Club of Rome : Der Weltuntergang zieht sich

Ist die Erde noch zu retten? Der Club of Rome zeichnet in einem Bericht ein erschreckendes Zukunftsszenario. Die Trends sind plausibel, ihre Präsentation aber hysterisch.
Der Planet Erde vom Weltraum aus betrachtet © Nasa GSFC/MODIS/USGS EROS

Zyniker würden wohl sagen, die Propheten der Apokalypse sind zurück: In Rotterdam hat die Denkfabrik Club of Rome einen Bericht vorgestellt, der eine düstere Prognose für den Planeten Erde entwirft. Der Klimawandel werde der Menschheit kräftig einheizen und mehr Dürren und Fluten über die Kontinente jagen. Die Treibhausgasemissionen steigen weiter. Gleichzeitig müssen sich die Industrienationen auf ein geringeres Wirtschaftswachstum einstellen. Weltweit sei mit drei Milliarden Menschen in Armut zu rechnen und ungeheuren Umweltzerstörungen.

Der Zukunftsreport 2052: A Global Forecast for the Next Forty Years ist keine entspannende Lektüre, der Club of Rome fragt sich, ob der Mensch überhaupt in der Lage sei zu überleben, ohne einen massiven Richtungswechsel. Der Bericht selbst enthält 35 Ausblicke von international führenden Wissenschaftlern, Ökonomen und Zukunftsforschern. Zahlreiche Statistiken flossen in die Zukunftsmodelle ein.

"Die negativen Auswirkungen werden deutlich sein", warnte der Hauptautor des Reports, der norwegische Wirtschaftsexperte und Zukunftsforscher Jørgen Randers . "Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde ausgereizt und wir werden in einigen Fällen schon vor 2052 einen örtlichen Kollaps erleben", sagte Randers bei der Präsentation der Ergebnisse in Rotterdam. "Wir stoßen jedes Jahr zweimal so viel Treibhausgas aus wie Wälder und Meere absorbieren können."

Die Trends scheinen zu stimmen

Randers Report erscheint 40 Jahre nach dem ersten großen Bericht im Auftrag des Club of Rome, einem Thinktank aus internationalen Denkern und Experten, der sich seit Jahrzehnten mit Nachhaltigkeit und Zukunftsfragen auseinandersetzt. 1972 erschien Die Grenzen des Wachstums , an dem auch Randers als Mitte Zwanzigjähriger mitgeschrieben hat. Damals waren die Reaktionen auf die Prognose heftig . Der zentrale Schluss des damaligen Berichts: "Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht."

Sven Stockrahm

Sven Stockrahm ist Redakteur im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Millionenfach wurde das Buch dazu verkauft. Kurz nach Erscheinen spotteten Kritiker, der Bericht sei Unsinn. Dann folgte die Ölkrise und sie rieben sich die Augen. Bis heute werden die alten Szenarien verfeinert und angepasst – und tatsächlich hat sich zumindest der grobe vorhergesagte Trend bewahrheitet: Die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich, Landwirtschaftsflächen erodieren und gehen verloren, die Meere sind überfischt und die fossilen Rohstoffe werden immer knapper.

Dass diese Entwicklungen weitergehen, steht auch in dem aktuellen Bericht. Randers zufolge schadet die Wirtschaft mit ihrem steten Wachstum dem Klima und den Naturschätzen. Zudem berechneten die Forscher, dass die Industrie schon heute keinen Gewinn mehr einfährt – würde man die Umweltzerstörung als Schaden gegenrechnen. Derzeit fehlten Vermögenswerte der Umwelt wie Wasserressourcen, Bodenfruchtbarkeit, Lebensqualität und stabiles Klima.

Auch das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde künftig langsamer steigen. Bis 2052 werden zwar die Entwicklungsländer aufholen, die Armut sich hier verringern. Gleichzeitig müssen die Menschen in den heutigen Wirtschaftsnationen mit mehr Ungleichheit kämpfen. Viele Volkswirtschaften hätten ihr Entwicklungspotenzial ausgeschöpft und es gebe weniger Geburten, da immer mehr Menschen in Städten lebten und die Zahl ihrer Kinder selbst bestimmen könnten. Nach den Abschätzungen aus dem Bericht wird die Weltbevölkerung kurz nach 2040 bei 8,1 Milliarden ihren Höchststand erreichen und dann zurückgehen.

Verlagsangebot

Lesen Sie weiter.

Noch mehr faszinierende Wissenschaftsthemen jetzt im digitalen ZEIT WISSEN-Abo.

Hier sichern

Kommentare

438 Kommentare Seite 1 von 37 Kommentieren

Mehr Marktwirtschaft

Dieser Satz: "in einem Planeten mit endlichen Ressourcen kann es kein unendliches Wachstum geben" ist oft gesagt und trotzdem falsch: gerade weil die Ressourcen geringer werden, geht es darum, diese effizienter einzusetzen. Kein anderes System als die Marktwirtschaft hat sich als besser erwiesen, Rationalisierungsvorgänge auszulösen. Deshalb: mehr Marktwirtschaft tut not, nicht weniger.

