WHO-Bericht: Forscher dämpfen Angst vor Strahlenschäden nach dem GAU
Die Daten sind knapp, doch die meisten Wissenschaftler ziehen ein eher beruhigendes Fazit: Der Fallout aus Fukushima wird kaum jemanden krank machen.
© Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images

Arbeiter des AKW-Betreibers Tepco stehen Ende Februar 2012 vor den havarierten Reaktoren von Fukushima-Daiichi.
Eines steht schon jetzt fest: Eine subtile Angst vor den Folgen, die der GAU von Fukushima den Japanern bringt, wird bleiben – ganz gleich, welche Werte Dosimeter, Messsonden, Strahlenscanner und Computermodelle noch ausspucken werden. Der vorläufige Bericht, den die Weltgesundheitsbehörde WHO jetzt zu den Strahlendosen nach dem Atomunfall in Fukushima vorgelegt hat, wird daran kaum etwas ändern. Es fehlen Daten, und endgültige Antworten kann er nicht liefern. Und doch ist er ein Grund zur Zuversicht.
Die Autoren schließen aus ihrer Analyse, dass die große Mehrheit der Menschen nach dem GAU nur geringen Strahlendosen ausgesetzt gewesen war. Außerhalb Japans liegen sie sogar deutlich unter dem, was die internationale Strahlenschutzkommission als "sehr gering" einstuft.
Doch was bedeutet das konkret? In der Präfektur Fukushima und den umliegenden Regionen haben die Menschen Strahlung abbekommen, die unter einem Wert von 10 Millisievert im ersten Jahr nach der Reaktorkatastrophe liegt. Ähnlichen Dosen sind Menschen weltweit ständig ausgesetzt, da in der Natur unentwegt radioaktive Atome zerfallen. Wer beispielsweise in Deutschland in Regionen lebt, in denen radioaktives Radon im Boden und in der Luft häufig vorkommt, muss mit jährlichen Strahlendosen bis zu 10 Millisievert rechnen. Wer im Computertomografen untersucht wird, bekommt etwa bei Unterleibsaufnahmen sogar rund 15 Millisievert auf einmal ab.
Doch nicht alle hatten nach dem Beben und dem Stromausfall im AKW Fukushima Glück: Vergleichsweise hohen Strahlenwerten waren Menschen in Namie und Iitate ausgesetzt. Diese Städte liegen entlang der Route, in die der Wind den radioaktiven Fallout gen Nordwesten trug. Als am 12. März 2011 um 15:36 Uhr die Außenhülle des Reaktorblocks 1 von Fukushima-Daiichi explodierte, flüchteten Zehntausende in diese Richtung. Sie ahnten nicht, dass die Wolke mit radioaktiven Teilchen ihnen folgte.
- 11. März 2011, 14.46 Uhr
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© Nasa/Goddard/SeaWiFS/ORBIMAGESatellitenbild von Japan
Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans erschüttert rund sechs Minuten das Land mit einer Stärke von 9,0. Das Epizentrum liegt rund 130 Kilometer vor der Ostküste der Hauptinsel Honshu. Die Auswirkungen sind dramatisch: Auf dem Meeresgrund reißt die Erdkruste auf 400 Kilometern Länge, Teile der Küste verlagern sich ruckartig um bis zu 50 Meter nach Osten. Eine Fläche so groß wie Schleswig-Holstein hebt sich um einige Meter an.
- 11. März 2011, ca. 15.40 Uhr
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© STR/AFP/Getty ImagesZerstörung in der Stadt Natori
Ein Tsunami rast mit 800 Kilometern pro Stunde auf die Küste zu. Über zehn Meter sind die Flutwellen mancherorts hoch, an einzelnen Stellen erreichen sie fast 40 Meter. Kilometerweit dringen die Wassermassen landeinwärts. Mehr als 19.000 Menschen sterben. Ganze Städte werden ausgelöscht. Im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi fällt der Strom aus. Das Beben hat die Leitungen gekappt, der Tsunami Dieselgeneratoren überspült.
