Sterben für ein bisschen Horn

Der Hluhluwe-Umfolozi-Park ist der älteste Nationalpark Afrikas. Dort, im südafrikanischen Zululand, wartet dieses Nashorn auf den Trasnport – es soll nach St. Lucia umgesiedelt werden. | © Brent Stirton/Reportage by Getty Images
Nashörner (Rhinocerotidae) gehören zu den letzten Vertretern der Megaherbivoren, der großen Pflanzenfresser. Von den einst sehr zahlreichen Arten leben heute weltweit nur noch fünf Spezies in freier Wildbahn: In Afrika sind das Spitzmaulnashorn (knapp 4.000 Individuen) und das Breitmaulnashorn (mehr als 14.500) heimisch. Doch weil die Nachfrage nach den Hörnern steigt, nimmt auch die Wilderei wieder zu.
- Datum 01.08.2012 - 11:26 Uhr
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...die zoologischen Museen sicher. In Hamburg ist vor nicht allzu langer Zeit ein Horn gestohlen worden. Vielleicht sind die Professoren aber selber ein wenig schuld daran. In den Vorlesungen wurde immer wieder erwähnt, dass dieses Horn in Asien circa 50 tausend Euro bringt. Würde man es doch lieber nicht so laut sagen und die Hörner hinter Panzerglas austellen.
ansetzen, wenn man bei den Konsumenten wesentlich effketiver ansetzen könnte.
Wie setzt man am besten effektiv bei jemandem an, der gleichzeitig sehr reich und sehr abergläubisch ist?
Wie setzt man am besten effektiv bei jemandem an, der gleichzeitig sehr reich und sehr abergläubisch ist?
erschossen.
Wenn ich mich dazu äußere was ich davon halte, wird mein Beitrag zensiert.
ich finde es völlig .., wenn es so passiert.
es soll mir bitte keiner damit kommen, dass diese armen menschen doch auch nur ein bisschen geld zum überleben verdienen wollen.
wenn man das immer als rechtfertigung für sämtliche perversitäten, die der mensch mit seiner umwelt anstellt, heranzieht, dann können wir den laden auch gleich abschließen.
ich finde es völlig .., wenn es so passiert.
es soll mir bitte keiner damit kommen, dass diese armen menschen doch auch nur ein bisschen geld zum überleben verdienen wollen.
wenn man das immer als rechtfertigung für sämtliche perversitäten, die der mensch mit seiner umwelt anstellt, heranzieht, dann können wir den laden auch gleich abschließen.
verhalten sich wie die Menschen. Zum Kotzen.
natürlich ist es Sch.., was da passiert, aber seit wann fallen nur Nashörner & Tiger der Wilderei zum Opfer und sind dadurch vom Aussterben bedroht? Es liegt der Verdacht nahe, daß diese Sau immer wieder durch die Medien gejagt wird, weil man da mit dem Finger auf andere - Asiaten, immer gerne auch auf die Chinesen - zeigen kann. Ganz zu schweigen von den vielen ausgerotteten Tierarten seit dem Höhenflug der *westlichen Zivilisation*. In Deutschland beispielsweise verschwanden in den letzten 30 Jahren (seit 1980!) 50 % der Feldtierbestände. Besonders glaubwürdig klingt da die Sorge um die Nashörner also nicht.
... und nicht darum, wie "schlecht" die Welt an anderer Stelle auch noch ist!
... und nicht darum, wie "schlecht" die Welt an anderer Stelle auch noch ist!
Die einen werden verhätschelt und überzüchtet, wenn' s nicht mehr passt, auf die Straße gesetzt, die anderen werden auch qualgezüchtet, qualgehalten, qualtransportiert und qualgetötet. Die Nächsten werden ausgerottet, verdrängt, zu Ungeziefer erklärt und für lächerliche Anliegen brutal misshandelt und getötet. Die hauen ja oft lebenden Tieren einfach das Horn ab, so wie lebenden Haien die Flossen abgeschnitten werden.
Man könnte zum Menschenfeind werden, wenn man nicht doch manchmal Hoffnung hätte auf eine sich doch ausbreitende ethische und empathische Vernunft!