200 countries in 4 ys

Empirie? Welche Empirie!

Vergleichen Sie doch mal den Stand der Welt von 1971 (erster Rom-Bericht) und heute. Ist die Menschheit wohlhabender geworden? Natürlich! In Indien und China (und vielen anderen Staaten) haben die Menschen zum ersten Mal (!) die Möglichkeit, aus dem ganz krassen Elend herauszukommen. Und was machen wir in D.? Wir meckern (von einem sehr bequemen Lehnstuhl aus!) über den "Kosumterror". Ist das nicht zynisch? Ist es nicht zynisch, so zu tun, als hätten diese Menschen dort kein Recht auf Wohlstand?
Fazit: bis jetzt hat dort, wo die Marktwirtschaft funktionierte, der Wohlstand deutlich zugenommen! Man sehe auch hier:
http://www.youtube.com/wa...

Blinde Marktkräfte für effizienten Einsatz von Ressourcen?

Ein System der blinden undemokratischen und unkontrollierbaren Marktkräfte halte ich kaum für Effizient beim Einsatz und der Verteilung von Ressourcen.
Darüber hinaus treibt der Konkurrenzdruck und der Zwang zum Wachstum Firmen bei Strafe des betrieblichen Untergangs zu Produktivitätssteigerungen um 9% (VW). Das allein ist schon ein Kunststück, wie soll man da noch zu mehr Umweltschutz kommen. Selbst wenn es gelingt, dann dauert der Erfolg nur so lange an, bis die Konkurrenz aufschließt.

Nichts anderes hat Grenzen des Wachstums vorhergesagt.

Dort wurde schon 1972 angenommen, dass der Wohlstand gemessen in GDP bis ca 2020 zunimmt. Allerdings ist das ein Phyrrussieg.

Der entscheidende Begriff ist dabei " Overshoot". Ein komplexes System kann problemlos eine Weile über seine eigenen Grenzen hinaus Erträge einfahren, so wie ein Förster mehr Bäume fällen kann als nachwachsen. Sicher steigt dann zunächst sein Wohlstand.

Doch er zehrt von der dauerhaften Substanz die als Grundlage langfristigen Wohlstandes nicht angetastet werden dürfte.

Das tun wir auch. Genau da liegt das Problem. Fossile Resourcen allen Vorann Öl haben die scheinbare Tragfähigkeit des Planeten vervielfacht.

Ich bin überzeugt, dass der Rückgang der Ölversorgung DAS schlüsselelement in der gesamten Debatte ist. Ein Zusammenbruch des Systems und eine Reduktion auf eine weniger komplexe Struktur ist nach dem Peak of Oil unausweichlich. für eine Stabilisierung auf höherem niveau ist es bereits zu spät.

Nichts desto trotz gibt es intelligentere strategien. Besten beginnen zuhause und übertragen sich auf Nachbarn , freunde und Bekannte. Erst wenn so wie es die transitiontowns machen, die Mehrheit den Umschwung probt, wird die Regierung reagieren.

Darinn liegt die größte Hoffnung, weil Glück eben nicht ans GDP gekoppelt ist.

Der Hunne

:-))
So sind sie die Deutschen (oder besser: viele Deutsche). Sie leben in einem der reichsten Länder der Erde - und finden doch ihre Freude am Weltuntergang. Das ist eben die seltsame Mischung, die unser Land ausmacht: auf der einen Seite Maschinenbau, auf der anderen Seite der pessimistische Kulturkritiker, der mit seinem Mercedes zum Ökoladen fährt (oder auf seinem Laptop im ZEIT-Forum kulturkritisches von sich gibt und den Konsumterror verflucht).

Was meinen Sie mit "Welche Empirie"?

Es mag ja sein, dass der Markt für einen begrenzten Zeitraum den Wohlstand in einem Teil der Welt zu heben vermag. Allerdings geschieht dies nur dort, wo man sich kurzfristig ein besonders grosses Stück der Ressourcen zu sichern versteht, ergo effektiv ausbeutet. Das, und nichts anderes, ist die ökonomische Perspektive auf die Welt.
Aber das scheint ja auch die Ihrige zu sein, wenn Sie aus 40 Jahren gemitteltem Wohlstandszuwachs ein Heilsversprechen ableiten. Ausserdem verkennen Sie, wie sehr dieser Wohlstand mit der endlichen Ressource Öl verknüpft ist. So einfach wird es nie wieder werden....

Ja, düster!

Da machen Sie es schon wieder - in der Industrialisierung ist der Durchschnittswohlstand auch gestiegen, nur der durchschnittliche Engländer hat in elenderen Verhältnissen gelebt als im Spätmittelalter.
Auf die Frage nach der düsteren Zukunft geben Ihnen vielleicht die Nachrichten eine Antwort, z.B.über die Lage zur Wirtschaft in Europa, die steigende Zahl von Burn-Out bei denen, die noch Arbeit haben, oder auch Artikel wie dieser.