- 11. März 2011, 16.30 bis 20.30 Uhr
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© STR/AFP/Getty ImagesDas AKW Fukushima am 12. März 2011
Die Wasserkühlung zweier Reaktoren des Kraftwerks Fukushima-Daiichi ist ausgefallen. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sagt, die Lage in den 54 Reaktoren des Landes sei stabil, weil sie sofort nach dem Beben automatisch heruntergefahren wurden. Um 20.30 Uhr muss die Regierung dann für Fukushima-Daiichi den atomaren Notfall verkünden. Etwa 2.000 Bewohner in der Umgebung werden aufgefordert, sofort ihre Häuser zu verlassen.
- 12. März 2011, morgens
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© STR/AFP/Getty Images.jpgSoldaten retten Menschen aus den Unglücksgebieten.
Nach Strahlenmessungen am Kernkraftwerk wird die Evakuierungszone vergrößert. Mindestens 60.000 Personen sind auf der Flucht. Ministerpräsident Kan fliegt im Hubschrauber nach Fukushima, um sich ein Bild der Lage zu machen. Im AKW lassen Ingenieure Dampf durch die Notventile ab, um den Druck in den Reaktorbehältern zu senken. Inzwischen kocht das Wasser in den Notkühlbecken.
- 12. März 2011, 15.36 Uhr
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© Park Ji-Hwan/AFP/Getty ImagesMenschen in aller Welt sehen die Explosion im Fernsehen.
In Fukushima-Daichi entzündet sich Wasserstoff und zerfetzt die Außenhülle von Reaktor 1. Ohne Strom für die Pumpen, die den Kühlkreislauf antreiben, waren Temperatur und Druck zu stark angestiegen. Trotz Abschaltung des Blocks begannen so die Brennstäbe zu glühen, Wasser verdampfte und Wasserstoffgas bildete sich, während der Reaktorkern schmolz. Japan und die Welt fürchten die atomare Apokalypse.
- 13. März 2011
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© JIJI PRESS/AFP/Getty ImagesDer damalige Premier Naoto Kan am 13. März während einer Pressekonferenz.
In der Nähe des von Reaktor 1 in Fukushima-Daiichi wird eine vierhundertfach erhöhte Radioaktivität gemessen. Ministerpräsident Kan räumt erstmals ein, dass eine Kernschmelze möglich sei. Simulationen und Messdaten von außen bestätigen die Schmelze in den Wochen nach der Havarie. Heute ist die Ruine, die von Block 1 übrig ist, luftdicht in Plastik eingehüllt.
- 14. März 2011
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© Paula Bronstein/Getty ImagesEine Frau sucht in der Verwüstung nach Habseligkeiten.
Allein in der Präfektur Miyagi im Nordosten Japans werden 2.000 Tote gefunden. 390.000 Menschen sind auf der Flucht aus dem Tsunami-Katastrophengebiet, mehr als 1.400 Notlager werden eingerichtet. Inzwischen gibt es an vielen Orten kein Heizöl mehr, die Menschen frieren. Weit mehr als 300.000 Häuser und Gebäude sind zerstört, Straßen, Zugstrecken und ganze Landstriche unpassierbar.
- 14. März 2011
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© ZEIT-GrafikFallout nahe der Küste
Obwohl die AKW-Arbeiter die Reaktoren verzweifelt mit Meerwasser kühlen, gibt es eine weitere Wasserstoffexplosion, im Reaktor 3 von Fukushima-Daiichi. Radioaktives Material dringt nach draußen, der Großteil wird in den kommenden Tagen auf den Pazifik geweht. Doch ein Teil verbreitet sich auch über dem Festland. Die Abbildung zeigt, wo sich langlebiges Cäsium konzentriert hat (rot steht für die höchsten Strahlenwerte).
