Neurobiologie: Was das Mini-Gehirn der Bienen kann
Honigbienen haben ein eingebautes Navi, können Landschaften und einfache Symbole erkennen. Wie sie das mit ihrem winzigen Hirn machen, erforschen deutsche Neurobiologen.
Bienen lernen sehr schnell. Egal wie lange sie auf der Suche nach Nahrung zuvor herumgeirrt sind – beim nächsten Mal steuern sie diesen Ort wie am Faden gezogen wieder an. "Das schaffen Sie als Mensch nicht", sagt der Neurobiologe und Bienenforscher Bernd Grünewald. "Stellen Sie sich vor, der Taxifahrer fährt Sie auf Umwegen durch eine unbekannte Stadt vom Flughafen zum Hotel und auf dem Rückweg finden Sie mit dem Mietwagen allein den kürzesten Weg."
Wie machen die Tiere das? Am Institut für Bienenkunde in Oberursel bei Frankfurt suchen Bienen-Hirnforscher nach der Antwort. Sie zählen zu der Handvoll Arbeitsgruppen in Deutschland, die sich mit der Neurobiologie der Honigbiene beschäftigen.
Grünewald und sein Team nähern sich dem Thema auf drei Ebenen. Erstens: die Beobachtung von Bienen in der Natur. Zweitens: Lernexperimente mit einzelnen Tierchen im Labor. Drittens: der direkte Blick mit dem Mikroskop ins Bienen-Gehirn – und damit auf das Lernen und das Erinnern ganz im Allgemeinen.
Kreise, Quadrate und Kreuze können Bienen unterscheiden
Bienen können beinahe ein bisschen lesen – Symbole wie Kreis, Quadrat und Kreuz helfen den Insekten, auf dem Institutsgelände am Waldrand den Stock ihres Volkes zu erkennen. Für die Freiluftforschungsarbeit bekommen einige von ihnen einen Funkchip als Rucksack auf den Rücken geklebt. Ein Lesegerät am Ausgang des Bienenstocks zeichnet auf, wenn das Tier raus- und reinfliegt.
Durch solche Beobachtungsstudien wissen die Forscher, dass die Bienen deswegen so schnell lernen, weil sie für jedes Erinnern sofort mit leckerem Nektar belohnt werden. "Belohnungslernen ist ungeheuer effektiv", sagt Grünewald. Was diese Experimente nicht zeigen: Was passiert dabei im Gehirn?
Dafür gehen wir eine Ebene tiefer in die Biene hinein und einen Stock höher im Institutsgebäude hinauf: ins "Duftlernlabor". Dort arbeitet Sandra Zimmermann mit den "Irokesen", einzelnen Bienen, mit denen die Diplomandin Lerntests macht. Der Name kommt von einem Plastikscheibchen zwischen den Fühlern. Zimmermann und andere Studentinnen blasen durch Strohhalme Pfefferminzduft an die eine "Antenne" und Geranienduft auf die andere. Bei Minze gibt es einen Tropfen Zuckerwasser, auf Geranie folgt keine Belohnung.






bitte, liebe zeit, warum endet dieser artikel nach gefühlten 20 Worten?
ich glaube, gerade bei artikeln zu wissenschaftlichen themen könnte man dem leser ein bisschen mehr information anbieten!
Hmm, der Artikel endet nun wirklich ziemlich mittendrin :D Fehlt da was?
Ich schliesze mich den Kommentaren anderer an: das war wirklich nix.
Im allgemeinen ist die Neurowissenschaft in Deutschland im Vergleich mit Grossbritannien, USA, und Kanada eher ziemlich schwach. Die Ausnahme seit quasi Jahrzehnten ist die Bienen- und auch die Ameisenforschung. Dr. Menzel in Berlin ist die Groesze, an der man einfach nicht vorbeikommt, ein Forschungsteam was international groeszten Respekt genieszt (siena auch die Arbeiten von Dorothea Eisenhardt). So viel ich weisz, haben diese Leute die Methode, die hier beschrieben wird, entwickelt. Es existieren auch nette videos online, die das Verfahren demonstrieren.
Einfach dpa Meldungen abschreiben ohne was zuzutun, das passt doch eigentlich nicht so richtig zu einem Medium wie Die Zeit. Das dachte ich jedenfalls immer. Und wenn man vielleicht nicht das Geld oder die Leute hat, die so einen Agenturtext erweitern, vielleicht waere es besser, aufs abdrucken zu verzichten.