Ich hab das mal durchgerechnet

sie auch?
Siehe hier: http://derblickausderfern...

Woher kommt ihre Erkenntnis?

gibte es wissenschaftliche, empirische oder matematische Modelle die irgendwie ihre Haltung belegen.

Ich kann wissenschaftliche Aufsätze zu diesem Thema von Mathematikern, Physikern, Geologen, Anthtropologen, Soziologen, Zukunftsforschern etc, finden. ALLE widersprechen der verbreiteten Überzeugung der Ökonomen.

Eigentlich rede ich doch nur Binsenweisheiten, oder?

Wenn Ihnen die Analogie zum Krebsgeschwür nicht gefällt, helfen Sie mir doch bitte und finden Sie ein anderes Beispiel aus dem Leben, bei dem etwas für immer und alle Zeit wachsen kann.
Es kommt auf den Inhalt an, aber auch auf die Zusammenhänge. Ohne eine wachsende Realökonomie könnte wohl auch keine Bank ewig wachsen und Bio-Umsatz produzieren.
Und wenn die Realökonomie wächst muss sie wohl auch Dinge herstellen. Und wehe die Konsumenten begnügen sich mit dem, was sie schon haben... so etwas ist in unserem System leider nicht vorgesehen.

Scheuklappen

Seit 50 jahren weisen Wissenschaftler auf ein simples Problem hin, dass man mit 9 Klassmathematik erkennen muss.

Exponentieles Wachstum gegen finite ressourcen ist beschränkt.

Aber einfache Mathematik zu verstehen macht "Die Deutschen" zu "Untergangspropheten"

Können Sie sich hier wiedererkennen (Ausschnitt der Untergang Antlantis aus Monty Pythons eric the Viking): http://www.youtube.com/wa... ?

Zitat: Lasst uns die gute sitte pflegen und unserem Herrscher nach dem Munde reden.
"Die Meinungsfreiheit die wir meinen ist Frei von jeder Meinung"

Was fällt auf?

Sie schreiben hier: "Da machen Sie es schon wieder - in der Industrialisierung ist der Durchschnittswohlstand auch gestiegen, nur der durchschnittliche Engländer hat in elenderen Verhältnissen gelebt als im Spätmittelalter."

Das stimmt nicht:
1. Zunächst einmal ist es ein Widerspruch in sich: wenn der Durchschnittswohlstand steigt, kann es dem Durchschnittsengländer nicht immer schlechter gehen.
2. Es stimmt aber auch in der Sache nicht. Schauen Sie sich mal die Lebenserwartung an, die Anzahl der Seuchen, das Bildungsniveau: in allen (!) diesen Bereichen hat es durch die Industrialisierung bedeutende Fortschritte und zwar für alle (!) Teile der Bevölkerung gegeben. Vergleichen Sie mal den Lebensstandard einer Arbeiuterfamilie 1900 in Deutschland mit dem einer Arbeiterfamilie 2012. Was fällt auf?

Wohlstand allein...

...ist ein Indikator für richtiges Handeln.

>2. Zudem: ist in den letzten 50 Jahren der Wohlstand größer geworden oder eher kleiner?

Viel wichtiger: Wird der Wohlstand in weiteren 50 Jahren größer, oder wieder kleiner?
Statt die Erfolge der Vergangenheit zu feiern und sich darauf auszurihen, sollte man lieber in der Gegenwart handeln um die Zukunft zu gestalten.

Marktwirtschaft ist nicht effizient im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern effizient im Verzehr dieser Güter.

Die freie Marktwirtschaft provoziert Marktteilnehmer Rohstoffe schneller aufzubrauchen und Waren zu produzieren, bevor es die Konkurrenz tut. Um diese Waren überhaupt noch an den Mann bringen zu können, wird teilweise viel Energie und damit wieder Ressourcen aufgewendet, die uns einen stetigen Bedarf suggerieren sollen ("Das Auto ist ja schon 4 Jahre alt, wird Zeit für ein Neues"; "Die Klamotten stammen aus der letzten Saison, weg damit und neue her").

Darüberhinaus ist das System selbstbeschleunigend, denn wenn ich endliche Ressourcen verbrauche, werden diese natürlich knapper, teurer und begehrter; was für einen zusätzlichen Run auf diese Rohstoffe sorgt.

Wie bitte?

Sie schreiben hier:

"Statt die Erfolge der Vergangenheit zu feiern und sich darauf auszurihen, sollte man lieber in der Gegenwart handeln um die Zukunft zu gestalten.

Marktwirtschaft ist nicht effizient im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern effizient im Verzehr dieser Güter."