- 15. März 2011
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© Issei Kato/AFP/Getty ImagesStrahlenuntersuchung für AKW-Arbeiter
Eine dritte und vierte Explosion ereignen sich in Fukushima. Das Gebäude von Reaktor 2 bleibt intakt, Wasserstoff aus Block 3 sprengt das Dach von Reaktor 4. Von vorher 800 Arbeitern bleiben etwa 40 im stockfinsteren Kraftwerk. Vergeblich hatten sie versucht, weitere Detonationen zu verhindern. Das Unglück wird als nukleares Ereignis der Stufe 6 bewertet. Einen Monat später erhält es wie Tschernobyl die Höchststufe 7: GAU.
- Vorläufige Bilanz des Unglücks
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© Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty ImagesFukushima-Daiichi ein Jahr nach der Havarie
In einem der sechs Reaktorblöcke ereignete sich offenbar eine komplette Kernschmelze, in zwei weiteren verflüssigten sich die Brennstäbe wohl mindestens zur Hälfte. Die Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage von Fukushima-Daiichi mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.
- Vorläufige Bilanz des Unglücks
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© Nicholas Kamm/AFP/Getty ImagesEin Mann in den Trümmern seiner Stadt
Die Strahlenbelastung der Menschen war weit geringer als für die Bewohner von Tschernobyl. Das Strahlenschutz-Komitee der UN schätzt, dass die Zunahme der Krebsfälle nicht messbar sein wird. Das liegt vor allem daran, dass kaum radioaktives Jod von Menschen eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen worden ist. Der Tsunami hingegen tötete mehr als 18.000 Menschen. Bis heute wohnen Überlebende in provisorischen Wohnungscontainern.
Iitate liegt rund 40 Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt und wurde erst Wochen nach dem GAU evakuiert. Männer und Frauen könnten hier Dosen zwischen 10 und 50 Millisievert abbekommen haben, schätzen die mehr als 30 Forscher, die an dem WHO-Bericht mitgearbeitet haben. Ab einer Dosis von 100 Millisievert stellen sich Strahlenmediziner darauf ein, dass sie Auswirkungen auf die Gesundheit nachweisen können.
Statistisch heißt das lediglich: Haben 100 Menschen eine Dosis von 100 Millisievert abbekommen, erhöht sich die Anzahl der durchschnittlich zu erwarteten Krebsfälle unter ihnen um einen. Hinzu kommt, rein rechnerisch, ein zusätzlich von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffener Mensch. 45 der 100 entwickeln in ihrem Leben ohnehin einen Tumor – ganz gleich, ob sie eine erhöhte radioaktive Strahlung getroffen hat.
- Strahlendosis
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Die Strahlenwirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen wird häufig in Sievert pro Stunde angegeben. Mit Hilfe der Einheit lässt sich abschätzen, wie schädlich eine Strahlung für einen Organismus ist. Sie berücksichtigt dabei die Strahlungsdauer, -art und -wirkung. 1 Sievert entspricht 1.000 Millisievert oder 1.000.000 Mikrosievert. Grundsätzlich gilt eine Einzeldosis von 6.000 Millisievert als tödlich (100 Prozent Sterblichkeit innerhalb von 14 Tagen).
Ob eine Person, die einer geringen Strahlendosis ausgesetzt war, gesundheitliche Schäden zu erwarten hat, lässt sich nicht eindeutig sagen. Die Grenzwerte beziehen sich in der Regel auf ein Jahr. Manche Experten gehen davon aus, dass dieselbe Strahlendosis über einen längeren Zeitraum weniger schädlich ist. Andere sagen, die Strahlung müsse addiert werden.
- Natürliche Quellen
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Die durchschnittliche Strahlendosis, die ein Deutscher durch natürliche Quellen innerhalb eines Jahres aufnimmt, liegt zwischen zwei und fünf Millisievert. Diese äußere Bestrahlung, der der Mensch je nach Ort und Zeitin unterschiedlicher Höhe ausgesetzt ist, wird Gamma-Ortsdosisleistung genannt. In dieser Deutschlandkarte des Bundesamts für Strahlenschutz ist die Strahlungsstärke je nach Region verzeichnet.