Ich empfinde Namen wie Singer, Roth, Bonhoeffer, Brandt, Engert, König, Haynes, Kreiter, Fries, etc nicht unbedingt als "schwach".
Ich schrieb, dasz im Vergleich mit diesen Staaten die Forschung im Neurobereich in Deutschland eher schwach ist. Das ist nunmal meine Erfahrung als deutscher Neurowissenschaftler der Im Ausland arbeitet, und an Konferenzen in europäischen und auszeraeuropaeischen Ländern teilnimmt. Und die Leistungen von zb Bonhoeffer oder Logothetis stelle ich ja nicht unter den Scheffel damit. Wie Sie lesen konnten, weise ich ja auch darauf hin, dasz Menzel und Eisenhardt herausragend sind, und die arbeiten ja in Berlin.
Aber das ist ja letztlich nur mein persönlicher Eindruck, und Sie haben nun Ihren persönlichen Eindruck hinterlassen. Damit ist dann hoffentlich alles zu diesem spezifischen Aspekt gesagt.
Ich empfinde Namen wie Singer, Roth, Bonhoeffer, Brandt, Engert, König, Haynes, Kreiter, Fries, etc nicht unbedingt als "schwach".
Ich schrieb, dasz im Vergleich mit diesen Staaten die Forschung im Neurobereich in Deutschland eher schwach ist. Das ist nunmal meine Erfahrung als deutscher Neurowissenschaftler der Im Ausland arbeitet, und an Konferenzen in europäischen und auszeraeuropaeischen Ländern teilnimmt. Und die Leistungen von zb Bonhoeffer oder Logothetis stelle ich ja nicht unter den Scheffel damit. Wie Sie lesen konnten, weise ich ja auch darauf hin, dasz Menzel und Eisenhardt herausragend sind, und die arbeiten ja in Berlin.
Aber das ist ja letztlich nur mein persönlicher Eindruck, und Sie haben nun Ihren persönlichen Eindruck hinterlassen. Damit ist dann hoffentlich alles zu diesem spezifischen Aspekt gesagt.
diese Honigbienen. (Die Biene auf dem obigen Bild scheint eine *Buckfast* zu sein)
leider leiden diese hier beschriebenen kognitiven Fähigkeiten -u.a.- ausserordentlich unter den heutigen *subletalen* Pflanzenschutzmitteln, die im allg. als "B4" d.h. "nicht bienengefährlich" eingestuft werden.
Gerade jetzt zur Rapszeit sollte sich jeder Imker überlegen, ob er seine Bienen an den Raps stellt bzw. ob er eher möglichst weit weg geht...
Ansonsten: Bienen sind ein "Bioindikator", da unter ständiger Beobachtung durch den Imker -in D. gibt es etwa 80 000- sind Probleme bei den (Honig)Bienen IMMER auch Anzeichen dafür, dass andere Spezies Probleme haben. Wem würde es auffallen, wenn andere Insektenarten nahe dem Aussterben wären?
Ich empfinde Namen wie Singer, Roth, Bonhoeffer, Brandt, Engert, König, Haynes, Kreiter, Fries, etc nicht unbedingt als "schwach".
Ich schrieb, dasz im Vergleich mit diesen Staaten die Forschung im Neurobereich in Deutschland eher schwach ist. Das ist nunmal meine Erfahrung als deutscher Neurowissenschaftler der Im Ausland arbeitet, und an Konferenzen in europäischen und auszeraeuropaeischen Ländern teilnimmt. Und die Leistungen von zb Bonhoeffer oder Logothetis stelle ich ja nicht unter den Scheffel damit. Wie Sie lesen konnten, weise ich ja auch darauf hin, dasz Menzel und Eisenhardt herausragend sind, und die arbeiten ja in Berlin.
Aber das ist ja letztlich nur mein persönlicher Eindruck, und Sie haben nun Ihren persönlichen Eindruck hinterlassen. Damit ist dann hoffentlich alles zu diesem spezifischen Aspekt gesagt.
der Bienenstaat, erlebt viele Krisen. Ich glaube jeder Staat, ob menschliche oder tierische, durchlebt sonnige und schattige Zeiten. Meine Waldbienen sind mir nun schon seit vielen Jahren treue Gehilfen und ich bewundere immer wieder die organisierten Strukturen ihres kurzen Lebens, jedes Tier dient dem Staat, in der Naturwissenschaft gehören die Bienen wohl zu den interessantesten Forschungsobjekten. Am Ende treibt der Gott die Steuern ein, den goldenen Ertrag ihrer fleißigen Arbeit.
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