Nashorn-Wilderei : Sterben für ein bisschen Horn

Trotz internationaler Handelsverbote für Hornprodukte und Artenschutzabkommen werden in Afrika Nashörner gewildert. Bilder der Jagd auf die letzten Rhinozerosse

Nashörner (Rhinocerotidae) gehören zu den letzten Vertretern der Megaherbivoren, der großen Pflanzenfresser. Von den einst sehr zahlreichen Arten leben heute weltweit nur noch fünf Spezies in freier Wildbahn: In Afrika sind das Spitzmaulnashorn (knapp 4.000 Individuen) und das Breitmaulnashorn (mehr als 14.500) heimisch. Doch weil die Nachfrage nach den Hörnern steigt, nimmt auch die Wilderei wieder zu.

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Kommentare

23 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Leider sind nicht mal...

...die zoologischen Museen sicher. In Hamburg ist vor nicht allzu langer Zeit ein Horn gestohlen worden. Vielleicht sind die Professoren aber selber ein wenig schuld daran. In den Vorlesungen wurde immer wieder erwähnt, dass dieses Horn in Asien circa 50 tausend Euro bringt. Würde man es doch lieber nicht so laut sagen und die Hörner hinter Panzerglas austellen.

Glauben

sie wirklich das es was bringt vor Ort etwas zu unternehmen? Sie sagen ja selbst das die Konsumenten mächtig sind. Glauben sie dann das Menschen, die nichts zu verlieren haben, sich vor Ort abschrecken lassen, solang wir beim Konsumenten nicht ansetzen?
Bezüglich Naturschutz werden internationale Möglichkeiten von Sanktionen und Druck auf lokale Märkt noch viel zu wenig genutzt - eben aus dem kurz gedachten Argument (die haben ja Geld) - siehe auch Walfang - ich kann bisher kein wirkliches Interesse an dessen Schutz international erkennen. Und ich kann auch kein Interesse am internen Markt erkennen. Viele sind zwar für Umweltschutz und für die Stärkung der 3. Welt. Spenden auch jedes mal zu Feiertagen Unsummen an irgendwelche Hilfsorganisationen gehen aber gleichzeitig weiter bei Aldi, H&M und CO einkaufen - Fisch aus dem Nordatlantik verschiffen wird zur Verarbeitung nach China um ihn dann wieder nach Hamburg zu schippern um ihn dort als frischen Fisch von der Theke zu kaufen. ODer Blumenangebot in Netto und Co, die einfach mal 7000 km transportiert werden um für 1.99 im deutschen Supermarkt zu landen. Oder wir Unsummen in Entwicklungshilfe in Afrika stecken aber ihnen gleichzeitig durch unseren Konsum jeglich nachhaltige Entwicklung verwehren. Gleichzeitig bauen wir die Mauer um Europa immer besser aus um bloss nicht die ganzen Afrikaner "durchfüttern" zu müssen - in der Hoffnung, dass sich das Mittelmeer oder die Wüste ihrer annimmt. usw usw usw
Klingt hart, ist aber so.

bin da wahrscheinlich voll bei ihnen.

ich finde es völlig .., wenn es so passiert.

es soll mir bitte keiner damit kommen, dass diese armen menschen doch auch nur ein bisschen geld zum überleben verdienen wollen.
wenn man das immer als rechtfertigung für sämtliche perversitäten, die der mensch mit seiner umwelt anstellt, heranzieht, dann können wir den laden auch gleich abschließen.