Sehen Sie: diese Art von kulturkritischem "Sprech": das überzeugt mich nicht. Alleine schon aus grammatischen Gründen: es gehört zu den Auffälligkeiten unserer Zeit, dass Infinitiv formen gerne verwendet werden ("Arbeit sichern", "Gerechtigkeit herstellen", "Frieden schaffen"). "Zukunft gestalten": das will gar nichts heißen!

zudem: was bitte ist "Nachhaltigkeit§?

Eine Frage

Würden Sie dem Satz zustimmen, dass wir ohne Ford keine Autos hätten? Wahrscheinlich nicht, aber bei Betrachtung von Wirtschaftsgeschichte scheint es für Sie kein Problem zu sein.
Die Marktwirtschaft in der aktuellen Form muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Sie negieren ja keinen Fortschritt, also gäbe es doch ohne primitiven Tauschhandel, Feudalismus, Merkantilismus usw. keine Marktwirtschaft.

Sie haben es wirklich nicht begriffen oder ?

Diese Modelle , World 3, sind nicht deswegen korrekt, weil es den Autoren gefällt, sondern zumindest bis jetzt, weil empirisch nachweisbar die Entwicklung exakt diesem Modell bzw. der Vorhersage entspricht.

Wie wollen Sie denn nach dem Peak Oil bitte die Wirtschaft weiter betreiben ?

Wie wollen Sie die Welt ernähren, wenn billige Enrgie am Ende ist.

Wussten Sie dass für eine Nahrungsmittelkalorie, derzheit 7 Kalorien Fossiler Energie verbraucht werden ? und dass die Weltbevölkerung sich ungesehen der Endlichkeit dieser fossilen Energie derart vermehrt hat, dass ohne diese Energie ein Großteil schlicht verhungern muß, wenn keine Energetische alternative existiert ?

Haben Sie sich jemals mit EROEI oder Fracking umfassend beschäftigt ?

Tatsächlich möchten Sie in Blindem Glauben an Technik , dass wir schon "IRGENDWAS" erfinden werden. Wer möchte das nicht ?

Doch der Wunsch alleine ist naiv und Mehr noch der Glaube darannn, dass Irgendjemand irgendwo irgendeine Erfindung zur Rettung der Welt tätigt, verhindert die einzige sichere Lösung.

Eine Postwachstumsökonimik und Relokalisierung der Wirtschaft. Eine Rückkehr in die Grenzen einer Welt , die sie mit aller macht zu Ignorieren suchen.

Die Menschliche Phantasie ist vielleicht Grenzenlos. Nicht aber die Physik und die Tragfähigkeit dieses inzwischen sehr kleinen Planeten.

Sie haben das Problem falsch interpretiert...

Nicht der Geringe Wohlstand der Armen ist das Problem was die Grenzen des Wachstums betrifft, sondern die reine Menge an Menschen.

Bei aller notwendigkeit, den Armen Menschen ein würdigeres und besseres Leben zu ermöglichen, ist die Welt bei 7 und bald 8 Milliarden Menschen nicht dazu in der Lage.

Stellen Sie sich vor, was geschehen würde wenn statt 800 000 000 Autos, plötzlich 3 Milliarden benzin benötigten.

Seit 2004 können weltweit die Konventionellen Fördertechniken, des Cruide Oil, keine Steigerung der Förderung mehr bewirken, obgleich die Anstrenungen immer mehr zunehmen.

Es ist schlicht nicht möglich den Standart der Westlichen Welt auf alle auszubreiten. das ist die einfache antwort.

Die ASPO, die Vereinigung zum Studium von Peak Oil, befürchtet, dass bis 2030 nur noch ca 50% des Weltrohöls verfügbar sind. Dann aber werden die Förderländer das Zeug nicht mehr verkaufen, da sie es selber brauchen. Nicht einmal Europa hat dann eine ausreichende Versorgung. Elektroautos ? nicht genug Lithium. Windgas ? möglich aber unter enormen Primärenergieverlusten.

Beschäftigen Sie sich doch mal mit Energie.

Dann kommen sie zu weniger oberflächlichen Urteilen

Und wieder die Falsche Fragestellung.

"Wer sind die Wissenschaftler" ist irrelevant.

Wenn ein 15 Jähriger Hilfsschüler Ihnen vorrechnen würde, dass wir ein Wachstumsproblem haben, hätte er wenn er richtig rechnet dennoch recht.

Sehen sie sich die Argumente und Zahlen an, nicht die Personen dahinter..

Speziell für sie ein Link zum Thema exponentielles Wachstum..

http://www.youtube.com/wa...

Professor Albert Bartlett bei seiner berühmten Vorlesung vor Studenten. Wenn Sie danach kein Problem erkennen, glauben Sie auch dass 2 plus 2 18,2 ergibt.

Es ist vielleicht schmerzhaft, wenn alle Annahmen die wir über unsere rosige Zukunft haben zerbricht. Das ging mir auch so als ich mich damit zu beschäftigen begann.

