Giftraupen eines Nachtfalters auf Wanderschaft

Unzählige Raupen an einem Eichenstamm nahe Schenkenberg, Brandenburg. Der Eichenprozessionsspinner ist in Deutschland heimisch. | © Patrick Pleu/dpa
Aufsehen erregt der Eichenprozessionsspringer selten, denn als ausgewachsener Nachtfalter ist er unterwegs, wenn wir schlafen. Die Raupen von "Thaumetopoea processionea" hingegen, die sich vor der Metamorphose zum Schmetterling als Kolonie in einem großen Nest einspinnen, sind berüchtigt. Sie sind für die Eichen ein Problem, deren Blätter sie auf ihren Prozessionen abfressen. Und für den Menschen. Ihre Brennhaare reizen die Haut und rufen allergische Reaktionen hervor. Derzeit kämpft Berlin mit der Plage.
- Datum 26.07.2012 - 12:25 Uhr
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... dann hoffe ich mal das unsere Eichen bis auf weiteres noch verschont bleiben, aber da die Karte von 2011 ist kann es durchaus möglich sein, dass sich das schnell ändert....
wirklich tolle beeindruckende Aufnahmen, aber bitte unbedingt eine Korrektur vornehmen: die Haare, die all den Ärger auslösen, sind nicht die langen sichtbaren, sondern nur 100-200 µm kurze Härchen, die man (so) kaum sieht - ansonsten könnten sie auch nicht durch den Wind verfrachtet werden. Nach Schätzungen sollen es pro erwachsner Raupe über 600.000 sein.
Interessant ist vielleicht auch, dass es in Dt neben dem Eichen- auch einen Kiefernprozessionsspinner gibt, der ähnlich dem Falter an den Eichen bereits vor einigen Jahrzehnten (damals noch ohne Klimaerwärmung ;-) zu Massenvermehrungen neigte.
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