergehende politische Beschlüsse drohten unumkehrbare globale Umweltschäden.

Nicht nur das Klima ist Thema der zum Teil gewagten und wissenschaftlich nur schwer zu belegenden Prognosen: Auch die weltweite Wasserversorgung, die Artenvielfalt sowie Gesundheitsfolgen durch Umweltschäden sind Aspekte, denen sich der OECD-Report annimmt.

Übertriebene Darstellung der Gefahr durch Feinstaub

So schreiben die Autoren: Ohne einschneidende Auflagen würden ab 2050 jährlich etwa 3,6 Millionen Menschen – also etwa die Einwohnerzahl Berlins – an den Folgen des Feinstaubs in der Luft sterben. Das seien doppelt so viele wie derzeit. Die Luftverschmutzung in den Städten, in denen 2050 zwei Drittel der dann neun Milliarden Menschen leben würden, werde somit für den Großteil aller umweltbedingten Todesfälle verantwortlich sein. Solche Aussagen halten wissenschaftlichen Studien zum Feinstaub allerdings kaum stand. Denn direkte Todesfälle durch Feinstaub gibt es nicht – auch nicht heute, im Jahr 2012.

Richtig ist zwar, dass medizinische Studien ergeben haben, dass besonders feine Partikel, die mit der Luft eingeatmet werden, in der Lunge entzündliche Reaktionen auslösen. Epidemiologische Studien zeigen zudem einen statistischen Zusammenhang zwischen starker Luftverschmutzung – etwa in Großstädten – und der Häufigkeit und der Schwere bestimmter Erkrankungen: Dazu zählen Herzleiden, Erkrankungen der Atemwege – wie zum Beispiel Bronchitis – oder Asthma und andere Formen von Allergien. Dass sich die generelle Sterblichkeit in Regionen mit starker Feinstaubbelastung erhöht, ist also nicht falsch. Die Angabe konkreter, sich angeblich verdoppelnder Todeszahlen in Folge von Feinstaub ist dagegen wissenschaftlich unseriös.

Energiewende in weiter Ferne

Die OECD, deren Expertise hauptsächlich im Wirtschaftsbereich liegt, sieht in ihrem aktuellen Bericht eine Energiewende in weiter Ferne. 2050 würden weiter 85 Prozent der Energie aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas gewonnen, nur zehn Prozent aus erneuerbaren Energien. Zum Vergleich: Deutschland will dann 80 Prozent seines Stroms aus Wind, Wasser oder Sonne gewinnen.  

Da sich aber die Wirtschaftsleistung der Welt bis 2050 vervierfachen werde, steige der Energieverbrauch um 80 Prozent. Dies habe entsprechende Folgen: Der Treibhausgas-Ausstoß nehme um die Hälfte zu, die Welt werde gegen Ende des Jahrhunderts um drei bis sechs Grad Celsius wärmer. Als Ziel haben sich die großen Industrienationen maximal zwei Grad vorgegeben. Neben der wachsenden Zahl an Dürren, Überflutungen und Stürmen werde dies auch zu einer abnehmenden Zahl von Arten führen: Jede zehnte Art werde bis 2050 verschwinden. An dieser Stelle des Berichtes würden Klimaforscher allerdings einhaken: Ein direkter Zusammenhang zwischen einer globalen Erwärmung, Naturkatastrophen und dem Aussterben von Arten ist – zumindest so pauschal – nicht herzustellen. Auch wenn die OECD-Autoren in der Tendenz richtig liegen.

Knapper wird auch Trinkwasser : Fast die Hälfte der neun Milliarden Menschen sind der OECD zufolge in Zukunft nicht ausreichend versorgt. Schon 2008 sei die Zahl der Stadtbewohner, die guten Zugang zur Wasserversorgung hatten, im Vergleich zu 1990 gesunken. In diesem Punkt entsprechen die entworfenen Szenarien in etwa dem, was auf dem Weltwasserforum in Marseille diskutiert wurde.

Die OECD, in der vor allem die Industriestaaten zusammengeschlossen sind, hält beim Klimawandel ein Gegensteuern noch für möglich. So plädiert die Organisation für Umweltsteuern und einen weltweiten Handel mit Treibhausgas-Verschmutzungsrechten. Diesen Emissionshandel , mit dem der Ausstoß begrenzt werden soll, gibt es bereits in der EU .

Natürliche Ressourcen müssten zudem mit einem Preis belegt werden, dies gelte auch für das Wasser gerade dort, wo es knapp ist. Mit Wassergebühren könnten wiederum Investitionen in die Erschließung von Reserven bezahlt werden. Ferner plädiert die OECD für eine Abschaffung umweltschädlicher Subventionen, wie sie es etwa in der Landwirtschaft gebe.