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Wie setzt man am besten effektiv bei jemandem an, der gleichzeitig sehr reich und sehr abergläubisch ist?
sie wirklich das es was bringt vor Ort etwas zu unternehmen? Sie sagen ja selbst das die Konsumenten mächtig sind. Glauben sie dann das Menschen, die nichts zu verlieren haben, sich vor Ort abschrecken lassen, solang wir beim Konsumenten nicht ansetzen?
Bezüglich Naturschutz werden internationale Möglichkeiten von Sanktionen und Druck auf lokale Märkt noch viel zu wenig genutzt - eben aus dem kurz gedachten Argument (die haben ja Geld) - siehe auch Walfang - ich kann bisher kein wirkliches Interesse an dessen Schutz international erkennen. Und ich kann auch kein Interesse am internen Markt erkennen. Viele sind zwar für Umweltschutz und für die Stärkung der 3. Welt. Spenden auch jedes mal zu Feiertagen Unsummen an irgendwelche Hilfsorganisationen gehen aber gleichzeitig weiter bei Aldi, H&M und CO einkaufen - Fisch aus dem Nordatlantik verschiffen wird zur Verarbeitung nach China um ihn dann wieder nach Hamburg zu schippern um ihn dort als frischen Fisch von der Theke zu kaufen. ODer Blumenangebot in Netto und Co, die einfach mal 7000 km transportiert werden um für 1.99 im deutschen Supermarkt zu landen. Oder wir Unsummen in Entwicklungshilfe in Afrika stecken aber ihnen gleichzeitig durch unseren Konsum jeglich nachhaltige Entwicklung verwehren. Gleichzeitig bauen wir die Mauer um Europa immer besser aus um bloss nicht die ganzen Afrikaner "durchfüttern" zu müssen - in der Hoffnung, dass sich das Mittelmeer oder die Wüste ihrer annimmt. usw usw usw
Klingt hart, ist aber so.
sie wirklich das es was bringt vor Ort etwas zu unternehmen? Sie sagen ja selbst das die Konsumenten mächtig sind. Glauben sie dann das Menschen, die nichts zu verlieren haben, sich vor Ort abschrecken lassen, solang wir beim Konsumenten nicht ansetzen?
Bezüglich Naturschutz werden internationale Möglichkeiten von Sanktionen und Druck auf lokale Märkt noch viel zu wenig genutzt - eben aus dem kurz gedachten Argument (die haben ja Geld) - siehe auch Walfang - ich kann bisher kein wirkliches Interesse an dessen Schutz international erkennen. Und ich kann auch kein Interesse am internen Markt erkennen. Viele sind zwar für Umweltschutz und für die Stärkung der 3. Welt. Spenden auch jedes mal zu Feiertagen Unsummen an irgendwelche Hilfsorganisationen gehen aber gleichzeitig weiter bei Aldi, H&M und CO einkaufen - Fisch aus dem Nordatlantik verschiffen wird zur Verarbeitung nach China um ihn dann wieder nach Hamburg zu schippern um ihn dort als frischen Fisch von der Theke zu kaufen. ODer Blumenangebot in Netto und Co, die einfach mal 7000 km transportiert werden um für 1.99 im deutschen Supermarkt zu landen. Oder wir Unsummen in Entwicklungshilfe in Afrika stecken aber ihnen gleichzeitig durch unseren Konsum jeglich nachhaltige Entwicklung verwehren. Gleichzeitig bauen wir die Mauer um Europa immer besser aus um bloss nicht die ganzen Afrikaner "durchfüttern" zu müssen - in der Hoffnung, dass sich das Mittelmeer oder die Wüste ihrer annimmt. usw usw usw
Klingt hart, ist aber so.
… Für 8.500 Dollar ist er bereit, die 135 Gramm Nashorn dem Fotografen zu verkaufen. …
Ach wie bescheiden. Da muss man sich ja Sorgen machen, wie der Ärmste seinen Lebensunterhalt bestreiten soll, wenn die Nashörner ausgerottet sind.
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