Die gute Nachricht ist aber dass wir auch mit weniger glücklich sein können.

Lediglich die Gefahr, dass wir zu spät ernsthaft handeln ist eine Gefahr.

"Marktwirtschaft kann nur eins, vorhandene Ressourcen ....

...möglichst schnell und ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit in Gewinne umwandeln."

Das ist falsch. Sehr falsch. Die Aussagen belegt aber ein Unwissen, dem man in der Wählerschaft oft begegnet. Die Leute glauben solchen Floskeln und stellen sie nicht einmal in Frage. Das ist schlimm, weil auf Grund solcher Irrglauben gewählt wird und die Ergebnisse so sind, wie wir sie heute sehen.

PS: Es gibt keine feste Lösung der Marktwirtschaft, wie Sie sie unterstellen. Die Marktwirtschaft kann ganz unterschiedliche Ergebnisse herstellen. Es kommt darauf an, wie man die Eigentumsrechte definiert und andere Parameter einstellt.

Verteilungsprobleme und Ausbeutung

Das, was Sie beschreiben, ist eine Seite des Problems. Die andere ist, dass es einen Raubbau an der Erde gibt (industrielle Fischerei, Abholzung der Regenwälder, Erschließung von Ölreserven in sensiblen Gebieten, z.B. auch Regenwald) wie es ihn nie zuvor in der Geschichte der Menschheit gegeben hat, allein schon weil die technologischen Möglichkeiten dazu nie bestanden.

Da ist gar nichts nachhaltig und den nachfolgenden Generationen wird (für den kurzfristigen Profit, die teils absurde Konsumbedürfnisse und die Unfähigkeit, sich zu verändern, beim CO2-Austausch etc..) eine Art Wüste (im Meer z.B.) hinterlassen und die Probleme werden sich verschärfen (z.B. auch Armutsmigration).

Aus meiner Sicht stellen sieben Milliarden Menschen durchaus eine Belastung für die Erde dar. Aber das Verteilungsproblem sowie das Problem der Ausbeutung der einen inklusive deren Lebensräume - (ein Stichwort ist: land grapping) für den (billigen) Wohlstand der anderen sind weitere Probleme.

Genau!

Marktwirtschaft ist nur eins: Effektiv!
Und zwar je nach dem welche Regeln herrschen entweder effektiv zerstörerisch oder effektiv aufbauend. Die Regeln sind das Geheimnis. Schön zu beobachten gerade. Miese Regeln, miese Ergebnisse. Einige werden reich, viele andere arm. Das aber äußerst effektiv.
Ändert die Regeln, und die Marktwirtschaft wird das tun was sie soll. Nämlich der Gesamtheit der Gesellschaft Wohlstand und der Natur den nötigen Schutz bringen.
In Deutschland war man mit der sozialen Marktwirtschaft mal auf einem guten Weg. Leider kamen dann einige Egoisten ans Ruder....

.....alles Übel bewirkt dieser Kapitalismus

...wie Recht Sie doch haben! - und doch ist eines falsch ...nehmen Sie doch nicht den sehr verharmlosenden Wortbegriff " Marktwirtschaft " - es ist eben keine Marktfrau die Stiefmütterchen bewirtschaftet! - es ist der knallharte und der gesamten Menschhaeit unheilbringende globalisierte Kapitalismus der industrialisierten Welt der diesen schönen Globus mit all seinem Leben bedroht.

Fangt mit der Kürzung von Boni der Konzernbosse an - dann haben die auch keine großen Gelüste nach Bankprofiten mehr...schafft die Ungerechtigkeit der "Leistung" nach Gewinnstreben ab und noch vieles mehr das dieser Hochkapitalismus der ganzen Weltmenschheit antut...der Linksruck bei den Wahlen vom letzten Sonntag sollte doch endlich als Zeichen verstanden wissen...

Marktwirtschaft

Die Marktwirtschaft ist doch die Ursache dafür, dass ein Großteil der Weltbevölkerung nicht am Wohlstand teilhaben kann. Und der Teil, der etwas vom Wohlstand abbekommt wird auch immer geringer, da sich das Geld in den Händen immer weniger konzentiert. Das ist die Auswirkung eines ungezügelten, von der Politk nicht mehr gebändigten Kapitalismus, wie wir ihn derzeit erleben. Und ja das System so wie derzeit existiert gleicht doch sehr einem Krebsgeschwür. Der Wirt ist die Erde.

Gerechtigkeit

>>Die Marktwirtschaft ist doch die Ursache dafür, dass ein Großteil der Weltbevölkerung nicht am Wohlstand teilhaben kann. Und der Teil, der etwas vom Wohlstand abbekommt wird auch immer geringer, da sich das Geld in den Händen immer weniger konzentiert. Das ist die Auswirkung eines ungezügelten, von der Politk nicht mehr gebändigten Kapitalismus, wie wir ihn derzeit erleben. Und ja das System so wie derzeit existiert gleicht doch sehr einem Krebsgeschwür. Der Wirt ist die Erde.<<

Welche Form des Wirtschaftens wäre denn Ihrer Meinung nach die richtige????
Sozialismus? Kommunismus? Anarchie?