Bei medizinischen Untersuchungen werden zum Teil viel höhere Einzeldosen erreicht, die aber auf einen kurzen Zeitraum beschränkt sind. So nimmt ein Mensch während einer Computertomografie (CT)seines Kopfes ungefähr zwei Millisievert auf, bei der Mammografie 0,4 Millisievert.
- Andere Einheiten
Die Energiedosis einer Strahlenquelle wird in Gray angegeben. Ein Gray bedeutet, dass ein Körper von einem Kilogramm Masse eine Energiemenge von einem Joule aufgenommen hat. Für die in Atomkraftwerken vor allem freigesetzte Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung ist die Einheit Grayidentisch mit der Äquivalenteinheit Sievert, ein Gray ist also gleich einem Sievert. Bis Mitte der 1980er Jahre wurde die Äquivalentdosis statt in Sievert in Rem angegeben. Das meinte die Strahlendosis in Roentgen, die ein Mensch aufgenommen hat.
Es wird mit Sicherheit Helfer geben, die bei den Rettungsarbeiten am AKW bedrohlich viel Strahlung abbekommen haben. Ob ihnen das schaden wird oder sie es wegstecken, können auch die Wissenschaftler des WHO-Berichts nicht vorhersagen. Genauso wenig, warum auch Menschen erkranken könnten, die weit geringere Radioaktivität abbekommen haben. Das ist das Tückische an Strahlenfolgen.
Zunahme von Krebsfällen wird kaum zu ermitteln sein
Computersimulationen der Wissenschaftler zeigen zudem, dass Kleinkinder in der Stadt Namie möglicherweise radioaktives Jod einatmeten, was ihre Schilddrüsen mit Strahlendosen zwischen 100 und 200 Millisievert belastet haben könnte. Konkrete Untersuchungen widersprechen dem allerdings: Zwei Wochen nach dem GAU wurden 1.080 Kinder aus Namie untersucht. Bei allen wurden Werte unterhalb von 10 Millisievert gemessen. Bei einem Kind ermittelten die Mediziner eine Dosis von etwa 50 Millisievert. Das ist noch immer ein Hundertstel jener Strahlenbelastung, der Kinder 1986 in Tschernobyl ausgesetzt waren.






und worüber hat sich dann die ganze Welt Sorgen gemacht?
Der Autor hat zum Glück die Schwachstellen bereits erkannt.
Ausser Deutschland hat nach dieser wirklich schrecklichen Situation doch kein Land die Atomkraft mit einem Termin für den Stop belegt. Das ist die traurige Warheit.
...wurde hier entschieden die Atomkraftwerke abzustellen. Das sind Folgen. Sehr teure Folgen. Auch in Gesundheitswesen fehlt dieses Geld. Daran sterben auch Menschen.
ist zu viel Geld da da genau so schamlos die Bevölkerung ausgenutzt wird-informieren sie sich doch da einmal bevor sie solche Thesen aufstellen zum Beispiel Mediathek ARD Monitor von dieser Woche-
einen guten noch :-)
...wurde hier entschieden die Atomkraftwerke abzustellen. Das sind Folgen. Sehr teure Folgen. Auch in Gesundheitswesen fehlt dieses Geld. Daran sterben auch Menschen.
ist zu viel Geld da da genau so schamlos die Bevölkerung ausgenutzt wird-informieren sie sich doch da einmal bevor sie solche Thesen aufstellen zum Beispiel Mediathek ARD Monitor von dieser Woche-
einen guten noch :-)
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen an der Diskussion. Danke, die Redaktion/se
stört Sie das? Enttäuscht?
Langzeitstudien werden schon seit Hiroshima und Nagasaki gemacht und das stützt die im Artikel getroffene Einschätzung.
Tchernobyl war noch viel wichtiger in der Hinsicht, Sie können sich ja hier die Relevanten Studien zu Tchernobyl mal heraussuchen:
http://juwel.fz-juelich.d...
Und wenn Sie selber nachsehen wollen hier sind die Strahlungswerte aus Fukushima.
http://radioactivity.mext...