Der Bericht warnt eindrücklich vor vielen realen Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind. Die alarmierende Art, wie die OECD dies aufbereitet, ist wenig zielführend.

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Kommentare

81 Kommentare Seite 1 von 9 Kommentieren

So langsam

entpuppt sich die Zeit als Sprachrohr der Anti-Klima Lobby. Mir jedenfalls ist eine Dramatisierung tausend mal lieber als jede Verharmlosung, ist es doch der Fall, daß nur die wenigsten wirklichen Probleme dieser Welt heutzutage noch in den Mainstreammedien diskutiert werden. Mal schauen, wie lange es dauert, bis dieser Kommentar zensiert wird.

beides nicht gut

verharmlosung, dramatisierung... fest steht einzig und allein:

keiner weiß sicher, was passieren wird!

alles sind theorien und modelle, die unbekannte beinhalten, die sich unserm verstand und auch unserem berechnungsmöglichkeiten entziehen.

das ist kein plädoyer alles weiterlaufen zu lassen wir bisher, es ist schlicht und ergreifend ein fakt.

vielleicht landen in 7 jahren aliens und pumpen unsere treibhausgase ab... vielleicht einigen sich in 2 jahren auch alle nationen auf einen welt-rettungs-plan und halten diesen dann auch ein... beides unrealtistisch, ja, aber beides auch nicht unmöglich.

Gedankenexperiment Teil 1

Man kann sich dem ganzen Klimawandelszenario auch mal mit einem einfachen logischen Gedankenexperiment nähern (ich habe das vor Jahren, als das Thema noch präsenter war in einem Youtube-Video gesehen. Es ist also nicht auf meinem Mist gewachsen, aber es ist hängen geblieben):

Es gibt zwei Möglichkeiten die eintreffen können:
1.1)Die Warner haben Recht und der Klimawandel tritt tatsächlich ein (die Stärke lassen wir jetzt mal außen vor).
1.2)Die Skeptiker haben Recht und der Klimawandel tritt nicht ein.

Desweiteren gibt es (vereinfacht) zwei Handlungsalternativen:
2.1) Wir bereiten uns auf den Klimawandel bestmöglich vor.
2.2) Wir machen gar nichts, bzw. genauso weiter wie immer.

Nun betrachten wir mal die möglichen Kombinationen dieser Fälle:

1.2) und 2.2) Alles super, der Klimawandel blieb aus und wir haben auch nichts unternommen. Glück gehabt.

1.2) und 2.1) Auch OK, der Klimawandel blieb aus, obwohl wir uns auf ihn vorbereitet hatten. Das hat zwar etwas gekostet, aber immerhin, wir waren auf der sicheren Seite.

1.1) und 2.1): Noch gut, der Klimawandel ist zwar eingetreten aber wie haben uns ausreichend vorbereitet und so das schlimmste noch abwenden können.

1.1) und 2.2): Das wäre wirklich das schlechste Szenario, die Klimawarner haben leider Recht behalten: Der Klimawandel ist tatsächlich eingetreten. Doch leider haben wir den Skeptikern geglaubt und vorher nichts unternommen, daher trifft es uns jetzt mit voller Wucht.

...

Gedankenexperiment Teil 2

Daraus folgt nun, dass es mit Handlungsalternative 2.2 nur einen Fall gibt mit dem wir leben könnten, nämlich den, dass 1.2 - also kein Klimawandel - eintritt. Mit Handlungsoption 2.1 dagegen, könnten wir in beiden Fällen 1.1 und 1.2 halbwegs gut leben.

Was wäre also die schlauere Wahl? 2.2 womit wir eine 50:50 Münzwurf-Chance hätten, oder doch 2.1 womit wir in jedem Fall abgesichert wären?

na ja

wenigstens eine ehrliche meinung, dass du dir gerne die taschen voll hauen läßt, hauptsache dramatisch.
warum erwartest du da eine zensur der zeit?

das problem ist nur, dass dann auch ganz dramatisch geld in die falsche richtung ausgegeben wird. wir alle haben letztes jahr 14 milliarden unseres sauer verdienten geldes an die anleger von solaranlagen ausgeschüttet. wir haben es per energierechnung überwiesen.
das geht im schnitt zwanzig jahre so.

nun stell dir man vor, das würde in die forschung gehen, um echte energiealternativen zu entwickeln.

das das eine vorstellung bleibt, dafür sorgen dramatische studien mit falschen szenarien und falschen schlussfolgerungen.

@ Nummer 47

Ja sehr schön. Dumm nur, dass, wenn die überwältigende Mehrheit der seriösen Wissenschaftler in der Tat Recht hat und der Klimawandel tatsächlich eintritt, der "mögliche Schaden", da wir es dann mit immensen Folgen in einem globalem Ausmaß zu tun hätten, astronomisch hoch sein würden - und damit um ein Vielfaches höher als die Kosten einer Anpassung unserer Lebensweise.