Suchen Sie doch in den letzten 10.000 Jahren eine Gesellschaft, in der alles gerecht, friedlich und ökologisch war.

Und wenn alles gerecht wird, mein Guter, dann wird unser Wohlstand an die verteilt, die heute von einem Euro am Tag leben müssen. Denn wenn verteilt wird, dann gehören wir zu Gebern - und das nicht zu knapp. Und dann würde ich Ihren Kommentar mal gerne lesen - wenn Ihre Gerechtigkeit für Sie erfahrbar wird in der Form, dass man Ihnen 95% Ihres Wohlstandes wegnimmt.

Ist schon toll, wenn man in einem der reichsten Länder der Welt leben kann und sich ganz toll und sozial fühlen kann, weil man ein paar leere Phrasen in einem Kommentarbereich postet.

Lesekompetenz

>"Die von mir kritisierten Redewendungen ("Zukunft schaffen") sind Sprechblasen[..]"

Die von Ihnen kritisierten Redewendungen wurden allerdings nicht benutzt. Mein O-Ton:

>"Statt die Erfolge der Vergangenheit zu feiern [..] sollte man lieber in der Gegenwart handeln um die Zukunft zu gestalten."

Sie werden sicherlich den Unterschied zwischen "Zukunft schaffen" und "Zukunft gestalten" verstehen. Hätte ich ersteres gesagt, hätten Sie sicherlich recht gehabt; zweites ist im deutschen Sprachgebrauch üblich und tatsächlich logisch. Aber wie heißt es so schön: "Hätt' der Hund nicht geschissen, hätt' er den Hasen gefangen."

>D.h.: das schlechte Deutsch deutet auf mangelndes Nachdenken hin.

Schlechtes Deutsch deutet auf vieles hin, vielleicht auch einfach mangelnde Deutschkenntnisse (was nach einem gewissen Ockham wohl plausibler wäre). Oder denken Deutsche besser nach, als z.B. Briten die auch Deutsch sprechen?

Dieser Satz ließe sich besser auf mangelnde Lesekompetenz ummünzen, welche hier anscheinend vor lag; vielleicht wollten Sie auch nur lesen, was Sie lesen wollten, da der Inhalt für Sie ohnehin keine Rolle spielt.

Genaues Denken

Auch "Zukunft gestalten" ist schlechtes Deutsch und deutet auf schlechtes Denken hin. Warum? Weil ganz offen bleibt, worum es eigentlich geht: "Zukunft" ist - wenn man damit nicht banalerweise den Zeitablauf meint - ein völlig schwammiger Begriff, der alles und nichts bedeuten kann. Ich schlage vor, dass jemand, der "Zukunft gestalten" sagt, folgendes anführt:
- welches sind die Ziele, die er für richtig hält? Wie hätten wir es denn gerne?
- mit welchen Mitteln können diese Ziele erreicht werden? Welche Kosten haben diese Mittel?
- welche Alternativen bestehen?

Sie haben vollkommen Recht...

aus den Effizienzgründen baut man auch SUV´S, Fliegen wird ist billig wie nie und wir haben soviele Autos wie nie zuvor.

Die Marktwirtschaft verursacht so nebenbei gesagt eine perveres Bürokratie, zumindest hier in Deutschland. Ja auch Computer brauchen Strom und große Rechenzentren schlucken soviel Strom wie Kleinstädte.

Die Markwirtschaft wird uns nicht retten, einzig und allein unser Verstand ist dazu in der Lage.

Kam erst vor ein paar Tagen ein Bericht im ZDF über eine Bäckerei und das die kunden um 18:00 ein Volles Sortiment haben wollen, das ist nicht effizienz, das ist spätrömische Dekadenz beim Bürger ohne Rücksicht.

Achja, diese Bäckerei schmeißt, trotz Verbrennen von alten Broten und Verschenken an Obdachlose etc.. 4 Tonnen Backwaren pro Woche weg.

Beweislastumkehr

>>Ich schlage vor, dass jemand, der "Zukunft gestalten" sagt, folgendes anführt:
- welches sind die Ziele, die er für richtig hält? Wie hätten wir es denn gerne?
- mit welchen Mitteln können diese Ziele erreicht werden? Welche Kosten haben diese Mittel?
- welche Alternativen bestehen?<<

Warum eigentlich sollen das immer diejenigen machen, die etwas verändern wollen?

Wie wäre es mit der anderen Methode: alle diejenigen, die der Meinung sind, wir ('wir' seien hier mal die Menschen, die in den sogenannten entwickelten Ländern der westlichen Welt leben) könnten einfach so weitermachen wie bisher mit unserer Wirtschaftsform und unserer ach so lockeren Art, den Planeten als bessere Müllhalde zu mißbrauchen - damit sind sie auch sie gemeint, Herr Schwertfeger - sollen doch bitte mal dem Forum erklären, wie das denn weiter funktionieren soll.