MFG
"It is no exaggeration to say that the fate of Japan and the whole world depends on No. 4 reactor."
- Former Japanese Ambassador to Switzerland Mitsuhei Murata
to UN Secretary-General Ban Ki-moon
http://www.pacificfreepre...
stört Sie das? Enttäuscht?
Langzeitstudien werden schon seit Hiroshima und Nagasaki gemacht und das stützt die im Artikel getroffene Einschätzung.
Tchernobyl war noch viel wichtiger in der Hinsicht, Sie können sich ja hier die Relevanten Studien zu Tchernobyl mal heraussuchen:
http://juwel.fz-juelich.d...
Und wenn Sie selber nachsehen wollen hier sind die Strahlungswerte aus Fukushima.
http://radioactivity.mext...
MFG
"It is no exaggeration to say that the fate of Japan and the whole world depends on No. 4 reactor."
- Former Japanese Ambassador to Switzerland Mitsuhei Murata
to UN Secretary-General Ban Ki-moon
http://www.pacificfreepre...
und weg mit der Wende. Täte der Börse richtig gut.
Röttgen weg, Zeitungsartikel im Lokalblatt über Windräder so hoch wie der Fernsehturm, Zeit-Artikel über so gut wie keine Schäden nach Fukushima.
Wer wettet mit?
...Sie waren schneller ;)
Ich wette auf die Neuinterpretation der Energiewende.
aber Ihr Optimismus fehlt mir.
Die Alt-Achtundsechziger und FDJ-Sekretäre aller Parteien werden sich so schnell nicht um ihr Lebenswerk bringen lassen.
Die nachwachsende Generation hingegen macht Hoffnung. Ich glaub bei denen ein Nachlassen der sattsam bekannten Betroffenheitskulte ausmachen zu können.
Aber das dauert noch ein bischen bis zum Durchbruch.
....und fände es ganz witzig. Jedenfalls war es sehr teuer die Meiler abzustellen und mit jedem, den man weiterhin abschaltet wird es erwartungsgemäß teurer und der Unsinn in seiner ganzen Glorie zunehmend sichtbar. Wird man seine Entscheidung rückgängig machen? Wer weiß? Ich bin gespannt.
bringt kaum Quote. Es wird passieren, was Sie per Text denken. Wir wenden, weil japanische Radioaktivität viel harmloser ist als anderwo.
wenn ich mir sicher bin, gewinnen zu können.
Entsprechend werde ich mich auf Ihren Vorschlag ganz sicher nicht einlassen.
Wäre interessant zu erfahren, wer das Gutachten bezahlt hat.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, glauben Sie eher daran, dass der Atomausstieg à la Merkel noch einmal rückgängig gemacht wird. Ich glaube eher, dass die Energiewirtschaft nur die Bedingungen dafür diktieren will, also möglichst viel Profit und möglichst teure Strompreise. Dass die Regierung nicht in der Lage ist, den nötigen Ausbau der Stromtrassen zügig durchzusetzen überrascht mich nicht. Aber die jetzige Stagnation erinnert schon sehr an den Reformstau unter Helmut Kohl. Und was die Radioaktivität angeht, scheinen nationale Interpretationen wieder in Mode zu kommen. 1986 haben ja auch die Franzosen behauptet, die Wolke aus Tschernobyl habe den Rhein nicht überschritten. Experten finden sich immer für jeden Schwachsinn, krank werden ja nur die Kinder von morgen.
Wer solle denn aussteigen? Merkel wird es sicher nicht tun, denn damit würde sie sich der Lächerlichkeit preisgeben.
Rot - Grün wird erst recht nicht aussteigen. Eine mögliche grosse Koalition wird das auch nicht tun, denn sie SPD hat ja den ersten Entwurf zum Ausstieg mitverhandelt.
Ich sehe also nicht so recht, welcher Automatismus da greifen soll. Und sind jetzt die Windräder zu hoch, oder die Menge von Artikel darüber in ihrer Zeitung.
Bisschen mager die Faktenlage, aber so entstehen die Mythen.