Die rationale Reaktion wäre, dem Rat der ernstzunehmenden Forscher zu folgen, die praktisch sämtlich vor einem Klimawandel warnen - selbst wenn es eine Restunsicherheit, welche Ausmaße die Folgen letztlich haben werden, geben mag - und uns entsprechend vorzubereiten bzw. zu versuchen die schlimmsten Folgen noch abzuwenden.

Wie ich bereits in meinem Gedankenexperiment dargelegt habe, lassen wir uns mit ihrer Handlungsempfehlung (die ich jetzt mal aus ihrem Kommentar ableite) auf einen klassichen Münzwurf ein, während die andere Option in beiden Fällen (1.1 und 1.2) erträglich wäre. Wir sollten lieber folgendem Ratschlag folgen: Better safe than sorry!

Natürlich haben wir Klimawandlel,

weil die Erde einem ständigen Klimawandel unterliegt.

Grönland war mal grün und Island mal eine Eisinsel. Innerhalb von nur 500 Jahren hat sich das umgekehrt.

Die Erde unterliegt auch Umpolungen des Magnetfeldes, was ungefähr alle 250000 Jahre passiert und im Moment eigentlich überfällig ist. Dann werden hier auf der Erde noch ganz andere Sachen passieren, denn das Magnetfeld nimmt aktuell ab, was bedeutet, das die nächste Umpolung bevorstehen könnte. Sie dauert ein paar tausend Jahre und dann wird es hier ganz anders aussehen.

Weiterhin drohen wir alle in ein schwarzes Loch zu stürzen...irgendwann. Die Aktivitäten des Universums deuten darauf hin.

Ja, wir sollten so wenig Dreck wie möglich machen, um unseren Kindern ein sauberes Umfeld zu hinterlassen.

und

Ja, wir sollten alle Berufsalarmisten und Glaskugelaktivisten an die frische Luft setzen. Sie haben akuten Sauerstoffmangel. Dieser Alarmismus ist zum einen durch nichts zu rechtfertigen, zum anderen wird er zu Machtzwecken missbraucht.

Sehr geehrter r_murdock,

"Der Klimawandel" existiert nicht als definierter Begriff, worauf genau soll sich ein Vertrter der politischen Klasse also stützen?

Formuierungen a la: "wenn der KW tatsächlich eintritt" sind inhaltlich nicht ganz korrekt, denn die Oberfläche der Erde wird schon immer (seit mind 2 Mrd. a) durch Veränderungen der Klimazonen mitgeprägt.

D.h. diese Form der Veränderung ist immer gegeben, die geologische Überlieferung bildet übrigens mehrheitlich deren Stagnationsphasen ab.

Aktuell ist das Problem wohl: In wie weit überprägen anthropogene Einflüsse die sowieso stattfindenden Vorgänge?
Und dabei tobt der Streit sehr wohl darum ob 30, 50 oder 90 % der aktuellen Vorgänge irgendwie beeinflussbar sind.

Doppelt schwierig, da -gleich welcher Relativanteil nun zutrifft- die Auswirkungen ja nach Klimazone (in der der beurteilende Politiker sitzt), unterschiedlich starke Auswirkungen zeitigt.

Genau wie die Schadwirkung von Feinstaub eine Frage der Ortsdosis ist und die Konzentration an sich dazu erstmal sekundär, da auch hier lokale Faktoren systembestimmend sind.

MfG Karl Müller

@2 Prognosen sind schwierig, ...

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
Aber es ist weder wahr, dass es momentan besonders kalt sei (kl. Eiszeit von 1650-1850) noch das der Club of Rome völlig daneben lag. Einzig in der Frage der Ölexploration sind die Prognosen hinter der Realität zurückgeblieben, aber auch das wird durch das "unendliche" Rohstoffszenario entzaubert.
Für mich steht der Zusammenbruch fest, nur der Ablauf und das verursachte Leid sind nicht vorhersehbar.

Vll. hilft ein wenig Übertreibung ja, schaden kann es nicht.

Hallo penpirate,

deiner Quelle bin ich mal gefolgt und schließlich auf das hier gestoßen:

http://www.esowatch.com/g...

Die Seriösität der auf dieser Seite gemachten Anschuldigungen kann ich zwar nicht überprüfen, aber es sollte schon ein wenig misstrauisch machen.

Mal ganz davon abgesehen das ich nach inzwischen fast 6 Jahren in zwei Studiengängen die sich mitunter um das Thema drehen, immer noch nicht eine, wirklich ernstzunehmende und überzeugende Arbeit gesehen habe, die beweisen kann, dass der Zustand unserer Welt nicht auf unserem Mist gewachsen ist.

Dramaturgie?