- wie wollen sie eine wachsende Menschheit mit Nahrung, Wasser, Energie, Wohnraum, Bildung, Gesundheitswesen versorgen?
- mit welchen Mitteln wollen sie diese Ziele erreichen?
- welche Kosten haben diese Mittel und - bitte! - bedenken sie dabei nicht nur kurzsichtig finanzielle Kosten, die sind relativ irrelevant
- welche Alternativen bestehen?

Ich verlange von den monolithischen Nicht-Veränderern einfach mal vehement eine Antwort auf diese Fragen, ja, sogar eine Rechtfertigung!
Denn nichts anderes verlangen solche Leute ja auch immer von denen, die darauf hinweisen, daß der Status Quo evtl. Unsinn sein könnte.

Zu den monolithischen Nicht-Veränderern zähle ich mich nicht,

möchte aber Ihr Kommentar, das ich empfohlen habe, trotzdem auf meine Art beantworten: Ich bin der Ansicht, daß (Mehrheits-)Mensch seit mindestens 10 000 Jahren von Grund auf begonnen hat, einen Irrweg zu beschreiten, indem er sich nicht nach den inneren Werten (mehr)richtete, die wir paradoxerweise heute noch immer als "menschlich" bezeichnen, obwohl von der Mehrheit, wenn wir ehrlich sind, schon so lange eben NICHT sich MEHRHEITLICH nach diesen Werten ausgerichtet wird. In unserer Philosophie-Geschichte sind inner halb von 1000 Jahren nacheinander mindestens 4 große Denker(oder Glaubensbegründer) aufgetaucht, die diese Art von "Menschlichkeit" verkündeten, die uns eben nicht in diese Lage gebracht hätten, in der wir uns heute befinden. Laotse, Buddha, Sokrates und Jesus Christus. Allen diesen ist gemein,daß sie sich gegen jegliche Art von Gewalt -und Machtausübung wandten, die schon zu ihren Lebzeiten deutlich spürbar zerstörerisch überbordete.

Ihren Argumentationssinn möchte ich nicht haben.

Was hat zunehmende Effiezienz mit Wirtschaftswachstum zu tun?
Dass wir die immer weniger werdenden Ressources möglichst effizienter Nutzen sollten, haben glaube ich die meisten kapiert.

Und ja, unser Bestehendes Wirtschaftssystem hat weitgehend zur Rationalisiereung beigetragen. Meinetwegen ist es auch das beste, das wir BIS DATO hatten - aber dass es noch lange nicht gut ist, ziegt der obige Artikel und viele andere.

Dass die Zeit reif ist dafür, dass wir die das Ziel der Wirtschaft nicht mehr auf unendliches Wachstum, sondern auf neue Werte legen müssen, zeigt doch allein unser schlapp werdender Planet!
Warum denn eigentlich immer Wachstum ??

Jaja, wir haben durch unser..

..bestehendes Wirtschaftssystem tatsächlich viel erreicht - inkl. Freiheit in weiten Teilen der Welt!
Aber dass dieses System nun nicht mehr geeignet ist für uns und unseren Planeten, das wird uns doch zur geüge aufgezeigt, z.B. in obigem Artikel. Tun wir mal nicht so, als würden wir die Kehrseite der freien Marktwirtschaft und des Kapitalismus nicht kennen..

Wenn das anzustrebende Ziel unserer Wirtschaft WACHSTUM ist, wo bleiben dann die Menschen, die diese Wirtschaft erst betreiben und wo bleibt der Wohnraum, in dem diese Menschen leben ? Wer kümmert sich um solche Werte, wenn alles dem WACHSTUM untergeordnet wird ?
Etwa die einzelnen Unternehmen und Konzerne, die direkt mit der Umwelt und den Menschen in Kontakt kommen ?
NEIN, DENN SIE MÜSSEN WACHSEN! Und es gibt Konkurrenz, die Sie von vernünftigem Handeln abhält - lieber unvernünftig wirtschaften, als an den Rand der Existenz gedrängt zu werden.

Wir brauchen neue Ziele für die Wirtschaft, und unser Planet gibt uns schon einige Hnweise, was für Ziele das z.B. wären..

Stimmt leider ..

Leider müsste man um durch die Welt zu reisen ganz furchtbar viel fliegen und Fliegen ist eigentlich ganz böse ... Ich weiß. Ich hätte mich anders ausdrücken sollen, ich würde gerne all diese schönen Ecken zeigen, in Realität kommt man meist doch nicht hin. Gerade in Asien, Südamerika und auch in Afrika wird so viel zerstört in so rasend kurzer Zeit. Das ist wie in China, wo man sich gewisse historische Viertel sofort anschauen muss, in ein paar Monaten sind sie plattgewalzt.