...Sie waren schneller ;)
Ich wette auf die Neuinterpretation der Energiewende.
aber Ihr Optimismus fehlt mir.
Die Alt-Achtundsechziger und FDJ-Sekretäre aller Parteien werden sich so schnell nicht um ihr Lebenswerk bringen lassen.
Die nachwachsende Generation hingegen macht Hoffnung. Ich glaub bei denen ein Nachlassen der sattsam bekannten Betroffenheitskulte ausmachen zu können.
Aber das dauert noch ein bischen bis zum Durchbruch.
....und fände es ganz witzig. Jedenfalls war es sehr teuer die Meiler abzustellen und mit jedem, den man weiterhin abschaltet wird es erwartungsgemäß teurer und der Unsinn in seiner ganzen Glorie zunehmend sichtbar. Wird man seine Entscheidung rückgängig machen? Wer weiß? Ich bin gespannt.
bringt kaum Quote. Es wird passieren, was Sie per Text denken. Wir wenden, weil japanische Radioaktivität viel harmloser ist als anderwo.
wenn ich mir sicher bin, gewinnen zu können.
Entsprechend werde ich mich auf Ihren Vorschlag ganz sicher nicht einlassen.
Wäre interessant zu erfahren, wer das Gutachten bezahlt hat.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, glauben Sie eher daran, dass der Atomausstieg à la Merkel noch einmal rückgängig gemacht wird. Ich glaube eher, dass die Energiewirtschaft nur die Bedingungen dafür diktieren will, also möglichst viel Profit und möglichst teure Strompreise. Dass die Regierung nicht in der Lage ist, den nötigen Ausbau der Stromtrassen zügig durchzusetzen überrascht mich nicht. Aber die jetzige Stagnation erinnert schon sehr an den Reformstau unter Helmut Kohl. Und was die Radioaktivität angeht, scheinen nationale Interpretationen wieder in Mode zu kommen. 1986 haben ja auch die Franzosen behauptet, die Wolke aus Tschernobyl habe den Rhein nicht überschritten. Experten finden sich immer für jeden Schwachsinn, krank werden ja nur die Kinder von morgen.
Wer solle denn aussteigen? Merkel wird es sicher nicht tun, denn damit würde sie sich der Lächerlichkeit preisgeben.
Rot - Grün wird erst recht nicht aussteigen. Eine mögliche grosse Koalition wird das auch nicht tun, denn sie SPD hat ja den ersten Entwurf zum Ausstieg mitverhandelt.
Ich sehe also nicht so recht, welcher Automatismus da greifen soll. Und sind jetzt die Windräder zu hoch, oder die Menge von Artikel darüber in ihrer Zeitung.
Bisschen mager die Faktenlage, aber so entstehen die Mythen.
Was verstehen denn schon die Techniker und Wissenschaftler davon ? Wir in Deutschland glauben lieber den Politikern und Journalisten, die sich dazu äußern.
Gemessen an ihren Aussagen und Leistungen so gut wie nichts!
Gemessen an ihren Aussagen und Leistungen so gut wie nichts!
Super-GAU heißt wörtlich, dass ein Unfall über dem Größten Anzunehmenden Unfall eintritt.
Was an strahlendem Material in welcher Menge in so einem Super-GAU-Fall austritt, in welche Richtung es verblasen wird, weiß nur der Gott des Windes.
Da können Stochastiker jetzt lustig prognostizieren, ob´s alle 40 oder alle 10.000 Jahre zu einem Super-Gau kommt, die Auswirkungen werden die Betroffenen dann wirklich ertragen zu haben, wenn die Annahme eben mal wieder zu niedrig war.
Für mich und die meinen will ich nicht davon abhängig sein, ob sich da jemand leider akademisch ein bisschen verprognostiziert hat.
berücksichtigen sie 400 Reaktoren kommen sie alle 25 Jahre auf einen Supergau.
Wieso beschweren sie sich, die Mathematik irrt nie!