Heist das, ich soll keine Pläne mehr für das Wochenende machen.

Wie günstig, dass die 'Grafik' (fünf-minütige Excelgekritzel wohl eher) nicht einmal 18 Monate alt ist. Da kann man viel prognostizieren. Wie günstig auch, dass sich die Graphen zu solch unterschiedlichen Rubriken so sehr einander annähern - hab ich Excelgekritzel eigentlich schon erwähnt?!

Es ist als würde man heute sagen, in 12 Monaten steigt der Goldpreis, weil man gerade in der Zeitung gelesen hat China stockt sein Depot für 100 Milliarden auf.

Im Prinzip hat der Club of Rome

lediglich die Konsequenz eines "unbegrenzten" Wachstums der Erdbevoelkerung beschrieben. Die Begrenzung war in der Vergangenheit halt meist Krieg, Pest und Cholera und es ist offen, was es in der Zukunft sein wird. Sich dabei um den Feinstaub und die damit zusammenhaengenden Todesfaelle zu sorgen ist "nicht zielfuehrend" (um ein neues Unwort zu benutzen). Die Zukunft wird ebenso wie die Vergangenheit eine Evolution sein, bei der Adaptation und sicher nicht zentrale Planung die erfolgreiche Richtung bestimmt. Adaptation braucht im Prinzip "viele"und "lokale" "Versuche" und wird Gewinner und Verlierer haben. Der Ausgang ist "natuerlich" unsicher. Nur scheint die Wahrscheinlichkeit, dass die Chinesen dabei besser abschneiden werden als wir, sich bereits abzuzeichnen.

Natürlich die Vorhersagen haben sich alle bewahrheitet

Was seinerzeit Dennis Meadows und Kollegen vorhergesehen haben ist bisher ganz genau so eingetreten. Es gibt ja alle 10 Jahre ein Update, wo die Vorhersagen für entsprechenden Jahre abgeglichen werden und da sieht man, dass das die Kurven des Standardzenarios genau getroffen werden. Eher ist es so, dass wohl einige Entwicklungesgeschwindigkeiten seinerzeit eher unterschätzt worden sind.

Ich kann uns da leider keine Hoffnung machen, dass wir auf einem endlichen Planeten unendliches Wachstum bis in alle Ewigkeit haben werden.

ja in der tat..

meines Wissens haben sich die Simulationsergebnisse des Welt3 Scenarios "weiter so wie bisher", seit der ersten Auflage kaum geändert.

Dann kam erstaunlich spät , erst vor 2-3 Jahren jemand auf die Idee, mal die inzwischen empirisch verfügbaren Daten mit den Ergebnissen der Simulationen zu vergleichen (ich meine es war eine Norwegische Studie). Ergebnis:

Bisher mit geradezu beängstigender Präzision folgt die reale Entwicklung den Ergebnissen des Standart Szenarios "weiter so wie bisher".

Was den schlechten Ruf der Ölprognosen betrifft: aus sicht von 1970 bei weiterhin so wie bis dahin exponentiell zunehmendem Verbrauch, wäre das Öl tatsächlich alle gewesen. Vor allem die Ölkrisen haben da zum Glück einen Rigel vorgeschoben.

Dennoch stehen wir kurz vor dem Peak Oil und dessen Folgen könnten in der Tat sämtliche Klimaprognosen irreführend erscheinen lassen. Allerdings sowohl im Guten wir im Bösen. Denn wenn Peak Oil eine extreme Wirtschaftskrise einleitet, dann kann der Verbrauch sinken. Andererseits, könnte man versucht sein auf schmutzigere Energieversorgung.. Kohle... auszuweichen.

Aber... Der Club of Rome... lag und liegt bisher absolut richtig.

Zigaretten sind harmlos (mal wieder)

"Solche Aussagen halten wissenschaftlichen Studien zum Feinstaub allerdings kaum stand. Denn direkte Todesfälle durch Feinstaub gibt es nicht – auch nicht heute, im Jahr 2012."

Direkte Todesfälle durch Zigarettenkonsum gibt es (bei normalem Gebrauch) nicht - was soll also all das Gerede über statistische Häufungen von Krebs, Herzkreislauferkrankungen...

Unbefriedigender Artikel

Ich stimme ja generell damit ueberein, dass konkrete Zahlen wie die 3,6 Mio problematisch sind, aber der Report ist keineswegs alarmistisch geschrieben, sondern benennt mehrfach die Unsicherheiten in den Kalkulationen (zB Textbox 6.1 und 6.2). Und die Fantasiezahlen der Bundesregierung bzgl der Energiewende (80% Erneuerbare) als Gegenargumente zu den nicht ganz unrealistisch scheinenden Annahmen ueber die Renaissance der Kohle zu stellen, halte ich fuer etwas schwach.