Ist so furchtbar traurig, wenn man sich überlegt, wie manches noch in den 80-er Jahren aussah und was jetzt noch übrig ist

Ja, was denn nun?

"Ich habe mir schon vorgenommen, mit meiner Tochter in so viele schöne Ecken der Welt wie möglich zu reisen, denn wenn sie älter ist, werden diese wohl nicht mehr existieren. Verd. ... Wachstumsreligion. Das muss ein Ende haben"
###
Ohne ein regelmäßiges stabiles Wachstum werden weder Sie noch Ihre Tochter die "schönen Ecken" live zu sehen bekommen. Denn ohne Wachstum geht gar nichts.

Gejammer...

...welche Zukunft hatten denn die 1939-1945 geborenen Kinder vor sich? Nach objektiven Maßstäben ... keine! Wie konnte man in dieser Zeit nur Kinder in die Welt setzen???

Diese Kinder sind heute Rentner und haben, sofern sie in der Bundesrepublik gelebt haben, doch eine ziemlich gute Zeit mit Wirtschaftswunder, Jobsicherheit etc. hinter sich, und genießen derzeit ihren Lebensabend auf Gran Canaria. Wer meint, in einem so privilegierten Land wie Deutschland, könne man keine Kinder mehr in die Welt setzen, ist m.E. ziemlich weltfremd und arrogant.

China und Indien

"China und Indien machen zigfach kaputt, was in Europa duech Umweltschutzmassnahmen erreicht wird."

Tun diese Länder das wirklich, oder reden wir uns das nur gerne ein, um einen anderen Schuldigen als uns selbst zu haben?

China beispielsweise hat mit der "Grünen Mauer" das grösste Aufforstungsprojekt der Menschheitsgeschichte. Auch wird dort mittlerweile massiv auf erneuerbare Energien etc. gesetzt. In einer Doku-Reihe der ARD, die ich vor einiger Zeit gesehen habe und in der die Umweltschutzanstrengungen rund um die Welt analysiert wurde, wurde gesagt, dass China in der Analyse am meisten überrascht hätte, weil sich - völlig im Gegensatz zur verbreiteten Meinung - kein Land so ernsthaft auf den Klimawandel etc. einstellen würde wie China.

Und wie der obige Artikel ja herausstellt, sind die Treibhausgasemissionen nach Sicht des Club of Rome ja eh die grösste Bedrohung. Und gerade da ist es besonders lächerlich, mit erhobenem Finger auf China und Indien zu deuten - schliesslich liegt der jährliche Pro-Kopf-CO2-Ausstoss in diesen Ländern bei gerade mal 1,3 (Indien) bzw. 4,3 (China) Tonnen - während beispielsweise Deutschland mit 12,0 oder die USA mit über 20 ein Vielfaches davon in die Luft blasen.

Was wir hier in Europa an Umweltschutzmassnahmen unternehmen, ist weniger echter Umweltschutz als vielmehr in erster Linie Beruhigung für unser Gewissen.

@21..

Man sollte auch nicht überwacht lassen, dass ein großer Teil der chinesischen treibhausgasemissionen in der Herstellung von Konsumgüter für den Westen ihren Ursprung hat. Ich schätze, ein Großteil der Emissionsminderungen in der westlichen Welt kam zustande, weil Manufaktur nach Asien verlegt wurde. Für Grossbritanien trifft das allemal zu. Man sollte vielleicht diesen Anteil an Emissionen Chinas Kunden zurechnen und von Chinas emissionsbilanz abziehen?

was machen wir hier?

Liebe Traumwelt777,
Nach den derzeiteigen Regeln der Oekonomie produzieren wir unseren Reichtum in Laendern, die sich Umweltschutz dank unseren Druckes nicht leisten koennen. Ich sehe nichts Falsches darin, diese Laender - diese Menschen, fuer das was in ihrer unmittelbaren Naehe geschieht Verantwortlich zu machen, aber uns daraus zu nehmen und "die Anderen!" zu sagen halte ich fuer gefaehrlich und ausgesprochen destruktiv. Ueber die Funktionsweise des derzeitigen Kaptalismus gibt es eine Menge auch angenehm geschriebener Literatur. Hoffentlich sind diese Reaktionen auf Ihren Kommentar ein Impuls zum Weiterdenken (denn wozu sonst sind wir hier?) und kein wuetendmachender Schlussstrich unter diesem Thema. Bis zum naechsten Beitrag -

Re: bis das der letzte Baum usw.

> China und Indien machen zigfach kaputt, was in Europa duech
> Umweltschutzmassnahmen erreicht wird.

Wer produziert denn spottbillige Produkte für die verschwenderische USA und Europa? Sehen Sie wirtschaftliche Zuammenhänge und äußern dann Kritik!

Die Umweltprobleme wurden durch diverse Maßnahmen einfach nur outgesourct, indem sich die Vertriebs- und Herstellungswege dem anpassten.