Hier noch einmal ein Vorschlag zur Güte, damit alle von dem gleichen Risiko ausgehen. Steckt die Wissenschaftler mit den dazugehörigen Familien. 14 Tage nach Fukoshima in ein Hotel mit Seeblick und dann, wenn die es dann wiederholen möchten, dann höre und lese ich mir deren Gesabbel gerne einmal durch, vorher verschwende ich keine Zeit damit!
berücksichtigen sie 400 Reaktoren kommen sie alle 25 Jahre auf einen Supergau.
Wieso beschweren sie sich, die Mathematik irrt nie!
Hier noch einmal ein Vorschlag zur Güte, damit alle von dem gleichen Risiko ausgehen. Steckt die Wissenschaftler mit den dazugehörigen Familien. 14 Tage nach Fukoshima in ein Hotel mit Seeblick und dann, wenn die es dann wiederholen möchten, dann höre und lese ich mir deren Gesabbel gerne einmal durch, vorher verschwende ich keine Zeit damit!
Vielleicht muss hierm al dran erinnert werden, dass die WHO
nur das 'verkünden' darf, was die IAEA vorherzensiert hat.
Und dass die IAEA die Interessen der Atomindustrie vertritt,
auch das sollte dem etwas informierten Leser bekannt sein.
Das Hinterfotzige an der Atomtechnik ist eben, dass die Emissionen in die Umwelt bei wohl 1000den - eher nicht bekannt gewordenen 'Atomvorfällchen' - NICHT beweiskräftig als Ursache von Erkrankungen dargelegt werden können.
Bekannt wurde bsplsw. das Abblasen von verstopften Leitungen im AKW Hamm-Uentrop!
Und zufälligerweise fielen da gerade die Kontroll- und Warnanlagen aus!
Die erhöhten Werte wurden dann einfach Tschernobyl angelastet...
Und jetzt nach einem Jahr schon meinen zu müssen, dass das
ja alles 'garnichtsoschlimm' war, ist doch schon recht zynisch.
Vielleicht muss wirklich in Zentraleuropa mal ein 'Fukushima'schen passieren, damit diese dümmste Art, mit Atom Wasser heiss zu machen um mal ganze 2-3 % des deutschen Energiebedarfs beizutragen! Die Chancen stehen nicht schlecht! Leider!
Klar - alles eine böse böse Verschwörung der IAEA und der WHO.
Leider gibt es Menschen die in keinerlei Hinsicht von wissenschaftlichen Studien zu beeindrucken sind, weil das einfach nicht in ihr Weltbild passt.
Das Tschernobyl zu einer um 1 - 2 Größenordnung höheren Freisetzung an radioaktivem Material geführt hat, spielt natürlich auch keine Rolle.
Haben sie eigentlich mal was von Majak http://de.wikipedia.org/w... gehört? Da steppt der radioaktive Bär und trotzdem leben selbst da noch Menschen mit durchschnittlich einem Kopf.
Ach ja - wissen sie schon das Neuste: Die Amis waren nicht auf dem Mond, Osama bin Laden ist der Onkel von Obama und 2013 gibt es einen Erdstrahlenausbruch.
@ Zeitmaß: Sie sind mir in einem anderen Artikel in dem es um KErnenergie ging schon negativ aufgefallen, weil Sie Äpfel mit Birnen vergleichen.
Sie schreiben:
"Vielleicht muss wirklich in Zentraleuropa mal ein 'Fukushima'schen passieren, damit diese dümmste Art, mit Atom Wasser heiss zu machen um mal ganze 2-3 % des deutschen Energiebedarfs beizutragen!"
Es mag sein, dass diese Zahl von 2-3% richtig ist, bezogen auf den deutschen _Energiebedarf_. Das ist aber etwas anderes als die Stromerzeugung in Deutschland, wo die Kernkraft mit ca. 25% (vor Fukushima) lag.
2-3% hören sich für Sie natürlich viel besser an.
Wenn man bedenkt, dass Kernkraft und "Erneuerbare" in etwa gleich auf lagen (jetzt mit Vorsprung für die EE), dann fragt man sich doch, wo die anderen ca. 90% der Energie herkommen. Antwort dazu: Öl, Gas, Kohle. Die folgen davon hat MacgyuverA (Kommentar 106) ja schon beschrieben.
Ansonsten sieht man allgemein in den Kommentaren (mit wenigen Ausnahmen - danke an Crest an dieser Stelle), dass Studien die nicht die Kernkraft verteufeln "gekauft" sind, unlauter sind, Tschernobyl vergessen...
Schon wieder zählen nicht die Wissenschaftler und keine referenzierbaren Daten sondern fast ausschließlich Vorurteile und German Angst.
Welche Glaubwürdigkeit kann die WHO noch beanspruchen, nachdem sie vor einigen Jahren die Schweinegrippeepedemie proklamiert hat und in den Medien eine Panikmache sondergleichen veranstaltet wurde. Die Profiteure damals - Big Pharma.Wer kann nach dieser Farce die WHO noch ernst nehmen?
Klar - alles eine böse böse Verschwörung der IAEA und der WHO.
Leider gibt es Menschen die in keinerlei Hinsicht von wissenschaftlichen Studien zu beeindrucken sind, weil das einfach nicht in ihr Weltbild passt.
Das Tschernobyl zu einer um 1 - 2 Größenordnung höheren Freisetzung an radioaktivem Material geführt hat, spielt natürlich auch keine Rolle.
Haben sie eigentlich mal was von Majak http://de.wikipedia.org/w... gehört? Da steppt der radioaktive Bär und trotzdem leben selbst da noch Menschen mit durchschnittlich einem Kopf.
Ach ja - wissen sie schon das Neuste: Die Amis waren nicht auf dem Mond, Osama bin Laden ist der Onkel von Obama und 2013 gibt es einen Erdstrahlenausbruch.
@ Zeitmaß: Sie sind mir in einem anderen Artikel in dem es um KErnenergie ging schon negativ aufgefallen, weil Sie Äpfel mit Birnen vergleichen.
Sie schreiben:
"Vielleicht muss wirklich in Zentraleuropa mal ein 'Fukushima'schen passieren, damit diese dümmste Art, mit Atom Wasser heiss zu machen um mal ganze 2-3 % des deutschen Energiebedarfs beizutragen!"
Es mag sein, dass diese Zahl von 2-3% richtig ist, bezogen auf den deutschen _Energiebedarf_. Das ist aber etwas anderes als die Stromerzeugung in Deutschland, wo die Kernkraft mit ca. 25% (vor Fukushima) lag.
2-3% hören sich für Sie natürlich viel besser an.
Wenn man bedenkt, dass Kernkraft und "Erneuerbare" in etwa gleich auf lagen (jetzt mit Vorsprung für die EE), dann fragt man sich doch, wo die anderen ca. 90% der Energie herkommen. Antwort dazu: Öl, Gas, Kohle. Die folgen davon hat MacgyuverA (Kommentar 106) ja schon beschrieben.
Ansonsten sieht man allgemein in den Kommentaren (mit wenigen Ausnahmen - danke an Crest an dieser Stelle), dass Studien die nicht die Kernkraft verteufeln "gekauft" sind, unlauter sind, Tschernobyl vergessen...
Schon wieder zählen nicht die Wissenschaftler und keine referenzierbaren Daten sondern fast ausschließlich Vorurteile und German Angst.
Welche Glaubwürdigkeit kann die WHO noch beanspruchen, nachdem sie vor einigen Jahren die Schweinegrippeepedemie proklamiert hat und in den Medien eine Panikmache sondergleichen veranstaltet wurde. Die Profiteure damals - Big Pharma.Wer kann nach dieser Farce die WHO noch ernst nehmen?
...Sie waren schneller ;)
Ich wette auf die Neuinterpretation der Energiewende.
....Piruette machen. Es ist nicht vorbei, bevor die dicke Dame singt.
....Piruette machen. Es ist nicht vorbei, bevor die dicke Dame singt.
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